Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Ich hab mir den RAV4 jetzt mal angeschaut, finde aber nichts zur Reichweite des EMotors. Nur zum Verbrauch. Wieviel KM kommst Du denn mit dem elektrischen Antrieb ohne Benzin zu verbrauchen?
Das switcht ständig. Kann man so nicht sagen. Kann man am Display verfolgen. Von ca. 900 km mit einer Tankfüllung fährt man ungefähr die Hälfte elektrisch. Der Verbrauch liegt zwischen 5 und 5,5 Litern je 100 km. 222 PS Systemleistung, knapp 1,8 t Leergewicht.
Finde ich gut 👍🚙
 
Was sollte alles schon kommen und ist plötzlich wieder verschwunden.
Das Thema Zeit spielt hier eine Rolle, aber auch die kaputten Ladestationen.
Das Gegenteil zu denen die die Zeit haben mit E-Auto nach Norge zu fahren sind für mich die Flieger.
Da aber nun mal Angestellte nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen haben, wird es unter diesen wohl nicht viele geben, die ihre kostbare Zeit an der Ladesäule verbringen wollen. Wenn eine Truppe Rentner unterwegs ist, dann kann das ja alles gut gehen. Ich bin in den letzten Jahren hauptsächlich mit Selbständigen und Rentnern unterwegs gewesen, aber ab und zu ist mal ein Angestellter dabei. Und ganz vom Mitfahrerkreis abgesehen, eine lange Fahrt schlaucht und wenn dann noch ne Fähre dazu kommt, dann geht eine Fahrt nicht ohne Zeitplan. Gut, planen kann ich auch so eine Fahrt mit einem Stromer, aber wenn dann ne Ladesäule defekt ist.....???
Man ist als Mensch ja anpassungsfähig.
Jeder kann sich selber ausrechnen was zu ihm passt.
z.B In meinem Bekanntenkreis haben 2 Gruppen schon vor längerer Zeit aufgehört mit privaten PKWs nach Norwegen zu fahren und mieten sich Kleinbusse für den Urlaub. Gerechte Aufteilung der Kosten und Risikos war Ihr Argument dafür.
Dann Interessiert für Norwegen nicht was zuhause für ein Auto hast.
 
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Schau Dir doch mal den Toyota RAV 4 an. Den habe ich als Vollhybrid. Dafür bekommst Du zwar keine Kaufprämie, weil die Deutschen sowas nicht bauen können, fährst aber ca. Die Hälfte elektronisch. Der macht seinen Strom beim bremsen und Verzögern selber. Allerdings fehlt Dir dann vielleicht das Image einer deutschen Luxuskarosse 🤣😂
Der Weltmarktführer bei den Plug Ins Hybrids war lange Zeit der Mitsubishi Outlander.
Gab es vor ein paar Jahren in der für deutsche Verhältnisse üpiger Basisausstatung ab 30000€.
Hatte mir auch überlegt gehabt einen zu kaufen, aber dann anderst entschieden.
 
Ja, es wird ja kräftig dran gebaut. Wirklich dicht ist das Netz zumeist and den Autobahnen hier. In Norwegen weiss ich es nicht. Aber in der Regel haben die Ionity Lader 350kw Säulen, das sollte gehen :)

Da sagst Du was, es gibt ja noch andere Autos mit 800V Ladeinfrastruktur, aber selbst die sind ja noch sehr teuer. Gebrauchte gibts auch kaum. Das ist noch nix für mich, ausser ich gewinne die Lotterie (die ich nicht spiele ;))
Weis jetzt nicht was bei dir sehr teuer gemeint ist.
Die Korreaner Hyundai, KIa haben inzwischen 800V Technik.
Listenpreis ab 44000€
 
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Weis jetzt nicht was bei dir sehr teuer gemeint ist.
Die Korreaner Hyundai, KIa haben inzwischen 800V Technik.
Listenpreis ab 44000€
ja 44k in Grundausstattung… mit Anhängerkupplung, Winterrädern etc biste fix sehr viel teurer. und ich hab noch nie 40k oder mehr für nen Auto ausgegeben (kauf auch nur junge Gebrauchtwagen)
 
@Weissensee: Träum weiter

Es ist so, neben E-Autos rekuperieren auch alle Hybridfahrzeuge sogar Mild Hybrids, war übrigens ein Aufhänger für das eingeführte 48V Bordnetz. Es ist nichts anderes als eine Energierückgewinnung über Bremsen mittels elektromagnetischem Feld. Die so erzeugte E-Energie wird anschließend im Akku gespeichert.. Wieviel Sinn es macht ein schweres und teures Akkupack zusätzlich zum Verbrenner mit zu führen, muss jeder für sich entscheiden. Letztlich lädt der Verbrenner den Akku. Vorteil ist natürlich die Unabhängigkeit, die hat man mit einem reinen Verbrenner auch.
 
ja 44k in Grundausstattung… mit Anhängerkupplung, Winterrädern etc biste fix sehr viel teurer. und ich hab noch nie 40k oder mehr für nen Auto ausgegeben (kauf auch nur junge Gebrauchtwagen)

Weis jetzt nicht wie es aktuell ist, aber da gibts doch was zurück, das man unter dem Strich vom Preis viel tiefer liegt.

 
@Weissensee: Träum weiter

Es ist so, neben E-Autos rekuperieren auch alle Hybridfahrzeuge sogar Mild Hybrids, war übrigens ein Aufhänger für das eingeführte 48V Bordnetz. Es ist nichts anderes als eine Energierückgewinnung über Bremsen mittels elektromagnetischem Feld. Die so erzeugte E-Energie wird anschließend im Akku gespeichert.. Wieviel Sinn es macht ein schweres und teures Akkupack zusätzlich zum Verbrenner mit zu führen, muss jeder für sich entscheiden. Letztlich lädt der Verbrenner den Akku. Vorteil ist natürlich die Unabhängigkeit, die hat man mit einem reinen Verbrenner auch.
Ob es sich lohnt hängt vom Fahrprofil ab würde ich sagen
In der Stadt hatte ich mit dem Mitsubischi Outlander SUV Voll Hybrid, mit leerer Baterie rund 5,5 Liter Verbrauch.
Ohne die Hybridtechnik wären es rund 12 Liter gewesen.
Rein elektrisch bin ich mit voller Baterie Autobahn mit ca. 120km/h glaube 42km gefahren.
Auf der Autobahn bring die Technik nicht viel Sprit ersparnis, nur Komfort von viel mehr Drehmoment wenn beide Motoren anschieben als bei einem normalen Benziner.
Zum Glück hat der kein CTV Getriebe und kein so rumgeheule beim Gas geben.
Hat glaube gar kein Getriebe. Nur 1-Gang der einkupelt wenn nach dem elektrischen Anfahren die Geschwindigkeit zum Motor passt.
Man braucht auf jeden Fall viel Stopp und Go das sich die Technik lohnt.
Aber Staus werden auch immer mehr und schonend für die Bremsen und Kuplungen sollte die Technik auch sein.
 
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Dann hast andere Vorteile bei dem Wechselkurs.
Das hab ich einmal gemacht und lass es lieber. Der Sxheiss fängt dann danach an, Auto einlösen, Werkstatt gibt die EU benifits nicht und so weiter, was ich beim Import gespart hab, kam in der Werkstatt wieder drauf. Danke, davon bin ich geheilt.
 
Guten Morgen 'E-Auto Interessierte'

Ich habe Euch versprochen die Degradation unseres Skoda Citygo-E nach gut 40'000 Km Laufleistung bekannt zu geben. Wir haben ihn vor 32 Monaten neu gekauft.
Die Degradation der Batterie beträgt 7%, er hat dabei 19Km Reichweite laut WLTP verloren. Also nur noch 241 Km, statt neu 260 Km. Der Test wurde via TÜV-zertifizierten Aviloo Test gemacht. Ich finde dies ein recht guter Wert, ohne das Problem langfristig gesehen schmälern zu wollen.

Fazit für unser Nahstreckenfahrprofil: Wir werden unseren Kleinen Flitzer mindestens noch 10 Jahre weiter nutzen können, bis es vielleicht kritisch wird. Die Degradation soll sich mit den Jahren abflachen, wir werden sehen... Damit kann ich (in unserem Fall) also erst mal leben.

Trotzdem sind die heutigen Lithium Zellen ein Problem! Denn der Abbau von Lithium kann deren Nachfrage unmöglich decken. Die Preise für Lithium schiessen bereits ins Unermessliche. Eine erste Verbesserung werden erst Blade-LFP-Zellen von BYD mit weniger Lithium bringen, diese sind auch viel zyklenfester und deutlich günstiger. Sie sind aber auch schwerer und kälteempfindlicher.

Der wirkliche Tchnologie-Durchbruch werden in Zukunft wohl die revolutionären und lithiumfreien Natrium-Batterien von CATL bringen: CATL ist bei der Energiedichte bereits nahe an den LFP-Zellen. Diese Natriumbatterieen sind völlig Lithium- und cadmiumfrei - dazu massiv billiger, kälteunempfindlich, sehr schnell aufladbar und mit bestehenden Fertigungssanlagen herstellbar. Die Zyklenfestigkeit soll ca. 6000 Zyklen umfassen - heisst, viel mehr als ein Autoleben jemals brauchen wird. Solche Zellen sind also auch für grosse Energiespeicherungen geeignet. Soweit sehr gut.

Aber: Das Problem der an sich genialen Natriumbatterien von CATL ist ein Anderes: Diese befinden sich laut CATL zwar bereits kurz vor dem Marktstart - aber CATL hat die Rezeptur und Fertigung weltweit patentiert und wird dadurch Alleinherrscher dieser Technologie sein. Bedeutet ergo: Ein weitere Abhängigkeit aus Fernost. (China) Europa hat es verlernt Technlologie-Führer zu bleiben und wird nun aus Fernost überrollt (auch bei E-Autos selbst) - ich finde das zum 🤮

Grüss Euch Fredi

Bildschirmfoto 2022-10-28 um 07.43.21.png
Aber
 
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Wohne in der Schweiz, da wird nix gefördert.
Ich auch ein CH-ler... Da gab es aber auch einige findige Autohändler bei uns, welche kurz eingelöste E-Autos (mit ca 100 Km auf der Uhr) aus DE importierten. Die Prämien wurden dort einkassiert, und in der Schweiz massiv billiger angeboten. Sorry meine Deutschen Freunde, aber ich habe diese Gelegenheit vor knapp 3 Jahren selbst genutzt... Danke Deutschland. 😇

Ich glaube aber, dies wurde mittlerweile (mit Recht) gestoppt.
 
kenne ich zwar nicht, aber mich interessiert eigentlich in dem Zusammenhang auch noch ob das 6% auf die Nutzbare oder installierte Kapazität sind?
Das kann ich aus dem anerkannten Aviloo-Test leider nicht erkennen. Aber Deine Frage ist berechtigt! Erkennbar würde dies erst, wenn ich in 3 Jahren einen weiteren Batterie-Test machen lassen würde. Denn wenn die Degradation auch bereits die installierte Kapazität von 36 kW/h weggefressen hat, würde man dies in 3 Jahren klar sehen. Dann wäre die aktuelle Degradation effektiv jetzt schon ca. 4 kW/h höher wie aktuell ausgewiesen. Ich hoffe nicht, aber wissen tu ich es nicht…

Gruss Fredi
 
Naja, ich hab von nem I3 und 100tkm gelesen, dass er nach ADAC noch 86% hatte. Wie genau das Auto damit umgeht, stand da leider nicht, aber wenn da so oder so schon immer 4kw und mehr nicht nutzbar sind und das Auto die "kaputten" Zellen dahin bucht, wird der Effekt für den Fahrer ja hoffentlich geringer... aber wissen weiss ich da auch nix... so viele Fragen noch offen.
 
Guten Morgen 'E-Auto Interessierte'

Trotzdem sind die heutigen Lithium Zellen ein Problem! Denn der Abbau von Lithium kann deren Nachfrage unmöglich decken. Die Preise für Lithium schiessen bereits ins Unermessliche. Eine erste Verbesserung werden erst Blade-LFP-Zellen von BYD mit weniger Lithium bringen, diese sind auch viel zyklenfester und deutlich günstiger. Sie sind aber auch schwerer und kälteempfindlicher.

Der wirkliche Tchnologie-Durchbruch werden in Zukunft wohl die revolutionären und lithiumfreien Natrium-Batterien von CATL bringen: CATL ist bei der Energiedichte bereits nahe an den LFP-Zellen. Diese Natriumbatterieen sind völlig Lithium- und cadmiumfrei - dazu massiv billiger, kälteunempfindlich, sehr schnell aufladbar und mit bestehenden Fertigungssanlagen herstellbar. Die Zyklenfestigkeit soll ca. 6000 Zyklen umfassen - heisst, viel mehr als ein Autoleben jemals brauchen wird. Solche Zellen sind also auch für grosse Energiespeicherungen geeignet. Soweit sehr gut.

Aber: Das Problem der an sich genialen Natriumbatterien von CATL ist ein Anderes: Diese befinden sich laut CATL zwar bereits kurz vor dem Marktstart - aber CATL hat die Rezeptur und Fertigung weltweit patentiert und wird dadurch Alleinherrscher dieser Technologie sein. Bedeutet ergo: Ein weitere Abhängigkeit aus Fernost. (China) Europa hat es verlernt Technlologie-Führer zu bleiben und wird nun aus Fernost überrollt (auch bei E-Autos selbst) - ich finde das zum 🤮

Grüss Euch Fredi

Anhang anzeigen 228675
Aber

Ob sich Catl von anderen mit seinen Baterien in der Praxis absetzen wird, muss sich erst noch zeigen.
Man weiß nicht was andere in der Pipline haben und noch erfunden wird.
Der eine wie der Elon Mask von Tesla trägt alles in die Öffentlichkeit lange bevor es serienreif ist.
Und so einer wie der BYD Cheff, der scheut die Öffentlichkeit und zeigt seine Entwiklungen erst wen der die fertig hat.
So auch bei anderen Firmen und so entsteht ein verzehrtes Bild zu dem was wirklich Stand der Entwiklung ist.

Normal wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Habe gelesen das die Deutsche Industrie für E-Autos mehr Patente hält als die Chinesen.
Hierzulande wird auch nicht so gepennt wie gerne in der Presse dargestellt wird.

Was das Angebotsdefizit und hohen Preise von Lithium für Li Ionen Akus betrifft.
Das fällt auch unter das was an der Börse Schweinezykluß genannt wird.
Schweinezyklus – Wikipedia
Erleben wir gerade auch bei Energie, nur verstärkt durch den Ukrainekrieg und grüne Politik.
 
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