Mit dem E-Auto ins gelobte Land

Betrachte das Thema mal global und nicht regional. Irgendwo scheint immer die Sonne, Ebbe und Flut gibt es auch immer und Geothermie ist all gegenwärtig.
Gezeitenkraftwerke gibt es ja bereits die auch ordentlich Strom liefern.
Die Energieerzeugung und Gewinnung ist eh ein Thema was nur global sinnvoll gelöst werden kann.
Du hast völlig Recht. Irgendwo scheint immer die Sonne,und irgendwo weht immer der Wind.
Alles aber nicht in Deutschland.
Gezeitenkraftwerke können wir hier auch nicht nutzen.

Wir können nur das nutzen,was wir haben und das ist Kohle und Atom. Wie gesagt,weiter forschen und das wird alles händelbar. Wir haben Kohle,also müssen wir Filter entwickeln.
Wir brauchen eine funktionierende Grundlast,die kann Solar oder Wind nicht liefern,das ist Fakt !
 
Wenn Du mal Quellen dazu hast dann immer her damit. Mich interessiert das Thema schon sehr. Aber klar ist für mich auch, das ich zum jetzigen Zeitpunkt keinen gebrauchten E-Wagen kaufen würde bei dem die Batterie nicht mehr in der Garantie ist.
Warten wir mal ab, wenn die ersten gebrauchten E-Autos auf den Markt kommen die älter als 8 Jahre sind, wo da die Preise liegen. Oder gibt es die vielleicht schon?
Welche Quelle möchtest du denn haben? Dass die Batterien bei 250.000km mehr als 70% haben? Diese Quelle hast du dir doch schon selber geliefert, da ja ansonsten alle Batterien auf Garantie getauscht werden müssten.

Unser Auto hat bislang nach ~150.000km praktisch keine Abweichungen in der Reichweite im Vergleich zum Kauf, und ich muss hier betonen dass ich das auto wirklich recht hart ran nehme, wir sind damit schon zig tausende Kilometer mit 3.5to Anhänger , haben somit für die Laufleistung schon wesentlich mehr Ladezyklen als wir bei normalem Betrieb hätten (verbrauch über alles 35kwh/100km). Von daher ist unser Auto wohl eine recht gute Quelle dafür.

Und natürlich gibt es schon en masse Tesla Model S die komplett aus der Garantie sind. Erstzulassung 2012-2013 mit ~200.000-400.000km werden um ~30.000-40.000 EUR gehandelt.
 
Ich finde, ob E Auto,Verbrenner, Brennstoffzelle, Wasserstoff…..Warum kann der Markt das nicht entscheiden? Es gibt bei allen Antrieben Für und Wieder! Jeder Antrieb hat auch seine Daseinsberechtigung. Auf jeden Fall gibt zur Zeit noch keine alternativlose Antriebsart.
Mit fest gesetzten Jahreszielen sind wir ja schon oft gescheitert.
Ich glaube, wenn man den Markt läßt, regelt sich das von Allein.
Andere Länder ziehen da ja eh nicht unweigerlich mit durch.
Meine Meinung.
Grüße und Petri 🇳🇴
 
Ich finde, ob E Auto,Verbrenner, Brennstoffzelle, Wasserstoff…..Warum kann der Markt das nicht entscheiden? Es gibt bei allen Antrieben Für und Wieder! Jeder Antrieb hat auch seine Daseinsberechtigung. Auf jeden Fall gibt zur Zeit noch keine alternativlose Antriebsart.
Mit fest gesetzten Jahreszielen sind wir ja schon oft gescheitert.
Ich glaube, wenn man den Markt läßt, regelt sich das von Allein.
Andere Länder ziehen da ja eh nicht unweigerlich mit durch.
Meine Meinung.
Grüße und Petri 🇳🇴
Bin auch für freien Markt. Wenn man aber den freien Markt von Rohstoffen und allen Energien bis hin zu Lebensmittel betrachtet, hat die Sache auch oft einen gewaltigen Pferdefuss.
 
Bin auch für freien Markt. Wenn man aber den freien Markt von Rohstoffen und allen Energien bis hin zu Lebensmittel betrachtet, hat die Sache auch oft einen gewaltigen Pferdefuss.
Das ist sicher richtig. Am Ende gehts nur um Geld, aber ist ja überall so. Wäre, glaube ich, aber das kleinste „Übel“ von Allem. Industrie und Gewinn steckt hinter jedem Produkt und immer, oder wie in diesem Fall beim KFZ Antrieb.
 
Wir brauchen eine funktionierende Grundlast,die kann Solar oder Wind nicht liefern,das ist Fakt !
Das ist richtig wir haben dazu auch noch ein grosses Speicherproblem. Überstrom im Sommer muss man für den Winter speichern können. Dies geht aktuell erst ein wenig mit Speicherkraftwerken, wo im Sommer umso mehr Wasser in einem Staukraftwerk bleibt, je mehr PV-Strom im Sommer direkt verbraucht werden kann.

In naher Zukunft wird auch die Elektrolyse und Speicherung von h2 aus Überstromzeiten ein Thema sein müssen - h2 kann zur Rückverstromung, oder für Prozesswärme genutzt werden. Auch dem intelligenten bidirektionalen Batteriemangement von Elektrofahrzeugen wird grosses Potential zur Glättung der Grundlast vorausgesagt.

Heute und morgen wird's nicht mehr reichen - aber wird müssen schnellstmöglich aus diesem Energieterror raus finden. Ich finde es gibt Wege - dazu gehört unbedingt auch Technologie-Offenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Staumauern dienen nicht nur der Stromerzeugung,sondern auch dem Hochwasserschutz. Du kannst einen Stausee nicht voll lassen,nur um Wasser zur Stromerzeugung zu haben. Dafür nimmt man Pumpspeicherwerke. Bei Stromüberschuß ,also wenn es mehr Strom gibt als benötigt,wird Wasser in ein Hochbecken gepumpt,bei Verbrauchsspitzen,also wenn z.B. jeder 6.30 Uhr seine Kaffeemaschine einschaltet,wird das Wasser aus den Hochbecken über die Generatoren gelassen.

Das ist das Pumpspeicherwerk Hohenwarte. Die Rohre haben rund 3 m Durchmesser.
 

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Walko, du denkst halt immer schon weit in die Zukunft hinein. Aber die persönliche Entscheidung muss ja heute getroffen werden und das auf einer Basis die im Moment noch nicht so recht fest und stark ist.

Wie kommt man dann darauf das Deutschland nicht die Netzkapazität hat?
Die Windräder stehen zum Teil still, weil der Strom nicht ins Netz wegen Überlastung eingespeist werden kann. Also die Netzkapazität / Netzqualität lässt noch einiges zu wünschen übrig.

Ob Elektro jetzt was für dich wäre kann ich auch nicht beurteilen da ich nicht das ganze drumherum bei dir nicht kenne.
Vor allem Lademöglichkeiten.
Manchamal hilft auch einfach Probefahrten machen.
Das Gefühl und Erfahrung dabei kann dann alles was man sich theoretisch zurechgelegt hat torpedieren und ganz andere Entscheidungen als man dachte zutage bringen. Aber Qual der Wahl kenne ich auch die manchmal ziemlich lästig ist.

Hatte gerade das Thema Netztanbindung mit meinem Bruder Elektroigneneur, parktisch vom Fach.
Der sagt das man gerade daran arbeitet die Möglchkeiten gegen Stromtrassen usw. zu klagen stark einzuschränken.
Das praktisch nur die dagegen klagen können die davon auch betroffen sind und nicht irgendwelche Umweltverbände aus anderen Bundesländern usw.
 
Ich finde, ob E Auto,Verbrenner, Brennstoffzelle, Wasserstoff…..Warum kann der Markt das nicht entscheiden? Es gibt bei allen Antrieben Für und Wieder! Jeder Antrieb hat auch seine Daseinsberechtigung. Auf jeden Fall gibt zur Zeit noch keine alternativlose Antriebsart.
Mit fest gesetzten Jahreszielen sind wir ja schon oft gescheitert.
Ich glaube, wenn man den Markt läßt, regelt sich das von Allein.
Andere Länder ziehen da ja eh nicht unweigerlich mit durch.
Meine Meinung.
Grüße und Petri 🇳🇴
Na ja übergeordet geht es ja bei diesem Eingriff der Politik in die Antriebe um unser Überleben das durch Klimaerwärmung gefährdet sein soll.
Weis nicht wenn man es alleine dem Markt überlässt wo man landet.
Man Versucht das was man für am Umweltfreundlichsten hält am günstigsten zu machen und der Rest regelt dann der Markt.
 
Du hast völlig Recht. Irgendwo scheint immer die Sonne,und irgendwo weht immer der Wind.
Ja. Stimmt und deswegen wenn man das Problem des Transportes des Stroms um die Welt lösen könnte
z.B von Australien nach Deutschland dann wäre Sonne und Wind auch zuverläsige Energiequellen und ein großes Problem gelöst.


Wir haben Kohle,also müssen wir Filter entwickeln.
Wir brauchen eine funktionierende Grundlast,die kann Solar oder Wind nicht liefern,das ist Fakt !
Filter Ist auch ein Hoffnungsschimmer.
Akker Carbon Carptüre, Norwegisches Unternehmen arbeitet mit Siemens Energie daran.
Hoffe die haben Erfolg, nicht nur wegen der Umwelt, auch für meinen Geldbeutel, habe da etwas Investiert.
 
Ein gutes E-Auto sollte zwingend wählbare Rekuperationsstufen haben. Vor allem dann, wenn man damit auch in hügeligen Landschaften unterwegs ist. One-Pedal Driving ist cool und macht Spass.
Guck mal den Taycan an....
Ich würde niemals ein 2.5 Tonnen Panzer kaufen.
Warum nicht...
War der Bearbeiter wohl sehr gut gelaunt an dem Tag.
Sowas find ich immer cool! Da freut man sich als Kunde :)
 
Ja. Stimmt und deswegen wenn man das Problem des Transportes des Stroms um die Welt lösen könnte
z.B von Australien nach Deutschland dann wäre Sonne und Wind auch zuverläsige Energiequellen und ein großes Problem gelöst.



Filter Ist auch ein Hoffnungsschimmer.
Akker Carbon Carptüre, Norwegisches Unternehmen arbeitet mit Siemens Energie daran.
Hoffe die haben Erfolg, nicht nur wegen der Umwelt, auch für meinen Geldbeutel, habe da etwas Investiert.
Ich gehe mal davon aus,daß du mit Elektrik nicht viel am Hut hast .
Strom von Australien nach Deutschland ist ungefähr so sinnvoll wie Wasser aus deinem Hausteich nach Norge ins Meer !
 
Nö nicht so viel. Nur was ich nicht vergessen habe seit meiner Ausbildung im Metallberuf vor 35 Jahren.
Aber vor 35 Jahren hatte ich auch ein Telefon mit Wählscheibe.
Jetzt ein Smartphone das Dinge kann welche früher undenkbar waren
und deswegen, man weis nie was einer erfinden kann der davon nicht weiß was alles unmöglich ist.
z.B. Innovation: Neue Technik transportiert Strom verlustfrei - WELT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder das. Was nicht alles den Leuten einfällt.
Not macht erfinderisch…

In der Schweiz wurde ein innovativer Bauer lange nicht ernst genommen, der mit einem Blockheizkraftwerk aus seiner Gülle selber Strom erzeugt. Dies hat sich nun geändert und Interessierte rennen im fast die Bude ein.

Mit der Gülle von drei Kühen lassen sich durch Vergärung ca. 3.600 kWh Strom je Jahr erzeugen. Das entspricht dem mittleren Jahresstrombedarfes eines Haushaltes.

Die Abwärme aus dem Prozess des Blockheizkraftwerkes nutzt er noch zusätzlich über einen Wärmeverbund in seiner Nachbarschaft.

Kein Wissenschaftler, kein Technologe, nur ein unermüdlicher Tüftler, der an das glaubt was er tut und auch umsetzt - ohne Staatliche Förderung für seine Ideen und Werk. Solche Leute beeindrucken mich schwer.

 
Ob Elektro jetzt was für dich wäre kann ich auch nicht beurteilen da ich nicht das ganze drumherum bei dir nicht kenne.
Vor allem Lademöglichkeiten.
Manchamal hilft auch einfach Probefahrten machen.
Das Gefühl und Erfahrung dabei kann dann alles was man sich theoretisch zurechgelegt hat torpedieren und ganz andere Entscheidungen als man dachte zutage bringen. Aber Qual der Wahl kenne ich auch die manchmal ziemlich lästig ist.

Hatte gerade das Thema Netztanbindung mit meinem Bruder Elektroigneneur, parktisch vom Fach.
Der sagt das man gerade daran arbeitet die Möglchkeiten gegen Stromtrassen usw. zu klagen stark einzuschränken.
Das praktisch nur die dagegen klagen können die davon auch betroffen sind und nicht irgendwelche Umweltverbände aus anderen Bundesländern usw.
Ich bin dem gesamten Elektrokram gegenüber überhaupt nicht abgeneigt, eher im Gegenteil. Es wurde ja hier schon mehrfach erwähnt, das es persönlich passen muss. Wenn ich Eigenheimbesitzer bin und kann eine Wallbox installieren und habe womöglich noch eine PV Anlage auf dem Dach dann fällt die Entscheidung zu pro viel einfacher als wenn ich in der Großstadt in einem Hochhaus auf der 8. Etage zur Miete wohne. Da kann man auch einfach nicht mehr drüber diskutieren, es passt dann nicht.
Wir stehen ja gerade mal am Anfang, es wird sicherlich besser werden. Man muss es nur wollen und entsprechende Mittel bereitstellen.
Ich denke die E-Mobilität wird nochmal einen richtigen Knick bekommen, wenn die Subventionen wegfallen. Interessant wird auch zu sehen sein ob der Preis der Batterien durch eine Massenfertigung eher sinkt oder ob die steigende Nachfrage nach den benötigten Materialien zur Herstellung der Batterien den Preis eher anheizen.
 
Welche Quelle möchtest du denn haben? Dass die Batterien bei 250.000km mehr als 70% haben? Diese Quelle hast du dir doch schon selber geliefert, da ja ansonsten alle Batterien auf Garantie getauscht werden müssten.
Wenn die Lebensdauer der Batterien im Mittel wirklich so ist, wäre es schon toll. Dann sollten die Hersteller aber auch etwas mutiger sein und die Garantieleistung erhöhen. Es wäre für mich ein deutliches Kaufargument, auch für den Widerverkauf, wenn die Hersteller eine Garantie von 200000 Km oder sogar mehr ohne zeitliche Einschränkung geben würden.
 
Oder das. Was nicht alles den Leuten einfällt.

Not macht erfinderisch…

In der Schweiz wurde ein innovativer Bauer lange nicht ernst genommen, der mit einem Blockheizkraftwerk aus seiner Gülle selber Strom erzeugt. Dies hat sich nun geändert und Interessierte rennen im fast die Bude ein.

Mit der Gülle von drei Kühen lassen sich durch Vergärung ca. 3.600 kWh Strom je Jahr erzeugen. Das entspricht dem mittleren Jahresstrombedarfes eines Haushaltes.

Die Abwärme aus dem Prozess des Blockheizkraftwerkes nutzt er noch zusätzlich über einen Wärmeverbund in seiner Nachbarschaft.

Kein Wissenschaftler, kein Technologe, nur ein unermüdlicher Tüftler, der an das glaubt was er tut und auch umsetzt - ohne Staatliche Förderung für seine Ideen und Werk. Solche Leute beeindrucken mich schwer.

Das mit den Kühen wird in Deutschland schwierig,denn die Grünen wollen die Tierhaltung gegen 0 fahren !
 
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