•   
  •   
 
 
 

Umrechnung lbs - Wurfgewicht

... Das es im Bereich der Bootsruten irgendwann keinen Sinn mehr macht - wer wirft schon 500gr Blei durch die Gegend - steht ja auf einem ganz anderen Blatt.
Aber nachdem ich drei Links gefunden habe, die diese Berechnung auch auf "Meeresruten" beziehen, ist meine Verwirrung komplett 8o.

Ich bat Dich es mir nicht übel zu nehmen und ich meine es wirklich ehrlich!
Ob Du es glaubst, oder nicht, ich bin wirklich an der Klärung des Problems interessiert und an wirklich hilfreichen Beiträgen, Danke!
 
Hi,
ich denke auch, es ist ein interessantes Thema, keiner wird hier ingentwem irgentetwas übel nehmen.
Ich blätter schon meine Zeitschriiften durch, da war in der letzten Zeit eine Skizze drin, die die Erklärung von Alexander verdeutlichte.
Es ging darum, eine Rute waagerecht zu fixieren und an der Spitze ein Gewicht zu hängen. Wenn nun die Spitze 90° zum Handteil "händt", hat man die Testkurve, bzw das WG ermittelt. Aber ich wieß nicht mehr wo, stand, das die lbs einteilung bei schweren Ruten wie Bootsrute von den Amis stammt und die Schnurklasse der Kombi bezeichnet.

Besten Gruß

TT911
 
Das mit der Testkurve ist mir doch völlig klar, ist oft genug erklärt worden und auch einfach nachvollziehbar.

Hast Du mal auf meine Links geklickt und sie Dir angesehen? Dann müsste Dir doch eigentlich klar sein, worin mein Problem besteht.

Hier wird mehrfach publiziert, das man mit den angegebenen lbs sehrwohl das Wurfgewicht errechnen kann, auch wenn die lbs-Angabe eigentlich von der Testkurvenangabe herrührt.

Kein Mensch wird das für seine 30 lbs Bootsrute errechnen wollen, wozu auch.

Aber ganz ehrlich - für meine NAF-Edition wüßte ich es schon ganz gerne. Vielleicht hast Du ja eine Idee wie ich das richtig berechnen kann, wenn "meine Idee" nicht funktioniert.
 
Vielleicht können wir ja mal die Entwicklern der NAF-Edition bitten, ob sie mal mit dem Hersteller der Ruten sprechen und das "Problem" mit denen kommunizieren?
Ich denke, das ein Hersteller einer Rute es eigentlich erklären kann und das deren Aussage auch stimmig ist?! oder.
Denn ich denke 100% sicher ist sich von uns keiner:? .
Ich bin jetzt auch ziemlich unsicher.:? :?

Gruß
TT911
 
Sounds like a plan :baby:!

Ich lass das jetzt einfach mal so stehen. Komme frühestens Sonntag nachmittag wieder dazu in diesem Thema zu antworten.
Vielleicht hat sich bis dahin ja schon alles aufgeklärt :]!
 
Hallo Isfugl, hab auch noch mal gegoogelt und folgendes gefunden:


"Testkurvengewicht / Wurfgewicht ?

Bei Hochseeruten wird ebenso wie bei Karpfenruten häufig das Wurfgewicht in der englischen Maßeinheit lb / lbs ( engl.pound, 1lb = 453,6 Gramm ) angegeben. Die lb-Angabe entspricht dem Gewicht, das notwendig ist, um die Spitze einer waagerecht gehaltenen Rute genau um 90° nach unten zu biegen. Dieser Wert benennt das sogenannte Testkurvengewicht und ermittelt die Aktion des Blanks. Das tatsächliche, maximale Wurfgewicht einer Rute ermittelt man, indem der lb-Wert mit 453,6 multizipliert und das Ergebnis durch 16 dividiert wird.

So entspricht beispielsweise die Angabe von 2 lb (Testkurvengewicht) einem maximalen Wurfgewicht von 56,7 Gramm - ( 2 x 453,6 : 16 = 56,7). Entsprechend beträgt bei einer Rute mit z.B. 30 lb das Wurfgewicht 850,5 Gramm und bei 50 lb beträgt das Wurfgewicht 1.417,5 Gramm."

Aber auch dies.

"Moinsen... Ich glaube, wir haben dazu hier jeede Menge Postings... Aber kein Problem...
1 lbs. (englisches Pfund = 453 g) Testkurve (TC) entspricht ca. 1 Unze (28,3 g) Wurfgewicht. Macht bei einer 3 lbs. TC ca. 90 g WG. Das heisst, wenn man beide Faktoren mal "zusammen" betrachtet: bei einer Belastung von ca. 1,5 kg ist die Rute in einem 90° Winkel "gebogen". Bei dieser Belastung arbeitet die Rute noch und ist wird nicht überlastet (Katapult).
Bitte nicht verwechseln mit der IGFA-Angabe für die Schnurklasse (Bootsruten/Downriggerruten)!!! 50 lbs.-Klasse heisst hier nicht 14 kg WG sondern dass die Rute für eine Schnur mit 50 lbs. Tragkraft (ca, 25 kg) ausgelegt ist...
Stimmt eigentlich xD,
hätt ich auch selbst drauf kommen können :D
Für Ruten mit denen man nicht wirft braucht man natürlich auch kein Wurfgewicht"

Der erste Artikel ist von einem Shop, der zweite aus einem anderen Forum.

Ich weiß jetzt auch nicht mehr weiter:? ;(


Gruß

TT911
 
der erste text ist die lbs-angabe bei hochseeruten betreffend schlicht und ergreifend falsch.

der zweite ist korrekt.:)
 
@Alexander Perte:
So kannte ich es bisher auch nur.
Bei Bootsruten bzw. Hochseeruten ist mit der lbs-Angabe nicht das WG gemeint sondern die Schnurklasse.
Im Süßwasser sieht es anders aus, hier gilt die Umrechnung.

Gruß

TT911
 
Hallo Zusammen,

soweit es mir bekannt ist, errechnet man das Wg relativ einfach, wenn man 1lbs mit ca. 28 gr multipliziert.
Das ist aber nicht für Bootsruten gemeint, hier meint man mit lbs die Einteilung in die Schnurklasse, um sein Material dementsprechend mit Rute, Rolle und Schnur aufzubauen.
Hat glaub ich etwas mit anerkennung der Rekorde zu tun.
Die werden auch immer der Schnurklasse zugeordnet.

Gruß

TT911
Das ist meines Erachtens genau die richtige Aussage.:baby:
 
Hallo zusammen,

daß die für Boots-u. Salzwasserruten übliche Angabe in lbs die passende Schnurklasse meint, wurde ja schon geklärt.

Auch die Umrechnung einer Testkurve (TC) in Wurfgewicht.
Die Umrechnungsformel kann natürlich nicht für die Angabe der Schnurklasse (z.B. 50lbs) benutzt werden.
Eine 50lbs- Bootsrute hat ja keine TC von 22.4 Kilo.
Hierzu noch ein Beispiel:
Ich habe vor kurzem eine Pilkrute aufgebaut und dann entsprechend WG und TC getestet.
Der Hersteller des Blanks gibt Line WT also Schnurklasse mit 15 bis 30lbs an.
Die ermittelte Testkurve liegt bei 5,5lbs.
Das gefühlte ideale Ködergewicht liegt bei ca. 175gr.
Zum optimalen Wurfgewicht kann ich noch nichts sagen, das habe ich noch nicht getestet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Daiwa Team Daiwa TD 90DD-1 12-30lbs. ist höchstens bis 200g zu gebrauchen.
Penn Inliner 30lbs. bis ca. 350-400g zu gebrauchen.
Rainer Korn Stand UP 30lbs.bis ca. 800g zu gebrauchen.
Penn Millenium Stand UP 30lbs bis ca. 1200g

Was sagen hier nun die 30lbs aus?
Und was macht es für einen Sinn, hier irgendwas umzurechnen?

Gruß
Waldemar
 
es macht überhaupt keinen Sinn, Waldemar.
Die 30lbs sagen eben aus, daß eine Schnur der 30lbs-Klasse dazu passt.
Eine Rute kann eigentlich nicht nach den angegebenen Werten beurteilt werden, können aber als grobe Orientierung dienen.
 
Ich gebe Walko vollkommen recht.

Man ist hier der Willkür der Hersteller ausgeliefert, sollte man die Rute ohne zu begrabbeln bestellen.:rolleyes:

Eine Prion Inliner und eine Millenium Standup der gleichen Lbs Klasse kann man nicht vergleichen.:>>
 
Gut - nachdem ich mir hier die letzten Antworten angeschaut habe, habe ich selbst noch einmal das www durchforstet, auf der Suche nach Informationen, um dieses Thema für mich abschließend zu klären.

Die Fragen, die ich klären wollte:

Ist lbs gleich lbs und kann ich die lbs-Angaben aus Testkurven allgemeingültig in "Gramm Wurfgewicht" umrechnen?

Kann ich das Wurfgewicht in lbs, auf der NAF-Edition in Gramm umrechnen, um zu erfahren was ich da maximal zum Werfen dran hängen sollte?


Antwort: Nein, es gibt unterschiedliche lbs-Angaben auf unterschiedlichen Angelruten. Die lbs-Angaben auf
- vorrangig - Karpfenruten (1,5 - 3,5 lbs) können in Gramm Wurfgewicht umgerechnet werden. Diese Werte sind häufig auch schon in Tabellen zusammengefasst.

Viele Informationsquellen, z.T. auch offizielle Online-Angelversandhäuser, Norwegenangelveranstalter und Privatpersonen in verschiedenen Angelforen werfen die lbs-Angaben von z.B. Karpfenruten (mit der "Testkurven-Geschichte") und die deutlich höheren lbs-Angaben der IGFA - Schnurklassenangaben auf z.B. Bootsruten (30 - 130 lbs) in einen Topf.
Jedem ist natürlich klar, das niemand mit irgendwelchen Bootsknüppeln Gewichte von 1,5 Kg durch die Gegend werfen will. Dadurch stellt sich dieses Problem hier nicht, zumindest im Normalfall.
Aber die Verallgemeinerung und die - nach Euren Aussagen schlichtweg falschen Erklärungen - im Zusammenhang mit diesen lbs-Angaben, führen zu den Missverständnissen

Missverständlich wird es nämlich dann - und so war es auch in meinem Fall - wenn ich z.B. Wallerruten mit 6 und 8 lbs Wurfgewicht habe, oder eine NAF-Edition, wo explizit 10 - 12 lbs Wurfgewicht drauf steht und wo eine Umrechnung in Gramm auch praktisch durchaus noch Sinn machen würde.
Meiner Meinung nach gehören die Wallerruten, mit lbs-Angabe des Wurfgewichtes, in den gleichen Topf wie das Karpfenequipment, also "umrechenbar".
Das man nun unsere filigrane NAF-Rute nicht mit einem "Wallerknüppel" gleich setzen kann, wird einem nach kurzem Vergleich der lbs-Angaben und den dazugehörigen Angelruten klar :rolleyes:.

Durch meine eigene Unkenntnis und die - in meinen Augen - unglücklich gewählte Klassifizierung unserer NAF-Rute mit "Wurfgewicht 10-12 lb" hatte ich einfach das Bedürfnis das "Wurfgewicht in Gramm" meiner Angelrute zu erfahren.
Hintergrund - ich kann mir durchaus vorstellen diese Rute auch von Land mit kleinen Pilkern und Spinnern einzusetzen - warum auch nicht.

Diese Frage - nach dem "Wurfgewicht in Gramm" der NAF-Edition - bleibt somit für mich vorläufig unbeantwortet.
 
Isfugl die Frage nach dem Wurfgewicht ist ja schon bei einer Angabe ein Buch mit sieben Siegeln. Bei der eienn Rute sind 60 Gr WG schon das Maximum wärend bei der anderen bei 40 Gr WG noch ein 80 Gr. Pilker ohne Probleme geworfen werden kann.
Ein Vergleich unter den Ruten mit WG angabe ist somit auch schon nicht möglich.
 
Wenn die neuen Ruten bei mir eingetroffen sind, werde ich das Wurfgewicht wie bei einer Karpfenrute ermitteln und es euch mitteilen.

In lbs und Gramm.
 
Vielleicht schon gesagt, aber falls noch nicht:

www.efishing.de

Dort sind Infos zum Thema abgelegt.

Gruß
Heiko
 
1 pound (lb) = 16 oz. = 453,59237 Gramm

Hallo Mucki,

Der von Dir geschriebene Beitrag ist die Antwort auf welche hier gestellte Frage?
Ich weiß im Moment nicht so wirklich worauf Dein Posting abzielt. Die Umrechnung von lbs (pound) in Gramm stellte hier bisher nicht das eigentliche Problem dar.

Wie auch immer, schönen Tag noch :]
 
Oben