Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Die Zutaten für die Batterie 🔋 müssen ja irgendwo ausgegraben werden. Man kann natürlich mit einem guten Gewissen mit einem E-Auto fahren.
Man belügt sich aber selber…
Die Frage stellt sich also nach 'Ausgraben' oder doch lieber Bohren, Fracking usw. So einfach kann man es auch sehen... Tatsache ist aber, dass ein E-Antrieb schlicht 3-4 mal weniger Primärenergie für den Vortrieb braucht, wie ein Verbrennerfahrzeug.

Für mich hängt ein möglicher Siegeszug von E-Autos von besseren und nachhaltigeren Batterien ab, hier ist noch viel Luft nach oben. Ich befürchte nur, dass es Europa nicht schafft mit Fernost mitzuhalten und wir uns abermals in eine neue Abhängigkeit, so wie aktuell bei fossilen Brennstoffen, bewegen.

Der Trend von immer noch grösseren BEVs (aktuell allen voran Z.B. BMW mit riesigen E-SUVs) halte ich für eine Fehlentwicklung, welche die Vorteile eines E-Antriebes mit ihren bis an die 3 Tonnen schweren Fahrzeuge wieder zunichte macht.

Ich bin überzeugt davon, wenn die Akkus die Fortschritte erreichen, welche versprochen werden, ist auch ein Ausflug ins gelobte Land mit einem E-Fahrzeug kein Problem mehr. Mein Respekt vor Illex08, dass er dies angepackt und ohne Rosabrille darüber berichtet hat.
 
"Nein, so ein Automobil ist nix für mein Mobilitatsprofil. Mein Pferd ist immernoch das beste. Braucht nur Hafer und Wasser. Ab und an Tierarzt und Hufschmied."

Hach damals...als das Automobil langsam an Fahrt auf nahm...

Zu schnell isses auch...Treibstoff nur in der Apotheke. Und gefährlich für die Fußgänger.

Auch alle Hufschmiede lachten über Autos...naja, nicht alle. Einige sahen ein Geschäft mit Reifen für Autos...Die, die lachten, lachten nicht sehr lange. Wie viele Hufschmiede gibt's eigentlich noch.

Ich schweife ab. Jeder so, wie er mag.

Was den Antrieb betrifft, gibt es nichts besseres als den in E-Autos. Weniger Teile, hoher Wirkungsgrad. Punkt.

Streiten mag man gern über den Energieträger...ob Akku / Batterie oder Brennstoffzellen... Oder was auch immer noch die Zukunft bereit hält.
Du hast völlig Recht mit den wenigen Teilen und dem Wirkungsgrad !

Die Erzeugung der Spannung/Strom ist allerdings nicht zukunftsfähig !
 
Die Frage stellt sich also nach 'Ausgraben' oder doch lieber Bohren, Fracking usw. So einfach kann man es auch sehen... Tatsache ist aber, dass ein E-Antrieb schlicht 3-4 mal weniger Primärenergie für den Vortrieb braucht, wie ein Verbrennerfahrzeug.

Für mich hängt ein möglicher Siegeszug von E-Autos von besseren und nachhaltigeren Batterien ab, hier ist noch viel Luft nach oben. Ich befürchte nur, dass es Europa nicht schafft mit Fernost mitzuhalten und wir uns abermals in eine neue Abhängigkeit, so wie aktuell bei fossilen Brennstoffen, bewegen.

Der Trend von immer noch grösseren BEVs (aktuell allen voran Z.B. BMW mit riesigen E-SUVs) halte ich für eine Fehlentwicklung, welche die Vorteile eines E-Antriebes mit ihren bis an die 3 Tonnen schweren Fahrzeuge wieder zunichte macht.

Ich bin überzeugt davon, wenn die Akkus die Fortschritte erreichen, welche versprochen werden, ist auch ein Ausflug ins gelobte Land mit einem E-Fahrzeug kein Problem mehr. Mein Respekt vor Illex08, dass er dies angepackt und ohne Rosabrille darüber berichtet hat.
Seh dir den Vortrag von H.W.Sinn an . Warum heißen "seltene Erden" wohl "seltene Erden"...richtig !
Vielleicht wird man Rohstoffe finden,die das auch können .Wenn es die in Massen gibt , hätte man sie dann nicht schon lange entdeckt !
 
Ich habe mir den Teil betreffend E-Autos angesehen. Darum solltest Du auch das Video von Maximilian Fichtner anschauen, der das Thema nachhaltigere, günstigere und weit bessere Batterien mit bedeutend weniger seltener Erden aufgreift. Dies ganz unpolitisch und aus rein wissenschaftlicher Sicht.

Um sich ein komplettes Bild der unbestrittenen Problematik von seltenen Erden machen zu können, reicht aber weder ein einziger Beitrag von H.W. Sinn, weder von Maximilian Fichtner aus. Da sind 'wir Laien' wohl fast ausnahmslos überfordert. Sicher ist nur, dass in den nächsten Jahren betreffend Akkutechnologie enorm viel passieren wird. Das 'Problem' ist aktuell sicher (noch) die Akkutechnologie, der E-Antrieb ist jetzt schon in jeder Hinsicht total überlegen. Besser wäre nur der gute alte Hafermotor...😅

Grüss Dich Fredi
 
Die Erzeugung der Spannung/Strom ist allerdings nicht zukunftsfähig !
Auch wenn ich nur ein ganz kleiner Fisch im Wasser bin... Wir produzieren mit unserem PV-Dach 4 MW (Jahresertrag) mehr Strom, wie wir für unser Haus samt WP und kleinem E-Auto (Skoda Citigo E ca. 15T Km Pro Jahr) produzieren. In diesem Sinne hat die Zukunft bei uns Zuhause schon ein Stück weit Einzug gehalten. Dumm war nur, dass wir dies nicht schon viel früher getan haben. Ich kann nur (Jedem der kann) raten, darüber nachzudenken - füllt geeignete Dächer und leistet einen Beitrag an Euere Unabhängigkeit und an die Leute welche keine Möglichkeit für eine PV-Anlage haben.

Es könnte nun der Anschein entstehen, ich sein ein Grüner. Aber glaubt mir, da liegt ihr völlig falsch, ich habe oft grösste Mühe mit diesen Verhinderern. Ich wollte einfach unabhängiger von dieser total unkontrollierbaren Energielobby werden - dass war der Haupt-Grund dass ich so gehandelt habe.
 
Lieber Fredi,
das E-Auto mag ja seine Zukunft haben, und es hat sie, wenn die entsprechenden Reichweiten-Akkus da sind. Sind sie aber nicht. Für einen Nutzer, der nur um sein Umfeld fährt, o.k. Ich aber fahre regelmäßig nach Südfrankreich mit meinem Verbrenner. Bei den heutigen Verhältnissen käme ich nicht im Entferntesten auf die Idee, dies mit einem E-Auto zu versuchen. Einmal unterwegs tanken, kpl. innerhalb von 10 Minuten, und schon geht es sicher weiter. Nicht zu reden, von Ausflügen vor Ort. Sicher ist hier mit einem E-Auto gar nichts.
Michael
 
Warum heißen "seltene Erden" wohl "seltene Erden"...richtig !
Vielleicht wird man Rohstoffe finden,die das auch können .Wenn es die in Massen gibt , hätte man sie dann nicht schon lange entdeckt !

Jetzt bin ich neugierig,welche seltene erde ist denn im der batterie des elektroautos?
 
Seh dir den Vortrag von H.W.Sinn an . Warum heißen "seltene Erden" wohl "seltene Erden"...richtig !
Vielleicht wird man Rohstoffe finden,die das auch können .Wenn es die in Massen gibt , hätte man sie dann nicht schon lange entdeckt !
Seltene Erden haben rein gar nichts mit Seltenheit zu tun, ...da bist du auf dem Holzweg.
 
Lieber Fredi,
das E-Auto mag ja seine Zukunft haben, und es hat sie, wenn die entsprechenden Reichweiten-Akkus da sind. Sind sie aber nicht. Für einen Nutzer, der nur um sein Umfeld fährt, o.k. Ich aber fahre regelmäßig nach Südfrankreich mit meinem Verbrenner. Bei den heutigen Verhältnissen käme ich nicht im Entferntesten auf die Idee, dies mit einem E-Auto zu versuchen. Einmal unterwegs tanken, kpl. innerhalb von 10 Minuten, und schon geht es sicher weiter. Nicht zu reden, von Ausflügen vor Ort. Sicher ist hier mit einem E-Auto gar nichts.
Michael
Hoi Michael
Darum rede ich immer wieder vom passenden Fahrprofil. Wichtig scheint mir, E-Autos nicht nur durch die Rosabrille zu sehen - sie passen noch nicht überall. Auch mit meinem Job hätte ich meistens keine Chance die langen Wege und Rückwege bewältigen zu können.

Aber für unsere Umgebung, auch der Rekuperation wegen, ist unser kleiner E-Flitzer schlicht genial und erspart uns eine Menge laufende Kosten, auch beim Service.

Man Bedenke auch: Die allermeisten Autos werden pro Tag (im Durchschnitt) keine 100 Km weit bewegt. Das ist schon eine beträchtliche Zielgruppe für passende Fahrprofile von E-Autos. Schon die Kleinsten BEVs können dies locker oder mehr. Leider präzise das Fahrprofil, welches von einigen Herstellern völlig vernachlässigt wird.

Unser Skoda Citigo hat nun 40500 Km auf der Uhr. Über die gesamte Zeit (Sommer und Winter) hat er mit einem Verbrauch con 12.5 kWh/100 Km Nettoverbrauch geglänzt.
Pro 100 Km Fahrleistung gibt er in unserer Hügellandschaft gut 5kWh Rekuperation zurück in die Batterie. Ich finde das unglaublich effizient.

Aber wie gesagt, für Langstrecke, oder wenn man für den Job auch noch einen Bus braucht, wird es noch eine lange Zeit schwierig bleiben mit der Umstellung auf ein E-Fahrzeug.

Grüss Dich, Fredi
 
Ist schon seltsam wie bei E-Autos die Meinungen ausseinander gehen.
Der Sinn redent von erst nach 8 Jahren besser als Verbrenner.
Der Experte im Video vom Fredi sagt; Teslas in Kalifornien produziert hat schon nach 8500km den CO² Rücksack abgebaut.
Jeder sucht sich die Daten zusammen die zu seiner Meinung passen.
Ich bin mir sicher das der Sinn ein Lobbyst der Deutschen Auto Verbrennerindustrie ist und wahrscheinlich absichtlich mit veralteten Daten arbeitet.
Die anderen tun etwas schönfärben in die andere Richtung.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Z.B Neodym was ja in den stärksten Magneten verwendet wird zählt als seltene Erde worauf man wohl herumreitet.
Ist aber kein Zwang. Es werden auch bei E-Autos Elektromotoren überhaupt ohne Permamentmagnet verwendet. geht also auch ohne.
Keiner braucht sich ein Elektroauto kaufen dem es nicht passt. aber deswegen ist es nicht schlecht, nur unpassend.
Es hat seine Stärken und seine Schwächen genauso wie ein Verbrenner.
Man sollte sich halt das passende heraussuchen.
Wenn ich das ganze Jahr Nachteil emit einem Konzept habe und nur bei der Urlaubsfahrt Vorteile, dann sollte man halt abwägen was schwerer wiegt.
Nach ADAC Ihrer Rechnung ist das Elektroauto auch meistens günstiger als ein Verbrenner.
Aber da die Haltedauer, Fahrprofil, Lademöglichkeiten und Kauf, Verkaufzeitpunkt bei den Menschen Individuell läst es sich das nur grobe Orientierung nutzen.
Sollte zumindest zuverläsiger sein als Bauchgefühl.

Die Chinesen, NIO hat auch Wechselstationen für Akkus. gibts auch in Norwegen.
Wäre auch ein denkbares Konzept für Vertretterfahrzeuge die sehr viel fahren müssen, wenn man es Markenübergreifend Normen würde.
Wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt bin ich neugierig,welche seltene erde ist denn im der batterie des elektroautos?
Wichtigste Seltene Erde aus Autosicht ist Neodym für starke Dauermagnete im E-Motor. Neodym steckt auch in Festplatten, Lautsprechern, Windkraft-Anlagen – und Smartphones. Je Smartphone sind es etwa 0,4 Gramm, je Elektroauto-Motor bis zu drei Kilo.03.07.2022
 
Wichtigste Seltene Erde aus Autosicht ist Neodym für starke Dauermagnete im E-Motor. Neodym steckt auch in Festplatten, Lautsprechern, Windkraft-Anlagen – und Smartphones. Je Smartphone sind es etwa 0,4 Gramm, je Elektroauto-Motor bis zu drei Kilo.03.07.2022

Naja, nur den Google Snipsel zu kopieren kamma machen, unterschlägt aber den Rest des Artikels.

Insofern hier mal der ganze...


Also, es geht auch ohne. Machen sogar mehr als ich gedacht hatte.

Und lustigerweise ist da auch zu lesen, das in anderem Kontext die Verwendung von SE kaum einen interessiert (Entertainment Technik).

Viele Grüße,
Axel
 
Wichtigste Seltene Erde aus Autosicht ist Neodym für starke Dauermagnete im E-Motor. Neodym steckt auch in Festplatten, Lautsprechern, Windkraft-Anlagen – und Smartphones. Je Smartphone sind es etwa 0,4 Gramm, je Elektroauto-Motor bis zu drei Kilo.03.07.2022

zum thema neodym:
Die Bezeichnung seltene Erden ist allerdings nicht richtig. Es sind nämlich Metalle und keine Erden und selten sind diese Metalle auch nicht. Neodym kommt in der Erdkruste häufiger vor als Blei.

und wie andere auch schon geschrieben haben ist es ja gar nicht notwendig. unser Fahrzeug hat zb gar keine seltenen erden intus. mein handy,mein tv,computer,monitor.... aber sehr wohl. deswegen bin ich überrascht dass sich dieses angebliche Argument gegen elektroautos noch immer hält und verbreitet wird.
 
Erden war früher die Bezeichnung für Oxid, in der Form die in der Regel gefunden werden.
Müsste nach heutiger Definition dann seltene Oxide heißen.
Die Häufigkeit alleine wie offt es vorkommt ist auch nicht entscheidend.
Entscheidend ist wie, in welcher Menge, Kosten, Umweltproblemme man es fördern kann.
Und beim Neodym ist es auch nicht Ohne.
Aus folgendem Link herauskopiert.
Der wichtigste Lieferant mit 97 % der Weltproduktion ist China. Das führt dort zu erheblichen Umweltproblemen. „Bei der Trennung des Neodyms vom geförderten Gestein entstehen giftige Abfallprodukte, außerdem wird radioaktives Uran und Thorium beim Abbauprozess freigesetzt. Diese Stoffe gelangen zumindest teilweise ins Grundwasser, kontaminieren so Fauna und Flora erheblich und werden für den Menschen als gesundheitsschädlich eingestuft.“ berichtet das ARD-Fernsehmagazin Panorama.
 
Die zum Teil verzerrten Argumente betreffend BEVs gründen auch aus Ängsten von Garagen, die auch vom Unterhalt der Fahrzeuge leben müssen.

Das ist soweit auch verständlich. Denn ein E-Auto braucht nie eine neue Kupplung, kaum mal neue Bremsklötze und Scheiben (Rekuperation), nie einen neuen Auspuff oder Katalysator, keine neue Abgasrückführung nach x-tausend Km, Es gibt auch keine Getriebeautomatik und ein Ölwechsel ist im besten Fall ist beim Bremsöl mal notwendig. Das ist sehr gut für den Anwender, bedeutet aber auch grosse Veränderungen für Service-Werkstätten.
 
Zuletzt bearbeitet:
zum thema neodym:
Die Bezeichnung seltene Erden ist allerdings nicht richtig. Es sind nämlich Metalle und keine Erden und selten sind diese Metalle auch nicht. Neodym kommt in der Erdkruste häufiger vor als Blei.

und wie andere auch schon geschrieben haben ist es ja gar nicht notwendig. unser Fahrzeug hat zb gar keine seltenen erden intus. mein handy,mein tv,computer,monitor.... aber sehr wohl. deswegen bin ich überrascht dass sich dieses angebliche Argument gegen elektroautos noch immer hält und verbreitet wird.
Die Frage ist doch nicht,wie viel es von etwas gibt,sondern,wie leicht/schwer läßt es sich gewinnen .
 
Die zum Teil verzerrten Argumente betreffend BEVs gründen auch aus Ängsten von Garagen, die auch vom Unterhalt der Fahrzeuge leben müssen.

Das ist soweit auch verständlich. Denn ein E-Auto braucht nie eine neue Kupplung, kaum mal neue Bremsklötze und Scheiben (Rekuperation), nie einen neuen Auspuff oder Katalysator, keine neue Abgasrückführung nach x-tausend Km, Es gibt auch keine Getriebeautomatik und ein Ölwechsel ist im besten Fall ist beim Bremsöl mal notwendig. Das ist sehr gut für den Anwender, bedeutet aber auch grosse Veränderungen für Service-Werkstätten.
Dazu noch das die Herrsteller bei den Elektroautos die Händlermarge drücken wollten, Renault auf die Hälfte, VW glaube auf 700€, andere weis ich nicht, Tesla verkauft selber Online ohne Händler.
War ja klar das der Verkäufer dann das Elektroauto schlecht redet und abraten tut und den Verbrenner mit größerer Gewinnmarge anpreisen tut.
Bei den Bremscheiben weis ich nicht.
Ich musste schon mal Bremsscheiben beim Verbrenner wegen Rost wechseln, weil zu wenig gebremst wurde.
Könnte bei E-Auto noch viel schneller passieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist doch nicht,wie viel es von etwas gibt,sondern,wie leicht/schwer läßt es sich gewinnen .

Darüber lässt sich diskutieren ,wäre aber hier oT denn mit Elektroautos hat das nun mal wenig zu tun.

Mich würde ja viel mehr interessieren wieso es eigentlich so viele Leute gibt die Elektroautos aus Prinzip verteufeln und sich sogar sehr freuen wenn irgendwo was negatives geschrieben wurde. Meistens kommt sowas dann von Personen die selber noch überhaupt keine eigenen Erfahrungen gesammelt haben. Woher kommt diese Abneigung?!
 
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