Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Die Elektromobilität ist erstmal Politisch Global beschloßen und wird durchgezogen, nicht nur von unserem kleinem Land sondern von EU, China, USA usw.
Da fließt Billionen an Geld in Entwicklung und Aufbau rein.
Die Entscheidungen wurden nach dem Wissen gefällt was heute vorhanden ist.
Was für Erfindungen oder Erkenntnisse in der Zukunft gemacht werden und was die Regierungen daraus machen, das weiß heute keiner.
Aber manche Leute ''Glauben'' es besser zu wissen als die Führer dieser Welt, die direnkten Zugriff auf die Leute haben die am meisten davon verstehen.
Und glauben sogar zu wissen was die in Zukunft machen werden.
 
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Also man kann pauschal weder sagen, wie weit man mit dem E Auto kommt, noch wie schnell der Ladevorgang geht. Ersteres hängt von der Akkugröße, der Zuladung an Gepäck und Passagieren und von der Fahrweise ab. Die Ladegeschwindigkeit hängt von der Leistungsfähigkeit der Ladesäule und der Ladetechnologie des E Autos ab.
Mein Auto hat einen 77kWh Akku verbaut und kann diesen mit 800V Technologie laden. Das heißt in der Praxis, das er an einer entsprechenden Ladesäule innerhalb von ca. 18 Minuten von 10% auf 80% der Akkukapazität lädt. Was ja nicht sonderlich länger wäre, wie einen Verbrenner zu betanken und an der Kasse zu bezahlen.
Wenn ich so im Bereich 100 bis 120 km/h bleibe, läuft die Kiste so 420 bis 450 km bis zum nächsten Nachladen.
Mein Kumpel war im Sommer mit seinem Stromer am Hardanger. Start war so etwa Güstrow über Hirtshals und Stavanger. Er hat insgesamt 3 mal geladen auf der Strecke.
 
Na das ist doch klar der Diesel. Denn die Verluste zum Stromerzeugen liegen bei 40 % dazu die Ladeverluste vom Generator zum Akku und nochdazu der Wirkungsgrad des Stromers. Das Beispiel ist das schlechteste für den Stromer.
Da muss ich dich enttäuschen, und das nicht nur in der Theorie sondern wir haben es tatsächlich probiert. Und es war noch nicht mal knapp ;-)

Was mich interessieren würde Roland - bist du eigentlich schon mal ein Elektroauto über zumindest einen Zeitraum von ein paar Wochen selber gefahren? Falls ja, waren da die Erfahrungen tatsächlich so negativ dass du nun so pauschal wetterst? Denn auch völlig abseits von Umwelt und CO2 ist das Elektroauto eigentlich rundum überlegen. Alleine schon vom Fahrkomfort, von der Leistung, von der Geräuschentwicklung, von den Abgasen, von der Wartung, von der Bedienung, vom Komfort, daher habe ich immer den Eindruck dass die gröbsten Gegner einfach nur aus Prinzip dagegen sind ohne selber eigene Erfahrungen damit gesammelt zu haben. Die Argumente die du nennst sind ja durchwegs veraltet und/oder falsch.
 
Jedem das seine.
Ich z.B bin 56 Jahren alt und aus dem Alter raus das mich Leistung noch groß interessieren würde.
Habe mich in jüngeren Jahren ausgetobt.
Fahre derzeit einen Skoda Oktavia4 150PS Diesel, Firmenwagen zur reinen Privatnutzung und der hat mehr Leistung als ich brauche.
Man hatte mir eine RS Version mit irgendwas über 200PS angeboten.
Hatte ich abgelehnt. Sehe nicht ein ca. 100€ Monatlich mehr ans Finanzamt abzudrücken für Leistung und sonstigen elektronischen Firlefanz der mich nicht Interresiert.
Für die die im E-Auto Leistung wollen.
So ein ca.60000€ Tesla Model 3 Performance ist mit über 500ps angegeben, braucht von null auf 100 ca. 3.5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 260km/h
 
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Oder für Leistungshungrige wenn der Geldbeutel größer ist.
Grundpreis 137000€, 1020PS . 0-100 in 2.1sek , 322km/h
 
Ich fahre aktuell eine Tiguan mit 240PS und 2,5t Anhängelast.
Ich fahre gern zügig auf der Autobahn, bin da mit Reisegeschwindigkeit zwischen 160 und 180 unterwegs.

Ich war schon 2x mit meinem Boot in Norwegen, Dachbox oben drauf und 4 Personen.
Auch wenn ich dann mit dem Hänger dahinter 100 fahre komme ich ohne Probleme immer noch 450-500km weit.

E-Auto mit Hänger laden ist doch ein Albtraum, da muss jedes Mal den Hänger abhängen, zumindest hab ich bisher noch
keine Ladesäule gesehen, die für Auto mit Hänger ausgelegt war.

Für mich kommt ein E-Auto als Hauptauto definitiv (noch) nicht in Frage, ggfs. als Zweitwagen für die Fahrten in der
näheren Umgebung, aber solange das E-Auto nicht mindestens das kann, was mein guter alter TDI kann, muss
so nen Elektrokarren nicht sein.


Gruss


Sir_Knut
 
Der Diesel kann Langstecke und Hänger besser.
Elektroauto kann gut kürzere Strecken, vor allem Stadt und bergige Gegend.
Nervt nicht in der Stadt im Feierabend Verkehr mit Start Stop Automatik.
Hat eine Heizung und Klima die unabhängig vom Motor läuft.
Die im Prinzip Standheizung die nicht darauf warten muss bis der Motor warm ist wird wohl das wichtigste Kaufargument für meine immer verfrorene Frau sein.
 
Ich stehe dem E-Auto recht neutral gegenüber. Ich sehe die Vorteile aber auch die Nachteile, zumindest was mein Fahrprofil betrifft. Solange ich noch ins EU-Ausland mit dem Auto in Urlaub fahre, ja so lange kommt für mich kein E-Auto in frage. Wenn ich aber nur noch innerhalb von Deutschland fahre, dann steht einem E-Auto nichts im Wege, außer der Preis vielleicht. Ich glaube in der Stadt gibt es nix besseres als ein E-Auto, zumal wenn man auch Zuhause an der Wallbox laden kann.
Gerade technisch gesehen, ist das E-Auto dem Verbrenner klar überlegen. Da gibt es nix, aber auch rein gar nix zu diskutieren. Das ist wie der Vergleich einer Glühlampe mit einer LED.
 
Wenn ich die Möglichkeit hätte ein E Auto zu laden würde ich auch umsteigen. Aber im Augenblick ist es hier in meiner Wohngegend nicht möglich es vernünftig zu laden. Wenn ich vor ca. 30 Jahren zurückdenke als wir noch keine Kats hatten. Da bekomme ich vom Abgasgestank immernoch Kopfschmerzen. Und so ändert sich die Zeit. Die Verbrenner Benzin/Diesel sterben aus. Da bin ich mir sicher.
 
Die Leistung, die ich brauche, sind Zugkraft, für Anhänger und vor allem die Zulassung auf eine gewisse Größe des Hängers. Wenn ich an einem WE 16 Raummeter Holz aus dem Wald hole, dann kann ich mit meinem 2 Raummeter je Fahrt nach Hause fahren. Mit den E-autos müsste ich einen kleineren Anhänger anhängen und würde wohl 16 mal fahren müssen.

Nach Norwegen habe ich den Anhänger auch dabei und er ist immer recht gut gefüllt. Son kleinen Hoppelhänger kann ich auch da nicht gebrauchen. Dann die Lasten für die Bauerei an Haus und Grundstück. Was ich da an Sand, Kies, Beton Schutt, Steinen usw. gefahren habe, möchte ich nicht mit so einer Nuckelpinne von Hänger machen.
Leistung bedeutet bei mir auch nicht Geschwindigkeit. Die will ich ja auch bei E-Autos nicht anzweifeln. Im Gegenteil, da ist mir schon aufgefallen, dass ich gegen die keine Chance habe. Aber das ist nicht das, was ich brauche.
 
Mit den E-autos müsste ich einen kleineren Anhänger anhängen und würde wohl 16 mal fahren müssen.
Also da gibts schon nen paar Stromer, die ordentlich Lasten bewegen können. Sind allerdings nicht die billigsten Modelle. Nach Norge wirds natürlich ein bisschen mühsamer der Reichweite wegen.
 
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung nur mitteilen, dass meine Entscheidung die Richtige war.
Im Frühjahr 2022 stand die Auswahl an, ein neues Auto bis zum 31.12.2022 anzuschaffen. Da hatte ich noch die Wahl aller Antriebe vor Augen. Mit Beginn des Ukraine Krieges wurden die Optionen geringer, da Materialmangel herrschte. Ich habe sämtliche Kategorien an PKW´s durchgeschaut.
Alle Hersteller, die ich aufgesucht hatte, konnten mir nicht garantieren, dass ein neu konfigiriertes Auto bis zum 31.12.22 zugelassen wird.
Bei Audi wurde ich dann auf den e-tron s hingewiesen, der im Autohaus stand. Der wäre sofort verfügbar. Nach Probefahrt mit einem ähnlichen Model ging es dann ganz fix und der PKW wurde angeschafft. Umstieg von Macan S auf E-Auto. Schon komisch, so ohne Motorengeräusche, aber man gewöhnt sich dran.
Und der Fahrspaß ist um einiges höher im Audi......an der Ampel besonders....

Dann ging es mit einer PV weiter, somit kann ich das Auto tagsüber (arbeite im eigenen Büro) bei Sonnenschein aufladen, ohne Fremdstrom zu benötigen.
Im Winter natürlich mit zukauf von Strom, aber überschaubar. Die Reichweite bei 80% Batterieleistung liegt bei rund 250 km. Das reicht mir für meine Zwecke vollkommen aus. Ich schaffe im Jahr keine 10.000km Laufleistung.
Zum Auto selbst kann ich sagen, dass es das Beste Auto ist, welches ich je hatte. Und ich habe schon sehr viele Autos gehabt.

Wer zu Hause auf PV zurückgreifen kann oder nur im Stadtverkehr oder Umland unterwegs ist, sollte sich der E-Mobilität nicht verschließen. Tatsächlich sind die Anschaffungskosten höher, aber es gibt auch steuerliche Anreize und Zuschüsse seitens der Hersteller. Da gibt es Spielraum im Preis.

Einzig die derzeitigen Stromkosten an den Ladestationen sind grauselig. Die verhageln den Kostenvorteil gegenüber dem Benzin oder Diesel.

Sollte es demnächst PKW´s mit Wasserstoffzelle geben, bin ich dem auch gegenüber sehr aufgeschlossen.....ich glaube das dauert nicht mehr lange und in 3 Jahren steht eine Neuanschaffung an. Mal sehen was bis dahin passiert......
 
Sollte es demnächst PKW´s mit Wasserstoffzelle geben, bin ich dem auch gegenüber sehr aufgeschlossen.....ich glaube das dauert nicht mehr lange und in 3 Jahren steht eine Neuanschaffung an. Mal sehen was bis dahin passiert....
Ich denke da wirst du noch warten müssen. Im PKW Bereich sehe ich den Durchbruch noch nicht, zumal es unterm Strich auch nur ein E-Auto ist. Einzig und allein das Betanken geht schneller. Aber alles andere ist wesentlich aufwändiger.
 
Wenn in ca. 7 Jahren meine PV Anlage 20 Jahre alt ist, steht die Überlegung auch an und ich habe schon beim Aufbau an die Möglichkeit gedacht. Ob ich dann, mit bald 70 noch die Strecken nach Norge fahre oder ohne Hänger zum Skifahren nach Österreich, das werden wir sehen. Holz holen aus dem Wald mache ich ja sowieso mit meinen beiden Söhnen. Baulich bin ich wohl durch.
Im Autohaus hat mir der Wekstattmeister geraten, den Wagen so lange zu behalten, wie es geht. Wenn also kein größerer Unfall passiert, werde ich das machen. Wer hat das mal gesungen.. Kost Benzin auch 3 Mark 10....
Scheiß egal, es wird schon gehen....
 
@matze, den selben Gedankengang gab es auch bei uns im Hause und die Entscheidung ist letztendlich auch für einen Stromer gefallen und. PV auf dem Dach dabei nutzen. Der Gedankengang reichte allerdings noch weiter. Es sollte ein Fahrzeug werden, dass die Vehicle to Grid Entwicklung schon kann, um im Bedarfsfall den Autoakku als Notstromversorgung des Hauses nutzen zu können. Wenn ich die PV Anlage inseltauglich mit entsprechend großem Speicher umgebaut hätte, wären dafür so bummelige 120 T€ fällig, aber ich hätte noch immer kein neues Auto. So habe ich letztendlich 44 T€ bezahlt und habe damit ein Auto und einen Speicher in der Garage zu stehen.
@Eisbär, wo kann man denn heute noch so billig tanken?
 
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