Hallo Südwind,
ich muß Dir (leider) schon wieder widersprechen. Fischbestand auf keinen Fall reduzieren, eher erhöhen. Vor allem Fische, die fleißig den Boden umgrubbern und damit dass Wasser eintrüben (Karpfen, Schleien). Wenn weniger Licht ins Wasser eindringt, kann sich das auf Photosynthese angewiesene Phytoplankton ("Algen") nicht mehr in dem Maße entwicklen.
Eine starke Algenblüte kann besonders im Spätsommer große Probleme bereiten. Das Wasser ist dann noch warm genug für ein üppiges Algenwachstum, die Tageslichtlänge nimmt aber gegenüber Juni/Juli schon deutlich ab. Am Tage produzieren die Algen dann überreichlich Sauerstoff, in der Nacht aber verbrauchen sie Sauerstoff, was bei intensiver Algenblüte zu extremen Schwankunge des O2-Gehaltes führt. Insbesondere in den Morgenstunden, kurz vorm Hellwerden kann der Sauerstoff dann für die Fische (zu) knapp werden, wenn die Nacht zu lang wird.