Aktuelle Fangmeldungen Deutsche Ostseeküste

Bei kalten Fingern mache ich einen Achtknoten ins Mono und mache mit dem Geflecht einen Stopperknoten, welchen ich dann gegen den Achtknoten stramm ziehe. Nicht der eleganteste Knoten, bekommt man aber immer hin. Benutze ich auch um die Schlagschnur beim Brandungsangeln zu befestigen.
Zuhause auf der Couch mache ich das schöner, aber bei Wind, Dunkelheit und Kälte funzt das so ;-)

Wenn es schlanker werden soll, kann man auch mit beiden Schnüren einen Stopperknoten um die jeweils andere machen und diese dann gegeneinander stramm ziehen.

stramme Grüße

Volker
 
Ich nehme zum Mefo-Angeln gar keine geflochtene Schnur !
Da brauche ich mir dann auch keine Gedanken machen, mit welchem Knoten ich das
Vorfach anbinde.
Hauptschnur und Vorfach ist bei mir gleich ! :wink:
Ich angele mit einer "fluocarbon coated" Schnur.
Die ist sehr dehnungsarm und unter Wasser kaum zu sehen.
Läßt sich prima werfen und hat bei einem Durchmesser von 0,28mm ausreichend Tragkraft !
Und man kann jeden stinknormalen Knoten verwenden !

Ich fisch auf Mefo nur noch, und meist auch auf Rapfen durchgehend 0,25 mmm Mono, meist Stroft.
 
Nur Mono ist schon sexy. Bin ja bisher auch dem Geflecht sehr treu gewesen. Hat sich aber dieses Jahr geändert :biglaugh:
 
Meine “Mono-Phase” ist beim Meerforellenamgeln schon wieder durch. Habe ich vor ner Weile auch gemacht mit dem Ziel weniger Aussteiger und Knoten in der Montage zu haben. Ging auch ganz gut, bin inzwischen aber wieder bei Geflochtener gelandet.
Die Angellei ist einfach direkter, man wirft weiter und bemerkt die Anstupser, die vor dem Biss eigentlich immer kommen auf größere Distanz viel besser als bei Monofiler Schnur und kann dann bei der Köderführung viel besser reagieren bis die Forelle richtig nimmt.

Mit den Mono-Schnurdurchmessern auf 0,25 mm runterzugehen habe ich zwar auch gemacht, fühlte mich aber nicht richtig wohl dabei. Wenn da 4 kg Fische (pluss) einsteigen wird’s unangenehm (vielleicht sogar schon eher). Ein 0,30 mm aufwärts Monofil-Vorfach gibt da was Abrieb an Fischzähnen, Steinen oder Festsetzen im Tang betrifft schon mehr Sicherheit.

Das mit den Schnüren sind ja auch immer irgendwie Trends.😊
Meine momentane Schnurempfehlung:

Daiwa Tournament evo 0,12 mm (weiss) und 0,30 mm Stroft Gtm als Vorfach. Ungefähr 1,50 m Länge so dass der Knoten vor dem Werfen von der Spitze aus noch vor dem ersten Rutenring von der Rolle aus gezählt liegt.

Is aber immer alles Geschmackssache. ….Hauptsache man hat n gutes Feeling und fängt. 🐟😊

Gruss
Smolt
 
@SeelachsBenno: hätte mich auch interessiert, welche Marke Du hast und wie lange Du sie schon fischt?!

Mono und Geflecht wird immer zu Recht diskutiert. Habe es schon an anderer Stelle geschrieben. Es kommt
auf viele Faktoren an: Jahreszeit und Ködergewicht, vom Ufer / vom Boot/Bellyboot (werfen oder schleppen) und
auch noch wichtig die Aktion der Rute. Die EINE Empfehlung gib es aus meiner Sicht nicht. Ich nehme auch
beide Schnüre und habe wenn es die Bedingungen erlauben, 2-3 Ruten dafür im Auto (ggf. Boot) . Bei Mono
nehme ich meist eine steifere Rute mit der Stroft ( seit vielen Jahren keine bessere gefunden) bei Geflecht eine weichere Rute.
Geflecht ist aus meiner Erfahrung bei Weitwürfen und Schleppangeln super, auf kürzere Distanzen, Steinuntergrund und in Strömung
schlechter als Mono, kommt der Anschlag dann auch oft zu früh. Meine Schnurstärken variieren bei der Mono zwischen 0,20
und 0,30, je nach Untergrund, Bedingungen und Ködergrößen. Wenn Rutenaktion und Schnurstärke zusammen passen,
können z. B. 0,20 oder 0,25 Mono auch große Salmoniden sicher drillen. Gerade auf MeFos im Sommer in den Flüssen
fangen oft kleinste Fliegen und Nymphen oft am besten… und da muss man in der Spitze oft auf 0,20 runter… und es gehen
dabei auch größere Lachse drauf.

An der Ostseeküste aktuell muss man sicher nicht mit dünnen Schnüren fischen und hat meist auch keinen scharfkantigen
Untergrund. Wenn ich hier oder in DK oder Südnorwegen mal gehe, nehme ich im Winter auch ein 0,10-0,12 Geflecht mit 0,30 FC,
habe gerade bei Kälte aber auch eine Mono Rute mit größeren Rutenringen im Auto.
 
Man sollte aber auch den Wellengang beachten.
Angelt man bei starken Wellen,macht es einen sehr großen Unterschied ,ob man mit 0,25 Mono,oder mit 0,12 Geflecht angelt .
 
@SeelachsBenno über welche Schnur hattest du gesprochen bei fluocarbon coated Schnur ?
Diese hier:

Es gibt von dieser Schnur-Sorte einige preiswerte Alternativen vom Chinamann !

Ein paar Jahre angele ich die Schnur schon.
Ausschließlich auf Mefo vom Ufer der Ostsee.
Die erfüllt meine Bedürfnisse für diese Art der Angelei besser als reine Mono und Geflecht mit Vorfach !

Allerdings mache ich auch keine Wissenschaft aus der Angelei !
Sorry, aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen !! :tongue:
 
Hallo Benno,

dann ist die gelbe FluoSchnur direkt vorm Köder. Da kann man wieder diskutieren Scheuch oder Lockwirkung.
 
Hallo Benno,

dann ist die gelbe FluoSchnur direkt vorm Köder. Da kann man wieder diskutieren Scheuch oder Lockwirkung.
Nein, brauch man nicht zu diskutieren !
Also ich sehe die Schnur unter (klaren) Wasser nicht !
Dafür über Wasser sehr gut !
Was durchaus Vorteile mit sich bringt !
 
Mit diesen Empfehlungen kann ich doch schonmal was anfangen, danke dafür.

Im Grunde fische ich in etwa so wie @smolt es beschrieben hat, allein der direkte Kontakt zum Köder/Fisch war bei mir ausschließlich bei geflochtener Schnur gegeben.
Kann natürlich auch mit der von mir ab und zu verwendeten monofilen zusammenhängen, vielleicht einfach nur eine schlechte Wahl. Nun hab ich ja paar Alternativen zum Probieren :a020:

Im Übrigen konnte ich bislang keine wissenschaftlichen Ausführungen finden..... :a0155:
 
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