„Freihandschleifen“ von Messern auf Steinen und Diamanten

ne die Culiluxxe hab ich schon - er hat beim Ali bestellt und über die Schärfe und Schnitthaltigkeit brauch ich nicht besonders philosophieren.

Und das alles für unter einem Fuchziger - ist schon sehr krass.

Aber ich wollte einfach mal ne schöne Japanerin und das Yanagiba ist mir schon zugesagt :biglaugh:

Und tatsächlich hat mich die garstige Japanerin gestern schon das erste Mal angefallen obwohl ich noch gar nicht Hand an sie gelegt habe! :lacher:

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Da ich Neuling und grundsätzlich ahnungslos bin :biglaugh: Nur kurz die Entscheidungsgrundlage :lacher:

Das Messer war da, war das einzige und mußte weg! 🤩

Der längere Part der Geschichte. Schon ewig geiere ich um so ein Japanmesser rum. Entscheidend dabei. Was brauch ich überhaupt noch. Meist komme ich dann darauf das ich eh nix brauche und dann schiebt sich das wieder bis der nächste Anfall anrollt :lacher:

Um überhaupt einen Sinn zu rechtfertigen geht es natürlich in Richtung Fisch.

Das Deba ist dabei der grobe Hobel der zum filetieren und zerlegen gedacht ist. Damit kann man auch mal die Rübe „runterhacken“. Alle klassischen Debas die ich in den meisten japanischen Shops gesehen habe sind daher einseitig, 15 ° und entweder für rechts- oder links Händer.

Der Schneidewinkel folgt der Funktion. Entlang des Rückgrats die Rippengräten durchzuflexxen.

Ich habe auch einige wenige gesehen die die beidseits geschliffen sind. Aber das ist aus meiner bescheidenen Sicht ein Widerspruch in sich.

Wenn ich ein neues gekauft hätte, dann wäre es also auch einseitig gewesen, nur wohl ein 15 cm langes, denn warum sollte ich sonst ein echtes Japanmesser kaufen. Meist einem Dick Ausbeiner um 12 € machst das gleiche in blau.

Jedenfalls konnte ich Donnerstag abends nicht schlafen und kam ins Grübeln. Mein Freund Sepp hatte eines übrig. Er hat es relativ wenig genutzt, weil er auch kaum Fisch zerlegt und seine Mädels zu Hause auch keinen Essen mögen. Klassischer Fehlkauf also.

Ich hab’s ihm gebraucht abgekauft und dann haben wir ein bisschen darauf rumgeschliffen. Er kanns, ich nicht.

Da ich auch kein Ideologe bin seh ich Winkeldiskussionen auch nicht als so wichtig an, solange das Messer beißt und giftig ist.

Und das ist es 🤩

Freilich. Bei erwartbaren 10-20 Fischen im Jahr ist das alles natürlich kanonenspatzenschußkram.

Aber selber erleben, sehen, spüren schafft https://dolly-casinoz.com/ Wissen.

Hinterher bin ich schlauer :lacher:

Das ist das Deba von Dictum


Schönen Sonntag
Sepp
eba ist tatsächlich primär ein robustes Zerlegemesser, ursprünglich für Fisch gedacht. Die einseitige 15°-Geometrie sorgt für kontrollierte Schnitte entlang von Gräten und sauberes Arbeiten ohne viel Kraftverlust. Beidseitig geschliffene Varianten sind eher westlich angepasst und verlieren etwas von dieser typischen Führung. Ob 12 € Ausbeiner oder japanisches Deba: entscheidend ist weniger die Ideologie, sondern wie gut es schneidet, „beißt“ und in der Hand liegt.
 
Jo - und was mir in der Tat bei dem Deba jetzt noch entgegen kommt - dadurch das die Schneide am Rücken 8 mm dick ist ergibt sich entlang der Verjüngung eine sehr komfortable Auflage was das Winkel halten erleichtert.

Werde mich mal am WE drüber richten und wieder ein bischen schleifen üben :wave:
 
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