• Hallo Gast, Angebote für Mitfahrgesuche und Angebote bzw. Angebote im Trödelmarkt sind nur für unsere Stammnutzer möglich. Die Vergangenheit hat gezeigt das es besser ist, das sich neue Member erst einmal in das Forum einbringen und bei den anderen Nutzern sich bekannt machen. Nach einem gewissen Zeitraum und nach einer gewissen Anzahl Beiträge werden diese Funktionen automatisch frei geschaltet.
 
 
 

SUCHE... Bindegarn für den Rutenbau ... Reste ... Ugly Colours ...etc.

Ok wusste ich nicht.
Super wieder was gelernt. Ich würde allerdings eh nur Rutengarn benutzen.
Ich habe den Lack bei der ersten Lackieung bissel verdünnt dass er noch besser ins Garn einziehen kann.
 
So gut wie alle aufwändigen und extravaganten Kreuzwicklungen werden mit "Nicht-Rutenbaugarn" gemacht,
da fehlen einfach die Farben. Madeira Polyneon wurde schon genannt, wichtig ist ein Nylon-Garn. Baumwoll-
garne fusseln. Nachteil bei Polyneon ist, die Silikonbeschichtung, damit das Garn in der Stickmaschine besser
"flutscht". Dafür oder besser dagegen gibt es aber auch ein Mittelchen, einfach die Wicklung entsprechend
fixieren und der Lack hält und hält und hält. Kein Zauberwerk, aber wenn du früher oder später doch mit bunten
Kreuzwicklungen anfängst, dann kommst du da nicht drumrum.
 
Ich finde es klasse das hier doch etliche Member sich dem schönen Hobby zugetan fühlen. Allein im Regen stehen, das ist hier wohl ein Fremdwort. :applaus:

Bisher habe ich auch nur postive Erfahrungen gemacht:a020:.
Hier im Forum tummeln sich viele Tüftler und Profis die einem stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.:applaus::k020:

Leider kann ich selber (noch)nicht auf so viele Erfahrungen zurückgreifen die ich weitergeben kann:a045:
 
Ok wusste ich nicht.
Super wieder was gelernt. Ich würde allerdings eh nur Rutengarn benutzen.
Ich habe den Lack bei der ersten Lackieung bissel verdünnt dass er noch besser ins Garn einziehen kann.
Das mit dem "bissel verdünnen" ist genau richtig, um die Fließfähigkeit des angemischten Lackes zu verbessern :a020:
Hervorragend eignet sich dazu Isopropanol , es muss allerdings der hochreine mit 99,5% Reinheit sein. Wenn man nur 70-%igen nutzt hat man ein Problem, da die anderen 30 % Wasser sind und das ist mit 2-K-Lack "NIX GUT" :genau:.:tongue:
Auch darf man nicht zuviel Isoprop zumischen, dann wird der Lack nicht richtig fest und bleibt immer ein wenig klebrig. Das absolute Maximum ist bei rund 10-Volumen-Prozent Isoprop in der Lackmischung also 0,1 ml pro ml angemischten Lack.
Bei mir hat sich ein Volumen-Anteil von 6-7 % Isoprop als ideal herausgestellt. Dadurch wird der angemischte Lack
a. deutlich fließfähiger und lässt sich besser auf den Wicklungen mit dem Pinsel verteilen
und
b. so zieht/saugt er sich besser in das Garn
und
c. verlängert sich die normale Verarbeitungszeit von rund 20-22 min (bei Flexcoat ) bevor er so zäh wird, dass er nur noch schwer pinselbar ist um rund 5 min.:a020:
Zum genauen Abmessen von Lack und Isoprop auf 0,1 ml genau nutze ich deswegen seit Jahren solche 1-ml-Spritzen mit einer Einteilung/Skalierung von 0,1 ml
https://www.ebay.de/itm/5x-Feindosi...465747&hash=item2eea6180fa:g:Rh0AAOSwBLlVVO33
Die gibt's auch in größeren Einheiten, da wird's pro Spritze günstiger, ich kauf die meist im 200er-Paket, das langt dann 'ne Weile:genau:
Auch muss man die Spritzen nicht nach nur einmaligem Gebrauch wegwerfen, man kann/sollte die durchaus mehrfach verwenden.
Nur muss man aufpassen, das man die bereits benutzten Spritzen der Lackkomponenten auf keinen Fall vertauscht, am besten farblich kennzeichnen !
Wenn man dann nämlich mit der benutzten Spritze von Komponente A im Behälter von Komponente B was aufzieht (oder umgekehrt) werden kleinste Menge der reaktiven Komponenten schon vermischt und es kommt unweigerlich zu einer langsamen Aushärtung in dem Behälter, den Lack kann man dann nach kurzer Zeit nur noch entsorgen.:wave:
 
HI Zusammen!

Madeira Polyneon 40 muss vor dem Lackieren unbedingt fixiert werden. Ich hab hierzu mal im Rutenbauforum diverse Tests gemacht und ohne Fixativ vorbehandelte Wicklungen schieben den Lack beiseite und man hat in der Wicklung offenen stellen.
Grundsätzlich kann man jeden Lack mit reinem Alkohol verdünnen. Der Vorschlag der Zugabe von Axel sollte unbedingt eingehalten werden alles andere bedeutet nur Kopfschmerzen.
Ich verwende sofern ich mehrfach lackiere eine Epoxydverdünnung.
Für mich persönlich hat sich allerdings eine andere Methode als die Erfolgreiste herausgestellt, muss aber auch sagen ich verwende Threadmaster und nicht Flexcoat als Lack. Der Flexcoat reagiert in Sachen Hitze sehr nervös was beim Threadmaster komplett anders ist.
Hab auch schon von Leuten gehört die ein Wärmekissen unterhalb der Alufolie auf der der Lack
Ich rühre den Lack an, schmeiss in für ca. 6-8 sec bei 600Watt in die Micro und lackier dann durch. Mach deshalb immer sehr geringe Mengen an und lackiere eine Bindung einmal.
Danach mit Feuerzeug die Blasen raus, ausnivelieren und gegebenenfalls den Ringfuss in der Abhärtungsfase nochmal einen kleinen Tupfen drauf kurz mit dem Feuerzeug verlaufen lassen und danach die Trocknungsmaschine laufen lassen - fertig.
 
Ich glaube, ich bekomme langsam Kopfschmerzen ... :sorry:

Wieviel Lack mischt Ihr denn für eine durchschnittliche Rute mit 6 Laufringen an - oder runtergerechnet pro gewickeltem Ringfuß ?
ich weiß, es kommt auf die Wickelbreite, Garnart und Blankdurchmesser an ... aber wenigstens so ungefähr.

Wenn ich an die sehr geringe Menge 2K-Kleber für meinen Rutengriff denke, wird wohl die benötigte Lackmenge auch nicht sehr groß sein. Zumal ja in einem Lackierdurchgang wegen der Trocknungszeit sicherlich nur 1x pro Wicklung lackiert werden kann.

Zum Glück hatte ich für den Griffteil UHU 2K 300 Endfest genommen, den ich problemlos dosieren konnte.
Hätte ich frei aus dem Gebinde angemischt, wären vermutlich 50 % im Müll gelandet.
 
Ich glaube, ich bekomme langsam Kopfschmerzen ... :sorry:

Wieviel Lack mischt Ihr denn für eine durchschnittliche Rute mit 6 Laufringen an - ...
Diese Frage hängt maßgeblich von deinem Arbeitsplatz, deinem Geschick und dem verwendeten Lack ab.
Probiere erst eine kleine, verdünnte Menge für die erste Fixierung der Ringbindung. Irgendwann geht der Lack aus oder er wird zu zäh. Daraus ergeben sich die Mengen für deine weiteren Lackierungen. :wink:
 
um gaaaaanz genau dosieren zu können, hab ich mir in der Apotheke 2 ml Spritzen ohne Kanüle geholt, Glaub so 25 ct per Stck. Das reichte für 6 Ringe.
Als Newbie würde ich heute erstmal mit einem Ring anfangen, Wenn dann was schief geht, hast du nur 1/6 tel Probleme. 20171127_142637.webp
Man was hast du ein Tempo drauf. Achte drauf, das die Ringe wirklich zu 100 % gerade ausgerichtet sind..
Ich bin froh, das ich gerade mal in 6 Tagen die Kreuzwicklung geschafft hab.
 
Auch wenn du sofort deine Ringe lackieren willst, wickle doch erstmal paar Lagen um nen Bleistift und lackiere die sauber.
ordentliche Abschlüsse usw. Klar sagst du, bei der ersten muss es nicht perfekt aussehen, aber beim Führerschein fängst
du auch nicht mit ner S-Klasse auf der Autobahn an.
Wenn das ganze noch richtig Sinn machen soll, dann nimmst du ein altes Blankstück, welches du aufheben kannst ,machst
mehrere Wicklungen deines Garns nebeneinander und siehst dann, wie es sich nach dem Lackieren verändert hat.

Einige sagen, Optik ist egal, ist für mich selber, der Fisch sieht die Rute nicht, aber warum nicht
von Anfang an ordentlich arbeiten?
 
Einige sagen, Optik ist egal, ist für mich selber, der Fisch sieht die Rute nicht, aber warum nicht
von Anfang an ordentlich arbeiten?
Das habe vor Allem ich selbst gesagt ... :sorry:

Mein Lehrgeselle hat einmal gesagt : ... arbeite so genau wie möglich - schief wird es von ganz alleine ( Fliesenleger ). Und er hat Recht :a055:

Ich arbeite so genau wie möglich - mache mir aber keinen Druck, als würde ich es für jemanden Anderen tun.
Ich kann leider nicht für einige Stunden in einer Garage, Hobbyraum oder Werkstatt verschwinden. Ich arbeite wirklich am Eßtisch, wenn die Kinder im Bett sind oder einen Film sehen. Oder wenn ich erst um 10.00 Uhr zur Arbeit muß und die Kinder schon in der Schule sind. Da läßt sich nix dran ändern - möchte ich aber auch nicht ändern.

Natürlich soll das Ergebnis maximal sein - aber nicht um jeden Preis , gemeint sind Streß und Kosten.

Auch wenn du sofort deine Ringe lackieren willst, wickle doch erstmal paar Lagen um nen Bleistift und lackiere die sauber.
ordentliche Abschlüsse usw. Klar sagst du, bei der ersten muss es nicht perfekt aussehen, aber beim Führerschein fängst
du auch nicht mit ner S-Klasse auf der Autobahn an.
Wenn das ganze noch richtig Sinn machen soll, dann nimmst du ein altes Blankstück, welches du aufheben kannst ,machst
mehrere Wicklungen deines Garns nebeneinander und siehst dann, wie es sich nach dem Lackieren verändert hat.

Ich werde ausgiebig an meinem abgesägten 60cm - Handteil testen. Ich muß nur meine Ungeduld bändigen, mit den "echten" Ringen anzufangen.

P.S. Dieses Forum ist das Beste, was man sich als Anfänger im Bereich Angeln, Tackle und jetzt auch Rutenbau wünschen kann --- GANZ GROSSES KINO :a020:
 
Im Keller ist es mir zu kalt, Was meist du wo ich wickel...jepp, am Künchentisch und vor dem Frühstück oder nach dem Abendessen wird die Wickelbank wieder ins Gästezimmer geschleppt....:a055:
 
Wieviel Lack mischt Ihr denn für eine durchschnittliche Rute mit 6 Laufringen an - oder runtergerechnet pro gewickeltem Ringfuß ?
ich weiß, es kommt auf die Wickelbreite, Garnart und Blankdurchmesser an ... aber wenigstens so ungefähr.
Wenn Du insgesamt 3-4 ml Lack anmischst, reicht das für einen Lackierdurchgang allemal, selbst bei langen Wicklungen und 2-Bein-Ringen.
 
Das mit dem "bissel verdünnen" ist genau richtig, um die Fließfähigkeit des angemischten Lackes zu verbessern :a020:
Hervorragend eignet sich dazu Isopropanol , es muss allerdings der hochreine mit 99,5% Reinheit sein. Wenn man nur 70-%igen nutzt hat man ein Problem, da die anderen 30 % Wasser sind und das ist mit 2-K-Lack "NIX GUT" :genau:.:tongue:
Auch darf man nicht zuviel Isoprop zumischen, dann wird der Lack nicht richtig fest und bleibt immer ein wenig klebrig. Das absolute Maximum ist bei rund 10-Volumen-Prozent Isoprop in der Lackmischung also 0,1 ml pro ml angemischten Lack.
Bei mir hat sich ein Volumen-Anteil von 6-7 % Isoprop als ideal herausgestellt. Dadurch wird der angemischte Lack
a. deutlich fließfähiger und lässt sich besser auf den Wicklungen mit dem Pinsel verteilen
und
b. so zieht/saugt er sich besser in das Garn
und
c. verlängert sich die normale Verarbeitungszeit von rund 20-22 min (bei Flexcoat ) bevor er so zäh wird, dass er nur noch schwer pinselbar ist um rund 5 min.:a020:
Zum genauen Abmessen von Lack und Isoprop auf 0,1 ml genau nutze ich deswegen seit Jahren solche 1-ml-Spritzen mit einer Einteilung/Skalierung von 0,1 ml
https://www.ebay.de/itm/5x-Feindosi...465747&hash=item2eea6180fa:g:Rh0AAOSwBLlVVO33
Die gibt's auch in größeren Einheiten, da wird's pro Spritze günstiger, ich kauf die meist im 200er-Paket, das langt dann 'ne Weile:genau:
Auch muss man die Spritzen nicht nach nur einmaligem Gebrauch wegwerfen, man kann/sollte die durchaus mehrfach verwenden.
Nur muss man aufpassen, das man die bereits benutzten Spritzen der Lackkomponenten auf keinen Fall vertauscht, am besten farblich kennzeichnen !
Wenn man dann nämlich mit der benutzten Spritze von Komponente A im Behälter von Komponente B was aufzieht (oder umgekehrt) werden kleinste Menge der reaktiven Komponenten schon vermischt und es kommt unweigerlich zu einer langsamen Aushärtung in dem Behälter, den Lack kann man dann nach kurzer Zeit nur noch entsorgen.:wave:

zwischen dem aufziehen von kompnente a und b spühle ich die spritze mit akohol oder verdünner aus. am ende auch. so kann ich sie einige male benutzen.
 
Leider kann ich noch keinen neuen Such-Thread eröffnen - darum auf diesem Wege :

Ich suche für meine nächste Rute - die Aktuelle geht als Dankeschön für inzwischen 48 tolle Jahre als Überraschung an meinen Vater - noch einen geeigneten Blank.

WG sollte im Bereich 30 - 150g sein , Länge soll als fertige Rute 200 - 220 cm sein ( Kürzen im Handteil sollte ggf. möglich sein ) - Aktion max. Semi-parabolisch.
Ich weiß, gibt es alles auch neu - aber vielleicht hat ja jemand noch eine "Leiche" im Keller, einen Fehlkauf getätigt oder einfach Mitleid mit einem sich herausbildenden "Rutenbau-Junkie".

Ich würde auch eine vorhandene Rute "strippen" und den Blank neu aufbauen.

Bitte nix übertrieben hochwertiges - bin schließlich noch Neuling an der Wickelbank :a010:
 
Leider kann ich noch keinen neuen Such-Thread eröffnen - darum auf diesem Wege :

Ich suche für meine nächste Rute - die Aktuelle geht als Dankeschön für inzwischen 48 tolle Jahre als Überraschung an meinen Vater - noch einen geeigneten Blank.

WG sollte im Bereich 30 - 150g sein , Länge soll als fertige Rute 200 - 220 cm sein ( Kürzen im Handteil sollte ggf. möglich sein ) - Aktion max. Semi-parabolisch.
Ich weiß, gibt es alles auch neu - aber vielleicht hat ja jemand noch eine "Leiche" im Keller, einen Fehlkauf getätigt oder einfach Mitleid mit einem sich herausbildenden "Rutenbau-Junkie".

Ich würde auch eine vorhandene Rute "strippen" und den Blank neu aufbauen.

Bitte nix übertrieben hochwertiges - bin schließlich noch Neuling an der Wickelbank :a010:
Da würd ich glatt mal bei Tackle24 anrufen. Die haben mit Sicherheit was preiswertes noch irgendwo rumfliegen.
 
WG sollte im Bereich 30 - 150g sein , Länge soll als fertige Rute 200 - 220 cm sein ( Kürzen im Handteil sollte ggf. möglich sein ) - Aktion max. Semi-parabolisch.
Diese Aussage mit dem "max. semi-parabolisch" ist ein wenig zweideutig.
Willst Du lieber was , was noch parabolischer ist und das "semiparabolisch" praktisch die obere Grenze darstellt oder etwas was mehr in Richtung Spitzenaktion tendiert und somit "semiparabolisch" die untere Grenze definiert?
 
Oben