Wer würde noch nach Norwegen fahren, wenn die Fischausfuhr verboten wird?

Umfrage Umfrage Nach Norwegen fahren, wenn kein Fisch ausgeführt werden darf

  • Ja

    Stimmen: 171 28,7%
  • Nein

    Stimmen: 270 45,4%
  • Ja, aber deutlich weniger als bisher

    Stimmen: 154 25,9%

  • Umfrageteilnehmer
    595
wir werdens sehn
 
Naja, bei den 10 kg verhält es sich nun wie einige hier auch vorausgesagt haben. Am Anfang ist das Geschrei groß, dann merkt man das es ohne nicht geht, dann fällt einem auf das es eigentlich keine vergleichbaren Alternativen gibt und zum Schluss bucht man trotzdem wieder.

Das gleiche mit Nordnorwegen, haben sich ja viele abgeschworen. Zack, einmal 30 Stunden mit der Fähre und auf dem Landweg nach Hitra gefahren und im Handumdrehen bucht man wieder den Norden; einfach weil 3,25 Stunden Direktflug Fra-Tos bequemer sind...

Geht mir selber z. T. soll; viele aus meiner Gruppe waren da anfangs komplett dagegen, stellen sich aber gerade wieder um.

Der Aktivurlaub dort oben ist halt grad in Mode weil
a die Preise insgesamt in Norwegen recht stabil waren bei guten Wechselkursen
b die Preise für Kluburlaub und Skifahren wesentlich teurer werden
c die Temperaturen in den Sommermonaten oft einfach angenehmer sind
 
da ist sicher ne Menge drann.
Man muss schon gerne fahren und die Fahrt als wichtigen Teil des Urlaubs wahrnehmen, wenn man solche Strecken auf sich nimmt. Bei mir ist das der Fall, aber für sehr viele eben nicht. sondern wird als notwendiges Übel begriffen . Dann nimmt man besser den Flieger.
 
Naja, bei den 10 kg verhält es sich nun wie einige hier auch vorausgesagt haben. Am Anfang ist das Geschrei groß, dann merkt man das es ohne nicht geht, dann fällt einem auf das es eigentlich keine vergleichbaren Alternativen gibt und zum Schluss bucht man trotzdem wieder.
mein reden
:lacher:
 
Ich glaube, dass immer mehr Menschen Norwegen als Reiseziel haben werden. Schon allein um die extreme Hitze im Sommer, die jetzt teilweise in den südlichen Urlaubsgebieten herrscht, zu meiden. Es mag auch sein, dass der Wintersporttourismus steigen wird.
Das wird aber für den Großteil der bestehenden Anglcamps keine Alternative sein. da Beppe hat recht. In den Ferienmonaten im Sommer mag das ja noch zu kompensieren sein. Aber wann fahren denn die meisten Angler nach Norwegen? Das ist doch meißt im Frühjahr und im Herbst. Wenn man sich dann überlegt wo die Anglcamps liegen, wird wohl der Wintersport auch keine Alternative sein.
 
Ich Glaube der Tourismus wird sich in den nächsten Jahren noch viel mehr verändern.

Der Nahe Osten ist vielen zu unsicher.
Wer will denn in den Sommerferien noch in den Süden fliegen. Meistens sehr heiß und die Wälder brennen.

Wa sspricht für Norwegen?
Wenn du mit den Kindern mit Winter fährts sehen die auch mal Schnee.
Tolle Landschaft das ganze Jahr.
Das Erlebnis Mitsommer!
Wanderurlaub ist in. (Gefühlt sind meine Bekannte alle in den Bergen)

Ich frag mich " Will und braucht Norwegen uns Angler noch"?
 
Ich glaube, vor allem sollten wir irgendwann mal damit aufhören, den Norwegern ununterbrochen erklären zu wollen, was das beste für sie ist, nur damit wir unsere Gepflogenheiten beibehalten können.
So wie Mallorca das Eimersaufen verboten hat, und die USA jetzt extra Kohle von den Touris für die Nationalparks kassieren, hat sich Norwegen eben für eine geringere Fischausfuhr entschieden.
Wir müssen das akzeptieren, oder eben anderswo Urlaub machen.
 
Mein Eindruck ist, das da das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Denke da kommt noch mehr. Ganz weg von einer freien Ausfuhrquote und weiteren Einschränkungen bezüglich Fangzeiten.

Hatte da das ein oder andere interessante Gespräch auf Sørøya. Dazu eine Anlage in der Nähe die sich an den Vorstellungen orientiert wie man sich den zukünftigen Angeltourismus vorstellt. Zu diesem Zeitpunkt mit chinesischen Gästen die ohne alles angereist sind und genauso ohne alles wieder abgereist sind.

Vielleicht möchte man in Norwegen auch erst mal Kahlschlag machen und schauen was übrig bleibt. Bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Vorschläge der Kommission und wie diese umgesetzt werden.
 
Ich glaube, vor allem sollten wir irgendwann mal damit aufhören, den Norwegern ununterbrochen erklären zu wollen, was das beste für sie ist, nur damit wir unsere Gepflogenheiten beibehalten können.
So wie Mallorca das Eimersaufen verboten hat, und die USA jetzt extra Kohle von den Touris für die Nationalparks kassieren, hat sich Norwegen eben für eine geringere Fischausfuhr entschieden.
Wir müssen das akzeptieren, oder eben anderswo Urlaub machen.
Ich glaube darum geht es aber auch nicht in der Diskussion. Natürlich wäre es schade, wenn eine 0 Quote kommt. Das würde das Angeln in Norwegen tatsächlich sinnlos machen, da meiner Meinung nach nur Fische ohne Schwimmblase wirklich sicher und überlebensfähig released werden können. Ausser man angelt nur noch bis 15 Meter. Das müsste man dann aber sehr konsequent durchziehen. Natürlich habe ich Spaß am Angeln, jedoch steht für mich der Zweck der Lebensmittelgewinnung im Vordergrund. Das halte ich mit der Jagd und mit dem Angeln so. Alles andere ist für mich, ehrlicherweise ethisch nicht vertretbar. Wenn die Norweger das so entscheiden, ist es ihr gutes Recht. Was mich nur daran stört ist die vorgeschobene Begründung der Bestandsschonung und Erholung. Das ist für mich reine Symbolpolitik. Die wissen selbst, dass das komplette Aussetzen der Hobbyangelei, keine nennenswerte Bestandserholung herbeiführen würde. Wenn man das ernst meint, dann muss man wohl oder übel konsequent an die Berufsfischerei ran. Das traut sich aber keiner, weil es wiederum Wählerstimmen kostet! Warum sollten die Regeln in der Politik in Norwegen auch anders sein als bei uns 😌

Grüße
Pied
 
Das ist mir hier alles zu idealistisch angehaucht.
Es ist ein Unterschied ob ich Südnorwegen als Reiseziel habe oder die Lofoten.
Wenn ich hier schon lese das manche zwei Übernachtungen brauchen bis zum Erreichen ihres Zieles in Nordnorwegen, wie werden dann Familien mit Kindern dieses Ziel als lohnenswert auswählen? Diese Schönmalerei ohne Berücksichtigung von wichtigen Kriterien geht komplett an der Realität vorbei.
Am Ende ist es für mich egal, ich fahre wenn dann eh nur noch mit Wohnmobil gen Nordskandinavien und auch nicht erstrangig zum Fischen.
Ich werde jetzt Rentner und da ändern sich auch die Ziele. Ich muß kein Urlaub mehr anmelden und kann so oft und so lang fahren wie ich möchte.
Die neuen Grenzen sind die notwendigen Arzttermine. Ein wenig am Thema vorbei, aber ich wollte nur deutlich machen, das ich nicht der Kilohascher bin und die neuen norwegischen Limits bekämpfen will. Das Fischen auf Forelle ist auch sehr interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Idealistisch oder einfach statistisch. Tendenz steigend. Die tüchtigen Geschäftsleute (Angelcamp-Betreiber) werden in vorhersehbaren Risiken Chancen erkennen und entsprechend reagieren:

 
Ich glaube darum geht es aber auch nicht in der Diskussion. Natürlich wäre es schade, wenn eine 0 Quote kommt. Das würde das Angeln in Norwegen tatsächlich sinnlos machen, da meiner Meinung nach nur Fische ohne Schwimmblase wirklich sicher und überlebensfähig released werden können. Ausser man angelt nur noch bis 15 Meter. Das müsste man dann aber sehr konsequent durchziehen. Natürlich habe ich Spaß am Angeln, jedoch steht für mich der Zweck der Lebensmittelgewinnung im Vordergrund. Das halte ich mit der Jagd und mit dem Angeln so. Alles andere ist für mich, ehrlicherweise ethisch nicht vertretbar. Wenn die Norweger das so entscheiden, ist es ihr gutes Recht. Was mich nur daran stört ist die vorgeschobene Begründung der Bestandsschonung und Erholung. Das ist für mich reine Symbolpolitik. Die wissen selbst, dass das komplette Aussetzen der Hobbyangelei, keine nennenswerte Bestandserholung herbeiführen würde. Wenn man das ernst meint, dann muss man wohl oder übel konsequent an die Berufsfischerei ran. Das traut sich aber keiner, weil es wiederum Wählerstimmen kostet! Warum sollten die Regeln in der Politik in Norwegen auch anders sein als bei uns 😌

Grüße
Pied

Na dann schau dir mal die Quotenreduktion sowie weitere Einschränkungen in den letzten 5 Jahren bei den Berufsfischern an. Da ist schon einiges passiert und auch da wird es weiter gehen. Von nicht Ran trauen kann keine Rede sein.
 
Ja, dieses Jahr 16% Reduktion. Das ist schon was. Es wird aber nicht reichen und Norwegen weigert sich weiterhin vehement die EU Fangquoten mitzugehen. Die liegen da immer noch deutlich höher. Es ist halt ein Dilemma, wenn ein Land so eine riesige Fischindustrie hat mit so einem riesen wirtschaftlichen Impact.
Grüße
Pied
 
Ja, dieses Jahr 16% Reduktion. Das ist schon was. Es wird aber nicht reichen und Norwegen weigert sich weiterhin vehement die EU Fangquoten mitzugehen. Die liegen da immer noch deutlich höher. Es ist halt ein Dilemma, wenn ein Land so eine riesige Fischindustrie hat mit so einem riesen wirtschaftlichen Impact.
Grüße
Pied

Sorry ich sprach von den letzten 5 Jahren und da gab es weit aus mehr an Reduktion. Es ist einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen. Zumindest sollte man sich dann aber auch mit der Thematik auseinandersetzen, um eine faktenbasierte Diskussion führen zu können.
 
Idealistisch oder einfach statistisch. Tendenz steigend. Die tüchtigen Geschäftsleute (Angelcamp-Betreiber) werden in vorhersehbaren Risiken Chancen erkennen und entsprechend reagieren:

Die Statistik von 2018-2025 beantwortet nicht die Zukunftsaussichten, da andere Voraussetzungen.
Außerdem sagt sie auch aus, was ich bereits hier thematisiere, um so nördlicher um so geringer die Zahlen.
 
@PiedPiper

…die EU-Fischereipolitik war in den letzten Jahrzehnten ja nunmal nicht von absolutem Erfolg gekrönnt, mit dem Resultat bedeutender Überfischung.
Warum sollte also Norwegen seine Fischereipolitik von Brüssel steuern lassen?
Absolut verständlich, das man da in Norwegen nicht mitgeht und seine Souveränität behalten möchte.
 
Ja, das wollen sie halt alle. Die Überfischung gibt es nunmal auf beiden Seiten. Erfolgsversprechend wird es erst, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit den Russen ausgerechnet und den Norwegern klappt es ja auch. Aber ich wollte hier jetzt auch keine Grundsatzdiskussion anstossen. Ich verstehe jetzt ehrlicherweise auch diese Griffigkeit in dieser Diskussion nicht. Das wird mir ehrlicherweise zu vorwurfsvoll. "Mit dem Finger auf andere zu zeigen" und was weiß ich nicht alles...

Daher bin ich hier jetzt auch raus.

Grüße
Pied
 
Mit den Russen und Norwegern klappt das ? Die überfischen auch beide und das nicht zu knapp .
 
Die Statistik von 2018-2025 beantwortet nicht die Zukunftsaussichten, da andere Voraussetzungen.
Außerdem sagt sie auch aus, was ich bereits hier thematisiere, um so nördlicher um so geringer die Zahlen.
Was ich damit andeuten wollte: Der gemeine Angeltourist nimmt sich für viel wichtiger im (norwegischen) gesamt-wirtschaflichen Sinne wahr als er in der Tat ist. Ich lehne mich sogar soweit aus dem Fenster und behaupte dass es vielen hier nur um sich selbst geht und gar nicht um die "armen betroffenen Campbetreiber im hohen Norden".
 
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