So hier mein Bericht über meine Norgetour an den Olensfjord
Da wir jahrelang Dänemark und Schweden unsicher gemacht haben
beschlossen wir im Juli nach Norwegen zu fahren.
Hauptsächlich als Familienurlaub.
Wir haben ein Häuschen am Olensfjord für eine Woche vom 14.07-26.07 gemietet.
Am 13.07 ging es dann morgens los.Um 8.00 Uhr ging unsere Fähre von Sassnitz nach
Trelleborg.Entschieden haben wir uns für die Strecke über Schweden.Die Gegend bis hoch nach Oslo kannten wir schon aus
unseren Reisen nach Dalsland.Es war schönes Wetter.Um 12.00 uhr waren wir in Trelleborg angekommen und fuhren sofort
weiter Richtung Oslo.650 km Autobahn immer geradeaus.Bis 21.00 Uhr waren wir hinter Oslo und haben eine Übernachtung
auf einen Campingplatz geplant.Alles lief bis dahin glatt.Die Kinder haben sehr gut dürchgehalten.Ein Bierchen noch vor dem schlafengehen.und dann ab in die Koje.
Am nächsten Morgen ging es um 8.00 Uhr weiter mit dem schwersten Teil der Strecke.
Über die Berge bis an den Olensfjord.Das Wetter wurde um so näher wir dem Ziel kamen immer schlechter.
Das störte uns aber nicht.Die Natur entschädigte über alles. Nach sieben Stunden Fahrt für die restlichen 350 km
haben wir das Haus gegen 15.00 Uhr erreicht.Sachen ausgepackt Bierchen geöffnet und erst einmal den Ausblick genossen.
Der Vermieter kam gegen 16.00 Uhr und ging mit uns runter zum Wasser wo die beiden Boote lagen.Es regnete immer noch,so
das wir beschlossen heute nicht mehr auf den Fjord zu fahren.Also machten wir unsere Angeln fertig. Spät am Abend hörte es auf zu regnen und wir gingen
noch an die Spitze wo Etne und Olensfjord zusammentreffen.Dort angelten Einheimische auf Köhler.Da wir von der Fahrt fix und fertig waren
hatte keiner mehr lust noch die Angel in den Teich zu halten.
Am nächsten Tag das gleiche Bild.Es regnete in strömen.Weil es ja auch Familienurlaub war schauten wir mit den Frauen erst einmal die Umgebung an.
Nachmittags hörte es auf zu regnen,und es ging zum erstemal auf den Fjord zum Köderfischangeln.Also Makrelenvorfächer ran und los.
100m gefahren Angel rein und schon die ersten Makrelen am Haken.Da wir auch Makrelen mit nach Deutschland für unsere Räuchertonne
mitnehmen wollten,angelten wir ersteinmal nur für die Gefriertruhe.Es war toll und hat richtig Spaß gemacht.
Am Abend fuhren wir noch einmal raus und überlisteten einen Dorsch und zwei Seehechte.Leider hatte ich nur Makrelen an diesen Tag.
Die Großen wollten einfach nicht zu mir ins Boot.
Tag 3 unserer Reise regnete es wieder.Wir fuhren Vormittags in Richtung Etnefjord und ließen uns dann
immer in den Olensfjord reintreiben.Zwei Seehechte der größe 71 und 76cm lagen bei uns im Boot.Aber wie schon am Vortag bei mir
nichts.Ich ging zwischzeitlich auf Makrelen die uns bald ins Boot sprangen.Man hatte die Angel noch garnicht ganz rausgeworfen,
schon kamen die Bisse.Unser zweites Boot war an diesen Tag in den Etnefjord unterwegs.Hinterm Leuchtturm haben sie sich in den Etne treiben lassen.
Drei Lengs eine Lump und einen Köhler konnten sie überlisten.Um die Frauen nicht ganz zu verärgern, haben wir beschlossen erst gegen Abend noch einmal
rauszufahren.An diesem Abend dann mein erster Dorsch (68cm).Meine Formkurve ging langsam nach oben.Insgesamt haben wir mit den 2 Booten fünf Seehechte
drei Lengs einen Dorsch einen Lump und einen Köhler.Die Seehechtfilets wurden am Abend gleich gegrillt.
Tag 4. verlief wie Tag 3.Seehechte 4 Leng und Makrelen wurden überlistet.Leng wurde wieder im Etnefjord in tiefen von 90-130m auf Makrelenfetzen geangelt.
Immer auf den unteren Beifänger.Tag 4 dann die Überraschung.Das Wetter hat sich geändert.Sonnenschein,kein Wind aber auch wenig Drift.
Jetzt beschlossen wir zu den Inseln zu fahren um die Beisslaune der Fische zu überprüfen.Wir fuhren zur Insel um im Flachwasser unser Glück zu versuchen.
Da es dort schöne Kanten gibt ließen wir uns immer von 20m bis 90m tiefe treiben.Ich machte von meinen Pilker den Drilling ab,und befestigte unten einen Nachläufer.
Wir hatten nämlich schon 4 Pilker verloren.Nach 10 minuten kamen die ersten Bisse.Zufällig an beiden Angeln.Bei mir kämpfte etwas grösseres am Haken.
Bei meinen Partner bewegte sich garnichts.es sah so aus als wenn er fest war.Plötzlich konnte er wieder kurbeln.Da ich ja auch noch etwas an meiner Angel hatte kurbelten wir beide hoch.Bei mir ging es schwerer,der kämpfte richtig.Mein Partner hatte nur noch 10m zu kurbeln,da sahen wir was bei ihm am Haken hing.Es wurde immer grösser.Ein Heilbutt von ungefähr 70cm ließ sich mit in die Höhe ziehen.Eine starke Bewegung an der Wasseroberfläche und weg war er.So eine Schei....
Aber an meiner Angel hing ja noch was.Ich kurbelte und kurbelte.Es war ein 85 cm Seehecht.Diese Erlebnis werden wir so schnell nicht vergessen.
An den anderen beiden Tagen hatten wir dann noch Leng Seehecht Dorsch und Köhler überlisten können.Das andere Boot war nur im Etnefjord unterwegs.
Aber auch die beiden haben gut geangelt.Sechs Rotbarsche mehrere Seehechte Leng und Köhler gingen bei Ihnen an den Haken.Es war eine aufregende Woche.
Da es ja gleichzeitig auch Familienurlaub war und wir nur Vormittags und am frühen Abend hinausgefahren sind haben wir doch gut geangelt.
Ich trage hier noch einmal zusammen mit was wir geangelt haben.
Pilker 150-400g je nach Drift.
Beifänger Octopusse oder Maks der Hakengrösse 8-10
Immer Makrelenfetzen am Pilker und den Beifängern.
Pilker ohne Drilling mit Nachläufer
Rotbarsche nur auf Naturköderhaken der größe 5 mit Makrelenfetzen 100m hinter dem Leuchtturm im Entnefjord
Die Rückreise mit einer Übernachtung auf einen Campingplatz bei Oslo verlief auch sehr gut.
Das war unsere Reise an den Olenfjord und es war nicht die letzte Reise.
Vom 19.04-26.04 bin ich wieder da.
Dann kommt der 2.Teil
Ein Pommernangler am Olensfjord
Ein Frohes Weihnachtsfest wünsche ich allen Naffen
und jetz noch einige Bilder