Touristenfischerei Beschlüsse zur Quote usw

Obendrein, Hand auf Herz, soo geil schmeckt Fisch jetzt auch nicht. Zumindest ist er im Vergleich zum Steak nicht sonderlich geschmacksintensiv.
Es ist der Urlaub oder die Erinnerung daran was den Verzehr besonders macht.

So komplett null wäre zwar auch doof, aber wenn das käme, dann gäbe es auch weniger Kontrollen und den Rest könnt ihr euch denken.
Ja, da mußt Du irgendwas verkehrt machen, wenn Du Fisch als so geschmacksarm empfindest.
 
Also so wirklich Neuigkeiten sind ja aktuell eh nicht zu erwarten. Denke eher die Presse wartet schon sehnsüchtig auf die Skrei Saison damit das Schmuggelthema wieder hoch gefahren werden kann. So ganz ohne Angeltouristen in der Presse ist ja auch langweilig.
 
Hallo zusammen,

ich würde meine Theorie in die Runde werfen, dass wir in 3-4 Jahren in Modell analog zu Island in Norwegen haben werden. Es wird ganz automatisch Kooperationen von Angelcamps mit Fischern geben und die Quoten werden entsprechend gehandelt. D.h. man kann gegen Aufschlag zu der geltenden Quote noch ein paar Kilo direkt im Camp dazu kaufen mit offizieller Rechnung. Jahr für Jahr wird sich das vereinfachen. Also gibt es Angebote zur Nachfrage oder halt auch nicht. Manchmal sind Marktmechanismen nicht die schlechteste Variante.
 
Betrifft uns nicht aber sehr interessant.



Fischerei 2026 auf Brosme und Leng nördlich von 62° N​


Pressemitteilung | Datum: 18.12.2025


Das Nærings- og fiskeridepartementet hat Quote und Regulierung für die Fischerei auf Brosme und Leng nördlich von 62° N festgelegt.


Die Gesamtquoten für 2026 wurden auf 8.748 Tonnen Brosme und 6.906 Tonnen Leng festgesetzt. Dies entspricht einer leichten Erhöhung bei Brosme und einer Verringerung bei Leng.


„Die Quoten basieren auf einem Vorsorgeansatz und sollen zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung beitragen“, sagt Fischerei- und Meeresministerin Marianne Sivertsen Næss.


Die Gesamtquote wird nach demselben Verteilungsschlüssel wie in den beiden Vorjahren aufgeteilt:


  • Brosme: 36,94 % für die Gruppe unter 28 Meter, 63,06 % für die Gruppe über 28 Meter
  • Leng: 53,64 % für die Gruppe unter 28 Meter, 46,36 % für die Gruppe über 28 Meter

Die diesjährige Regulierung hat grundsätzlich gut funktioniert und es weitgehend geschafft, das Fangtempo im Vergleich zum Vorjahr zu dämpfen. Die Branche hat jedoch auf eine hohe Beimischung von Brosme in den Fängen hingewiesen, was die Durchführung der Fischerei erschwert.


„Wir sahen die Notwendigkeit, eine etwas höhere Brosme-Beifangquote für Schiffe unter 28 Metern zuzulassen. Deshalb haben wir im Laufe des Jahres eine Anpassung vorgenommen und den Beifanganteil ab dem 1. September auf 40 Prozent erhöht“, so die Ministerin.


Für 2026 gilt weiterhin, dass die Brosme-Fischerei für die Gruppe unter 28 Metern von Jahresbeginn an als Beifangfischerei erfolgt, mit einer Beifanggrenze von 30 Prozent auf Wochenbasis. Es ist jedoch möglich, in einem einzelnen Fang mehr als 50 Prozent Brosme zu haben, ohne dass der Fang eingezogen wird, sofern der Beifanganteil auf Wochenbasis 30 Prozent nicht überschreitet.


Auch die Leng-Fischerei für Schiffe unter 28 Metern wird von Jahresbeginn an als Beifangfischerei durchgeführt, mit 40 Prozent zulässigem Beifang auf Wochenbasis.


„Die Leng-Quote wurde reduziert. In der Phase des Direktfangs war das Fangtempo in diesem Jahr hoch. Wir halten einen großzügigen Beifangzugang von Jahresbeginn an für besser als Überfischung oder eine sehr frühe Schließung des Direktfangs“, sagt Sivertsen Næss.


Für die Gruppe über 28 Meter gilt freier Fischfang ab Jahresbeginn bis zur eventuellen Schließung des Direktfangs für Schiffe mit Teilnahmegenehmigung.


Für Schiffe ohne Teilnahmegenehmigung wird die Beifangbegrenzung fortgeführt:


  • Großmaschiger Schleppnetzfang: 10 % Brosme und 10 % Leng pro Fang und bei der Anlandung
  • Konventionelle Schiffe: 15 % Brosme und 15 % Leng pro Fang und bei der Anlandung


und weiter







Regulierung der Kabeljaufischerei in der Nordsee und im Skagerrak für 2026​

Pressemitteilung | Datum: 19.12.2025

Das norwegische Ministerium für Wirtschaft und Fischerei hat die Regelungen für die Kabeljaufischerei in der Nordsee und im Skagerrak für das Jahr 2026 festgelegt.

In den Verhandlungen zwischen Norwegen, Großbritannien und der EU wurde die Gesamtfangquote für 2026 um etwa 44 Prozent gesenkt, nachdem sie bereits 2025 um 20 Prozent reduziert worden war. Die Quote für norwegische Schiffe wurde auf 1.516 Tonnen in der Nordsee und 52 Tonnen im Skagerrak festgesetzt.

„Die Kabeljauquoten in der Nordsee und im Skagerrak wurden für 2026 weiter gekürzt. Es ist wichtig, dass wir die Arbeit am Wiederaufbau dieser Bestände fortsetzen. Im nächsten Jahr werden wir daher unter anderem die Höchstquoten sowohl für die offene als auch für die geschlossene Gruppe reduzieren und die Regeln für den Beifang bei anderen Schiffsgruppen verschärfen“, sagt Fischerei- und Meeresministerin Marianne Sivertsen Næss.

Auf Grundlage der Fischereirate wird im Juni 2026 geprüft, ob Spielraum besteht, die Höchstquoten zu erhöhen oder Beifänge zuzulassen.

Norwegen, die EU und Großbritannien haben im Quotenabkommen für 2026 vereinbart, die Maßnahme der saisonalen Schließung von Gebieten in der norwegischen Wirtschaftszone, der britischen Zone und der EU-Zone fortzusetzen, um bekannte Laichgebiete des Kabeljaus zu schützen.

„Die geschlossenen Gebiete in der norwegischen Wirtschaftszone sind eine von mehreren wichtigen Maßnahmen, um den Kabeljaubestand auf ein höheres Niveau zu heben, und wir werden diese daher 2026 beibehalten“, sagt Ministerin Næss.


Die Regelungen für 2026​

Für Schiffe, die mit konventionellem Gerät fischen, wurden in der Nordsee Höchstquoten festgelegt. Schiffe der geschlossenen Gruppe unter 15 Metern dürfen 4 Tonnen, Schiffe zwischen 15 und 21 Metern 8 Tonnen und Schiffe über 21 Meter 16 Tonnen Kabeljau in der Nordsee fangen.

Schiffe der offenen Gruppe können ab Jahresbeginn 3 Tonnen Kabeljau fangen und anlanden.

Im Skagerrak wird keine direkte Fischerei außerhalb der Basislinien zugelassen. Die bestehende Ausnahmeregelung für Schiffe, die die Bedingungen für eine Befreiung vom Fischereiverbot im Skagerrak erfüllen, sowie die Regelung aus dem Jahr 2015, dass Schiffe unter 11 Metern Länge im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni mit der Handangel (Juksa) gezielt auf Kabeljau fischen dürfen, werden fortgeführt.

Folgende Beifangregelungen wurden für die Nordsee festgelegt:​

  • Konventionelle Geräte (außer Snurrevad/Dänischer Wadennetz): 15 Prozent.
  • Snurrevad (Dänischer Wadennetz): 8,5 Prozent.
  • Großmaschiges Schleppnetz: 5 Prozent.
  • Schiffe mit Nordsee-Schleppnetzlizenz (großmaschig): 5 Prozent.
  • Garnelenschleppnetz: 2,5 Prozent.
  • Kleinmaschiges Schleppnetz (außer Garnelenschleppnetz): 1 Prozent.

Folgende Beifangregelungen wurden für das Skagerrak festgelegt:​

  • Konventionelle Geräte (außer Snurrevad): 5 Prozent.
  • Snurrevad: 2,5 Prozent.
  • Großmaschiges Schleppnetz: 2,5 Prozent.
  • Garnelenschleppnetz: 2,5 Prozent.
  • Schiffe mit Nordsee-Schleppnetzlizenz (großmaschig): 2,5 Prozent.
  • Kleinmaschiges Schleppnetz (außer Garnelenschleppnetz): 1 Prozent.
 
Es wird ganz automatisch Kooperationen von Angelcamps mit Fischern geben
So wie die gegen die touristische Angelei hetzen, ist nicht davon auszugehen, dass es sich dabei um rationale, selbstreflektierende Person handelt, die in der Lage wäre fundamentale Fehler in ihren Ansichten zu erkennen, einzugestehen und entsprechend ihr Denken und Handeln anzupassen.

Kurzum: Dann müssten die ja zugeben, dass sie falsch lagen. Das machen die meisten Menschen schon bei Banalitäten nicht gern, aber wenn du dich erstmal Hass und Hetze gegen eine andere Personengruppe hingegeben hast, dann wäre der Konflikt mit dem eigenen Weltbild so krass, dass du bei deiner Meinung bleibst, obwohl du zumindest unterbewusst weißt, dass du unrecht hast.

Ja. Das was die norwegischen Berufsfischer da auf offener Bühne machen ist faschistisch, zu mindestens aber faschistoid, euphemistisch könnte man auch "konservativ" sagen.

Traurig aber wahr.

Als Trostpflaster bleibt, dass die Berufsfischerei sich durch konsequente Überfischung selber ausrottet und in 20 Jahren macht Angeln immer noch Spaß, auch wenn man nicht mehr soviel fängt, dann könnte eine Willkommenskultur für den Angeltourismus eine wahre Renaissance erfahren, soweit mal meine Theorie. ;-)
 
So wie die gegen die touristische Angelei hetzen, ist nicht davon auszugehen, dass es sich dabei um rationale, selbstreflektierende Person handelt, die in der Lage wäre fundamentale Fehler in ihren Ansichten zu erkennen, einzugestehen und entsprechend ihr Denken und Handeln anzupassen.

Kurzum: Dann müssten die ja zugeben, dass sie falsch lagen. Das machen die meisten Menschen schon bei Banalitäten nicht gern, aber wenn du dich erstmal Hass und Hetze gegen eine andere Personengruppe hingegeben hast, dann wäre der Konflikt mit dem eigenen Weltbild so krass, dass du bei deiner Meinung bleibst, obwohl du zumindest unterbewusst weißt, dass du unrecht hast.

Ja. Das was die norwegischen Berufsfischer da auf offener Bühne machen ist faschistisch, zu mindestens aber faschistoid, euphemistisch könnte man auch "konservativ" sagen.

Traurig aber wahr.

Als Trostpflaster bleibt, dass die Berufsfischerei sich durch konsequente Überfischung selber ausrottet und in 20 Jahren macht Angeln immer noch Spaß, auch wenn man nicht mehr soviel fängt, dann könnte eine Willkommenskultur für den Angeltourismus eine wahre Renaissance erfahren, soweit mal meine Theorie. ;-)

So ungefähr wie meine gewagte These mit der Rente: Wenn ich in 30 Jahren so weit bin sind alle Alten und geburtenstarken Jahrgänge bereits unter der Erde und die Regierung sucht mich um pünktlich um 12 Uhr in der Schlange an der Kasse im Supermarkt zu stehen:dance4::dance3::dance:

Hoffen wir mal das wir beide Recht behalten 😂😂😂
 
So wie die gegen die touristische Angelei hetzen, ist nicht davon auszugehen, dass es sich dabei um rationale, selbstreflektierende Person handelt, die in der Lage wäre fundamentale Fehler in ihren Ansichten zu erkennen, einzugestehen und entsprechend ihr Denken und Handeln anzupassen.

Kurzum: Dann müssten die ja zugeben, dass sie falsch lagen. Das machen die meisten Menschen schon bei Banalitäten nicht gern, aber wenn du dich erstmal Hass und Hetze gegen eine andere Personengruppe hingegeben hast, dann wäre der Konflikt mit dem eigenen Weltbild so krass, dass du bei deiner Meinung bleibst, obwohl du zumindest unterbewusst weißt, dass du unrecht hast.

Ja. Das was die norwegischen Berufsfischer da auf offener Bühne machen ist faschistisch, zu mindestens aber faschistoid, euphemistisch könnte man auch "konservativ" sagen.

Traurig aber wahr.

Als Trostpflaster bleibt, dass die Berufsfischerei sich durch konsequente Überfischung selber ausrottet und in 20 Jahren macht Angeln immer noch Spaß, auch wenn man nicht mehr soviel fängt, dann könnte eine Willkommenskultur für den Angeltourismus eine wahre Renaissance erfahren, soweit mal meine Theorie. ;-)
Offensichtlich bin ich halt Betriebswirt und bewerte da keine Emotionen. Kurzum, es rechnet sich für den Fischer, der seine Quote z.B. 10 Prozent an ein Angelcamp verkauft. Er spart sich den Aufwand (Zeit und Materialkosten) und macht damit sogar Gewinn. Der Betreiber des Angelcamps bietet gegen Aufpreis z.B. 10 kg inkl. Rechnung seinen Kunden an. Wenn die Quote ausgeschöpft wird, gewinnen alle unter Einhaltung der rechtlichen Bedingungen. Mir ist klar, dass dieser Vorschlag aufgrund der emotionalen Lage gerade etwas unlogisch klingt. Warten wir mal ab...
 
Diese ganzen Szenarien, das Angler, Anlagenbesitzer und Berufsfischer sich gegenseitig was
ver- oder abkaufen, halte ich für reines Wunschdenken !
Da glaube ich eher daran, das sich die Berufsfischer selber abschaffen ! ??
 


Ja. Das was die norwegischen Berufsfischer da auf offener Bühne machen ist faschistisch, zu mindestens aber faschistoid, euphemistisch könnte man auch "konservativ" sagen.

Ganz unabhängig von Möglicherweise vorhandenen Interessenkonflikten einzelner Gruppen (Personen), was die Ressource “Fisch” betrifft, finde ich es schon bemerkenswert eine ganzen Berufsgruppe und somit einen nicht geringen Anteil der norwegischen Bevölkerung Norwegens, pauschal faschistisches oder faschistoides Verhalten vorzuwerfen.

Für mich mal wieder ein rethorisches “Highlight” in diesem (Angel-) Forum. ^^

Mal sehen wohin die Reise noch geht.
 
Oben