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Erfolgsköder Pollack

... ich nur noch mit Creme-Hütchen :lacher:
 
Szenario 2 hatte ich deutlich öfter.
ich denke, der Köder muss der aktuellen Beute entsprechen, also: sind viele klein(st)fische da, kleine und schlanke Köder, sind eher größere fischchen da, kann auch der Köder größer sein.
ein schlanker Köder lässt sich halt aber immer auch leichter einsaugen und: nicht zu schwer fischen.
 
Sind wir doch mal ehrlich. Wenn Pollacks da sind kann man letztendlich auch eine Türklinke durchziehen und sie beißen.
Es ging mir auch nicht darum wenn die Pollacks gestapelt in größeren Tiefen stehen...dann macht mir die angelei auch nicht so viel Spaß! Es ging darum sie im Fjord von Steilwänden oder Unterwasser Bergen wegzupicken. Wo es meistens so ist das nach max.5 Fischen Schluss ist! Und die 5 Fische sind eher die Ausnahme.
 
Die markierten Bereiche waren dieses Jahr unser Zielgebiet da haben wir fast alle Pollacks gefangen egal zu welchen Bedingungen
 

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Ich bin der Meinung, dass es zu den Ködern noch einen weiteren Faktor gibt.
Vor ca. 20 Jahren waren wir an der Trondheimslaia. Immer zwei Mann auf dem Boot.
Wir waren in den Flachen Bereichen unterwegs, weil wir dort Pollacks gesehen haben.
Ich habe in 2 Stunden 17 Pollacks gefangen, während mein Bootspartner keinen Biss hatte
und auf den anderen zwei Booten nur 3 Pollacks gefangen wurden.
Der Unterschied waren die Schnüre. Ich hatte eine 0,30er Mono drauf, während fast alle anderen
eine billige geflochtene drauf hatten, die nicht rund sondern flach war.
Diese Schnur hat beim kurbeln immer ein Geräusch verursacht.
Nach meinem Fangergebnis haben alle ihr Gerät angepasst und dann auch Pollacks gefangen.
Ich habe zum testen die Rute mit meinem Bootspartner getauscht, dann hat er gefangen und ich hatte keinen Biss.
Heute gibt es ja kaum mehr "unrunde geflochtene Schnüre" aber ein passendes Mono-Vorfach steigert dennoch den
Fangerfolg.
 
aber ein passendes Mono-Vorfach steigert dennoch den
Fangerfolg
Ich habe Deinen Beitrag aufmerksam gelesen. Du führst aus, dass du mit Mono geangelt hast und das mit Erfolg. In wie weit die Fische , durch Geräusche der Schnur abgeschreckt werden, kann ich nicht beurteilen. Was ich nicht verstehe warum ein Monovorfach, in der Regel 1bis 2 x Rutenlänge, das Problem lösen sollte. Hat doch die Hauptschnur die Fische längst verscheucht.
Gruß Kurt
 
Wir hatten letztes Jahr im Juli im

Beiar Fjord gefischt,

5 Mann auf dem Boot gegen 2 Uhr nachts.

Nach einer Stunde hatten wir die Kisten voll.

Ca. 150 Kg.

Köder war egal, ich fischte mit 40 g Pilker silber.

Alle hatten gefangen.

 
Ich habe Deinen Beitrag aufmerksam gelesen. Du führst aus, dass du mit Mono geangelt hast und das mit Erfolg. In wie weit die Fische , durch Geräusche der Schnur abgeschreckt werden, kann ich nicht beurteilen. Was ich nicht verstehe warum ein Monovorfach, in der Regel 1bis 2 x Rutenlänge, das Problem lösen sollte. Hat doch die Hauptschnur die Fische längst verscheucht.
Gruß Kurt
Du kennst doch bestimmt das gute alte Dosentelefon! Mach doch mal den Versuch, nur mit Braid und mit einem Stück Mono dazwischen, macht bestimmt einen Unterschied.

An der Schnur vom Dosentelefon zu lauschen wird nicht viel bringen, man braucht ja erstmal einen Resonanzkörper -> Dose - bzw. in unseren Fall der Köder.
 
Ok, wenn es richtig ist, dass die Mono das Geräusch der Hauptschnur absorbiert dann macht die Aussage von Schwabe Sinn. Ich habe mich mit dem Ausgangsbeitrag beschäftigt, weil ich bei unserer letzten Tour, zu dritt im Boot, deutlich weniger Polack gefangen habe. Würde am liebsten der Angel und der Schnur die Schuld geben. (Lach)
 
…beim Schwimmen liegt es ja auch meistens an der Badehose.😅
Nein Spaß beiseite, ich verstehe was du meinst und habe es auch erlebt 🤷🏻‍♂️
 
Als wir dieses Jahr in Norwegen waren, hielten sich die Pollacks zurück. Andere haben das auch berichtet 😱
Ansonsten LK 10-12cm Bandit
 
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