Hei Leute,
nun mal Keep cool. Kommt mal wieder runter.
Iggi, deiner Argumentation kann ich teilweise folgen, z.B. was das releasen anbelangt und dass man dabei nicht sicher sein kan dass der Fisch überlebt.
Das ist eines meiner Hauptargumente gegen das releasen.
Aber vielen Argumenten und Vergleichen kann ich nicht folgen.
Die Geschichte mit den lebend ausgeweideten Welsen oder Hechten z.B.
Mal davon abgesehen das dies übelste Tierquälerei ist, ist solches eine völlig normale Reaktion des Fischkörpers.
Auch ein Karpfen, der schon Stunden tot ist, ja sogar der Kopf abgetrennt und in Tranchen geschnitten ist, kann u.U. das Maul auf und zu machen, die Kiemendeckel auf und zu machen oder mit den Flossen wackeln.
Von dem Verhalten eines Aales nach dem töten ganz zu schweigen. Der kommt u.U. sogar wieder aus der Pfanne raus. :D
Das sind aber nichts anderes als Muskelkontraktionen hervorgerufen durch äußere Reize und im Fall deiner Welse und Hechte kann das auch dazu führen das sie "wegschwimmen".
Eine Möglichkeit dies zu verhindern ist z.B. ORDNUNGSGEMÄSSES SCHLACHTEN.
Wissenschaftliche Ausführung, selbst von namenhaften Leuten, sind auch nicht immer zu glauben.
Je nachdem wie sie "angehaucht" sind tendieren sie in eine entsprechende Richtung.
Wenn ich als "Wissenschaftler" will das die Pilze im Wald geschont werden, publiziere ich das alle Pilze verstrahlt sind.
Wenn ich mich den Vögeln hingezogen fühle, vertrete ich z.B. die Meinung das Gänsesäger völlig harmlose Viecher sind und sich NUR von Minderfischen ernähren.
(So geschehen in München wegen dem durch Gänsesäger vernichteten Äschen- und Bachforellenbestand in der Isar)
Also, grundsätzlich vertrete ich deine Meinung in Bezug auf releasen, aber was die Haie anbelangt liegst du großteils falsch.
Übrigens: Du fängst doch nur Fische um sie zu essen.
Was ist mit den schützenwerten Arten in deiner Liste ( Schrätzer, Streber, Stichling) oder die weniger schützenwerten aber für die Küche eher ungeigneten (Schlammpeitzger, Gründling usw.)?