Touristenfischerei Beschlüsse zur Quote usw

Auch wenn ich verstehe, dass es vielen um den entsorgten Fisch leid tut. Aber, ich glaube das man solche Lebensmittel gar nicht unter die Leute bringen darf. Da gibt es z.B. Hygienevorschriften. Die Kühlkette kann man nicht nachvollziehen usw. Da werden die Vorschriften in Norwegen nicht groß anders sein als bei uns.
Nutzung als Futterverwertung könnte ich mir vorstellen. Weiß jetzt aber nicht, ob das überhaupt gesetzlich möglich ist.
 
vermutlich wird selbst zur Futterverarbeitung irgendeine Unbedenklichkeits-Bewertung mit Nachweisen und Haftung erforderlich sein. Ganz abgesehen von der Logistik und finanziellem Aufwand. Der Zoll wird wohl andere Tätigkeitsschwerpunkte haben, insbesondere im hohen Norden, irgendwo am Grenzübegang zu Finnland.
 
Hunde - oder Hühnerfutter draus machen, ganz einfach!
 
Da muss ich gerade an den Artikel von gestern denken.
Ein großer Teil der Vaporizer in Deutschland ist Schmuggelware.Der Zoll hat letztens eine große Menge Paletten beschlagnahmt. Das klingt toll. Die Firma kann man aber nich belangen und die Drahtzieher sitzen in China. Ergebnis, die 750.000 € für die Vernichtung der Schmuggelware zahlt der Steuerzahler. Jetzt kann man den Fisch sicher noch an eine Biogasanlage verkaufen, es ist kein Sondermüll, aber die ganzen bisherigen Vorschläge würden einiges an extra Kosten bedeuten, und Zollarbeiter binden. Und dann sagen wir wieder, die kontrollieren zu wenig.

Ich finde es auch blöd das wegzuwerfen, nur sollte man eben nicht vergessen, das einiges an Kosten für so etwas anfällt.
 
Klar fallen in so einem Fall Kosten an. Selbst bei der Entsorgung auf irgendeiner Müllhalde fallen Kosten an. Wenn das überhaupt so ohne weiteres möglich ist.
Aber diese Kosten sollten doch durch die hohen Strafzahlungen der Schmuggler gedeckt sein.
 
Hallo zusammen,
habe jetzt rückblickend etliche Posts gelesen.
Im Grunde genommen ist das Problem die zurückgehenden Dorschbestände.
Ich mache jetzt einen Vorschlag, der von der norwegischen Regierung sicher mit Begeisterung umgesetzt wird.
Die Norweger verzichten ein Jahr auf den Fang der Laichdorsche. Die Entschädigungen an die Berufsfischer kann dieses reiche Land sicher aus der 'Portokasse' bezahlen oder aus den Mehreinnahmen bei diesen Rohölpreisen.
Dann wird man sehen, wie sich die Bestände in einigen Jahren entwickelt haben.
Zudem denke ich , dass sich dann auch viele Jungfische als Küstendorsche etablieren würden.
Oh, jetzt bin ich gerade aus meinem Traum aufgewacht.
Viele Grüße
 
ganz allgemein - der Mensch denkt - Gott lenkt
 
Hallo zusammen,
habe jetzt rückblickend etliche Posts gelesen.
Im Grunde genommen ist das Problem die zurückgehenden Dorschbestände.
Ich mache jetzt einen Vorschlag, der von der norwegischen Regierung sicher mit Begeisterung umgesetzt wird.
Die Norweger verzichten ein Jahr auf den Fang der Laichdorsche. Die Entschädigungen an die Berufsfischer kann dieses reiche Land sicher aus der 'Portokasse' bezahlen oder aus den Mehreinnahmen bei diesen Rohölpreisen.
Dann wird man sehen, wie sich die Bestände in einigen Jahren entwickelt haben.
Zudem denke ich , dass sich dann auch viele Jungfische als Küstendorsche etablieren würden.
Oh, jetzt bin ich gerade aus meinem Traum aufgewacht.
Viele Grüße
Generell müsste natürlich etwas in die Richtung passieren. Allerdings wäre ein Jahr komplett Stop keine sehr zielführende Lösung. Man müsste natürlich versuchen nach und nach verschiedene Jahrgänge zu stärken um langfristig stabilisierenden Effekt zu erlangen.
An historischen Beispielen in Sachen Dorsch was passiert wenn nicht gemacht wird mangelt es jedenfalls nicht.

Allerdings betrifft es mittlerweile nicht mehr nur den Dorsch, sondern die gesamte Biomasse an Fisch in norwegischen Gewässern hat sich seit 2013 laut Meeresforschungsinstitut HI etwa halbiert. Unter Druck stehen auch die Bestände an Makrele und aktuell scheinen die Fischer pelagisch keinen Köhler zu finden. Bei der Skrei Saison sprechen Annahmepreise von 100kr/kg auch für sich.

Eine einfache Lösung und auf eine Art beschränkt wird es leider nicht geben.

...... aber jetzt zurück zur Entsorgung von Schmuggelware 🙂
 
...... aber jetzt zurück zur Entsorgung von Schmuggelware 🙂
Nee lass mal, ... da ist alles gesagt. Ursache-Wirkung ist nun mal nicht umkehrbar.
Wenn man sich an die Regeln hält, muss auch kein Fisch sinnlos entsorgt werden und dabei sollten wir es belassen. :a015:
 
Generell müsste natürlich etwas in die Richtung passieren. Allerdings wäre ein Jahr komplett Stop keine sehr zielführende Lösung. Man müsste natürlich versuchen nach und nach verschiedene Jahrgänge zu stärken um langfristig stabilisierenden Effekt zu erlangen.
An historischen Beispielen in Sachen Dorsch was passiert wenn nicht gemacht wird mangelt es jedenfalls nicht.

Allerdings betrifft es mittlerweile nicht mehr nur den Dorsch, sondern die gesamte Biomasse an Fisch in norwegischen Gewässern hat sich seit 2013 laut Meeresforschungsinstitut HI etwa halbiert. Unter Druck stehen auch die Bestände an Makrele und aktuell scheinen die Fischer pelagisch keinen Köhler zu finden. Bei der Skrei Saison sprechen Annahmepreise von 100kr/kg auch für sich.

Eine einfache Lösung und auf eine Art beschränkt wird es leider nicht geben.

...... aber jetzt zurück zur Entsorgung von Schmuggelware 🙂
Das es auch die überall vertretenen Köhler betrifft sowie die Gesamtbiomasse so stark abgesunken ist war mir bis vor 5 Minuten nicht bewusst...
Fischerei? Temperatur? Golfstrom? Lachszuchten? Eine Frage die wohl zur Zeit stark behandelt wird im Hintergrund.

Gibts da öffentliche Studien bzw Quellen?
 
Oben