Wer würde noch nach Norwegen fahren, wenn die Fischausfuhr verboten wird?

Umfrage Umfrage Nach Norwegen fahren, wenn kein Fisch ausgeführt werden darf

  • Ja

    Stimmen: 174 28,9%
  • Nein

    Stimmen: 272 45,2%
  • Ja, aber deutlich weniger als bisher

    Stimmen: 156 25,9%

  • Umfrageteilnehmer
    602
Und du solltest mal überlegen , was du hier von dir gibst !
Du gibst vor aller Welt öffentlich zu, Fische zu quälen und offenbar auch noch Spaß dran zu haben ! ?
Achtung vor der Kreatur sieht für mich anders aus !
Das du damit den Ruf der Angler mal wieder schädigst, scheint dir natürlich gar nicht bewußt zu sein !
Woher auch ! ??
In genau welchen Ländern wird das weltweit ähnlich gesehen wie hier in Deutschland?
 
Und du solltest mal überlegen , was du hier von dir gibst !
Du gibst vor aller Welt öffentlich zu, Fische zu quälen und offenbar auch noch Spaß dran zu haben ! ?
Achtung vor der Kreatur sieht für mich anders aus !
Das du damit den Ruf der Angler mal wieder schädigst, scheint dir natürlich gar nicht bewußt zu sein !
Woher auch ! ??

Ich glaube, da bist Du aber ziemlich auf dem Holzweg.
In den meisten anglerisch interessanten Staaten ist C&R ausdrücklich erwünscht bzw. auch schon vorgeschrieben.


Das nehme ich zum Anlass, zukünftig keinen Livebericht hier mehr einzustellen.

Nee, nee; schreib mal schön weiter :a010:
 
Bei 0kg macht Norwegen keinen Sinn , 1 Woche Süd oder Westnorwegen vielleicht , dann isst man den Fisch auf , den man gefangen hat und fährt anschließend rum und guckt sich Orte an , die man kennt :a055: :a055: :a055: :a055: !
 
Tatsächlich gibt es Anlagen die ein Maximalmaß (z.b. 1,30m)
Defenitiv!
Wir waren die letzten drei Jahre, incl. diesem, in der Anlage Saltstraumen Brygge. Da ist max. 140cm beim Heilbutt vorgegeben und ich habe einige Anlagenbertreuer (die ist ja recht groß und gut frequentiert) mit einem Zollstock am Filetiertisch gesehen die das auch prüfen. Der Butt muss zurück ab 140cm! Egal ob der aus den Kiemen blutet oder bis zur Pupe geschluckt hat, so der O- Ton von einen der deutschen Guides bei der Frage: Und was wenn der 145cm groß und nicht überlebensfähig ist?

Auch die Bitte beim einchecken es mit den Steinbeißern nicht zu übertreiben hat man uns jedes Jahr erneut aufgetischt und um eine max. Entnahme von 1 Fisch pP pro Tag gebeten. Auch da werfen die Jungs einen Blick in die Kisten im Filetierhaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Butt muss zurück ab 140cm! Egal ob der aus den Kiemen blutet oder bis zur Pupe geschluckt hat, so der O- Ton von einen der deutschen Guides bei der Frage: Und was wenn der 145cm groß und nicht überlebensfähig ist?
Was ist denn die Begründung dafür, einen offensichtlich nicht überlebensfähigen Fisch zurückzusetzen?

Nehmen wir an,
Fall A, alle Fische über 1,40m gehen zurück, somit alle gesunden aber auch X nicht überlebensfähige Fische (so wie es der Guide wünscht).
Fall B, nur überlebensfähige Fische über 1,40m müssen zurück, viele Angler wollen ihren Fisch trotzdem behalten, behaupten bei Y gesunden Fischen dass sie aus den Kiemen bluten usw. und entnehmen die Fische trotzdem.

Und dann sagt sich die Anlage, A ist das kleinere Übel als B weil Y viel häufiger vorkommt als X oder was?!


Bitte entschuldigt den Stil einer Matheaufgabe, und das noch am Wochenende, viel Glück haha.
 
Was ist denn die Begründung dafür, einen offensichtlich nicht überlebensfähigen Fisch zurückzusetzen?

Nehmen wir an,
Fall A, alle Fische über 1,40m gehen zurück, somit alle gesunden aber auch X nicht überlebensfähige Fische (so wie es der Guide wünscht).
Fall B, nur überlebensfähige Fische über 1,40m müssen zurück, viele Angler wollen ihren Fisch trotzdem behalten, behaupten bei Y gesunden Fischen dass sie aus den Kiemen bluten usw. und entnehmen die Fische trotzdem.

Und dann sagt sich die Anlage, A ist das kleinere Übel als B weil Y viel häufiger vorkommt als X oder was?!


Bitte entschuldigt den Stil einer Matheaufgabe, und das noch am Wochenende, viel Glück haha.

Also allgemein sind die Überlebenschancen beim Heilbutt sehr hoch. Deutlich höher als bei dorschartigen. Hinzu kommt das sich in solchen Anlagen die Angelei mit Gummis und Einzelhaken durchgesetzt hat.

Übrigens kannst du die gleiche Frage auch in deutschen Gewässern mit Entnahmefenstern stellen. Am Ende könnte man auch sagen wenn gut die Hälfte der großen Fische überlebt sind es immer noch mehr laichfähige Fische im Gewässer, als wenn sie alle entnommen werden würden.
Nennt sich Fischereimanagement und wird z. B. in den Niederlanden erfolgreich seit Jahrzehnten betrieben.
 
Was ist denn die Begründung dafür, einen offensichtlich nicht überlebensfähigen Fisch zurückzusetzen?

Nehmen wir an,
Fall A, alle Fische über 1,40m gehen zurück, somit alle gesunden aber auch X nicht überlebensfähige Fische (so wie es der Guide wünscht).
Fall B, nur überlebensfähige Fische über 1,40m müssen zurück, viele Angler wollen ihren Fisch trotzdem behalten, behaupten bei Y gesunden Fischen dass sie aus den Kiemen bluten usw. und entnehmen die Fische trotzdem.

Und dann sagt sich die Anlage, A ist das kleinere Übel als B weil Y viel häufiger vorkommt als X oder was?!


Bitte entschuldigt den Stil einer Matheaufgabe, und das noch am Wochenende, viel Glück haha.

Klick
 

…den Text vielleicht einfach mal durch die KI jagen und übersetzen lassen. Da hat man dann die offizielle Stellungnahme.


Dass Reines Catch & Release beim Meeresangeln, als Alternative zur reduzierten Ausfuhrquote für Touristen in näherer Zukunft anerkannt wird, bezweifle ich stark.

Im norwegischen Süßwasser (Salmoniden-Fischen) ist C&R auch unter norwegischen Anglern stark verbreitet. Wird aber immer wieder kontrovers diskutiert.

Gruss
Smolt
 
Das kommt sicherlich auf die Fischart an , war im April eine Woche zum Marlinfischen und da wird fast jeder releast auch wenn es nicht immer gut geht . Bei Kabeljauartigen brauch man sich das releasen sparen , Rotbarsch eh , einzig Heilbutt und evtl Pollack flach gefangen .
 

…den Text vielleicht einfach mal durch die KI jagen und übersetzen lassen. Da hat man dann die offizielle Stellungnahme.


Dass Reines Catch & Release beim Meeresangeln, als Alternative zur reduzierten Ausfuhrquote für Touristen in näherer Zukunft anerkannt wird, bezweifle ich stark.

Im norwegischen Süßwasser (Salmoniden-Fischen) ist C&R auch unter norwegischen Anglern stark verbreitet. Wird aber immer wieder kontrovers diskutiert.

Gruss
Smolt
Mit Catch & Release beim Meeresangeln habe ich auch so meine Probleme. Nur so aus Spaß einen Lebenswesen zuzusetzen mag ich halt nicht.
Das ist aber Ansichtssache und ich würde nie jemand dafür kritisieren. Für mich persönlich muss es da noch einen Zweck erfüllen.
Ich kenne die vielen Bilder wo es nur um das Trophäenfoto geht. Jedem das Seine!!!
 
Also allgemein sind die Überlebenschancen beim Heilbutt sehr hoch. Deutlich höher als bei dorschartigen. Hinzu kommt das sich in solchen Anlagen die Angelei mit Gummis und Einzelhaken durchgesetzt hat.

Übrigens kannst du die gleiche Frage auch in deutschen Gewässern mit Entnahmefenstern stellen. Am Ende könnte man auch sagen wenn gut die Hälfte der großen Fische überlebt sind es immer noch mehr laichfähige Fische im Gewässer, als wenn sie alle entnommen werden würden.
Nennt sich Fischereimanagement und wird z. B. in den Niederlanden erfolgreich seit Jahrzehnten betrieben.
Interessante Sichtweise. Klingt alles nach "Lieber wenige nicht überlebensfähige Fische zurücksetzen als hier und da überlebensfähigen Fische entnehmen".
 

…den Text vielleicht einfach mal durch die KI jagen und übersetzen lassen. Da hat man dann die offizielle Stellungnahme.


Dass Reines Catch & Release beim Meeresangeln, als Alternative zur reduzierten Ausfuhrquote für Touristen in näherer Zukunft anerkannt wird, bezweifle ich stark.

Im norwegischen Süßwasser (Salmoniden-Fischen) ist C&R auch unter norwegischen Anglern stark verbreitet. Wird aber immer wieder kontrovers diskutiert.

Gruss
Smolt
Auf der Seite stehen viele Hinweise zu C&R, aber keine Begründung warum man nicht überlebensfähige Fische zurücksetzen sollte. Oder übersieht meine KI etwas
 
Interessante Sichtweise. Klingt alles nach "Lieber wenige nicht überlebensfähige Fische zurücksetzen als hier und da überlebensfähigen Fische entnehmen".

Es geht hauptsächlich um laichfähige Fische und die Zeit bis sie Laichfähig sind. Deshalb auch das Thema Entnahmefenster.
 
Auf der Seite stehen viele Hinweise zu C&R, aber keine Begründung warum man nicht überlebensfähige Fische zurücksetzen sollte. Oder übersieht meine KI etwas

….deine Ki übersieht da nichts.

In dem Text steht eindeutig:

«…..Vurder om fisken bør avlivast i staden for å sleppast ut igjen. Avliv fisken raskt dersom han har ytre eller indre skadar, han har svelga kroken, det vil ta lang tid å fjerne kroken frå fisken, eller det er andre grunnar til at han ikkje bør sleppast ut. Fisken har indre skadar og skal avlivast når han har gassbobler i huda eller auga, utstikkande auge, svømmeblæra stikkande ut av munnen, er oppblåst eller har endra kroppsfasong. ….»

«….Prüfe ob der Fisch statt wieder freigelassen zu werden getötet werden sollte. Töte den Fisch umgehend, wenn er äußere oder innere Verletzungen hat, den Haken verschluckt hat, das Entfernen des Hakens lange dauern würde oder andere Gründe dafür sprechen, ihn nicht wieder freizulassen.
Der Fisch hat innere Verletzungen und muss getötet werden, wenn er Gasblasen in der Haut oder an den Augen aufweist, hervorstehende Augen hat, die Schwimmblase aus dem Maul herausragt, aufgebläht ist oder eine veränderte Körperform zeigt….»



Also ganz klar: - Fische mit bedeutenden inneren und äußeren Verletzungen sind zu töten.
Wenn ein Fisch aus den Kiemen blutet fällt dies auf jeden Fall darunter.
Schon merkwürdig, dass Angelguides drauf bestehen stark verletzte Fische wieder zurückzusetzen. ^^
 
….deine Ki übersieht da nichts.

In dem Text steht eindeutig:

«…..Vurder om fisken bør avlivast i staden for å sleppast ut igjen. Avliv fisken raskt dersom han har ytre eller indre skadar, han har svelga kroken, det vil ta lang tid å fjerne kroken frå fisken, eller det er andre grunnar til at han ikkje bør sleppast ut. Fisken har indre skadar og skal avlivast når han har gassbobler i huda eller auga, utstikkande auge, svømmeblæra stikkande ut av munnen, er oppblåst eller har endra kroppsfasong. ….»

«….Prüfe ob der Fisch statt wieder freigelassen zu werden getötet werden sollte. Töte den Fisch umgehend, wenn er äußere oder innere Verletzungen hat, den Haken verschluckt hat, das Entfernen des Hakens lange dauern würde oder andere Gründe dafür sprechen, ihn nicht wieder freizulassen.
Der Fisch hat innere Verletzungen und muss getötet werden, wenn er Gasblasen in der Haut oder an den Augen aufweist, hervorstehende Augen hat, die Schwimmblase aus dem Maul herausragt, aufgebläht ist oder eine veränderte Körperform zeigt….»



Also ganz klar: - Fisch mit bedeutenden inneren und äußeren Verletzungen sind zu töten.
Wenn ein Fisch aus den Kiemen blutet fällt dies auf jeden Fall darunter.
Schon merkwürdig, dass Angelguides drauf bestehen stark verletzte Fische wieder zurückzusetzen. ^^


Wer sagt das denn? Oder wo würde geschrieben das sowas vorgeschrieben wird? Die Guides/Betreiber die ich kennengelernt habe haben da durchaus mit Augenmaß gehandelt. Nicht wie ein deutscher Fischereikontrolleur! Verstehe auch nicht die Haarspalterei die jetzt in der Diskussion betrieben wird.
 
Ja, mein Ding wäre das auch nicht. - Einen verletzten Fisch setze ich nicht zurück.

Die Meinungen zu dem Thema gehen aber extrem auseinander, und so werden sich in den Camps wo sowas zum Standard gehört auch eher die Leute wohl fühlen die dabei voll mitgehen können,

:p075:
 
Ich vermute es liegt daran das, wie schon vermutet wurde, mehr Fische ü 140cm ins Camp wandern würden obwohl sie eigentlich überlebensfähig waren.

Und meine Vermutung basiert darauf das ich noch keinen nicht überlebensfähigen Butt im Boot hatte. Und schließe daraus das die Anzahl überlebensfähiger Butts bedeutend höher ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
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