E-Mobilität in Norwegen - sicher auch mit Auswirkungen auf uns "fosssile PKW-Fahrer"

Mal abgesehen von so einigen Fehlentscheidungen der aktuellen und auch der vorherigen Bundesregierung:
Um in Deutschland ausreichend Ladesäulen zu installieren und die dazugehöige Infrastruktur auszubauen, gibt es viel zu viele Regeln, Vorschriften und Gesetze.

Letztes Jahr war ein Bericht im Fernsehen über die Vernetzung der IT und der entspr. Ausrüstung bei Schulen in Dänemark. Die sind uns extrem weit voraus. Die haben einfach an 1 Schule angefangen, Probleme analysiert und es von Schule zu Schule besser gemacht. Ein Däne meinte, dass wir in D immer erst anfangen, wenn alles vom ersten bis zum letzten Spatenstich geplant und genehmigt ist, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Fällt nur ein Baustein im Plan um, wird noch mal komplett neu geplant oder zumindest aufgeschoben. Und am Ende sieht noch einer ne Mopsfledermaus vorbeifliegen - was ein Irrsinn.

Gerade in einer technisch so extrem schnelllebigen Zeit kann man sich das nicht mehr erlauben. Da muss sich vor allem auch die Bürokratie anpassen, was aber wohl noch lange ein Wunschtraum sein wird. 😒
 
In Deutschland gibt es kaum noch langfristig die Möglichkeit, Konzepte um zusetzten, die länger als eine Legislaturperiode dauern. Es gibt ständig neue und teure Regierungswechsel mit dem Austausch der Berater und Funktionäre, diese Wechsel kosten viel Geld und Zeit. Hat sich dann die Mannschaft gefunden, hindern interne Machtkämpfe auch schon mal das Erreichen der versprochenen Ziele.

Die Wirtschaft diktiert, die Politik reagiert; Grinsebären verkünden ständig die heile Welt.

Dann kommt die deutsche Unzufriedenheit hinzu. Es geht uns schlecht; wir denken oft nur an unsere Lebenssituation, die zweifelsohne weltweit eine der komfortabelsten ist.

In Norwegen hat man bestimmte Parameter, die erfolgversprechender sind:

- langfristige Planungs- und Umsetzungssicherheiten durch politische Kooperationen
- die Liebe zur Natur und der Wunsch Nachhaltigkeit zu leben
- das Erkennen der Gefahren durch schädliche Umwelteinflüsse und sich anschließende Maßnahmen
- die eigene Zufriedenheit

Hier wurden viele Informationen aufgetan, die auch zeigen, dass es möglich ist, etwas zu erreichen. Das es in Norwegen keine Kraftstoffe mehr geben soll, hat niemand verlauten lassen. Die Angst hier ist unbegründet, nur darf niemand erwarten, dass alle so bleiben kann, wie es einmal war. Innerörtliche Einschränkungen für Nicht-Elektrofahrzeuge und einiges andere wurde schon verlautbar.

Wenn wir nicht bereit sind zu akzeptieren, dass Norwegen den gewählten Weg fortführt, dann müssen wir halt wegbleiben.

In einigen Ländern wird der Müll nach Menge / Gewicht bezahlt. Wer soll Norwegen hindern, den Umweltmüll zu sanktionieren.

Das ist meine Meinung und ich bin 1980 erstmals in Norwegen gewesen, seit dem sind einige langfristige Projekte erfolgreich realisiert worden:
-Straßen mit eine bestimmten Qualität alle mit vernünftig befahrbaren Decken versehen worden- war eine staatliche Vorgabe.
-die sehr viele sauer gewordenen Gewässer wurden erfolgreich saniert.
-der Lachsbestand wird sehr erfolgreich geschützt; gleiches ist für viele Meeresfischarten zu erwarten.
-die Elektromobilität ist weit fortgeschritten.
-die Vernetzung für Internet und Mobilfunk war sehr schnell fächendeckend hergestellt.

Ganz wichtig: Die Zufriedenheit der Norweger hat nicht gelitten und die Lebensqualität scheint weiter gestiegen zu sein.
 
Ich habe mir vor über 16 Jahren eine PV Anlage gebaut und damals auch daran gedacht, nach 20 Jahren den Strom selber zu nutzen, z. B. auch für ein E- Auto.
Nun bin ich noch der Meinung, dass ich so lange wie mein A6 3,0TDI läuft nichts anderes kaufe. Dazu kommt noch meine Liebe zum Skiurlaub bei viel Schnee und Frost. Dazu passt auch kein E-Auto.
Die langen Norgefahrten mit Anhänger kann ich ja wohl bald abhaken. An eine Ausbremsung der 10kg Regel durch Norge glaube ich auch nicht. Also werden sich die Fahrten mehr auf den Winter konzentrieren.
Aber an eine komplette Einstellung von Tankstellen mit Benzin und Diesel glaube ich für sehr viele Jahre auch noch nicht.
Oberhalb Trondheim kennen sie halt noch richtige Winter und da ist E-Auto noch nicht tauglich. Z Teil fahren sie da ja im Winter Schneemobil in den abgelegenen Gegenden. Das sehe ich in Schweden von Skeleftea Richtung Bödö ganz viel.
E-Autos sind nur durch den billigen Strom und die gute Förderung so im Trend. Und in den Städten ist das auch i.
O.
 
Ich bin gerade von der IAA zurück. Sehr ernüchternd die Veranstaltung. So mein Eindruck - Weder die Stadt München noch Deutschland selbst als ehemalige Auto-Hochburg haben Interesse an Mobilität welcher Art auch immer. Niemand aus der (internationalen) Automobilbranche ist hier willkommen. So armselig habe ich mir die IAA nicht vorgestellt. Fremdschämen und würg.
 
Ich bin gerade von der IAA zurück. Sehr ernüchternd die Veranstaltung. So mein Eindruck - Weder die Stadt München noch Deutschland selbst als ehemalige Auto-Hochburg haben Interesse an Mobilität welcher Art auch immer. Niemand aus der (internationalen) Automobilbranche ist hier willkommen. So armselig habe ich mir die IAA nicht vorgestellt. Fremdschämen und würg.
haben da nicht grad BMW und Mercedes ihre neuen Wagen vorgestellt? Oder wo haben die das gemacht?

Dazu kommt noch meine Liebe zum Skiurlaub bei viel Schnee und Frost. Dazu passt auch kein E-Auto.
Ja warum denn nicht? Achte darauf, dass die Autos ne Vorkonditionierung haben und ne Wärmepumpe und dann läufts doch. Ich will Dir den Audi nicht ausreden. Aber bei Dir fällt mir so manchmal ein Sprichwort meiner Grossmutter ein: Wat de Buur nich kennt, dat frett hei nich.
 
@MarciMarc Doch, haben sie, jeder genau 1 neues Modell. Von Autoherstellern sind auf dem Messegelände folgende Europäher vertreten: BMW, Mercedes-Benz, VW, ein bisschen Volvo und Opel (winzige Ecke). Ansonsten Handvoll Chinesen (mit die größten Areale und sehenswerte Fahrzeuge). Japaner, Koreaner, Italiener, Amis und alle anderen nicht Erwähnten sind nicht dabei. Evtl in der Innenstadt im sog. Open Space - keine Ahnung, will nicht hin.
Ansonsten - alle "Chinesen" sind zum Anfassen, reinsetzen, befummeln und ausfragen. BMW - die 3 ausgestelleten NA5 (iX3) abgesperrt und nur für ausgewählte Presse betretbar. Bei Chinesen sofortiger Kontakt, sehr freundlich, meistens in gutem Deutsch! Auch die wenigen Hostess - sind nur in China-Ecken vorzufinden. Die Blütezeiten der (frankfurter) Mega-Shows sind vorbei.
Gastronomie... für ein Gastgeberland erbärmlich. Wir mussten bei dem "Angebot" an Verpflegung schon bei Asiaten nachfragen wo sie ihre shicken leckeren Lunchboxen herhaben. "Hat unser Unternehmen für uns organisiert".
Aber noch vor 10 Jahren haben die erzkonservativen und Innovationsresistenten deutschen Ingenieure über China gelacht. Nun stehen sie samt der Branche auf dem Abstellgleis. Ist nun hoffentlich der Tiefpunkt erreicht?
 
Ehrlich, ich weiß es nicht. Der Organisatoren hätten sich bemühen können - am Budget liegt es mE nicht. Ist einfach nicht gewollt - Lastenräder lassen grüßen. Die Frage ist, mit was soll der Standort Deutschland auf dem Weltmarkt punkten, wenn das "Sondervermögen" für die Rüstungsbranche nicht mehr ausreicht.
 
@MarciMarc Doch, haben sie, jeder genau 1 neues Modell. Von Autoherstellern sind auf dem Messegelände folgende Europäher vertreten: BMW, Mercedes-Benz, VW, ein bisschen Volvo und Opel (winzige Ecke). Ansonsten Handvoll Chinesen (mit die größten Areale und sehenswerte Fahrzeuge). Japaner, Koreaner, Italiener, Amis und alle anderen nicht Erwähnten sind nicht dabei. Evtl in der Innenstadt im sog. Open Space - keine Ahnung, will nicht hin.
Ansonsten - alle "Chinesen" sind zum Anfassen, reinsetzen, befummeln und ausfragen. BMW - die 3 ausgestelleten NA5 (iX3) abgesperrt und nur für ausgewählte Presse betretbar. Bei Chinesen sofortiger Kontakt, sehr freundlich, meistens in gutem Deutsch! Auch die wenigen Hostess - sind nur in China-Ecken vorzufinden. Die Blütezeiten der (frankfurter) Mega-Shows sind vorbei.
Gastronomie... für ein Gastgeberland erbärmlich. Wir mussten bei dem "Angebot" an Verpflegung schon bei Asiaten nachfragen wo sie ihre shicken leckeren Lunchboxen herhaben. "Hat unser Unternehmen für uns organisiert".
Aber noch vor 10 Jahren haben die erzkonservativen und Innovationsresistenten deutschen Ingenieure über China gelacht. Nun stehen sie samt der Branche auf dem Abstellgleis. Ist nun hoffentlich der Tiefpunkt erreicht?

Offensichtlich ist die Blütezeit der dt.Autoindustrie auch vorbei !
 
haben da nicht grad BMW und Mercedes ihre neuen Wagen vorgestellt? Oder wo haben die das gemacht?


Ja warum denn nicht? Achte darauf, dass die Autos ne Vorkonditionierung haben und ne Wärmepumpe und dann läufts doch. Ich will Dir den Audi nicht ausreden. Aber bei Dir fällt mir so manchmal ein Sprichwort meiner Grossmutter ein: Wat de Buur nich kennt, dat frett hei nich.
Gestern war gerade so eine Sendung im ARD oder ZDF zu den selbst für Fachleute schwer zu durchschauenden Preisen des E-Auto "Tankstellen" Systems. Man brauch da wohl ein haufen Verträge. Der Experte hatte da über 10 Karten. Preise sehr unterschiedlich und undurchsichtig. Es wurde ein Preis von 60 Cent genannt, der höchstens sein darf, damit ein E-Auto nicht teurer ist als ein Verbrenner. Dabei ist der Diesel, wie wir wissen noch günstiger als der Benziner. Wenn Preise für Strom aber bis an 1€ rangehen, ist das E-Auto eher teuer. Wäre mir im Alltag wohl eher egal, wenn ich meinen eigenen Strom nutze, aber wenns mal weiter weg geht.
 

Offensichtlich ist die Blütezeit der dt.Autoindustrie auch vorbei !
Ich arbeite seit über 25 Jahren in der Softwareberatung und war schon in vielen großen Firmen, auch in der Automotiv-Branche unterwegs.
Die deutschen Automobilhersteller haben die ganze Zeit noch auf einer Insel der Glückseligen gelebt.
Was dort an Geld verbrannt wird ist kaum zu fassen, dort ist auch ein ordentliches Einsparpotential.
Bei den Zulieferern ist das jedoch anders, da ist schon seit langem ein hoher Wettbewerb und erheblicher Kostendruck.
Bei den Zulieferern ist schon alles verschlankt und auf Effizienz getrimmt aber die deutschen Hersteller haben da noch Luft.
 
Dabei ist der Diesel, wie wir wissen noch günstiger als der Benziner.
Klar, die Folgekosten des Dieselkonsums sind ja nicht eingepreist. Dazu wird der Diesel in D auch noch subventioniert.
Ich will ja nicht behaupten, das mit E-Autos alles gut ist, und gerade die Vielzahl an Anbietern mit nicht kompatiblen System ist eine riesige Baustelle. Aber das ist doch kein Hindernis als solches. Wer will, findet nen Weg damit umzugehen.
 

Offensichtlich ist die Blütezeit der dt.Autoindustrie auch vorbei !
Tjo, möglich ist das, aber man muss sich ja auch mal die derzeitigen Rahmenbedingungen angucken. Fangen wir mal in der Politik an, das hin und her geeiere um das Verbrenneraus ist doch ein Witz, wie soll man da planen? Wird es nun ein 100% Replacement oder nicht? Wenn nicht, wieviele Leute und Kapazitäten braucht man dann? Das hat selbst Verbraucher verunsichert, deshalb gabs erstmal nen Ditsch in der Nachfrage. Dazu kommt die Gesamtwirtschaftslage, in Europa ist das Momentan extrem schleppend. Da ist es im allgemeinen so, dass Grossanschaffungen aufgeschoben werden. Und weil sowas nicht reicht, gibts mehr als genug Leute die es als Mission betrachten, die anderen von ihrer Ansicht zu überzeugen (Teslafanboy vs. Dieseldieter vs. Eisbär ;) )
Stabiles Umfeld geht anders. Es braucht Unterstützung und ne klare Linie vom Gesetzgeber, an die sich auch gehalten wird, bietet aber keiner. Und vom Finanzmarkt fange ich lieber gar nicht erst an....
Daher würde ich sagen, der Indikator indiziert eher Unsicherheit als Untergang.
 
ich bin weder dafür noch dagegen

ich bin für Hirn - aber das ist lange schon aus.

Warum muß ich etwas verbieten, bloß weil ich wohlmeinend meine, daß das schlecht ist?



Gibt doch genügend Hebel wo man den Treibstoff bepreisen kann - wird ja immer schon gemacht - und damit Haushaltslöcher gestopft von denen wußte man vorher gar nix - jedenfalls wurde von dem eingenommenen Geld nichts oder halt seeeeeehr wenig für die entstandenen Schäden aufgewandt.
 
Klar, die Folgekosten des Dieselkonsums sind ja nicht eingepreist. Dazu wird der Diesel in D auch noch subventioniert.
Ich will ja nicht behaupten, das mit E-Autos alles gut ist, und gerade die Vielzahl an Anbietern mit nicht kompatiblen System ist eine riesige Baustelle. Aber das ist doch kein Hindernis als solches. Wer will, findet nen Weg damit umzugehen.
Ach, du meinst der Experte in der Sendung wollte nur nicht?
Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen E-Autos, zumal ich in ca. 4 Jahren meinen eigenen Strom tanken kann. könnte ich auch jetzt schon, aber ich bekomme ja noch 47,5 Cent/kw. Ich bin nur dagegen, sich laufend ein neues Auto zu kaufen. Das ist m. E. das umweltschädlichste, was aber von der Wirtschaft gern gesehen wird. Immer wieder neue Autos kaufen, damit der Rubel rollt. Meiner rollt und das mehr als gut. Die Steuerkette haben sie sich gerade bei Audi angesehen und gemeint, die läuft wenigstens noch 200.000 km.
Und ich meine, das ist noch ein Auto von einer Qualität, die es heute kaum noch gibt.
 
Ich bin nur dagegen, sich laufend ein neues Auto zu kaufen. Das ist m. E. das umweltschädlichste,

Das verstehe ich.
Ich habe gelesen, dass E Autos aufgrund der im Vergleich zum Verbrenner simpleren Technik hohe Laufleistungen erzielen können. Wäre schön wenn das so ist, ich fahre meine Autos gerne länger. Bin Gewohnheitsmensch. 😄👍🏻
 
Die deutschen Automobilhersteller haben die ganze Zeit noch auf einer Insel der Glückseligen gelebt.
Was dort an Geld verbrannt wird ist kaum zu fassen, dort ist auch ein ordentliches Einsparpotential.
Bei den Zulieferern ist das jedoch anders, da ist schon seit langem ein hoher Wettbewerb und erheblicher Kostendruck.
Bei den Zulieferern ist schon alles verschlankt und auf Effizienz getrimmt aber die deutschen Hersteller haben da noch Luft
das kann ich als Beteiligter voll bestätigen
 
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