Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Walko, den Satz habe ich dreimal gelesen und bin nicht sicher ob ich ihn richtig verstehe.. Also ich habe den Satz mal so umformuliert so das ich glaube, dass das gemeint ist.

"Die meisten die Zuhause laden können haben ein Elektroauto". Ist es das was du meinst? Falls ja, ist das recht logisch aber nicht zwingend richtig.
Nein, ich denke er meinte ihn schon genaus so wie er ihn geschrieben hat. Die wenigsten die zuhause nicht laden können haben ein Elektroauto.
Dein Umformulierter Satz heißt was völlig anders, denn er handelt von völlig anderen Personen. Er schreibt über die Personen die zuhause NICHT laden können (und nimmt an dass hiervon die wenigstens ein EV haben - was sicherlich stimmt), du sprichst von den Personen die zuhause laden können (und nimmst an dass hier die meisten eines haben - was sicherlich nicht stimmt)
 
Ich meine das unter den privaten E-Auto Besitzern der Größte Teil zuhause oder auch auf der Arbeit oder so laden kann.
Weil man braucht schon viel Idealismuss um sich ein E-Auto zu kaufen wenn man nur auf öffentliche Lademöglichkeiten angewiesen ist.
Bei Firmenwagen ist es was anderes.
 
Nein, ich denke er meinte ihn schon genaus so wie er ihn geschrieben hat. Die wenigsten die zuhause nicht laden können haben ein Elektroauto.
Dein Umformulierter Satz heißt was völlig anders, denn er handelt von völlig anderen Personen. Er schreibt über die Personen die zuhause NICHT laden können (und nimmt an dass hiervon die wenigstens ein EV haben - was sicherlich stimmt), du sprichst von den Personen die zuhause laden können (und nimmst an dass hier die meisten eines haben - was sicherlich nicht stimmt)
Ja ok, ich denke ich habs kapiert. Also gibt es Menschen, die zwar ein Elektrofahrzeug haben, die es aber nicht zuhause laden können.
Diese Menschen sind ja dann besonders stark auf eine gute Infrastruktur angewiesen, sei es auf der Arbeit oder in der Stadt. Die können den Wagen ja dann nicht einfach mal über Nacht laden und morgens damit zur Arbeit fahren. Bemerkenswert.
 
Ich meine das unter den privaten E-Auto Besitzern der Größte Teil zuhause oder auch auf der Arbeit oder so laden kann.
Weil man braucht schon viel Idealismuss um sich ein E-Auto zu kaufen wenn man nur auf öffentliche Lademöglichkeiten angewiesen ist.
Bei Firmenwagen ist es was anderes.
Dann hatte ich deinen vorangegangen Satz doch richtig verstanden.
 
Ja oder auf der Arbeit laden, oder die fahren so oder so jeden Tag an nem Schnellader vorbei und halten 10 Minuten an.... wenn die Infrastruktur passt....
Jaja, der Schnelllader war auch unser Thema Nr. 1 in den letzten 1 1/2 Tagen, schließlich wollten wir mehrere Stunden Zeit herausholen gegenüber der Hinfahrt.
Deswegen hatte unser Kai vorsorglich die im Beitrag # 186 gelisteten Ladestationen nach deren Mindestleistung von 150 kwh ausgesucht.
"Bloß nicht zuviel Zeit beim Laden verschenken" war unsere Devise.
Insofern lag der eigentliche Fokus zunächst auf Ionity und wurde nach dem gestrigen Morgen auf Ionity und TESLA erweitert.
Mittlerweile sind wir heute wieder zuhause angekommen und ich möchte einmal ein Resümee ziehen.

Nach den horrend langen 37 Stunden der Hinfahrt konnten wir das Ganze alles in Allem um etwas mehr als 5 Stunden verkürzen auf knapp unter 32 Stunden für die rund 1.850 km.

Grund Nr. 1 war natürlich die weitestgehende Freischaltung unserer digitalen Zahlmöglichkeiten mittels Mastercard Identity Check sodass wir keine Zeit mehr für vergebliche Versuche der Terminal Aktivierung investieren mussten.
Punkt Nr. 2 war die Möglichkeit der Terminal Nutzung der TESLA Supercharger, die insgesamt betrachtet in Summe die durchschnittlich schnellsten Ladevorgänge ermöglicht haben.
(Bezahlt wurde hier über Paypal)

Trotzdem bestätigen auch hier 2 Ausnahmen die Regel :
Unsere letzte kleine (TESLA) Station vor dem Dovre Fjell mit nur wenigen Chargern brachte uns zum Start gerade einmal mehr als 50 kwh Startgeschwindigkeit und damit rund 50% weniger Speed als an den anderen TESLA Chargern.
Bei den TESLA Superchargern am weltbekannten Wood Hotel waren die ersten beiden Charger wohl defekt und erst Säule Nr. 3 gab uns den begehrten "Saft".
Hier ging natürlich wieder unnötige Zeit verloren. So etwas hat man bei einem Benziner oder Diesel natürlich nicht.
Als Benchmark für eine Fahrt von Oslo nach Flatanger wird für einen Pkw 11 Stunden angegeben.
Mit Hänger bleiben es mit max. 80 kmh
in etwa 11 1/2 Stunden.
Auf der Hinfahrt lagen wir mit all den Schwierigkeiten bei rund 16 (!) Stunden rund 4,5 Stunden darüber.
Bei der Rückfahrt 13,5 Stunden und damit in etwa 2 Stunden mehr als bei einem Benziner mit Hänger. Das ist schon deutlich praktikabler.
Die 2 Stunden extra könnte man natürlich noch deutlich reduzieren wenn man das Fahrzeug a) mit weniger Zuglast nutzt (unser Hänger hatte max. Gesamtgewicht von 1 to), also einen kleineren Hänger benutzt und damit den Verbrauch senkt und Ladezeit spart oder b) ein Fahrzeug mit einer generell deutlich schnelleren Ladegeschwindigkeit als den hier benutzten Skoda Enyaq fährt mit seinen 125 kwh (Tesla oder Polestar z. B.).
Da wir nicht wussten wieviel Strom der Anstieg über das Fjell verbrauchen wird haben wir sicherheitshalber den Extra Stop absolviert und 25 Minuten zusätzliche Zeit investiert, die eigentlich gar nicht notwendig gewesen sind.
Aber was will man machen ohne Erfahrungswerte?
Kann ich diese beiden Verzögerungen minimieren habe ich schon wieder 40 min Zeit gespart und bin nur noch max. rund 80 min länger unterwegs als mit dem Benziner.
Mit einem PKW dieser beiden genannten Marken drücke ich die Differenz sogar auf weniger als 60 min. runter wegen der deutlich schnelleren Ladezeit.
Damit wird langsam ein Schuh draus.
Nach dem Tip von "Tackleking" Marcel hat unser Kai ebenfalls eine Tesla App benutzt, die ihm sämtliche Supercharger anzeigt, an denen auch Fahrzeuge außerhalb der TESLA Familie geladen werden können. Somit konnten wir in 🇧🇻 ungefähr alle 50-60 km auf Charger der beiden genannten Marken zugreifen.
Das ist mehr als ausreichend und auch mehr als das Netz in 🇩🇪 bietet.

Trotzdem haben wir auch auf der Rückfahrt nicht alles richtig gemacht um schnellstmöglich zu reisen. So haben wir wegen der mit zunehmendem Ladestand abnehmenden Geschwindigkeit nur noch bis max. 85 % geladen und sind damit z. B. kurz nach Ankunft in Puttgarden gezwungenermaßen an die nächstmögliche Ladestation in der langgezogenen Baustelle kurz vor Fehmarn gefahren und mussten an der dortigen e-on Säule mit nur noch 50 kwh vorlieb nehmen und wieder ging unnötige Zeit verloren.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist die Notwendigkeit einer weitaus intensiveren Vorplanung wenn man nicht zuviel Zeit während der An- bzw. Abfahrt verlieren möchte.
Hier gilt sicherlich das bekannte "Learning by doing." Das ist zu Beginn einer solchen Reise absolut notwendig wenn man nicht allzu viel Zeit verschenken möchte.
Aber Leute... Schluß damit jetzt.
Wisst ihr eigentlich was ich gemacht habe nachdem wir bei "Hipie" Andreas und Kai in Wittingen angekommen sind ??
Ich hab meine Angelsachen in den Turbodiesel gepackt und bin nonstop mit durchschnittlich 150 kmh auf der A2 die insgesamt 350 km nach Duisburg gebrettert.
Und ja... ich hab das richtig genossen...:a010::flaggen14:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab meine Angelsachen in den Turbodiesel gepackt und bin nonstop mit durchschnittlich 150 kmh auf der A2 die insgesamt 350 km nach Duisburg gebrettert.
Und ja... ich hab das richtig genossen...:a010::flaggen14:
Schönes Schlusswort! Vielen Dank für deinen sehr aufschlussreichen Bericht - schade nur, dass er so verwässert wurde.
Dieser ganze off topic-Kram hätte zumindest in einen anderen Thread gehört... und vieles Geschwurbel davon eher gelöscht.
Petri Heil und Diesel Geil :zwinker:
 
Jaja, der Schnelllader war auch unser Thema Nr. 1 in den letzten 1 1/2 Tagen, schließlich wollten wir mehrere Stunden Zeit herausholen gegenüber der Hinfahrt.
Deswegen hatte unser Kai vorsorglich die im Beitrag # 186 gelisteten Ladestationen nach deren Mindestleistung von 150 kwh ausgesucht.
"Bloß nicht zuviel Zeit beim Laden verschenken" war unsere Devise.
Insofern lag der eigentliche Fokus zunächst auf Ionity und wurde nach dem gestrigen Morgen auf Ionity und TESLA erweitert.
Mittlerweile sind wir heute wieder zuhause angekommen und ich möchte einmal ein Resümee ziehen.

Nach den horrend langen 37 Stunden der Hinfahrt konnten wir das Ganze alles in Allem um etwas mehr als 5 Stunden verkürzen auf knapp unter 32 Stunden für die rund 1.850 km.

Grund Nr. 1 war natürlich die weitestgehende Freischaltung unserer digitalen Zahlmöglichkeiten mittels Mastercard Identity Check sodass wir keine Zeit mehr für vergebliche Versuche der Terminal Aktivierung investieren mussten.
Punkt Nr. 2 war die Möglichkeit der Terminal Nutzung der TESLA Supercharger, die insgesamt betrachtet in Summe die durchschnittlich schnellsten Ladevorgänge ermöglicht haben.
(Bezahlt wurde hier über Paypal)

Trotzdem bestätigen auch hier 2 Ausnahmen die Regel :
Unsere letzte kleine (TESLA) Station vor dem Dovre Fjell mit nur wenigen Chargern brachte uns zum Start gerade einmal mehr als 50 kwh Startgeschwindigkeit und damit rund 50% weniger Speed als an den anderen TESLA Chargern.
Bei den TESLA Superchargern am weltbekannten Wood Hotel waren die ersten beiden Charger wohl defekt und erst Säule Nr. 3 gab uns den begehrten "Saft".
Hier ging natürlich wieder unnötige Zeit verloren. So etwas hat man bei einem Benziner oder Diesel natürlich nicht.
Als Benchmark für eine Fahrt von Oslo nach Flatanger wird für einen Pkw 11 Stunden angegeben.
Mit Hänger bleiben es mit max. 80 kmh
in etwa 11 1/2 Stunden.
Auf der Hinfahrt lagen wir mit all den Schwierigkeiten bei rund 16 (!) Stunden rund 4,5 Stunden darüber.
Bei der Rückfahrt 13,5 Stunden und damit in etwa 2 Stunden mehr als bei einem Benziner mit Hänger. Das ist schon deutlich praktikabler.
Die 2 Stunden extra könnte man natürlich noch deutlich reduzieren wenn man das Fahrzeug a) mit weniger Zuglast nutzt (unser Hänger hatte max. Gesamtgewicht von 1 to), also einen kleineren Hänger benutzt und damit den Verbrauch senkt und Ladezeit spart oder b) ein Fahrzeug mit einer generell deutlich schnelleren Ladegeschwindigkeit als den hier benutzten Skoda Enyaq fährt mit seinen 125 kwh (Tesla oder Polestar z. B.).
Da wir nicht wussten wieviel Strom der Anstieg über das Fjell verbrauchen wird haben wir sicherheitshalber den Extra Stop absolviert und 25 Minuten zusätzliche Zeit investiert, die eigentlich gar nicht notwendig gewesen sind.
Aber was will man machen ohne Erfahrungswerte?
Kann ich diese beiden Verzögerungen minimieren habe ich schon wieder 40 min Zeit gespart und bin nur noch max. rund 80 min länger unterwegs als mit dem Benziner.
Mit einem PKW dieser beiden genannten Marken drücke ich die Differenz sogar auf weniger als 60 min. runter wegen der deutlich schnelleren Ladezeit.
Damit wird langsam ein Schuh draus.
Nach dem Tip von "Tackleking" Marcel hat unser Kai ebenfalls eine Tesla App benutzt, die ihm sämtliche Supercharger anzeigt, an denen auch Fahrzeuge außerhalb der TESLA Familie geladen werden können. Somit konnten wir in 🇧🇻 ungefähr alle 50-60 km auf Charger der beiden genannten Marken zugreifen.
Das ist mehr als ausreichend und auch mehr als das Netz in 🇩🇪 bietet.

Trotzdem haben wir auch auf der Rückfahrt nicht alles richtig gemacht um schnellstmöglich zu reisen. So haben wir wegen der mit zunehmendem Ladestand abnehmenden Geschwindigkeit nur noch bis max. 85 % geladen und sind damit z. B. kurz nach Ankunft in Puttgarden gezwungenermaßen an die nächstmögliche Ladestation in der langgezogenen Baustelle kurz vor Fehmarn gefahren und mussten an der dortigen e-on Säule mit nur noch 50 kwh vorlieb nehmen und wieder ging unnötige Zeit verloren.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist die Notwendigkeit einer weitaus intensiveren Vorplanung wenn man nicht zuviel Zeit während der An- bzw. Abfahrt verlieren möchte.
Hier gilt sicherlich das bekannte "Learning by doing." Das ist zu Beginn einer solchen Reise absolut notwendig wenn man nicht allzu viel Zeit verschenken möchte.
Aber Leute... Schluß damit jetzt.
Wisst ihr eigentlich was ich gemacht habe nachdem wir bei "Hipie" Andreas und Kai in Wittingen angekommen sind ??
Ich hab meine Angelsachen in den Turbodiesel gepackt und bin nonstop mit durchschnittlich 150 kmh auf der A2 die insgesamt 350 km nach Duisburg gebrettert.
Und ja... ich hab das richtig genossen...:a010::flaggen14:
Ich hatte es ja bereits Eingangs gesagt und möchte es jetzt hier nochmal sagen. Vielen Dank für die authentische und neutrale Berichterstattung. Mir hat es einen größeren Einblick in die E-Fahrerei gegeben und hilft mir auch in meiner Entscheidung zu dem Thema. Was ich daraus gelernt habe ist, das abgesehen von den praktischen Schwierigkeiten die auftreten können, man als Neuling bzw. Unerfahrenerer auf solch langen Strecken ein starkes Nervenkostüm oder eine gewisse Lässigkeit haben muss. Mit Erfahrung lässt sich halt alles besser meistern. Vielen Dank !!!!!!
 
Hallo Illex,
ich finde es echt krass WAS Ihr da alles auf euch genommen habt für diesen Trip...
Ich würde nie mit Anhänger nach Nordge fahre, lieber würde ich nen Bus mieten - Wie viele Leute wart Ihr denn überhaupt...
UND dann auch noch mit dem E-Auto - aber ich glaube Ihr seid geheilt davon...:a0155:
Schade dass euch das Wetter auch noch einen Strich durch die Angelrechnung gemacht hat...:a045:
 
Moin, fand es auch ganz spannend hier mitzulesen. Wenn ich die Wahl hätte, ich würde mir ein E Auto kaufen. In der Stadt und ich fahre 95% Stadt ideal. Nur leider habe ich bei mir keine Möglichkeit so ein Teil zu laden. Von daher ist mein nächstes Auto ein Hybrid.
 
Schönes Schlusswort! Vielen Dank für deinen sehr aufschlussreichen Bericht - schade nur, dass er so verwässert wurde.
Dieser ganze off topic-Kram hätte zumindest in einen anderen Thread gehört... und vieles Geschwurbel davon eher gelöscht.
Petri Heil und Diesel Geil :zwinker:
Andere Meinungen als deine sind für dich Geschwurbel ?
 
Hallo Illex,
ich finde es echt krass WAS Ihr da alles auf euch genommen habt für diesen Trip...
Ich würde nie mit Anhänger nach Nordge fahre, lieber würde ich nen Bus mieten - Wie viele Leute wart Ihr denn überhaupt...
UND dann auch noch mit dem E-Auto - aber ich glaube Ihr seid geheilt davon...:a0155:
Schade dass euch das Wetter auch noch einen Strich durch die Angelrechnung gemacht hat...:a045:
Wir waren zu dritt.
"Hippie" Andreas als Besitzer des PKW, sein guter Freund Kai, ebenfalls Besitzer eines E-Autos und meine Wenigkeit als bekennender TDI Fan.
Ohne das Know How der beiden wäre die Reise sicherlich so nicht denkbar gewesen. Insbesondere Kai mit seiner stoischen Ruhe bei der digitalen Problemlösung gebührt mein größter Respekt. Wie er das alles ohne ein einziges Mal zu schimpfen auf die Kette bekommen hat, wobei die meisten von uns, mich definitiv eingeschlossen, schon lange das Handtuch geworfen hätten... Puh.. Alle Achtung!!! Das war nichts für Anfänger, das war echt nur für Fortgeschrittene mit ausgeprägtem Hang zum Pragmatismus.
"Nur weil ich schimpfe ändere ich nichts"... mit dieser Herangehensweise hat er letztendlich alle möglichen Fehlerquellen erfolgreich analysiert und alles gelöst bis neben dem Tankdeckel das grüne Lämpchen erschien.
Andreas und ich hätten das wahrscheinlich nicht auf die Kette gekriegt. :a020: :a020:

Eigentlich wollten wir gemäß Andreas' Einschätzung so alle 300km einen Ladestop einlegen, was die Zuglast des sehr vollen Hängers verhindert hat.
Mit 150 km bis max. 230 km getaktet sind wir dann da durch. Wenn ihr das zugrunde gelegt habt bei eurer nächsten Reise kommt ihr klar als Basis für euer Feintuning bis ins Detail. Nehmt 2 Stunden Reisezeit obendrauf für eine rund 750 km Anreise zur Fähre und ihr seid im grünen Bereich wenn eure digitalen Bezahlmöglichkeiten tip top "up to date" sind und nutzt vor allem auch die freigegeben TESLA Supercharger. Dies gilt nicht nur für die Fahrt in 🇧🇻 sondern auch für die alternative Route durch 🇩🇰 und 🇸🇪, so wie wir das gemacht haben.

Damit kann man, je nach persönlichem Gusto, durchaus schon eine Reise antreten die nicht soviel "Abenteuer" beinhaltet wie unser Trip.
Für uns drei war die gemachte Erfahrung extrem lehrreich.
Ich hoffe, dass ich euch mit dieser Berichterstattung geholfen habe euren nächsten Trip etwas konkreter planen zu können.

Gruß Illex :flaggen14:
 
Zuletzt bearbeitet:
So haben wir wegen der mit zunehmendem Ladestand abnehmenden Geschwindigkeit nur noch bis max. 85 % geladen und sind damit z. B. kurz nach Ankunft in Puttgarden gezwungenermaßen an die nächstmögliche Ladestation in der langgezogenen Baustelle kurz vor Fehmarn gefahren und mussten an der dortigen e-on Säule mit nur noch 50 kwh vorlieb nehmen und wieder ging unnötige Zeit verloren.
Ja die Planung sehe ich auch als das Wichtigste an (nebst den Bezahlmöglichkeiten), auf der einen Seite möglichst leer ankommen und nur nicht zu voll laden weil die Ladekurve ab etwa halb voll steil abfàllt; aber die nächstbeste Ladesäule muss auch ordentlich Saft geben, mit 50 kwh ist das natürlich extra lahm.
Denke mal da muss man sich erst mal reinfuchsen bis das gut klappt und vor allem auch die Reichweiten einschätzen zu konnen.
 
Ich hab mir jetzt (das meiste) hier mal durchgelesen, am Ende stellt sich mir aber dann doch die Frage: Warum tut man sich sowas FREIWILLIG an?

Ist doch zusammengefaßt irgendwie so, als ob ich bei meinem Verbrenner den Originnaltank rauswerfe und durch einen 15 l - Tank ersetze, zusätzlich den Tankeinfüllstutzen auf Stricknadelgröße reduziere. So ein Umbau wäre doch deutlich günstiger als der Kauf einer E-Kiste, das "Gänsehautfeeling" (komme ich bis zur nächsten Tank- bzw. E-Ladesäule?) hat man dann doch trotzdem. Rein rational betrachtet macht das für mich irgendwie keinen Sinn.
 
mit Leuten wie Dir gäbs halt auch noch viele Weiße Flecken auf der Erdkugel! :biglaugh:
:wave:
 
Ich hab mir jetzt (das meiste) hier mal durchgelesen, am Ende stellt sich mir aber dann doch die Frage: Warum tut man sich sowas FREIWILLIG an?

Ist doch zusammengefaßt irgendwie so, als ob ich bei meinem Verbrenner den Originnaltank rauswerfe und durch einen 15 l - Tank ersetze, zusätzlich den Tankeinfüllstutzen auf Stricknadelgröße reduziere. So ein Umbau wäre doch deutlich günstiger als der Kauf einer E-Kiste, das "Gänsehautfeeling" (komme ich bis zur nächsten Tank- bzw. E-Ladesäule?) hat man dann doch trotzdem. Rein rational betrachtet macht das für mich irgendwie keinen Sinn.
Aber wenn du Tacklekings Antworten liest macht es sehr wohl Sinn. Von daher. Vorbereitung ist die halbe Miete. Früher sind wir mit der Mofa bis in den Harz gefahren. Von Hamburg schlappe 200 km. Das hat mit Reparatur und Zündkerzenwechsel 2 Tage gedauert.
 
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