Zum ersten mal nach Norwegen

Nicht den Mut verlieren. 6 Dorsche in 3 Tagen schafft manch alter Hase auch weiter nördlich nicht 😉
Genießt die Zeit. Wenn es euch um eine volle Gefrierbox geht, solltet ihr nächstes Mal aber tatsächlich ein nördlicheres Ziel wählen.
Wünsche euch aber natürlich, dass das Wetter noch eine Ausfahrt weiter raus mit schönen Fischen zulässt !
 
Zum Angeln lohnt sich erst ab Höhe Bergen.

Auch Stavanger noch nicht?

Meiner Meinung nach kann man so pauschal nicht sagen. Ich war in den Fjorden bei Stavanger und im Hardangerfjord. Da kannst du schon schöne Fische fangen und auch teils in guter Stückzahl. Die Durchschnittsgröße nimmt aber natürlich zu je weiter man gen Norden fährt.

Es ist natürlich auch immer die Frage wie viel Aufwand man betreiben will. Sowohl zeitlich als auch finanziell.
VG
Bernd
 
Die Schären sehen doch gar nicht schlecht aus. Sucht euch ne Stelle an den Kanten oder wo es eben von z.B. 120 m auf 50 m hoch geht mit dem Echolot.
Fahrt ihr bei Flut raus?
Mit dem kleinen Boot würde ich bei Wind > 5 m/s rein fahren. Wenn sich kleine Schaumkronen bilden, nix wie rein mit 25 PS.
Wünsche Trotzdem noch viel Erfolg. Jeder hat mal angefangen.
 
Auch Stavanger noch nicht?
Ich war schon in vielen Ecken von Norwegen unterwegs vom Südkap bis zum Nordkap, so habe ich über Jahre meine Erfahrungen gemacht. Ich war auch schon im Süden 14 Tage mit der Familie im Urlaub und habe einige Zeit auf dem Wasser verbracht. Da war die Ausbeute auch recht überschaubar. Die Berichte hier im Forum decken sich zum Teil mit meinen Erfahrungen.
 
Moin moin,
kurzer Lagebericht, leider innerhalb der Schären kaum was zu fangen. Haben in 3 Tagen gerade mal 6 Dorsche und 5 kleine Pollacks bekommen.
Gestern abend kam ich mit 2 anderen ins Gespräch, die ganz gut gefangen hatten. Eindeutige Meinung, man muß weiter raus, weit nach Osten oder
Richtung Westen nach Mandal (siehe Markierungen auf Sceenshot).
Bin danach gestern abend noch gegen 18.00 Uhr gestartet (Kollege wollte es mal im Hafen versuchen), aber nachdem ich aus den Schären heraus war,
zwang mich das Wetter (7m/s) zur Umkehr.
Heute regnet es leider und der Wind ist auch grenzwertig, morgen sollen es über 10m/s werden...
Bleibt voraussichtlich nur noch der Samstag, um es mal draußen zu versuchen, drückt uns die Daumen.
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Wir waren vor Jahren mal im Sommer ganz in der Nähe zum Familienurlaub und haben mit Meerforellenblinkern sehr viele und ungewöhnlich große Pollacks (bis über 75cm) in nur 2-5m tiefem Wasser gefangen. Zu dieser Zeit waren jedoch riesige Sandaalschwärme in der Region unterwegs. Sinn macht also auch hier, den Mageninhalt gefangener Fische zu untersuchen, um Rückschlüsse für die Köderwahl zu ziehen.

VG Ronny
 
haben mit Meerforellenblinkern sehr viele und ungewöhnlich große Pollacks (bis über 75cm) in nur 2-5m tiefem Wasser gefangen
Danke für die Info.
Haben noch 2 Tage, heute ist durchgehend Wind 10-11m/s, da können wir nur in den Schären bleiben, suchen uns eine geschützte Stelle und probieren es mal mit Blinkern.
Morgen sind 5-6m/s, wir versuchen da trotzdem mal nach Mandal zu kommen (Siehe Screenshot).
 
Dein Bericht, bestätigt wieder mein Meinung das man in Südnorwegen nur gut Urlaub machen kann. Zum Angeln lohnt sich erst ab Höhe Bergen.
Drücke euch aber trotzdem die Daumen.

Das ist doch eine total falsche Pauschalaussage. Wir sind seid 20J im Süden. Auch im Süden gibt es genug Fisch. Nur halt kaum Kapitale 100+.
Unser Urlaub besteht zur Hälfte aus Relax-Angeln und Wandern. Bis jetzt haben wir jedes Jahr, früher als gepant, das Angeln abgebrochen, da wir die Fanggrenze erreicht haben. (Damals) die 18kg Filet sind auch im Süden kein Problem. Man muss nur ggf. etwas länger nach dem Fisch suchen.
In der Regel geht es für uns nach dem Frühstück auf´s Wasser. Und immer als Relax-Angeln, denn wir sind ja im Urlaub. Meist sind wir spätestens zum Kaffeetrinken zurück. Damit haben wir bis zum Abendbrot genug Zeit, um die Filet´s in die Truhe zu bekommen.

Und der Süden hat den Vorteil, man kann mehr als ein Mal rausfahren. Im Norden hat man die Quote ja meist schon am ersten Angeltag erreicht. Danach gibt es ja nur noch die Optionen:

01 Angelgerät wegräumen und anderweitig den Urlaub rumbekommen
02 Catch and Release (wir persönlich sehen dies als Tierquälerei)
03 Die Fangquote bewusst ignorieren

Da für uns nur 01 in Frage kommen würde, würden wir diesen Urlaub nie als Angelurlaub bezeichnen. Es wäre ein "normaler Urlaub" mit einem Angelausflug.
 
Das ist doch eine total falsche Pauschalaussage. Wir sind seid 20J im Süden. Auch im Süden gibt es genug Fisch. Nur halt kaum Kapitale 100+.
Unser Urlaub besteht zur Hälfte aus Relax-Angeln und Wandern. Bis jetzt haben wir jedes Jahr, früher als gepant, das Angeln abgebrochen, da wir die Fanggrenze erreicht haben. (Damals) die 18kg Filet sind auch im Süden kein Problem. Man muss nur ggf. etwas länger nach dem Fisch suchen.
In der Regel geht es für uns nach dem Frühstück auf´s Wasser. Und immer als Relax-Angeln, denn wir sind ja im Urlaub. Meist sind wir spätestens zum Kaffeetrinken zurück. Damit haben wir bis zum Abendbrot genug Zeit, um die Filet´s in die Truhe zu bekommen.

Und der Süden hat den Vorteil, man kann mehr als ein Mal rausfahren. Im Norden hat man die Quote ja meist schon am ersten Angeltag erreicht. Danach gibt es ja nur noch die Optionen:

01 Angelgerät wegräumen und anderweitig den Urlaub rumbekommen
02 Catch and Release (wir persönlich sehen dies als Tierquälerei)
03 Die Fangquote bewusst ignorieren

Da für uns nur 01 in Frage kommen würde, würden wir diesen Urlaub nie als Angelurlaub bezeichnen. Es wäre ein "normaler Urlaub" mit einem Angelausflug.

Da bin ich zu 90% bei Dir.
Ergänzend: es gibt ja nicht nur "den Süden" und "den Norden", sondern einiges dazwischen. Und auch weiter nördlich (hier wurde "ab Höhe Bergen" genannt) kann man es vermeiden, schon nach 1-2 Tagen das Limit voll zu haben. Indem man es halt einfach etwas gechillter angeht. Oft sieht man hier die Fotos mit 20 Seelachsen, die in Reihe und Glied am Filetiertisch liegen. Ich persönlich höre spätestens bei der Hälfte davon auf, d.h. wechsle den Platz oder die Fangmethode.

Aber so gibt es eben unterschiedliche Prioritäten, ist ja auch ok !
 
Naja - wenn man mal im Blutrausch ist kann man oft nicht zurück - ist mir auch schon passiert . . . aber mit den Jahren wird dann doch alles ruhiger und überlegter
 
Naja - wenn man mal im Blutrausch ist kann man oft nicht zurück - ist mir auch schon passiert . . . aber mit den Jahren wird dann doch alles ruhiger und überlegter
Es ist ja oft so. Wenn man einen großen Seelachs Schwarm findet, könnte man 50 Stück rausziehen. Für mich ist das aber nicht der Reiz am Angeln.
Aber wie gesagt, jedem das seine.
 
So, heute vormittag ein Pollack und 2 mal Hänger und abgerissen.
Heute gegen abend vielleicht noch mal. Lohnt um diese Jahreszeit mal ein Versuch auf Heringe?
 
Dafür ist es zu spät, Heringszeit ist im Frühjahr. Evtl. Makrele, die müßte eigentlich da sein.
 
Hallo Semiadult,

wir waren vor vielen Jahren das erste Mal in Norwegen, Trysnes.

Nach mäßigem Erfolg, waren wir etwas enttäuscht von Norwegen. Die besten Erfolge hatten wir beim einholen, da kamen gute Köhler. 😀

Auf gut Deutsch: Speedpilken ((Kannten wir damals noch nicht 😉)

Nur wenn Ihr das nicht kennt:

Kante bis ca. 120 m anfahren, Pilker ca. 100 gr. schlank, bis kurz vor Grund, dann 15 bis 20 m schnellstmöglich reinkurbeln. Wenn nix ist, wieder ca. 5 m runterlassen, dasselbe nochmal, bis Du oben bist. 😁

Viel Erfolg

Grüße Dorschsearcher
 
Moin Dorschsearcher,

merke ich mir für nächstes mal. Morgen früh um 6.30 Uhr geht die Fähre nach Hirtshals.
Heute war noch ein versöhnlicher Abschluß, hatte heute vormittag 6 Pollack und einen Köhler.
Keine Riesen, aber die erwartet man in den Schären ja auch nicht umbedingt.
Die Ecke um Bergen habe ich mir tatsächlich auch schon überlegt, habe keine Lust, ewig mit dem Auto durch Norwegen zu fahren, da ist es mit Fjord Line
schon bequemer...:biglaugh:
Hier oben (Hellesundet) vielleicht.Hat da jemand Erfahrung?
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Moin Semi
"... habe keine Lust, ewig mit dem Auto durch Norwegen zu fahren ..." - wir haben in unseren "Anfangsjahren" in Norwegen mehrere Male die Fjordline-Nachtfähre von Hirtshals entweder nach Stavanger oder Bergen genommen.
Die ist zwar je nach Kabinenkategorie etwas teurer als die Verbindung Hirtshals-Kristiansand, dafür kommt man entweder am frühen Morgen (Stavanger) oder am Mittag (Bergen) ausgeruht und abgefrühstückt in Norwegen an und hat je nach gewählter Unterkunft nur noch eine kurze Anfahrt.
Das könnte für Euch eine bequeme Anreisealternative sein.
Grüße
Jörg
 
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