Hallo
Es folgt mein Bericht und einige Bilder des Angelurlaubs von Horst, Roman, Karl, Siegbert, Christoph und mir Norbert vom 3.10. bis 20.10.2006 in Etne.
Die Reise wurde von Siegbert geplant und organisiert.
03.10.06 Start der Angelreise um 3:00 Uhr in Lünen-Brambauer, über Dortmund und Gelsenkirchen, abholen der Mitfahrer Horst und Karl, zurück nach Brambauer, treffen mit Siegbert und Christoph die im 2. Auto fahren. Abfahrt um 4:15 Uhr nach Flensburg wo Roman um 11:00 Uhr zusteigt, Weiterfahrt nach Hanstholm.
Ankunft in Hanstholm um 15:00 Uhr am Terminal der Fjord Line wo die Atlantic Traveller bereits wartete, die uns um 18:00 Uhr nach Haugesund bringen soll. Um 18:45 Uhr hieß es verspätet „Leinen los“. Das anschließende skandinavische Büffet und das Unterhaltungsprogramm war ein gelungener Auftakt für den Norwegenurlaub.
04.10. Die Überfahrt verlief ruhig, wir legten verspätet um eine Stunde um 8:45 Uhr in Haugesund an. Der Zoll fragte nach Bier und Zigaretten und lies uns aber ungehindert weiterfahren. Die Autofahrt Richtung Etne 65 km verlief Störungsfrei. Um 9:30, nach Zwischenstopp beim Bäcker, erreichten wir unsere Hütte im Osnes Hüttenpark in Etne. (
http://oh.no/de.html ). Die Sachen wurden auszuladen und Lebensmittel eingelagert, es wurde Kaffee gekocht und das Frühstück vorbereitet. Nach dem Frühstück räumte jeder seine Sachen ein und die Betten wurden bezogen. Die Angelsachen wurden ausgepackt und zusammengebaut. Die mitgebrachten Köder, Makrelen und Heringe wurden in Portionen geteilt und wieder eingefroren. Da wir das Boot erst am 5.10 zu Verfügung hatten, versuchten wir es in der nähe des Hauses vom Ufer und am Abend in Etne am Hafen, Karl fing 2 Makrelen vom Ufer, am Hafen in Etne fing Christoph 6 Makrelen, 5 Pollacks und 1 Scholle, Siegbert 4 Pollacks und ich 1 Dorsch, 1 Pollack, 1 Makrele und 2 Knurrhähne.
Da wir für 5 Mann (Roman fährt nicht mit im Boot) nur ein Boot 14 ft mit 9,9 PS Motor zu Verfügung haben und nur 3 Mann vernünftig im Boot Angeln können ist ein Plan aufgestellt worden, wer jeden Tag im Boot fährt. Die 3 anderen haben ein Ruderboot oder Angeln vom Ufer. 2 der 3 nicht Bootsfahrer haben Küchendienst. Gegen 7 Uhr Frühstück und 18 Uhr warmes Abendessen.
05.10. Siegbert, Horst und Karl fuhren um 8:30 Uhr mit dem Boot Richtung Insel Romsa, Rückkehr gegen 16:00 mit 2 Lengs 75 und 70 cm und 1 Wittling.
Roman, Christoph und ich fuhren zur Mündung des Etne um mit Naturköder (Fischfetzen, Recker und Wurm) auf Plattfische zu angeln, bei Sonnenschein mit guten Erfolg war es ein gelungener Tag, Christoph fing 6 Platte, Roman 17 Patte und ich 35 Platte. Abends am Hafen fing Christoph auf kleinen Pilker 1 Dorsch und 1 Makrele.
06.10. Leichter Regen, Host, Christoph und ich waren heute an der Reihe mit dem Boot unser Glück zu versuchen, Echolot und GPS waren mit an Bord um Erfolgsversprechende Stellen anzufahren. 1 Stunde Fahrt bis zur Untiefe Fornesfl -3m keine Drift, kein Biss, zurück nach Storefl -100 auf -6m östlich der Insel Romsa, das gleiche Ergebnis, um 14:00 Rückfahrt ohne Fisch. Es regnete bis zum späten Abend und so verbrachten wir den Tag gemütlich in der Hütte.
07.10. Siegbert, Horst und Christoph fuhren mit dem Boot, sie fingen 1 Flügelbutt, 2 Wittlinge und 1 Knurrhahn, Roman, Karl und ich fuhren zur Mündung des Etne, Roman fing 2 Aale, 6 Platte, Karl fing 10 Platte und ich fing 1 Aal und 18 Platte.
08.10. Wieder Regen, Horst, Karl und ich fuhren mit den Boot um 10:00 nach Romsasd -103 auf -69m östlich der Insel Nautöy hier haben wir letztes Jahr gut Gefangen haben, kein Wind keine Drift, wir legen den Treibanker aus um die auflaufende Flut auszunutzen, wenig Erfolg Drift 0,2 km/h, ich hatte zwei Bisse, wir bauten um und versuchten es mit Schleppen kleinen Pilker in der Nähe des Ufers ich fing 1 Wittling, um 14:30 war Karl vollkommen durchnässt und wir fuhren zurück. Siegbert und Christoph fuhren zum Etne sie fingen 2 Dorsche, 1 Makrele und 1 Platten. Im laufe des Nachmittags schloss der Himmel seine Pforten und so fuhren Abends Karl, Roman und ich zum Etne um 3 Stunden mit Naturköder die Fische zulocken, Karl fing 6 Aale, Roman fing 2 Aale und 1 Scholle, ich fing 4 kleine Meerforellen 36-42 cm, 8 Aale 40–70 cm und 6 Platte.
09.10. Schlechtes Wetter, Wind und Regen, 9 Uhr Siegbert, Christoph und ich fuhren mit dem Boot nach Haugs südlich der Insel Romsa zwischen –20 und -75m Tief. Drift über 4km/h es musste der Treibanker ins Wasser, jetzt um die 1,5 Km/h Drift, Christoph fing beim ersten Treiben einen Leng 65cm, nach dem Umsetzen fing ich einen Seehecht von 89cm und 4kg, in -70m Tiefe und einen Leng von 80 cm. Der Wind wurde immer stärker und wir mussten gegen 13 Uhr zurückfahren. Karl, Roman und Horst fuhren zum Etne, Karl fing
1 Aal und 6 Platte, Roman fing 1 Platten und Horst 1 Dorsch und 7 Platte.
10.10. Christoph, Horst und Karl im Boot, Christoph fing 1 Leng, Karl 1 Seehecht. Siegbert wandert auf den Berg südlich unserer Hütte um von oben Fotos zuschießen, Roman und ich fuhren um 11 Uhr zum Etne, gegen 13 Uhr setzte Regen ein und wir fuhren zurück, Roman fing 5 Platte und ich 6 Platte.
11.10. Siegbert, Karl und ich fuhren um 9 Uhr mit dem Boot wieder nach Haugs kaum Drift, ich fange einen Seehecht 70 cm, und Karl 1 Leng, 13 Uhr Regen kommt auf Karl will zurück. Christoph, Horst und Roman fangen vom Ufer 6 Platte und 4 Knurrhähne. Abends am Hafen fangen Siegbert und Christoph 7 Makrelen, 2 Pollacks und 1 Dorsch.
12.10. Siegbert, Horst und Christoph fuhren mit dem Boot. Ausbeute Siegbert 1 Seehecht und Christoph 1 Leng. Roman, Karl und ich fahren nach Dreganeset um den Bunker aus dem 2. Weltkrieg zu besichtigen und vom Felsen Fotos zuschießen. Danach fahren wir zum Hafen nach Etne um mit Naturköder und mit kleinen Pilkern zuangeln. Ich fange auf Fischfetzen einen Dorsch von 70 cm und eine Scholle, auf Recker 3 Knurrhähne und auf Wurm eine Makrele. Auf den Pilker beißt ein schöner Seelachs der sich im Drill aushackt, Karl 2 Schollen und 3 Knurrhähne und Roman geht leer aus. Abends am Etne fängt Karl 4 Aale und 2 Platte, ich 9 Aale und 8 Platte.
13.10. Horst, Karl und ich fahren um 10 Uhr mit dem Boot in Richtung Romsa, wir angeln Richtung Osten (Festland) an der Kante des 100m tiefen Graben, die Drift ist gut ca. 1 km/h der Treibanker bleibt im Boot, Karl fängt sofort einen kleinen Lump und kurze Zeit später einen Leng von 70cm. Die Drift schläft ein 2 Stunden kein Biss. Gegen 14 Uhr kommt Wind von Süden auf wir treiben mit ca. 1,2 km/h. Um 14:15 Uhr ein guter Biss in 95m Tiefe nach einem guten Drill kommt ein Leng von 121 cm und 9,5 kg an die Wasseroberfläche den Horst gekonnt gafft und ins Boot befördert, in der nächsten 30 Minuten folgen noch 2 Lengs von 89 cm und 75 cm. Um 15:15 folgt ein schwerer Drill mit einem Nagelrochen Spannweite ca. 80cm, der nach dem Hacken lösen und Fotos schießen seine Freiheit wieder bekommt und mit leichten Flügelschlägen abtaucht. Wir fahren Heim den es steht noch die Filettierarbeit an. Abends fahren Siegbert, Karl und Christoph zum Etne Karl fängt 1 Aal, Siegbert 4 Makrelen Christoph 1 Dorsch.
14.10. Roman bekommt heute Besuch seine Tochter Sandra, sein Schwiegersohn Bernd und die 2 Enkeltöchter Janine und Jasmin, mit Luna dem Schäferhund beziehen sie für 10 Tage die Nachbarhütte. Wir bereiten ein gemeinsames Frühstück vor. Nach der Begrüßung und dem Frühstück wird über die Angelerfolge gesprochen. Siegbert, Christoph und ich fahren um 11 Uhr mit dem Boot nach Haugsd kaum Drift kein Fisch. Regen setzt ein wir fahren um 14 Uhr Heim. Roman, Horst und Karl fahren zum Etne, Karl fängt 16 Platte, Roman 1 Makrele und Horst 4 Platte. Abends fahren Siegbert, Karl und Christoph noch mal zum Etne Karl fängt 4 Aale und 8 Platte, Christoph 2 Aale und 1 Scholle, Siegbert bleibt Schneider.
15.10. Nebel kaum 50m Sicht, um 11 Uhr wird die Sicht besser Christoph, Horst und Karl fahren um 10 Uhr Richtung Romsa, am Leuchtturm am Ausgang des Etnefjords wird die Sicht wieder Schlechter sie kehren um und fahren zum Anleger, Karl steigt aus, Siegbert zu, sie fahren zur Mündung des Etne um zu blinkern, Christoph fängt eine Meerforelle von 58 cm Länge. Roman und ich fahren zum Etne, Romans Familie kommt später nach. Die Fische sind nicht in Beißlaune. Roman fängt 3 Platte ich habe keinen Erfolg. Sandra, Bernd und die Enkeltöchter fangen 6 Platte und 4 Knurrhähne. Abends fahren Siegbert, Karl und Christoph noch mal zum Etne Karl fängt 1 Aal und 2 Platte, Siegbert 1 Scholle, diesmal bleibt Christoph Schneider. Roman und ich fahren zum Hafen nach Etne, die Familie von Roman ist schon da, auf kleine Blinker 18g fange ich 1. Dorsch und 1. Pollack, Roman hat keinen Erfolg, er hilft aber seiner Tochter und den Enkeltöchtern die 6 Aale und 3 Knurrhähne fangen, diese zu versorgen, Bernd erblinkert 2 Makrelen und 1 Pollack.
16.10. Siegbert und ich fahren heute mit dem Boot, Karl der Heute dran war und auch Horst und Christoph wollen nicht mit, Wir fahren um 10 Uhr in Richtung Romsa, wir angeln mit Hilfe des GPS an der Stelle wo ich die 3 Lengs gefangen habe keine Drift auch das auslegen des Treibanker bringt nichts, 2 Zupfer. Wir fahren weiter zum 132 m tiefen Loch wo im letzten Jahr Christoph 1 und ich 2 Dornhaie gefangen habe, auch kein Erfolg, wir setzen um zur -3m Untiefe und versuchen es mit kleinen Blinkern mit gleichen Ergebnis wir fahren ohne Fisch um 16 Uhr Heim. Karl und Horst fahren zum Etne Horst fängt 7 Platte, Karl 1 Pollack 3 Knurrhähne und 2 Platte. Abends fahren Karl und ich zum Etne Karl fängt 1 Aale und 4 Platte ich fange 1 Aal und 9 Platte.
17.10. Siegbert, Horst und ich fahren heute mit dem Boot wir fahren um 9:30 Uhr nach Haugs und lassen uns über Haugsnesel nach Brandöyhl bei -20 auf -70m Tiefe bei Ost Wind treiben. Siegbert fängt einen kleinen Leng, ich einen Glattrochen ca. 60 cm Spannweite der auch nach lösen des Hackens und Fotos schießen seine Freiheit wiederbekommt, auch er taucht sofort wieder mit leichten Flügelbewegungen ab, Horst hat einen schönen Biss verliert den Fisch aber kurz vor der Wasseroberfläche, als der Wind einschläft und wir keine Drift mehr haben, setzen wir um zur Insel Nautöy, östlich angeln wir bei -42 auf -70m 1 Stunde ohne Erfolg, gegen 15 Uhr treten wir die Heimreise an. Christoph wandert mit Bernd und Luna über den alten Postweg zum 634 m hohen Veten um die Gegend von oben zu filmen und den Ausblick zu genießen. Karl fängt am Hafen einen Dorsch auf Pilker.
18.10. Siegbert und Christoph fahren heute mit dem Boot zur Mündung des Etne um zublinkern, ohne Erfolg. Sie reinigen bei Rückkehr das Boot. Horst der Heute dran war, auch Karl und ich wollen nicht mit. Roman, Karl und ich fahren nach Etne um Einzukaufen. Nach der Rückkehr bereiten Bernd, Horst und ich den Räucherofen und die zu räuchernden Fische vor, Bernd hatte sie schon in einer Räucherlacke eingelegt. Nach 3 Durchgängen waren alle Fische Goldbraun fertig. Sie wurden abends gemeinsam mit Gerstensaft und Geistreichen Getränken in gemütlicher Runde verspeist, es war ein Genuss.
19.10. Abreisetag, Sachen packen, Autos beladen und Haus säubern, Fische einpacken und Boxen abkleben, Abschied von Bernd und seiner Familie, Abfahrt um 16 Uhr Richtung Haugesund Unterwegs Rast an einen Kaufpark um letzte Einkäufe zu erledigen.
Ankunft um 18:00 Uhr am Terminal der Fjord Line warten auf die Atlantic Traveller die um 1930 Uhr einlief. Um 20:00 Uhr hieß es „Leinen los“. Das Unterhaltungsprogramm und die kühlen Getränke an Bord waren ein gelungener Abschluss des Norwegenurlaubs.
20.10. Das Frühstückbüffet war ein guter Anfang des letzten Reisetages, die Fähre legte mit einer Stunde Verspätung in Hanstholm an. Um 11 Uhr ging es in Richtung Heimat ca. 950 km waren noch zu bewältigen. Abschied von Roman der in Flensburg ausstieg und Siegbert und Christoph im anderem Auto. Die Rückreise mit 2 Stopps verlief bis auf 1 Stunde Stau (10 km) vor dem Elbtunnel reibungslos, um 20:15 Ankunft in Gelsenkirchen wo Karl ausstieg und wo wir seine Sachen leider im Regenschauer ausgeladen mussten, weiter nach Dortmund 21:15 Uhr wo Horst ausstieg das Wetter wurde wieder besser und die Sachen konnten trocken ausgeladen werden, zurück nach Brambauer 22 Uhr und Ende der 2072 km langen Reise.
Viele Grüße Norbert