Hat zufällig schon jemand weitere Erfahrung sammeln können was das Testen an der Grenze von Kleinkindern angeht? Unser Kind ist 12 Monate alt. Bisher scheint es ja zu sein, dass es auf den Grenzbeamten ankommt, ob auch solche kleinen Kinder getestet werden (würde ich eigentlich ungern bei meinem Kind machen lassen…).
Es kommt wohl mindestens genauso auf die Eltern, wie auf die Grenzbeamten an.
Wenn man als Eltern den Leuten an der Grenze freundlich und konsequent vermittlet, man möchte nicht das sein Kleinkind getestet wird, wird es auch nicht getestet werden. Auch in Norwegen kommt Zwang nicht gut an.
Vor ein paar Wochen ging ein Fall durch die Medien, wo eine Norwegerin sich von den Grenzbeamten unter Druck gesetzt fühlte ihr Kleinkind testen zu lassen. Danach ging sie an die Öffentlichkeit.
Seitdem wurde nochmal ganz klar präzisiert, Kinder unter 12 Jahren müssen sich nicht testen lassen, wenn die Kinder bzw. die Eltern es nicht möchten.
Prinzipiell sollen alle Kinder getestet werden um die nun verstärkt bei Kindern auftretende Delta-Variante des Virus zu identifizieren. Der Test läuft dann so ab, das vom vorderen Nasenbereich, also nicht wie bei uns Erwachsenen „kurz vor dem Gehirn“, ein Abstrich entnommen wird. Die meisten Babys würden das kaum merken, wenn sie nicht vorher gestresst sind.
Ich würde mein Kind testen lassen, - wenn ich aber irgendwie das Gefühl hätte es tut ihm nicht gut, oder es ist eine zu starke Belastung für den Kleinen, den Test konsequent verweigern, und mich nicht erst im Nachhinein beschweren das man zu etwas gezwungen wurde.
Ist schließlich mein Kind und ich habe die Verantwortung, die Sache in der Situation dann vernünftig zu regeln.
Gruss
Smolt