Heute gibt es,

Das klingt ja sehr interessant!! Wenn Du Zeit und Lust hast, schreib doch mal mehr dazu.

Du meinst zu der Beizjagd? Mach ich gerne obwohl da nicht sooo wahnsinnig viel zu berichten ist und es mit dem eigentlichen Thema des Kochens & Essens nur sekundär verbunden ist und eigentlich mehr ein Off-Topic-Erlebnisbericht.

Wie hier im Forum schon das eine oder andere mal von mir angemerkt, habe ich über meinen guten Freund Jürgen (Die "Maisels" Wolfgang und Jana wissen, wen ich meine :a010:) , den ich übers Fischen vor fast 30 Jahren kennenlernte, nun auch recht guten Kontakt zu einer Gruppe von Jägern (10-12 Mann) aus her hiesigen Region nachdem Jürgen in den letzten 15 Jahren vom 100-%-Angler inzwischen schrittweise nur noch zu einem 10-%-Angler und zum 90-%-Jäger mutiert ist :wink:.
Diese "Verschlechterung" :a055: von 100% auf 10 % tat aber unserer Freundschaft keinerlei Abbruch und somit lernte ich fast zwangsläufig "seine" Truppe kennen, mit denen er hier in der Region seiner Jagdleidenschaft frönt. Von Anfang an entwickelt sich auch (nicht nur mit Jürgen) eine reger Austausch von Naturalien, so dass die Jungs entweder individuell (nach Norge-Touren oder wenn mal die Zander/Waller aus dem Neckar recht kooperativ waren) oder als Gruppe (in Form von selbst gefangenem "Gravad-Lachs/Meerforelle" aus DK oder Carpaccio von Söröya-Heilbutt) von meinen Fängen profitierten, als auch ich mal den einen oder anderen Rehrücken, ein halbes Überläufer-Schweinchen oder von den Jungs selbst hergestellte Wild-Würste bekam. Es besteht also ein gesundes Geben und & Nehmen und ich helfe auch bei den Jungs immer mal gerne aus auf einer Jagd, entweder als Treiber oder auch mal nur als "Mundschenk" in ihrer "Basis" im Revier, einem urgemütlich ausgebauten Bauwagen:a020:. Wenn sie also Gäste im Revier haben, dann sorge ich öfter dort dafür, das zur verabredeten Zeit Speis (z.B. einmal ein Wildschein-Chili-con-Carne) und ggfs. warmer Trank (Glühwein) für den gemütlichen Teil nach der Jagd (in Fachkreisen "Kesseltreiben" genannt) :chat: bereit stehen.
Wie das dann auch in Anglerkreisen so ist, ist dann auch in Waidmanns-Kreisen immer mal einer dabei, der einen kennt, der einen kennt, der eine andere (noch) unbekannte Facette der eigenen Leidenschaft bedient.
Somit bekamen die Jungs eben Kontakt zu einem Falkner hier aus Südhessen, der hier auch offiziell die Beizjagd betreiben darf, weil er die dazu notwendigen Kenntnisse und Lizenzen besitzt und gerade (zu dem Zeitpunkt der Jagd) einen recht frisch fertig ausgebildeten Steinadler-Terzel im Alter von rund 3 Jahren hatte, den er gerne mal einsetzen würde. Da alle aus dem Jägertrupp einfach mal Interesse hatten, das zu erleben, wie so was abläuft, wurde Mario mit seiner Frau ins Revier eingeladen...und Jürgen "funkte" auch mich an obwohl ich ja offiziell kein Jäger bin. Der Termin stand, ich hatte da auch Zeit und da ich Greifvögel schon immer faszinierend fand, war ich natürlich gerne mit dabei:19:.
An einem nebligen Morgen trafen wir uns im Revier und Mario beantwortete erst mal geduldig alle Fragen, die wir als Beizjagd-Laien eben so hatten!:a020:
Und wir hatten alle mal die Gelegenheit so ein tolles Tier wie einen Steinadler doch mal aus direkter Nähe zu sehen! Ich hatte zwar in NO schon öfter Seeadler gesehen, teils auch auf nur 10-12 m- Entfernung im Vorbeiflug aber es ist dann doch wieder was anderes wenn man nur 1-1,5 m vor so einem prachtvollen Geschöpf steht und auch die Muße hat, ihn genau länger zu betrachten, einfach grandios!!!:bindafuer::dance4:
Dann gings an "Eingemachte", es sollten auf den Feldern am Waldrand im Revier Kaninchen und ggfs. Feldhasen mit dem Adler gejagt werden und wenn sich ein Fuchs zeigen sollte, dann sollte auch der vom Adler gepackt werden, was ich schon ganz schön heftig finde denn so ein Fuchs ( 4-8 Kilo) wiegt oft mehr als ein Adler (Terzel mit 3-4 Kilo). Da sei aber für ein gut ausgebildeten Adler kein echtes Problem, so der Falkner...:eek1: ...Respekt! An dem Tag kam uns allerdings kein Fuchs unter, um das schon mal im Voraus zu sagen.

Wir (es waren außer dem Falkner mit seiner Frau noch mit mir 7 weitere Personen mit dabei) wurden dann also in einer Reihe mit ca. 20 m Abstand am Waldrand aufgestellt, der Falkner mit seinem (ungeduldigen) Adler auf dem Handschuh in der Mitte der Linie und los ging es gemütlichen Schrittes über mehrere "Stoppelfelder". Wenn sich dann auf dem Feld ein Kaninchen zeigte, wurde der Adler auf das flitzende Kaninchen aufmerksam gemacht (wenn er es nicht sowieso selbst schon bemerkt hatte) und vom Handschuh "abgeworfen". Und dann ging der echt los wie "Schmitz Katze"! Echt erstaunlich wie schnell so ein großer Vogel beschleunigen kann! :eek1::a020:
Die einzelnen Jagden waren immer in wenigen Sekunden vorbei, entweder weil das Kaninchen sich in einen Bau retten konnte oder der Vogel erfolgreich war und dann seine Beute, mit den Flügeln abdeckend, am Boden hielt und es mit einem Schnabelhieb/ Biß in den Hinterkopf/Nacken sehr schnell tötete. Dann ging der Falkner hin, nahm den Adler wieder auf die Faust, belohnte ihn mit einem kleinen Stück Eintagsküken oder sonstigem Stück Fleisch und man packte die Beute erst mal in einen Rucksack. Dann gab man dem Adler eine kurze Pause (so eine Jagd ist kurz, heftig und anstrengend für den Vogel) und dann marschierte man weiter. Kurz und gut, während wir in gut 2,5 h 3 Felder abmarschierten, waren 5 mal Kaninchen in jagdbarer Entfernung (war auch schwierig wegen des Nebels, den man ja auch auf den Bildern oben sieht) wenn wir sie aufscheuchten, 2 mal schafften es die Kaninchen noch, in den Bau zu entkommen und 3 Mümmelmänner wurden die Beute des Adlers.:a020:
Dann war der Adler "fertig", der Falkner wollte den noch recht frisch fertig ausgebildeten Terzel auch nicht überfordern :a020:. Es ging dann zu der von mir oben erwähnten "Basis", der Adler wurde versorgt und in seiner Transport-Kiste untergebracht, die Kaninchen ausgeweidet & abgezogen und man setzte sich noch ein wenig gemütlich zusammen. Einen der Mümmelmänner nahm der Falkner mit, einen bekam Knut, der Pächter des Jagdrevieres und einen "spendete" man mir, weil ich das "Kesseltreiben" schon morgens um 4 Uhr weitgehend vorbereitet hatte, was ich natürlich dankend annahm!:bindafuer: Das ist also die Geschichte "meines" Karnickels im Tiefkühler.:a010:
 
Heute gab es.
Herrgottsbscheisserle ala Martin.

Nudelteig herstelllen und dünn Ausrollen.
Füllung aus Hackfleisch, Semmel, Ei und Kräutern und Gewürzen machen.
Teig dünn Ausrollen und mit der Füllung versehen.

Eine kräftige Suppe aus einer Rinderbrust und ein paar Markknochen mit Gemüse kochen.

Die Maultaschen in Salzwasser Garziehen.

Servieren mit Abgebräunten Zwiebeln.

Leute ich könnte mich Dumm und Dämmlich Futtern.:biglaugh:
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Du meinst zu der Beizjagd? Mach ich gerne obwohl da nicht sooo wahnsinnig viel zu berichten ist und es mit dem eigentlichen Thema des Kochens & Essens nur sekundär verbunden ist und eigentlich mehr ein Off-Topic-Erlebnisbericht.

Wie hier im Forum schon das eine oder andere mal von mir angemerkt, habe ich über meinen guten Freund Jürgen (Die "Maisels" Wolfgang und Jana wissen, wen ich meine :a010:) , den ich übers Fischen vor fast 30 Jahren kennenlernte, nun auch recht guten Kontakt zu einer Gruppe von Jägern (10-12 Mann) aus her hiesigen Region nachdem Jürgen in den letzten 15 Jahren vom 100-%-Angler inzwischen schrittweise nur noch zu einem 10-%-Angler und zum 90-%-Jäger mutiert ist :wink:.
Diese "Verschlechterung" :a055: von 100% auf 10 % tat aber unserer Freundschaft keinerlei Abbruch und somit lernte ich fast zwangsläufig "seine" Truppe kennen, mit denen er hier in der Region seiner Jagdleidenschaft frönt. Von Anfang an entwickelt sich auch (nicht nur mit Jürgen) eine reger Austausch von Naturalien, so dass die Jungs entweder individuell (nach Norge-Touren oder wenn mal die Zander/Waller aus dem Neckar recht kooperativ waren) oder als Gruppe (in Form von selbst gefangenem "Gravad-Lachs/Meerforelle" aus DK oder Carpaccio von Söröya-Heilbutt) von meinen Fängen profitierten, als auch ich mal den einen oder anderen Rehrücken, ein halbes Überläufer-Schweinchen oder von den Jungs selbst hergestellte Wild-Würste bekam. Es besteht also ein gesundes Geben und & Nehmen und ich helfe auch bei den Jungs immer mal gerne aus auf einer Jagd, entweder als Treiber oder auch mal nur als "Mundschenk" in ihrer "Basis" im Revier, einem urgemütlich ausgebauten Bauwagen:a020:. Wenn sie also Gäste im Revier haben, dann sorge ich öfter dort dafür, das zur verabredeten Zeit Speis (z.B. einmal ein Wildschein-Chili-con-Carne) und ggfs. warmer Trank (Glühwein) für den gemütlichen Teil nach der Jagd (in Fachkreisen "Kesseltreiben" genannt) :chat: bereit stehen.
Wie das dann auch in Anglerkreisen so ist, ist dann auch in Waidmanns-Kreisen immer mal einer dabei, der einen kennt, der einen kennt, der eine andere (noch) unbekannte Facette der eigenen Leidenschaft bedient.
Somit bekamen die Jungs eben Kontakt zu einem Falkner hier aus Südhessen, der hier auch offiziell die Beizjagd betreiben darf, weil er die dazu notwendigen Kenntnisse und Lizenzen besitzt und gerade (zu dem Zeitpunkt der Jagd) einen recht frisch fertig ausgebildeten Steinadler-Terzel im Alter von rund 3 Jahren hatte, den er gerne mal einsetzen würde. Da alle aus dem Jägertrupp einfach mal Interesse hatten, das zu erleben, wie so was abläuft, wurde Mario mit seiner Frau ins Revier eingeladen...und Jürgen "funkte" auch mich an obwohl ich ja offiziell kein Jäger bin. Der Termin stand, ich hatte da auch Zeit und da ich Greifvögel schon immer faszinierend fand, war ich natürlich gerne mit dabei:19:.
An einem nebligen Morgen trafen wir uns im Revier und Mario beantwortete erst mal geduldig alle Fragen, die wir als Beizjagd-Laien eben so hatten!:a020:
Und wir hatten alle mal die Gelegenheit so ein tolles Tier wie einen Steinadler doch mal aus direkter Nähe zu sehen! Ich hatte zwar in NO schon öfter Seeadler gesehen, teils auch auf nur 10-12 m- Entfernung im Vorbeiflug aber es ist dann doch wieder was anderes wenn man nur 1-1,5 m vor so einem prachtvollen Geschöpf steht und auch die Muße hat, ihn genau länger zu betrachten, einfach grandios!!!:bindafuer::dance4:
Dann gings an "Eingemachte", es sollten auf den Feldern am Waldrand im Revier Kaninchen und ggfs. Feldhasen mit dem Adler gejagt werden und wenn sich ein Fuchs zeigen sollte, dann sollte auch der vom Adler gepackt werden, was ich schon ganz schön heftig finde denn so ein Fuchs ( 4-8 Kilo) wiegt oft mehr als ein Adler (Terzel mit 3-4 Kilo). Da sei aber für ein gut ausgebildeten Adler kein echtes Problem, so der Falkner...:eek1: ...Respekt! An dem Tag kam uns allerdings kein Fuchs unter, um das schon mal im Voraus zu sagen.

Wir (es waren außer dem Falkner mit seiner Frau noch mit mir 7 weitere Personen mit dabei) wurden dann also in einer Reihe mit ca. 20 m Abstand am Waldrand aufgestellt, der Falkner mit seinem (ungeduldigen) Adler auf dem Handschuh in der Mitte der Linie und los ging es gemütlichen Schrittes über mehrere "Stoppelfelder". Wenn sich dann auf dem Feld ein Kaninchen zeigte, wurde der Adler auf das flitzende Kaninchen aufmerksam gemacht (wenn er es nicht sowieso selbst schon bemerkt hatte) und vom Handschuh "abgeworfen". Und dann ging der echt los wie "Schmitz Katze"! Echt erstaunlich wie schnell so ein großer Vogel beschleunigen kann! :eek1::a020:
Die einzelnen Jagden waren immer in wenigen Sekunden vorbei, entweder weil das Kaninchen sich in einen Bau retten konnte oder der Vogel erfolgreich war und dann seine Beute, mit den Flügeln abdeckend, am Boden hielt und es mit einem Schnabelhieb/ Biß in den Hinterkopf/Nacken sehr schnell tötete. Dann ging der Falkner hin, nahm den Adler wieder auf die Faust, belohnte ihn mit einem kleinen Stück Eintagsküken oder sonstigem Stück Fleisch und man packte die Beute erst mal in einen Rucksack. Dann gab man dem Adler eine kurze Pause (so eine Jagd ist kurz, heftig und anstrengend für den Vogel) und dann marschierte man weiter. Kurz und gut, während wir in gut 2,5 h 3 Felder abmarschierten, waren 5 mal Kaninchen in jagdbarer Entfernung (war auch schwierig wegen des Nebels, den man ja auch auf den Bildern oben sieht) wenn wir sie aufscheuchten, 2 mal schafften es die Kaninchen noch, in den Bau zu entkommen und 3 Mümmelmänner wurden die Beute des Adlers.:a020:
Dann war der Adler "fertig", der Falkner wollte den noch recht frisch fertig ausgebildeten Terzel auch nicht überfordern :a020:. Es ging dann zu der von mir oben erwähnten "Basis", der Adler wurde versorgt und in seiner Transport-Kiste untergebracht, die Kaninchen ausgeweidet & abgezogen und man setzte sich noch ein wenig gemütlich zusammen. Einen der Mümmelmänner nahm der Falkner mit, einen bekam Knut, der Pächter des Jagdrevieres und einen "spendete" man mir, weil ich das "Kesseltreiben" schon morgens um 4 Uhr weitgehend vorbereitet hatte, was ich natürlich dankend annahm!:bindafuer: Das ist also die Geschichte "meines" Karnickels im Tiefkühler.:a010:
Ich wollte den Beitrag ja erst Löschen, weil es nicht zu 100% hier rein gehört.
Aber ich denke, Axel würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn der Text verschwindet. 😂
 
Hallo Axel, da haste ja noch mal Schwein gehabt.:a020:

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, das macht Lust auf ähnliche Aktivitäten.
Mal schauen was da um Leipzig herum so möglich ist, bzw. mal meine Kontakte durchforsten mit wem ich hier weiter komme.

Dann also Petri und Weidmanns Heil!

Thomas
 
Sorry Leute aber derzeit macht entweder das Telefon Murks aus meinen Beiträgen oder hier kam jetzt Fehlermeldung.

Daher wars kurzzeitig doppelt, weiß nicht wie man einen eigenen Beitrag löschen kann.
Nur leermachgen funzt jedenfalls nicht.
 
Aber ich denke, Axel würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn der Text verschwindet. 😂
:a055: :a055: :a055:
Nicht wirklich (aber trotzdem "Danke", Michael :a010:) , ich hatte ja schon am Anfang angedeutet, dass der Bericht eigentlich "Off-topic" ist aber ich wollte @herrfrick eben wegen seiner interessierten Nachfrage nicht enttäuschen! :a010::genau:
 
Vorbereitung für morgen...

Lammkeule im Ganzen Sous Vide gegart

Der Plan:
da ich die Keule im Ganzen bislang noch nie Sous Vide gegart habe, erst mal ein bissel recherchiert.
Ich möchte sie schön rosa haben, also nicht klassisch geschmort. Sauce ziehe ich separat aus dem Knochen, ein wenig Parüren, den üblichen verdächtigen beim klassischen Saucenansatz sowie dem Fond aus dem Sous Vide Beutel (die wird geil, das weiß ich so schon).

Die einzige Sache, wo meine Meinung mit den Ergebnissen meiner Recherche ziemlich weit auseinander geht, ist die Garzeit.
Fast überall steht was von 20, 24, oder sogar 30 Stunden 😳.

Ich werde eine Zeit von ca. 8 Stunden bei 57 °C anpeilen, dann kurz noch Röstaromen in heißer Pfanne mit Olivenöl, Butter, Rosmarin und Knoblauch sowie Salz.
(Salz kommt bei mir nicht mit in den Beutel, in diesem Fall nur Rosmarin, Butter und etwas 9 Pfeffer Synphonie).

Ich bin gespannt, morgen abend weiß ich mehr (... und ihr, nehme euch natürlich mit)

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Heute gab es.
Herrgottsbscheisserle ala Martin.

Nudelteig herstelllen und dünn Ausrollen.
Füllung aus Hackfleisch, Semmel, Ei und Kräutern und Gewürzen machen.
Teig dünn Ausrollen und mit der Füllung versehen.

Eine kräftige Suppe aus einer Rinderbrust und ein paar Markknochen mit Gemüse kochen.

Die Maultaschen in Salzwasser Garziehen.

Servieren mit Abgebräunten Zwiebeln.

Leute ich könnte mich Dumm und Dämmlich Futtern.:biglaugh:
Anhang anzeigen 140242Anhang anzeigen 140243Anhang anzeigen 140244Anhang anzeigen 140245Anhang anzeigen 140246Anhang anzeigen 140247

Mann oh Mann schreibe ich einen Sch.....
Natürlich die Maultaschen nicht in Salzwasser Garziehen. Sondern in der Suppe.

Sorry:ergibmich:
 
Mann oh Mann schreibe ich einen Sch.....
Natürlich die Maultaschen nicht in Salzwasser Garziehen. Sondern in der Suppe.

Sorry:ergibmich:
Kenn ich auch Martin.
Wenn das Essen auf dem Tisch steht werd ich zum Tier, da greift der Urinstinkt- essen.

Bin aber sicher die Maultaschen schmecken auch aus den (nur)Salzwasser hervorragend!

Gudn Abbedid!
 
Wenn du den Mümelmann noch 2 Tage in Buttermilch mit Lorbeer usw einlegst und dann anbrätst usw wie bisher machst meiner Meinung nach BESSER. Glaube meine Mutter macht das so. Also wie wild einlegen.

Wer Wild heute noch einlegt ist selber schuld...nicht böse gemeint, nur meine 2 cent wie man so schön sagt.

Wir haben uns an Ostern auch mal wieder was gegönnt:

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Cervo Tonnato (Vitello Tonnato, halt mit Rotwild statt Kalb). So einfach dass es fast schon peinlich ist, aber unschlagbar lecker.

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Carpaccio vom Hirschkalb (Rücken)

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Cinghiale Dolceforte. Wildschweinragout mit dunkler Schokolade, Zucker, Rosinen und Weißweinessig. Eins dieser typischen Gerichte, bei dem man beim ersten Bissen noch nicht weiß wie man es findet aber hinterher schwankend vom Tisch aufsteht weil man sich mal wieder völlig überfressen hat. Die Polenta war etwas kurzfristig geplant, sonst hätten wir sie am Vortag gemacht und noch angebraten.
 
Lammkeule im Ganzen Sous Vide gegart

Ich bin gespannt, morgen abend weiß ich mehr (... und ihr, nehme euch natürlich mit)

Erst einmal sorry vornewech, sind ein bissel viele Bilder geworden.
Und noch einmal sorry, das ihr davon leider nur lesen, nicht aber probieren könnt :biglaugh: (ich hätt es euch gegönnt :wave:).

Aber nun mal der Reihe nach.
Zur Keule sollte es ein Kartoffelgratin und frische Butterbohnen geben, sowie natürlich ein feines, gehaltvolles Sößchen.
Bohnen lass ich mal weg, also beginne ich mal mit dem Gratin.

rohe Kartoffeln
1 Becher Sahne
gleiche Menge Milch
Butter
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Muskat

Eine Cocotte mit Butter ausreiben, 2 Knobizehen fein hacken und ebenfalls verteilen, etwas mit Salz bestreuen. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden, auffächern und in der Cocotte verteilen. Milch und Sahne aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Über die rohen Kartoffeln gießen, bei 180 °C ca. 35 Minuten in den Backofen.

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Nun aber zum Herzstück des Gerichtes, also der Sauce ( wobei, kleiner Spoiler - Das Lamm ... :dance::dance3::dance4: alter Falter :hot:...)

Knochen aus der Keule + den Abschnitten
Olivenöl
Zwiebel, Karotte, Sellerie, Lauch
Knoblauch
Tomatenmark
Lorbeerblatt, Pfefferkörner
reichlich Rotwein (gute 1/2 Flasche Merlot)
Zucker
Rosmarin, Thymian
den geilen Lammfond aus dem Sous Vide Beutel

Knochen in Olivenöl anrösten, Zwiebeln, Karotte + Sellerie dazu. Etwas später erst den Lauch und Knoblauch dazu (damit er nicht verbrennt, sonst wird die Sauce bitter). Wenn alles eine schöne kräftige Farbe hat, Tomatenmark, Lorbeer + Pfefferkörner mit dazu, ein bis zwei TL Zucker zum leicht karamellisieren dazu, dann direkt mit Rotwein ablöschen, reduzieren bis es wieder leicht anröstet, nochmals mit Rotwein ablöschen 😵.
Mit Wasser auffüllen und langsam ausköcheln lassen. Durch ein feines Sieb passieren und kräftig reduzieren.
Jetzt das Wichtigste: den geilen Lammfond aus dem Sous Vide Beutel dazugeben, nochmal Rosmarin + Thymian dazu und wieder reduzieren.
Nochmals durch ein feines Sieb, wenn die Konsistenz der Sauce passt, dann erst mit Salz abschmecken.

Wenn alles richtig gelaufen ist, braucht man nur wenig Salz, da die Sauce schon einen genialen Eigengeschmack besitzt.

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... Fortsetzung Lammkeule folgt in Kürze ..
 
... Teil Zwei :a010:...

Wie sagt man so schön, auf zum Endspurt.

Gegart habe ich die Lammkeule bei 57 °C über einen Zeitraum von 8 Stunden. Ich denke, es war ziemlich perfekt.
Länger würde ich sie nicht im Bad lassen, wüsste nicht, was sich zum positiven entwickeln könnte.

Nachdem der Fond abgegossen ist, die Keule kurz auf Küchencrepe "trockenlegen". Frischen, jungen Knoblauch halbieren und in einer Pfanne in Olivenöl langsam anbraten, lässt sich gut als Beilage schnabulieren.
Knoblauch raus, Pfanne hochdrehen, Keule, gequetschte Knobizehen, Rosmatin + Thymian mit dazu. Rundherum Röstaromen geben, anschließend auf einem schnieken Brett adrett arrangieren...

... einen Moment die Vorfreude auf den Anschnitt genießen ...

... und dann, ... gleitet ein unglaublich scharfes Messer elegant durch die erste Scheibe einer butterzarten, hocharomatisch duftenden Sous Vide gegarten Lammkeule der allerfeinsten Qualitätsstufe eines Salzwiesen-Lamm's :laola: ( so schön kann kochen sein :genau:)

20200415_165518.jpg20200415_165600.jpg20200415_165612.jpg20200415_165625.jpg20200415_165659.jpg20200415_165647.jpg20200415_165729.jpg20200415_165717.jpg

Ich für meinen Teil bin mehr als zufrieden :32:
 
So, zurück vom Wasser, wie geht es denn nu weiter :a0155: ?


... Ach ja, da schlummert ja seit zwei Tagen noch was im Kühlschrank 😋

Direkt aus der Beize genommen, bissel schick gemacht und die Bauchlappen und Schwanzspitze direkt mal als kleinen Appetizer verarbeitet.

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:dance: :dance3: :dance4:
 
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