Tackle für Mexiko (Spinnfischen vom Ufer)

Fishingsimon

Simon
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5 April 2023
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Oberhausen
Moin Moin zusammen,
mich wird es anfang Oktober nach Mexiko, genauer gesagt nach La Paz an der Bahia de California, verschlagen.
Ich hab ehrlicherweise kaum Ahnung von der Warmwasserfischerei - bisher war das geheiligte Land das präferierte Angelreiseziel :flaggen14: und entsprechend ist mein Tackle auch aufgestellt. Insgesamt werd ich aus Dr. Google irgendwie nicht schlauer und hoffe ihr könnt mir ein paar Tips für das Angeln vom Ufer geben - gerne speziell für Mexiko, aber auch generell für das "Warmwasserfischen".

Mögliche Zielfische nach Recherche sind scheinbar: Jack Crevalle, Sierra Mackerel, Cabrilla, Snapper, Hornis und Roosterfish. Von der Hälfte hab ich in meinem Leben noch nie was gehört :a0155:

In meinem Inventar habe ich eine BALZER Valhall Xtreme Spin 220 Travel mit 50-220g WG - zum jiggen top, zum spinnfischen ein Knüppel. Grundsätzlich würde ich mir also eine neue Reiserute zulegen und dachte dabei an 20-60g Wurfgewicht und 2,40m Länge. Spez. könnt ich mir die Shimano STC AX Spinning 2,40m 20-60g ganz gut vorstellen. 2,40m Länge, weil ich sie auch vom Boot aus nutzen können möchte und ich längere Ruten oft als unhandlich empfinde.

In Norwegen fische ich eine Shimano Beastmaster (keine Reiserute) mit 21-56g WG 2,40m Länge in Kombi mit einer 2500er Shimano SuperGT Rolle mit Heckbremse und 2,5kg Bremskraft sowie 0,18er Daiwa J-Braid mit 8kg Tragkraft. Super fein, macht mega Bock auf Pollack - bisher habe ich damit auch Meter-Pollacks ins Boot befördern können. Salzwasserbeständigkeit bei der Rolle ist nicht gegeben, ist mir bewusst, durch entsprechende Pflege läuft sie aber auch nach 5 Norwegenurlauben noch super.

Jetzt will mir u.a. die KI klar machen, dass mir die Bremse bei einem guten Fisch in Mexiko wegschmilzt. Aha. Was erwarte ich denn da für Größen? Einzige Alternativen aus meinem Inventar sind ne 460er Penn Slammer und ne 2500er Shimano Sahara mit 2kg Frontbremse - das eine ist nun wirklich keine Spinnrolle und ein schwerer Klotz und das andere ist auch kein Gewinn zur SuperGT.

Grundsätzlich hätte ich gedacht, ich kaufe mir die o.g. Reiserute von Shimano, nutze meine SuperGT Rolle und mache da mal lieber eine 0,18er J-Braid drauf. Dann kauf ich mir vor Ort noch 1-2 Köder (Popper/Stickbait), Stahlvorfach und dann versuch ich mal mein Glück. :angeln:

Wie seht ihr das? Eigentlich würde ich mir das Geld für eine extra Rolle gerne sparen. Was für Popper / Stickbaits ich mir genau anschaffen sollte weiß ich übrigens auch nicht, da hätte ich vor Ort auf die Beratung in einem Angelgeschäft vertraut.

Liebe Grüße
Simon

Achja, darüber hinaus werd ich wohl für einen Tag ein Boot auf fishingbooker chartern und hoffe einen entsprechenden Bericht mit guten Fischen nachliefern zu können :angler:
 
Ich war letztes Jahr in der Ecke. Mach es ganz einfach, Reise Rute bis 60 ist ok, ich hab bis 80. Zeck Troy immer ne gute Sache.

Dann ne 4000er Rolle, 50er oder 60er Mono vorweg. Paar Mefoblinker, wobbler, Popper (also aus deiner Hechtkiste), gerne nochmal
Sprengringe und Drillinge auf stabile BKK umtauschen und dann biste auch schon fertig.

Rolle wird sie nicht wegschmilzen, Spaß wirst du trotzdem haben.
 
In Mexiko, Acapulco, Kuba, Sri Lanka und Brasilien habe ich vom Ufer bzw. Hotelanleger geangelt und das grundsätzlich mit Köderfischfetzen.
Damals mit einer 100g WG Beastmaster Reiserute in 3m Länge. Und auch mit einer 460 Penn Slammer Live Liner, die kamen damals Neu auf den Markt und kosteten noch richtig Geld. Ich benutze diese heute noch, die sind unkaputtbar. Köder bekam ich aus der Hotelküche und das Personal den Fang.
Die Runs der Warmwasserfische sind mit Norwegen nicht zu vergleichen, Blitzschneller Biss und rasende Flucht, die Penn hat die richtige Bremse dafür.
Rochen, Doktorfisch, Pferdemakrele waren die Beute, Gewichte von 1,5 bis 3kg
Eine Art, unserem Rapfen ähnlich, Namen weiß ich nicht mehr, diese waren der Hammer, sie sprangen noch dem Biss wie Raketen aus dem Wasser, schüttelten sich wie ein Hund und ab ging die Post. Da war der beste Köder Garnele und diese waren auch beim Personal sehr begehrt.
Die Slammer wäre auch heute noch meine Wahl!!! Ja und auch damals vor über 25 Jahren hatte ich eine geflochtene 022 auf der Spule und 060er Mono Vorfach
 
Danke für die Antworten!

@RUTETESTER Auch ganz interessant, so könnt ich ehrlicherweise auch einfach meine Valhall Rute mit der Penn Slammer einpacken. Andererseits hatte ich eigentlich aktives spinnfischen vor. Andererseits denke ich mir bei 3kg Fischen, dass mir meine Bremse bei der SuperGT nicht um die Ohren fliegen sollte, oder?

@KveiteJig Was hast du denn letztes Jahr in der Ecke so gefangen?
 
, dass mir meine Bremse bei der SuperGT nicht um die Ohren fliegen

Ich kenne die Rolle nicht, mit der Slammer biste aber gerüstet
 
Vor Mexiko hab ich noch nicht geangelt, war aber über Weihnachten und Neujahr in Ecuador und habe mich dementsprechend auch für ähnliche Verhältnisse vorbereitet (und man hat ja dort ähnliche Fische zu erwarten).

Würde daher bei der Rolle nicht unter Standard-SW-Größe 5000 gehen (Shimano und neue und an Shimano angepasste Daiwa Größe) und eine Rute ab 2,7m, wobei eher 3m, und 100-120g WG.

Geflecht so an die 0,20 reicht aus und das Vorfach aber gerne etwas dicker, also so gerne an die 0,50-0,60mm FC.
 
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