monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Benutzt du denn auch mind. eine 30lbs Rute? Denn wenn der richtige Oschi kommt, wird das schon sinnvoll sein:)...

Ich denke mal, diese Zeiten sollten vorbei sein. Solche Prügel nehm ich höchstens auf Leng in 250m Tiefe.
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Also meine Frage bezieht sich dann doch eher auf die flachen Regionen bis ca 20m.
Ich habe auf meiner Slammer 260 ein 10er Geflecht (Whiplash) und dazu eine Rute 10g bis 90g WG mit hartem Rückrad und sensibler Spitze. Von der Tragkraft her macht es sicherlich keinen Sinn mit 60 oder 70er Mono zu arbeiten (außer vielleicht um vor Abrieb zu schützen). Ich hätte mir jetzt ein Fluorcarbon mit 11,6KG Tragkraft dazu ausgesucht und würde dieses täglich austauschen.
Was meint Ihr?
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Hi Stef,

hier kommt noch ne Meinung rein :D

solltest Du schon andere Beiträge von mir gesehen haben, so stellst Du fest, ich bin sowieso anders als andere :D

Auf Pollack und so geh ich mit "pure Mono" (@Kopyto :daumen:) und auf dieser Mono darf auch schon mal was "dickeres" einsteigen :daumen:

Kommt halt (für mich) auf das Gesamtsystem an. Die Rute sollte ein Mittelschweres Gerät sein (ich hab auch Waller und Karpfenruten im Einsatz) :lach Die machen einfach Spaß :lach

Die Rolle (besser gesagt die Bremse) ist für mich wichtiger, da ich damit die Belastung reguliere.

Meine Mono (für die Herren Pollack und Dorsch) ist 'ne 30er und kann 15Kg ab. So'n Schuppentier muß erst mal die Zugkraft von 15Kg aufbringen :>> Dat is schon ne ganze Menge !

Nikolaus
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Ich denke mal, diese Zeiten sollten vorbei sein. Solche Prügel nehm ich höchstens auf Leng in 250m Tiefe.

Naja, für einen 100kg Butt immer noch sinnvoll. Aber deine Intention ist mir schon klar und verstehe ich auch. Kann man so machen:daumen:

Also meine Frage bezieht sich dann doch eher auf die flachen Regionen bis ca 20m.
Ich habe auf meiner Slammer 260 ein 10er Geflecht (Whiplash) und dazu eine Rute 10g bis 90g WG mit hartem Rückrad und sensibler Spitze. Von der Tragkraft her macht es sicherlich keinen Sinn mit 60 oder 70er Mono zu arbeiten (außer vielleicht um vor Abrieb zu schützen). Ich hätte mir jetzt ein Fluorcarbon mit 11,6KG Tragkraft dazu ausgesucht und würde dieses täglich austauschen.
Was meint Ihr?

Deinen Plan finde ich gut und auch plausibel. Ich kann dir da nur zustimmen! Mein Gerät sieht im Endeffekt ähnlich aus.
Als FC benutze ich folgendes:
http://cgi.ebay.co.uk/SEAGUAR-PURE-...tingGoods_FishingAcces_RL?hash=item5d28cbdc57
Dieses ist meiner Meinung nach noch akzeptabel in Bezug auf den Preis und Seaguar hat sich weltweit eigentlich schon einen Namen gemacht.
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Tja Leute, ich fische auf Pollack meistens gezielt auf Plateaus so um die 20m und vom Ufer mit leichterem Gerät. Und dann gehört unbedingt eine abriebfeste Mono vor die Geflochtene bzw. eine dickere Mono vor die dünnere Mono-Hauptschnur.

Wenn man mal erlebt hat, wie sich (und wie lange sich) ein 10 Pfd. Pollack (oder größer) sich ins Zeug legt und danach dann die Mono abtastet, dann weiß man, warum eine Vorschaltmono Sinn macht. Insbesondere wenn man zusätzlich bedenkt, wie tief die doch relativ kleinen Küstenpilker/Gufis geschluckt werden. Habe ohne diese Vorkehrungen beim ersten Norgetripp zwei schöne Pollacks durch Abrieb/Abriss samt Pilker verloren - es blieb nur die Erinnerung an den schönen Drill an der Mefo-Rute, und: Das muß ja nicht sein!

Gruß

Euer Elfie
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

ich verwende 30er Mono in unauffälligen hellblau. Genug Schnur auf der Rolle und eine gute Bremse und dann klappt das auch mit grossen Fischen, habe so schon Dorsch und Pollack knapp über einen Meter erfolgreich gelandet.

Wenn dann aber der 2m Helli einsteigt, dann wirds schwierig, ist schon klar, aber dieses Risiko geh ich einfach mal ein :D
übrigens würde ein grosses Helli wohl auch den kleinen Jighaken aufbiegen, da nützt dann eine dickere schnur auch nicht viel.
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

...übrigens würde ein grosses Helli wohl auch den kleinen Jighaken aufbiegen, da nützt dann eine dickere schnur auch nicht viel...

Dafür verwende ich ja auch Fleischerhaken statt Jighaken am Gummifisch. :lach
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Sagt mal, muß ich bei Fluorocarbon auch auf Salwasserbeständigkeit achten?
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

hi stef,

ich fische grundsätzlich ein monovorfach. beim jiggen bis 150m verwende ich eine leader 1,3 mm 2 meter lang. der kommt mit einem pr bobbin knot an die geflochtene (50-60lbs). da kann auch mal etwas stärkeres einsteigen. denke bis 100lbs sollte das kein problem sein. an den leader kommt ein kugellager wirbel incl. snap dran. am besten grimpen.

wenn es feiner zu sache geht, verwende ich fluo bis 0,60 auch wieder 2-3 meter. zum verbinden an die hauptschnur verwende ich den stren knot. den wirbel mit einem albrigt knot anknoten fertig.

beide knoten haben einen riesen vorteil, sie haben nahezu 100% festigkeit und du kannst sie ohne probleme auf die rolle aufspulen. dadurch konmmst du nie in bedrängniss das der wirbel im endring hängen bleibt wenn mal dein vorfach zu lang sein sollte.

die fluo ist in jedem fall salzwasserfest !!! die schnüre kosten zwar etwas mehr als normale mono und haben in der regel eine geringere tragkraft aber für den fisch ist sie nahezu unsichtbar. ich bilde mir ein das sich das bemerkbar macht :-)

nach meiner einschätzung hat auch ein kurzes 2-3 meter langes mono oder fluo-vorfach eine gewisse dämpfung. nicht viel aber gerade so viel das es die haftreibung der bremse beim anlauf kompensiert.

my2cent

chris
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Die Pufferwirkung eines Monovorfachs ist keine Glaubenssache, sondern kann anhand der Herstellerangaben zumindest grob abgeschätzt werden.

Eine monofile Schnur hat eine Dehnung von 15-30% bei einer einwirkenden Kraft, die so groß wie die Tragkraft ist (also kurz vorm Zerreißen). 25% Dehnung z.B. bedeutet, daß die Schnur um 25% länger geworden ist. Ein 2m langes Vorfach wäre demnach kurz vor dem Abriß auf 2,50m gestreckt. Der Puffer betrüge also 50cm und das ist im Vergleich zur Durchbiegung der Rute (was ebenfalls einen Puffer darstellt) durchaus nicht unerheblich.

Allerdings gilt das nur bei einer Krafteinwirkung in der Größenordnung der Schnurtragkraft. Beträgt die Kraft nur ein 1/10 ist der Pufferweg auch nur 1/10 (ist wie bei einer Feder ungefähr linear).

Verwendet man also eine 1mm dicke Vorfachschnur (Tragkraft ca. 50Kg) und läuft die Bremse bei 5Kg an, beträgt der Pufferweg bei einem 2m langen Vorfach gerade einmal 5cm.

Nicht der Rede wert. Bei einer Tragkraft von 20Kg (~ 0,6mm) sind es dann bereits 12,5 cm beim 2m-Vorfach. Auch das ist noch bescheiden. Bei einer 30lbs (13,6kg) Hauptschnur macht es dann allerdings keinen Sinn ein noch dünneres Vorfach zu verwenden: berücksichtigt man nämlich den Verlust der Tragkraft durch Knoten (ca. 30%) bei den 20Kg des Vorfachs kommt man effektiv auch auf rund 14Kg.

Aber selbst wenn man eine dünnere Hauptschnur und dünnere Vorfächer verwenden kann, die Pufferwirkung eines 2m-Vorfachs wird immer recht bescheiden sein.

Die beste Lösung ist deshalb immer der wind on leader, also das Vorfach was mit aufgewickelt werden kann und was bogus hier beschrieben hat. Bei einer Vorfachlänge von 5m werden dann aus den 12,5cm schon wesentlich bessere 31cm, oder eben noch mehr, wenn man ein noch dünneres Vorfach verwenden kann.

Allerdings, je dünner man das Vorfach nun wählt, desto kleiner ist der Schutz gegen Abrieb und Fischzahn. Nach unten hin sind also auch Grenzen gesetzt.

Auch hier ist der wind on leader im Vorteil. Man kann die Tragkraft der Mono analog zur Tragkraft der Hauptschnur wählen und erhält die optimale Pufferwirkung und schaltet noch ein normales, nicht aufwickelbares und ca. 1m langes zweites Vorfach vor, welches wie gewohnt in den Einhängewirbel eingehängt wird. Dies kann dann je nach Anwendung dick ausfallen, denn hier spielt die Pufferwirkung keine Rolle mehr, sondern der Schutz vor Abrieb steht im Vordergrund.

Weiche Monoschnüre haben in der Regel eine höhere Dehnung und eine geringere Tragkraft und sind deshalb für den wind on leader recht gut geeignet, z.B die Norwegenvorfachschnüre der Firma GigaFish.

Man kann für die wind on leader natürlich mehr als die 5m nehmen, aber einerseits ist auch eine 0,6mm Schnur schon recht sperrig beim Aufwickeln und je länger das Vorfach wird, desto mehr schwinden auch die Vorteile der geflochtenen Hauptschnur mit ihrer geringen Dehnung, nämlich der direkte Kontakt zu Köder und Fisch.

Die beste Verbindung zwischen Mono und Hauptschnur erhält man übrigens beim Einsatz eines Stücks "hollow", in die Hauptschnur und Mono eingespleißt werden und die auch so wenig aufträgt, daß es sogar bei Inlinern funktioniert. Aber das ist ein anderes Thema.

Gruß Dieter
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

@ djac: wir hatten doch kürzlich mal die Kampfkraft der tropischen Fische diskutiert oder ?

Du hattest recht, die "warmwassertiere" gehen ganz schön ab, ich hatte in Florida Ladyfisch, Pompano, Snapper etc an der leichten Spinnrute und die Kampfkraft war schon beeindruckend.

Dies nur so nebenbei

Gruss Kopyto
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Also meine Frage bezieht sich dann doch eher auf die flachen Regionen bis ca 20m.
Ich habe auf meiner Slammer 260 ein 10er Geflecht (Whiplash) und dazu eine Rute 10g bis 90g WG mit hartem Rückrad und sensibler Spitze. Von der Tragkraft her macht es sicherlich keinen Sinn mit 60 oder 70er Mono zu arbeiten (außer vielleicht um vor Abrieb zu schützen). Ich hätte mir jetzt ein Fluorcarbon mit 11,6KG Tragkraft dazu ausgesucht und würde dieses täglich austauschen.
Was meint Ihr?

Ich würde mit dem beschriebenen Gerät auf Pollack fischen :daumen:
Das passt gut.

Gruß
Schwabe
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

@ djac: wir hatten doch kürzlich mal die Kampfkraft der tropischen Fische diskutiert oder ?

Du hattest recht, die "warmwassertiere" gehen ganz schön ab, ich hatte in Florida Ladyfisch, Pompano, Snapper etc an der leichten Spinnrute und die Kampfkraft war schon beeindruckend.

Dies nur so nebenbei

Gruss Kopyto

Ist schon was her, oder? Aber ich erinnere mich. Auf diese "Tierchen" würde ich auch gerne mal fischen.

Gruß Dieter
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Dank Dir Schwabe - so werde ich es dann auch machen:)
Unda allen anderen auch ein Dankeschön für Eure Meinungen und Tipps
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Moin Stef!

Ich fische so auf Pollack und beim Speedpilken bis 100Gramm Pilkergewicht,
http://www.youtube.com/watch?v=kab54_p2Gsg
Rute 50Gramm, Geflecht 10lb und Vorfach 0.30 FC

Ich denke das ist aber auch stark von der Region abhängig.

Ich habe so bisher auf Hitra und in der Region Romsdal so gefischt und nicht einen Fisch wegen Materialbruch verloren.
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

@ djac: war zum Teil fast wie in Norge:
sehr kleiner pinkfarbener Bananepilker (ca. 15g) und dann pilken vom fishingpier, dauerte ein wenig bis ich die richtigen Pilkbewegungen raushatte. Macht einen schon einen wenig nervös wenn die Amis um einen herum einen Fisch nach dem anderen fangen und selber bleibt man schneider. und dann musste man flexibel sein, je nachdem welche Fische gerade herumzogen, pompano verlangte wiederum andere Köderführung als Spanish Makrell...
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Tach zusammen,

sagt mal - hängt Ihr vor Eure geflochtene (vorausgesetzt Ihr nutzt geflochtene :) ) noch ein monofiles Vorfach beim Pollakfischen mit Gummifisch und Gewichten zwischen 15 - 60g oder kommt der Einhänger direkt ans Geflecht?

Welche Schnurstärken verwendet Ihr?

Hallo,

ich verwende beim Pollackfischen mit Gummifisch immer ein monfiles Vorfach von etwa 1,5m in Fluocarbon der stärke 0,30mm bis 0,35mm. Bis jetzt hat noch kein Pollack die Monofile abgerissen, sodass für mich die stärke gut ausreicht.

Bis der tage

Urmeli
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

... also wir sind zurück vom Knarrlagsund und haben´s probiert.
Ich habe mich dann doch noch für das 40´er Fluoro-Vorfach entschieden.
Wir haben gute Stückzahlen und auch gute größen fangen können.
Macht schon mächtig Spaß am leichten Gerät !!!
Das Vorfach habe ich alle zwei Tage gewechselt.
Als Köder kamen Relax Shads ca. 10cm mit 15 - 30g Kopf eingesetzt. Topfarben waren motoröl, klar/glitter, schwarz/weiß und ganz weiß.
Noch einmal danke für Eure Tipps.
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

schön dass es geklappt hat.
wie tief standen denn die pollacks ?
 
AW: monofiles Vorfach beim Pollakfischen?

Da wirst Du sicher wieder unterschiedliche Antworten bekommen. Ich selbst verwende eine Mono von ca. 1,5m Länge. Stärke mind. 70er. Je nach Heili-Wahrscheinlichkeit kommt auch mal 90er vorne dran. Das zumindest in der Gegend im Hitra. Fährst Du ne Ecke weiter rauf, kann das Vorfach auch mal dicker sein.
Sehr wichtig dabei sind aber vor allem auch die Wirbel, die Du direkt am Köder verwendest. Die sollten schon ne Ecke stabiler sein, als die Gewichtsklasse des Wirbels so vorgibt, denn die haben ganz vorne direkt am Fisch extreme Belastungen (seitl. Verwindung usw.) abzufangen.
Ich habe im letzten Jahr mehrfach schlechte Erfahrungen mit zu starken(0,70er) Monovorfächern gemacht. Da reist dann beim Hänger die Geflochtene:(
Deshalb will ich das auf Pollack jetzt mit 0,60er versuchen.
 
Oben