Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Bei den Wissenschafftlichen Studien spiegelt sich in der Regel das Interesse der Geldgeber in dem Endergebniss wider. Und der Glaube an die selbst finanzierten und beeinflussen Studien hat zur Folge das die Chinesen, Tesla und Koreaner unserer Autoindustrie jetzt zeigen wo der Hammer hängt.
 
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Doch, das sollte man, weil die Wissenschaft vor 5 Jahren schon gesagt hat, dass man nicht in eine Technologie investieren soll, die bereits vor der Einführung veraltet ist.
Nachdem es hier genügend gescheite Leute gibt, bitte ich im Forum um 2 Auskünfte.
1. Es ist Urlaubszeit, die Fähre geht am Freitag um 20.00h in DK, Fahrstrecke 1200km, Auto randvoll bepackt, Klima läuft, komme die A7 hoch.
Wann muss ich mit einem Stromer losfahren, damit ich die Fähre auch sicher erreiche?
2. Wie lange werde ich brauchen, um einen 1,8t Hänger über die Tauern/Alpen nach Kroatien an die Adria zu ziehen, 900km?
Wenn dies nachvollziehbar geklärt ist, können wir weiter reden

1) Je nach BEV kommst du mit einer Ladung zwischen 200 und 500km, für die Ladung rechnest du dann rund 35 Minuten. Kannst es dir also selber ganz gut ausrechnen, bei einem BEV mit 200km Reichweite rund 3h früher als mit deinem Auto, bei einem BEV mit 500km Reichweite rund 1h früher als mit deinem Auto.

2) Mit einem 1.8t Hänger kann ich nicht dienen, unser Messeanhänger ist immer mit ~3 bis 3.5t beladen und er ist riesig (also alles andere als Verbrauchsoptimiert). Ladung in unserem Fall alle 150-180km von 10 auf 80% (das geht am schnellsten, rund 20-25 Minuten). Ob du damit die Tauern überquerst oder gerade aus fährst ist dank Rekuperation recht nebensächlich, das ist einer der großen Vorteile eines BEV.
 
bei einem BEV mit 500km Reichweite rund 1h früher als mit deinem Auto.
Verstehe ich das richtig, du gehst bei meinem Fzg von einer Reichweite mit 500km aus?
Wenn ich auf dem Highway nicht brettere, dann schaffe ich mit 70l Diesel diese Distanz nach DK, ohne nachzutanken.
Und ich fürchte, dass über Alpen mit 1,8 t am Haken die die Batterieanzeige beim Stromer aussieht wie der Höhenmesser im Flugzeug, das gerade einen Sturzflug macht.
 
Verstehe ich das richtig, du gehst bei meinem Fzg von einer Reichweite mit 500km aus?
Wenn ich auf dem Highway nicht brettere, dann schaffe ich mit 70l Diesel diese Distanz nach DK, ohne nachzutanken.
Und ich fürchte, dass über Alpen mit 1,8 t am Haken die die Batterieanzeige beim Stromer aussieht wie der Höhenmesser im Flugzeug, das gerade einen Sturzflug macht.

nein ich meinte ein elektroauto mit Reichweite 500km muss ca 1h früher als du losfahren - selbst wenn du gar nicht tanken musst.
 
Ich sehe ja ein, dass bei Kurz- und Mittelstrecken ohne Anhang die Fahrzeuge zwischenzeitlich brauchbar geworden sind.
Nachdem meine Frau und ich nur ein Auto haben, muss dieses Fzg alles können, ohne Einschränkungen.
Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, wenn die Wissenschaft zum Ergebnis kommt, dass in der Gesamtökobilanz die Stromer die gleichen Dreckschleudern sind wie die Verbrenner.
Die Rechnung der E-Fans würde nur funktionieren, wenn der benutzte Ladestrom zu 100% aus regenerativen Quellen stammt.
Im deutschen Strommix hat der Biostrom aber max. die Hälfte.
Und wenn im Winterhalbjahr die PV-Felder schwächeln ,dann werden sind die Stromer noch schmutziger.
Mir gefällt das nicht, ich hätte es gern anders.
Und wenn man sich nicht selber in die Tasche lügt oder einer Ideologie hinterher läuft, dann muß man leider akzeptieren, dass die Fakten so sind.
 
kauf Dir bloß kein Stromer :lacher:
 
1. München nach Hirtshals 1.334 km, Fahrzeit incl. Ladestopps insgesamt 15,50 Stunden, 6 Ladestops. Audi e-tron s.

2. Müsste ich mal abfahren, dann kann ich Dir das sagen……
Mit anderen Worten :Du behauptest,mit einem Schnitt von 86 km/h nach Hirtshals zu fahren ! Gehe ich davon aus ,daß pro Ladestop eine halbe Stunde anfällt(keine Ahnung wie lange wirklich),sind das 12,5 h reine Fahrzeit .Das wiederum wäre ein Stundenmittel von 107 km/h. Niiiiieeemals !
 
Mit anderen Worten :Du behauptest,mit einem Schnitt von 86 km/h nach Hirtshals zu fahren ! Gehe ich davon aus ,daß pro Ladestop eine halbe Stunde anfällt(keine Ahnung wie lange wirklich),sind das 12,5 h reine Fahrzeit .Das wiederum wäre ein Stundenmittel von 107 km/h. Niiiiieeemals !
Fährst Du manchmal auf der A1/A7 im Stau? Dann bist Du froh einen Schnitt von 100 zu machen.
 
Mit anderen Worten :Du behauptest,mit einem Schnitt von 86 km/h nach Hirtshals zu fahren ! Gehe ich davon aus ,daß pro Ladestop eine halbe Stunde anfällt(keine Ahnung wie lange wirklich),sind das 12,5 h reine Fahrzeit .Das wiederum wäre ein Stundenmittel von 107 km/h. Niiiiieeemals !

Musst Dir deswegen nicht gleich einen zweiten Account anlegen,
es haben ja nun alle verstanden, dass E Mobilität in Deinen Augen nichts taugt .... :a010:
 
Ich sehe ja ein, dass bei Kurz- und Mittelstrecken ohne Anhang die Fahrzeuge zwischenzeitlich brauchbar geworden sind.
Nachdem meine Frau und ich nur ein Auto haben, muss dieses Fzg alles können, ohne Einschränkungen.
Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, wenn die Wissenschaft zum Ergebnis kommt, dass in der Gesamtökobilanz die Stromer die gleichen Dreckschleudern sind wie die Verbrenner.
Die Rechnung der E-Fans würde nur funktionieren, wenn der benutzte Ladestrom zu 100% aus regenerativen Quellen stammt.
Im deutschen Strommix hat der Biostrom aber max. die Hälfte.
Und wenn im Winterhalbjahr die PV-Felder schwächeln ,dann werden sind die Stromer noch schmutziger.
Mir gefällt das nicht, ich hätte es gern anders.
Und wenn man sich nicht selber in die Tasche lügt oder einer Ideologie hinterher läuft, dann muß man leider akzeptieren, dass die Fakten so sind.
Verlinke mal deine Studien zur Gesammtökobilanz.
Ob nicht zufällig die sogenannte Schwedenstudie dahinter steckt, wo der Professor einfach Zahlen für die Baterieherstellung falsch geschätzt hat,
weil es damals noch gar keine Zahlen dafür gab und darauf dann andere Ihre Studien zur Gesammtökobilanz aufgebaut haben.
Aber wie schon der Churshill gesagt hat; glaube keiner Statistik die nicht selber gefälscht hast.
Gilt wohl auch für manche Studien.
 
Wenn es interessiert, hier was vom Prof.Welterklärer.
Der ist vor ein paar Jahren auch der Verbrenner Loby Propaganda aufgessen und erstmal ein Video gegen E-Auto wegen Lithium gemacht.
Aber er hat dazu gelernt.

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Die Rechnung der E-Fans würde nur funktionieren, wenn der benutzte Ladestrom zu 100% aus regenerativen Quellen stammt.
Im deutschen Strommix hat der Biostrom aber max. die Hälfte.
Und wenn im Winterhalbjahr die PV-Felder schwächeln ,dann werden sind die Stromer noch schmutziger.

Dieses Argument ist so herrlich einfach zu widerlegen.

Nehmen wir an wir haben 20 liter diesel zur verfügung. Klaus tankt diese 20 liter in einen Verbrenner, Dieter füllt die 20 Liter in einen effezienten Dieselgenerator und ladet damit sein Elektroauto.

Wer denkst du das weiter kommt? ;-)
 
Na das ist doch klar der Diesel. Denn die Verluste zum Stromerzeugen liegen bei 40 % dazu die Ladeverluste vom Generator zum Akku und nochdazu der Wirkungsgrad des Stromers. Das Beispiel ist das schlechteste für den Stromer.
 
Wer denkst du das weiter kommt? ;-)
Der E- Motor kommt weiter.
Bloß hat die Kiste bis Sie fix und fertig vor der Haustür steht der Erde soviel Schaden zugefügt, dass dieser mit den jetzigen Gegebenheiten nicht kompensiert werden kann.
 
Wir haben es jetzt verstanden Roland, Elektroauto = der Teufel.

Es stört nun das eigentliche Thema.
 
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Na das ist doch klar der Diesel. Denn die Verluste zum Stromerzeugen liegen bei 40 % dazu die Ladeverluste vom Generator zum Akku und nochdazu der Wirkungsgrad des Stromers. Das Beispiel ist das schlechteste für den Stromer.
Ich bin mir da nicht so sicher, denn bei einigen Autos wird es ja genauso gemacht. Da dient der (Benzin)-Motor nur als Generator für die Batterie bzw. den Elektromotoren. Der Benzinmotor treibt dann nie das Auto direkt an sondern lädt lediglich die Batterie. Diese Fahrzeuge haben weder Getriebe noch Kardanwelle usw. Ich frage mich allerdings auch wie effizient das wirklich ist. Der Nissan X-Trail e-Power hier mal stellvertretend für einige andere Marken und Modelle.
 
Wir haben es jetzt verstanden Roland, Elektroauto = der Teufel.

Es stört nun das eigentliche Thema.
Satz 1 ist falsch. E-Mobilität ist halt nicht ausgereift und wird vermutlich nur eine Zwischen- oder Teillösung des Problems sein.
Die Zeit wird uns die Entwicklungsrichtung zeigen.
Satz 2 stimmt. Wir diskutieren um des Kaisers Bart.
Trotzdem freue ich mich schon auf die Zeit in 6 Jahren ff.
Da wird manchem E- Fahrer eintrauriges Licht aufgehen.
 
Satz 1 ist falsch. E-Mobilität ist halt nicht ausgereift und wird vermutlich nur eine Zwischen- oder Teillösung des Problems sein.
Die Zeit wird uns die Entwicklungsrichtung zeigen.
Satz 2 stimmt. Wir diskutieren um des Kaisers Bart.
Trotzdem freue ich mich schon auf die Zeit in 6 Jahren ff.
Da wird manchem E- Fahrer eintrauriges Licht aufgehen.

Ja sehe ich auch so.
 
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