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Südnorwegen passendes Fluocarbon für 1 Woche

AnglerZ

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15 Februar 2026
Beiträge
4
Moin zusammen,
ich bin Newbie in der Meeresfischerei. Anfang Juni 2027 fahre ich das erste Mal nach Norwegen zum Meeresfischen. Ziel ist die Insel Hidra. Dort haben wir im Norden der Insel ein Haus und ein 18-Ft-Boot mit einem 50 PS Außenborder.

Grundsätzlich bin ich an allen fangbaren Fischarten interessiert. Der Zielfisch soll vor Ort entschieden werden. Wir würden also Paternoster für Makrelen und Hering mitnehmen und auf Köhler, Dorsch, Leng, Seehecht und so weiter angeln. Je nachdem was dort zu dem Zeitpunkt gut geht.
Sprich, es sind Pilker, Blinker, Gummifische dabei und wir wollen auch Naturködern ausprobieren. Es geht wirklich darum, einiges auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln.

Das Forum hier hat mir bei den Vorbereitungen bereits sehr geholfen! Danke dafür!

Mein Hintergrund: Ich bin passionierter Raubfischangler. Meine Hauptregion ist das Unterweser-Gebiet. Ich habe ein Boot, das ich dort nutze. In Norwegen habe ich bislang nur Süßwassererfahrung.

Nun zu meiner Frage: Wie viel Fluorcarbon brauche ich für eine Woche Norwegen, wenn ich die Vorfächer selbst bauen möchte?
Mich würde auch nochmal die Dicke interessieren. Ich würde denken, eine 60er und dann eine 80er bis eine 100er Fluorcarbon mitzunehmen. Eine weitere Frage: Wie viel Meter? Es werden vielfach 20-Meter-Einheiten angeboten und die nächste Stufe sind dann 50 Meter. Wie sind da eure Erfahrungen? Wie viel Fluorcarbon in welcher Stärke sollte ich für diese Angeltour planen?

Freue mich auf eure Tipps, beste Grüße!
 
zum Spinnfischen 0.40er, vertikal zum (Speed)Pilken 0.60-0.70er und zum Naturködern für Leng & Co. 0.80-0.90er, für Schellfisch vielleicht 0.50- max. 0.60er.

ich habe immer 50m Spulen dabei, das reicht dicke. sehr zufrieden bin ich mit Climax haruna seamaster und -vom Alinesen- seaknight saltwater Leader 30lb - 100lb.
beide sind sehr soft und lassen sich super knoten, auch in dicken Durchmessern.
 
Kann mich den Ausführungen von MrFloppy nur anschliessen und denke daran, das Dein Vorfach/Shockleader etwas weniger Tragkraft hat als die Hauptschnur. Ist immer ärgerlich, wenn man bei einem Hänger ggf. 50, 100 oder mehr teure, geflochtene Schnur verliert als ein paar Meter Vorfachschnur.

Falls Du Tipps zum Flekkefjord oder dem Offshore-Bereich benötigts, melde Dich einfach. Wir sind da schon fast zu Hause.. 😉
 
Es ist der Süden, daher muss es nicht so dick sein, aber wenn Du auch mal mit dem Norden planst, dann ist Dein 0,60 mm, 0,80 mm, 1,00 mm schon der passende Ansatz, plus die 0,40 mm für die leichte Spinnrute. Aber, Du brauchst nicht unbedingt Fluocarbon. Klar, wenn Du die ersten 1,5m meinst, da ist Fluocarbon nicht schlecht, auch bei den dünnen Varianten ist es für den Teil sinnvoll. Nur wenn ich Naturködervorfächer baue, und ich höre bisher nicht raus, ob Du mit Vorfach die letzte Schnur vor dem Köder / Vorfach meinst oder auch das Naturködervorfach selber, dann nehme ich einfach normale Schnur von 0,80 mm - 1,2 mm. Und auch als letzte Meter nehme ich das. Da hat mir eine 500 m Spule ähnlich viel gekostet wie eine Fluocarbon Spule und wenn darunter eh ein fettes NK Vorfach ist, mit viel Leuchtschlauch usw. dann ist die Sichtbarkeit kein Argument für mich. Und die Abriebfestigkeit brauche ich bei den Dicken auch nicht mehr, die ist vorhanden, daher nehme ich ja die Dicke.

Also, Fluocarbon ja, aber überlege Dir einfach wo es Sinn macht, und spare das Geld dort wo es keinen großen Vorteil bringt.
 
Ich war die letzten paar Jahre immer am Rekefjord und da hat immer eine Rolle 0,40 und eine Rolle 0,60er Fluo ausgereicht. Ich nehme immer das Climax Haruna
 
Es ist der Süden, daher muss es nicht so dick sein, aber wenn Du auch mal mit dem Norden planst, dann ist Dein 0,60 mm, 0,80 mm, 1,00 mm schon der passende Ansatz, plus die 0,40 mm für die leichte Spinnrute. Aber, Du brauchst nicht unbedingt Fluocarbon. Klar, wenn Du die ersten 1,5m meinst, da ist Fluocarbon nicht schlecht, auch bei den dünnen Varianten ist es für den Teil sinnvoll. Nur wenn ich Naturködervorfächer baue, und ich höre bisher nicht raus, ob Du mit Vorfach die letzte Schnur vor dem Köder / Vorfach meinst oder auch das Naturködervorfach selber, dann nehme ich einfach normale Schnur von 0,80 mm - 1,2 mm. Und auch als letzte Meter nehme ich das. Da hat mir eine 500 m Spule ähnlich viel gekostet wie eine Fluocarbon Spule und wenn darunter eh ein fettes NK Vorfach ist, mit viel Leuchtschlauch usw. dann ist die Sichtbarkeit kein Argument für mich. Und die Abriebfestigkeit brauche ich bei den Dicken auch nicht mehr, die ist vorhanden, daher nehme ich ja die Dicke.

Also, Fluocarbon ja, aber überlege Dir einfach wo es Sinn macht, und spare das Geld dort wo es keinen großen Vorteil bringt.
Okay danke, das war neu für mich, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Fluocarbon als Vorfach und daran das Naturködervorfach… Da muss ich mir die Montagen noch mal genauer anschauen.
 
… danke an alle, Climax Haruna wurde jetzt MrFloppy und cbt empfohlen, das schaue ich mir an!
 
Ich verwende als Vorfach in Norwegen 0,60mm bis 1,00mm Daiwa Tournament Typ F. Das gibt es als 50m Spulen, damit kommt man eine ganze Weile hin.
 
Ich fahre seit Jahren in den Süden Norwegen und bin grundsätzlich bei Mr. Floppy. Auch die Produktempfehlungen.

Bisher, und das hat sich für mich bewährt, nutze ich Fluorocarbon-Vorfächer wie folgt:

An den Spinruten vom Ufer für z.B. Makrele und MeFo eine 0.28er Fluo in 11.5kg Stärke. Direkt per FG Knoten an die 0.16er Geflochtene angebunden.
Länge ca. 1.00 - 1.50m.

Für die Spinruten vom Boot für Pollack & Co. eine 0,40er, auch per FG Knoten an die 0.16/0.20er Geflochtene angebunden.Auch hier ca. 1.00 - 1.50m.

Zum Pilk- und Naturköderangeln eine 0.60/0.80er per Swivel an die 0.24/0 26er geflochtene eingehangen. Daran dann der Pilker oder der Gummifisch.
Länge ca. 1.50m

Für selber gebaute Vorfächer mit 1-2 Anbisshaken nehme ich eine 0.80er.

Länge ca. 1.00 - 1.50m. Bedeutet mit Verlusten für die Knoten und die Seitenarme benötige ich ca. 1.50 - 2.00m Fluorocarbon je Vorfach. Das wird dann auch in die Pilk- und Naturköderruten eingehangen.
 
Ich fahre seit Jahren in den Süden Norwegen und bin grundsätzlich bei Mr. Floppy. Auch die Produktempfehlungen.

Bisher, und das hat sich für mich bewährt, nutze ich Fluorocarbon-Vorfächer wie folgt:

An den Spinruten vom Ufer für z.B. Makrele und MeFo eine 0.28er Fluo in 11.5kg Stärke. Direkt per FG Knoten an die 0.16er Geflochtene angebunden.
Länge ca. 1.00 - 1.50m.

Für die Spinruten vom Boot für Pollack & Co. eine 0,40er, auch per FG Knoten an die 0.16/0.20er Geflochtene angebunden.Auch hier ca. 1.00 - 1.50m.

Zum Pilk- und Naturköderangeln eine 0.60/0.80er per Swivel an die 0.24/0 26er geflochtene eingehangen. Daran dann der Pilker oder der Gummifisch.
Länge ca. 1.50m

Für selber gebaute Vorfächer mit 1-2 Anbisshaken nehme ich eine 0.80er.

Länge ca. 1.00 - 1.50m. Bedeutet mit Verlusten für die Knoten und die Seitenarme benötige ich ca. 1.50 - 2.00m Fluorocarbon je Vorfach. Das wird dann auch in die Pilk- und Naturköderruten eingehangen.
Bis 0,6 gebe ich Dir 100% recht, alles darüber ist vermutlich persönliches Sicherheitsempfinden, ich habe auch bei 0,6 keinen einzigen Fisch verloren
 
Bis 0,6 gebe ich Dir 100% recht, alles darüber ist vermutlich persönliches Sicherheitsempfinden, ich habe auch bei 0,6 keinen einzigen Fisch verloren

Ist in der Tat so.

Mein Kumpel sagt immer, "da holt der wieder den Anker raus". ⚓️🤣

Ich fühle mich besser damit, auf z.B. größeren Zielfischen mit einer 0.80er. Hat meiner Meinung auch bzgl. Scheuchwirkung keine Nachteile. Der Widerstand im Wasser bei Strömung ist auch bei 1.50m Länge minimal.

Die größeren Fischis würden bestimmt auch an einer 0.60er locker hoch kommen. Auch zwei Stück bei Vorfächern mit zwei Haken.
 
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Okay danke, das war neu für mich, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Fluocarbon als Vorfach und daran das Naturködervorfach… Da muss ich mir die Montagen noch mal genauer anschauen.

Nicht ganz. Ich nutze halt einen Knot Assist um mein Vorfach mit der Hauptschnur zu verbinden. Somit kann ich es bei Ruten mit Ringen, durch selbige kurbeln. Bei den schweren Ruten nehme ich meist normal Schnur als Vorfach, ca. 1,5m. Daran kommt der Wirbel und daran dann mit Springring der schwere Gufi, Pilker, Schleppblei, usw. Daher auch das lange Vorfach. Will ich jetzt NK Angeln machen, dann schneide ich es nicht ab, sondern hänge das NK Vorfach daran. So kann ich hin und her wechseln wie ich möchte.

Das NK Vorfach mache ich eigentlich Immer aus normaler Schnur, daher brauche ich eigentlich kein FC Vorfach davor. Ist aber der Köder ein Pilker oder Gufi, dann wäre dieser direkt an der Schnur und wenn die bei Dir FC sein muss, dann bleibt es auch wenn ich das NK Vorfach aus normaler Schnur nutze. Aber in der Stärke nehme ich eigentlich kein FC, denn da sehe ich keinen besonderen Vorteil. Den sehe ich bis 0,60 mm noch, darüber eher nicht.
 
ja, rein von der Tragkraft braucht man nix über 0.60mm... es geht nur um Abriebfestigkeit bei scharfen Zähnen.

vertikal habe ich das fisherman super stealth 55lb als wind-on-leader als Shock Leader (ca. 3m), daran kommt mein Vorfach. so kommt die geflochtene beim Landen nicht in Kontakt mit der Bootswand, wenn die Kinder der mal nicht aufpassen/unvorsichtig sind. ansonsten reichen auch 1,5m...
 
Ich verwende als Vorfach in Norwegen 0,60mm bis 1,00mm Daiwa Tournament Typ F. Das gibt es als 50m Spulen, damit kommt man eine ganze Weile hin.

Dieselbe Marke verwende ich auch, habe in dünneren Durchmessern fast immer nur beste Erfahrungen im Süßwasser gemacht.

Wir haben noch gar nicht über Haken und Wirbel als Verbindungselemente zwischen Vorfach und Hauptschnur gesprochen, die der TE ja wohl selbst anbinden will.....

Mit kleineren Haken wird das bei -den- empfohlenen Schnurstärken eher schwierig bis unmöglich, wenn Öhrhaken eingesetzt werden sollen (etwa beim Naturköderangeln).

Ich hatte schon in einem anderen Unterforum das "Authanic Wire" beschrieben, es lässt sich gut binden und knoten (auch in stärkeren Durchmessern). Allerdings sind auf der Spule nur 5 m, daraus lassen sich trotzdem 10 Vorfächer binden.

Je dicker und länger eine Schnur ist, umso mehr Widerstand zur Strömung hat sie, das bedeutet Köderversatz ! Ob dann an der Stelle und in der Tiefe geangelt werden kann, wo man es vorhat, bleibt fraglich....An Wirbeln kann ich die Aquantic Sicherheitswirbel (Edelstahl mit schwarzer Beschichtung) von SAENGER empfehlen.

Die Größe 4 trägt immerhin 35 kg, für fertiggebundene Vorfächer empfehle ich "Rig - Books".
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als einhänger reicht ein Snap zum Spinnfischen locker aus. wenn von hier, dann Profiblinker, die halten super, oder eben Selbstimport vom Alinesen. Ebenso Haken - kleiner als 1 oder 1/0 braucht man nicht und da geht 0.40er schon gut. bei 3/0, 5/0 oder 8/0 brauchen wir nicht reden, da geht "alles".
 
Ans Ende des FC kommt bei mir ein original Mustad Fastback-Clip. Da geht der Köderwechsel Ruck Zuck, das ganze hält auch und da geht nicht auf. Die gibt es beim Forumpartner .
 
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