Fußball im allgemeinen

Also wenn man Proportinalität von Fußballerfolg und Wirtschaftswachstum unterstellen würde, müsste aktuell Malta Vizeeuropameister werden und England wäre bei der Endrunde nicht dabei.

...nein, das passt nicht.
 
Heißt das jetzt, dass die Wirtschaft in Spanien, Frankreich, Georgien und England so richtig auf dem Vormarsch ist ?
Auf alle Fälle werden die uns ,perspektivisch gesehen, überholen !

Das ist ja auch ,bei der derzeitigen Regierung und den Energiepreisen , keine Kunst !

England als Finanzplatz ohne Eurozwang sowieso !
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn kein Umdenken im Nachwuchsfußball einsetzt, werden solche Leistungen wie die gegen England zur Regel werden.

Wen's interessiert, was die woken Schreibtischfußballer beim DFB geplant haben, hier ein kleiner Einblick in die Zukunft.
 

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Der letzte Scheißdreck. Mit Fußball hat das nix zu tun. Da hat keiner Bock drauf. Wirklich gar keiner.
Da versuchen sie sich nicht Wundern wenn nix nachkommt.
 
Fussball in Deutschland wurde und wird überbewertet, vllt ist deswegen die Enttäuschung nach Niederlagen auch so groß. Fußball spielen können die Profis und Amateure der deutschen Ligen bis in den Jugendbereich alle und auch Trainer oder Schiedsrichter verstehen was von der Materie. Bei den Funktionären bin ich mir mit der Sach- und Fachkenntnis nicht immer so sicher, weil deren Interessen ja nicht ausschließlich mit Fussball zu tun haben.
Fakt ist aber, Versagensängste sollte jeder kennen und manch einer wird schon deshalb nie sein wahres Potential auf den Platz bringen können. Kein Grund also enttäuscht auf die Verlierer einzuprügeln und bei Erfolgen mit glasigen Augen die Hymnen zu singen.
Und wem die Gehälter, Eintrittspreise oder Ansetzungstermine nicht gefallen, einfach zu Hause bleiben und "Wünsch dir was" gucken:wink:
 
Fussball in Deutschland wurde und wird überbewertet, vllt ist deswegen die Enttäuschung nach Niederlagen auch so groß. Fußball spielen können die Profis und Amateure der deutschen Ligen bis in den Jugendbereich alle und auch Trainer oder Schiedsrichter verstehen was von der Materie. Bei den Funktionären bin ich mir mit der Sach- und Fachkenntnis nicht immer so sicher, weil deren Interessen ja nicht ausschließlich mit Fussball zu tun haben.
Fakt ist aber, Versagensängste sollte jeder kennen und manch einer wird schon deshalb nie sein wahres Potential auf den Platz bringen können. Kein Grund also enttäuscht auf die Verlierer einzuprügeln und bei Erfolgen mit glasigen Augen die Hymnen zu singen.
Und wem die Gehälter, Eintrittspreise oder Ansetzungstermine nicht gefallen, einfach zu Hause bleiben und "Wünsch dir was" gucken:wink:
Versagensängste...naja,ein normaler Arbeitnehmer hat die schon ab und zu .

Allerdings habe ich noch nie gehört,daß einem Fußballer nach einem schlechten Spiel das Geld gekürzt wurde !
 
Wenn kein Umdenken im Nachwuchsfußball einsetzt, werden solche Leistungen wie die gegen England zur Regel werden.

Wen's interessiert, was die woken Schreibtischfußballer beim DFB geplant haben, hier ein kleiner Einblick in die Zukunft.
Ich habe es nicht ganz gelesen, weil mir schon in der Einleitung die Halsschlagader geschwollen ist. Diese Überreglementierung, schon bei den Jüngsten, ist für mich einfach unbegreiflich. Das helfen auch die schön geschriebenen Worte nicht. Statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich das die Kinder Spass am Fußball haben oder bekommen und auch das soziale Miteinander lernen, macht man hier Regeln die das zwar widerspiegeln sollen aber nicht gelehrt werden. So etwas muß intrinsisch sein und kann nicht über Regeln bestimmt werden. Den Kindern sind die Regeln doch erstmal ganz egal. Die wollen vor den Ball treten. Der DFB sollte mal lieber etwas in die Qualität der Trainer und Betreuer investieren.
Und der Profifußball ist ein Wirtschaftszweig wo nur noch der Profit zählt, sonst nichts. Der Profifußball ist für mich so etwas von emotionslos geworden, so das ich mir lieber ein Kreisligaspiel anschaue statt den unmotivierten Millionären auf dem Platz oder TV zuzuschauen.
 
Die Einstellung hat sich total geändert , jeder will nur das nötigste . Ist auf Arbeit wie im Profifußball .Die einen müssen ein Turnier spielen wo die Mannschaftskammeraden schon auf Malle oder sonstwo liegen . Weniger Urlaub für paar Kröten will fast keiner mehr . Die Ergebnisse sprechen Bände .
 
Das fussball spielen in der deutschen Nationalmannschaft sollte für jeden Spieler eine Ehre sein
Und nicht vor jedem Turnier das aushandeln der siegprämien im Vordergrund stehen
Ansonsten sollten lieber reine Amateure spielen
Gruß Dieter
 
Ich habe es nicht ganz gelesen, ...

Merkt man.

Das ganze nennt sich übrigens Funino und soll genau dass was Du kritisierst fördern, kleinen Kindern den Spaß am Fussball ohne starres Korsett nahebringen. Es gibt übrigens Landesverbände, die diese Spielformen (bspw. Niedersachsen) schon seit mehreren Jahren im G- und F-Jugendfussball anwenden.

Was war denn bisher der Fall? Es wurde 5 oder 6-1 mit Torwart auf Kleinfeldtore (entweder 5x2m oder seltener 3x2m) gespielt, wo ein 1m kleiner Pimpf im Tor steht, auf dem Feld 1 oder 2, die schon halbwegs was mit dem Ball anfangen können alles allein machen, während der Rest Blümchen pflückt oder den Wolken beim vorbeiziehen zugucken. Wir reden hier von 5-8 jährigen Kindern.

Bei Funino wird auf kleinen Feldern auf 4 kleine Pop-Up-Tore gespielt, ohne Torwart mit je nach Altersklasse 2 vs. 2 oder 3 vs. 3. Also einer Spielform wo man zwangsläufig regelmäßig den Ball hat. Auch wird (was übrigens seit vielen Jahren Standard ist) ohne Schiedsrichte gespielt, damit die Kinder das auf dem Platz selbst regeln, was i. Ü. super klappt, da auch kaum Regeln einzuhalten sind, außer "Aus", "Tor", "Anstoß" sowie der von außen getätigte An- und Abpfiff. Also alles das was der oben zitierte einfordert spiegelt der Funino wieder.

Mit dieser Form der Jugendarbeit ist i. Ü. dass in den letzten Jahren so unerfolgreiche Spanien vor bereits 25 Jahren gestartet.

Und was daran "woke" sein soll erschließt sich mir nicht im Ansatz. 🙄

Kann natürlich sein, dass ich gemeinsam mit meinen Mitstreitern als Jugendtrainer in meinen letzten 7 Jahren auch einfach nur alles falsch gemacht habe. 🤷‍♂️
 
Sorry seh ich aber völlig anders. Und ich hab aktuell U9 und U7 Spieler am Tisch sitzen. Dire finden das Funino beide kacke.
 
Fanden unsere anfangs auch eher bescheiden, hat sich inzwischen aber gedreht, zumal wir inzwischen technisch und spielerisch deutlich mehr bessere Spieler haben.
 
Merkt man.

Das ganze nennt sich übrigens Funino und soll genau dass was Du kritisierst fördern, kleinen Kindern den Spaß am Fussball ohne starres Korsett nahebringen. Es gibt übrigens Landesverbände, die diese Spielformen (bspw. Niedersachsen) schon seit mehreren Jahren im G- und F-Jugendfussball anwenden.

Was war denn bisher der Fall? Es wurde 5 oder 6-1 mit Torwart auf Kleinfeldtore (entweder 5x2m oder seltener 3x2m) gespielt, wo ein 1m kleiner Pimpf im Tor steht, auf dem Feld 1 oder 2, die schon halbwegs was mit dem Ball anfangen können alles allein machen, während der Rest Blümchen pflückt oder den Wolken beim vorbeiziehen zugucken. Wir reden hier von 5-8 jährigen Kindern.

Bei Funino wird auf kleinen Feldern auf 4 kleine Pop-Up-Tore gespielt, ohne Torwart mit je nach Altersklasse 2 vs. 2 oder 3 vs. 3. Also einer Spielform wo man zwangsläufig regelmäßig den Ball hat. Auch wird (was übrigens seit vielen Jahren Standard ist) ohne Schiedsrichte gespielt, damit die Kinder das auf dem Platz selbst regeln, was i. Ü. super klappt, da auch kaum Regeln einzuhalten sind, außer "Aus", "Tor", "Anstoß" sowie der von außen getätigte An- und Abpfiff. Also alles das was der oben zitierte einfordert spiegelt der Funino wieder.

Mit dieser Form der Jugendarbeit ist i. Ü. dass in den letzten Jahren so unerfolgreiche Spanien vor bereits 25 Jahren gestartet.

Und was daran "woke" sein soll erschließt sich mir nicht im Ansatz. 🙄

Kann natürlich sein, dass ich gemeinsam mit meinen Mitstreitern als Jugendtrainer in meinen letzten 7 Jahren auch einfach nur alles falsch gemacht habe. 🤷‍♂️
Ich bin im Allgemeinen jemand, der sich kaum um das kümmert, was abseits vom eigentlichen Fußballplatz abgeht.
Ich habe auch als kleiner Pimpf Fußball gespielt, auf Kleinfeld (Schotter), mit den 5x2m Toren, ich war zu faul zum Laufen, darum stand ich im Tor.
Aus mir ist allerdings im Fußball nichts geworden, weil ich einfach zu schlecht war und dies auch gemerkt hab.
Was soll dieses ganze in Watte gepacke der Kinder? Kommt heute ein Kind mit offenem Knie nach Hause, wird der Rettungswagen gerufen.
Die 2 Spieler, die auf dem Kleinfeld alles allein machen könnten, das sind diejenigen, die dann auch weitermachen, mit viel Glück in einem Verein vorne
dabei sind und mit noch viel mehr Glück, dem Geld und der Aufopferung der Eltern dann vielleicht irgendwann in Richtung Profikarriere gehen.
Die anderen werden dann halt Botaniker oder Astronaut oder grüne Klimaforscher :1poke:.
Natürlich wollen alle Eltern nur das Beste für die eigenen Kinder, aber ich habe immer noch ein vortrefflich passenden Bild in meinem Kopf, als meine Tochter
in der Grundschulzeit bei einem Mitmachzirkus mitmachen sollte/durfte/musste. Sie war sportlich, hat in der Manege mit einem Reifen Hula Hoop gemacht,
Radschlag in den Spagat und dann mit 3 Bällen jongliert. Alle haben geklatscht und wir waren stolz wie Bolle.
Eine Mitschülerin die weder körperlich noch sonstwie fit war, stand mit einer Gerte auf einem kleinen Podest in der Manege und hat auf Ponys gezeigt,
die dort im Kreis gelaufen sind. Wieder alle haben geklatscht. Jetzt frage ich euch, wofür? Weil ein 9 jähriges Kind es schafft, eine 60cm lange Gerte in
der Hand zu halten?
Es soll Leistung honoriert werden und es soll endlich aufgehört werden, den Gören wegen jedem Furz hinterherzujubeln.
Die Kinder haben es alle so schwer und psychische Probleme und mit 16 ein Burn out, völlig klar, wenn von 7-22 Uhr permanent das Handy vor dem Kopf klebt,
dann hat der Geist niemals Zeit zur Entspannung. Einfach auf dem Bolzplatz Fußball spielen, Scheiss auf Schiedsrichter und Regeln, der Ball war aus, wenn
keiner mehr Bock hatte hinterherzulaufen. Als ich dann später gemerkt hab, Fußball ist nach wie vor nicht mein Ding und es gibt sehr viele, die deutlich
besser sind als ich, bin ich zu anderen Sportarten gewechselt. (War auch dort nicht viel erfolgreicher, ich wollte aber auch nie Profisportler werden)
Es kam von meinen Eltern nie der Druck, dass ich im Sport irgendwas reißen muss, ich hatte Unterstützung, wenn ich sie brauchte, aber keinen Druck.
Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die sich viele Eltern mal wieder zu eigen machen sollten. MIT den Kindern etwas machen, ohne Hintergedanken einer
Profikarriere oder alternativ, die Kids einfach selber machen lassen. (vielleicht sollten sie dann aber nicht gleich als Sportschütze anfangen)
Wenn ein Kind zu doof ist, dann wird es als letztes in die Mannschaft gewählt oder bleibt sitzen (heisst jetzt auch irgendwie anders) scheiss drauf, wird das
Kind eben kein Atomphysiker oder Staranwalt oder Bundeskanzler (wobei, das könnte vielleicht trotzdem noch klappen), nein, das Kind wird Handwerker und
hat später mal richtig Anerkennung (zumindest von mir) weil es wirklich etwas schafft und nicht nur im Amt auf den nächsten Telefontermin in 2 Stunden wartet.

Jetzt ist es doch etwas vom Fußball abgedriftet, Kernaussage war, Kinder sollen einfach spielen wie sie wollen ohne Druck und Handy und Selfigepose,
dabei werden sich die besten herauskristallisieren und die anderen sollen halt Murmeln oder Briefmarkensammeln.
 
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Wenn ein Kind zu doof ist, dann wird es als letztes in die Mannschaft gewählt oder bleibt sitzen (heisst jetzt auch irgendwie anders) scheiss drauf, wird das
Kind eben kein Atomphysiker oder Staranwalt oder Bundeskanzler (wobei, das könnte vielleicht trotzdem noch klappen), nein, das Kind wird Handwerker und
hat später mal richtig Anerkennung (zumindest von mir) weil es wirklich etwas schafft und nicht nur im Amt auf den nächsten Telefontermin in 2 Stunden wartet.
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Das mit dem "zu doof" war in dem Zusammenhang nicht richtig formuliert und soll natürlich keinesfalls Handwerker oder nicht Akademiker ansprechen.
Wir brauchen viel mehr Handwerker bzw. generell Leute, die wirklich arbeiten und dazu braucht es nicht unbedingt Abitur, sondern die eigene innere
Einstellung muss passen. Also "sorry", falls sich da jetzt jemand zu unrecht angesprochen gefühlt hat.
 
Kann natürlich sein, dass ich gemeinsam mit meinen Mitstreitern als Jugendtrainer in meinen letzten 7 Jahren auch einfach nur alles falsch gemacht habe. 🤷‍♂️
Wenn du die Frage nicht selbst beantworten kannst dann hast du garantiert etwas falsch gemacht.
Mein Sohn hat mit 6 Jahren angefangen im Verein zu spielen und ist mit 30 Jahren aus der ersten Mannschaft resp. Verein ausgeschieden.
In der Zeit habe ich viele Trainer kommen und gehen gesehen. Einige haben den Kindern gut getan, andere nicht. Bei einigen Trainern war der persönliche sportliche Ehrgeiz größer als das Können und der Ehrgeiz vieler Kinder. Aus dem Grund sind dann Kinder nicht mehr gekommen und haben sich aus dem Verein abgemeldet.
In den jungen Jahren sollte für Kinder Spaß und Bewegung an erster Stelle stehen und nicht die persönlichen Ambitionen des Trainers. Ein Trainer bei den Kids muß in erster Linie eine Vertrauensperson sein als mehr der Chef der taktische Spielzüge vermittelt. Vermutlich ist das auch von Verein zu Verein unterschiedlich.
Als ich das, was sich Funino nennt, gelesen habe erschlich sich bei mir das Gefühl das dort ein System etabliert wird, um junge bis sehr junge Spieler schon sehr früh in die richtigen Bahnen zu lenken, wie es der DFB halt gerne hat. Als wenn Fußball das Wichtigste im Leben wäre, so wird oft verfahren.
Ich hoffe das mich mein Gefühl täuscht, aber bisher hat der DFB mich oft enttäuscht bzw. nicht überzeugt.
 
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