Solche kranken Typen einfach hartnäckig zu ignorieren hat uns genau dorthin gebracht, wo wir heute sind! (Kormoran, massenweise sinnlose Einschränkungen und Regulierungen des Angelns, Image als Tierquäler u.s.w.). Wir (die Angler, Jäger, Landwirte und alle sonstigen "Nutzer" der Natur...) müssen endlich lernen, daß man heutzutage seine Meinung offensiv vertreten muß. Leider gilt heutzutage mehr denn, je: Wer am lautesten schreit, hat vermutlich Recht.
Warum haben sich "unsere Verbände" nicht dazu entschlossen, ihre Mitglieder zu spontanen Zustimmungsmails an die betroffenen Schulen und Ministerien aufzurufen? Warum sind uns die "......." dabei einfach immer einen Schritt voraus? Ich denke mal, wenn mindestens jeder 10te PETA-Aktivist die geforderte Protestmail schreibt, kommen doch noch Unmengen einseitiger Meinungsäußerungen zusammen und der zuständige Minister oder Staatssekretär oder wer auch immer kackt sich in die Hose, wenn er plötzlich tausende militanter Protestmails erhält, dagegen aber kaum Zustimmung (weil sich bei unseren Lobbyisten eben niemand drum kümmert - Ignoranzstrategie eben).
Laut einer Umfragne, die ich letztens irgandwo gelesen habe, sind mehr als 70% der Bevölkerung FÜR eine geregelte Fischerei und Jagt, weitere 20% haben dazu keine Meinung. Aber lest mal die Berichte und Kommentare zu diesem Thema in den Medien (außerhalb der Angelzeitschriften), man könnte meinen, daß es in Deutschland NUR Angelgegner gibt.
Irgendwie haben unsere offiziellen Interessenvertreter noch nicht mitbekommen, wie der Hase läuft. Manchmal denke ich, unsere Verbände sind auch von "......." unterwandert (das Wort Tierschützer will ich hier mal vermeiden).
Den Aufruf mit den Zustimmungsmails finde ich 'ne tolle Sache, trotzedem würde ich wetten, daß am Ende auf 100 Contra-mails vielleich eine Pro Angeln kommt (ich werde mich natürlich auch daran beteiligen).
Wenn wir hier nicht schnellstens unsere Einstellung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit ändern und vor allem die richtigen Leute sich um das Thema kümmern, werden wir die Fische in Deutschland wohl bald nur noch beobachten dürfen.
Wie effektiv eine professionelle Lobbyarbeit im Hinblick auf wichtige politische Entscheidungen sein kann, sieht man (leider) immer wieder
an vielen Beispielen, bei denen am Ende das Interesse von kleinen und kleinsten Randgruppen über die Interessen der breiten Mehrheit gestellt wird.
Ralph