Hallo Zusammen! 
Wie versprochen hier mein kleiner Reisebericht von unserem diesjährigen Familienurlaub auf Spildra. Familienurlaub heißt, wir sind nicht nur auf dem Wasser, wenngleich das Angeln keine Nebensache ist. Hinzu kam dieses Jahr, dass wir uns zeitgleich mit einigen anderen NAFFEN uns dort getroffen haben, um auch nochmal einen alten guten Freund zu „besuchen“ dem wir nach seinem Willen dort 2024 der See übergeben haben.
Am 14.08.2026 spätem Nachmittag ging es daheim mit dem Auto los in Richtung Rostock, um die Nachtfähre nach Trelleborg zu nehmen. Trelleborg erreichten wir am frühen Morgen und dieser eine lange Fahrtag durch Schweden lag vor uns. Unser Ziel, das Medlefors-Hotel (sehr empfehlenswert) in Skellefteå erreichen wir gegen 21:30 Uhr, guter Service, gute Zimmer, gute Betten und en erstklassiges Frühstück.



Am nächsten Tag nach dem Frühstück noch das letzte Stück bis Alta, wo wir so gegen 15:00 Uhr eintrafen. Hier haben wir unsere letzten kleinen Besorgungen gemacht und dann unsere Vermieter angerufen, dass sie uns in Hamnebukt gegen 18:15 Uhr mit dem Kutter abholen können. Hier stießen wir auch mit einem Teil unserer Reisegruppe (Svenja, Hanjo und Gabi) zusammen, welche einen etwas anderen Weg der Anreise hatten. Nach der überaus herzlichen Begrüßung durch Sigrid und Trond schnell die Autos entpackt und abgestellt, den Kutter beladen und übergesetzt zur Insel. Die Autos müssen am Festland stehen bleiben, egal wie man auch die Anreise gestaltet, die Fähren von Burfjord und/oder Skjervoy sind so klein, dass keine Fahrzeuge mitgenommen werden können. Am Ausgang des Jökelfjords das erste von vielen Highlights des Urlaubs. Eine Gruppe Delphine, erwachsene Tiere und Jungtiere, hatte sich, mit sichtlichem Spaß, die Zeit genommen uns ein gutes stück der 30-mintigen Überfahrt zu begleiten. Ein wirklich schönes Erlebnis, diese Tiere direkt neben, vor, hinter und unter dem Kutter zu beobachten. Dazu noch die unter den Wolken durchscheinende Abendsonne und seine Liebsten an der Seite, ein wirklich schöner und emotionaler Moment, der für die anstrengende Anreise entschädigte.


Dann das übliche Ritual. Kutter entladen, Haus einräumen und die Einweisung durch Sigrid, was sie auch nach den 19 Jahren die wir uns schon kennen, sehr, sehr ernst nimmt und Punkt für Punkt abarbeitet. Natürlich hat sie auch wieder für uns alle gekocht, ein Eintopf von Boknafisch mit leicht mediterranem Hauch, der diesmal besonders gut gelungen ist, was nicht bei jedem Besuch so war. 😊 Wir saßen dann alle noch bei einem Bierchen zusammen, bevor es in Falle ging. Der nächste Tag versprach in der Vorhersage Regen und etwas Wind, was auch so eintrat. Also ausschlafen, ganz entspannt Angelzeug fertigmachen, Boote bestücken, bei Roy und Rita in dem kleinen Landhandel noch Bier besorgt. Hier auf der Insel gibt es auch einen kleinen Gemeindeverein, wo zum Beispiel die Frauen Wolle von den vielen Schafen der Insel versticken, zu Socken, Pullovern, kleinen Teppichen und dergleichen. Immer ein nettes Mitbringsel dem meine Sani sowieso nicht widerstehen kann. 😊 Der Umsatz stieg beachtlich, da mit Svenja und Gabi noch zwei Frauen mit waren, die das mindestens ähnlich sahen, wie die Sani. Das Haus um Svenja wagte doch tatsächlich bei gutem Regen an diesem Tag noch eine Ausfahrt, leider mit überschaubarem Erfolg. Aber ist halt so, die Waffen sind scharf, das Boot startklar und das Meer vor der Tür, da will man es wenigstens versuchen. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Für das erste Fischessen hat dann wohl doch gereicht. Sani und ich entschlossen uns für einen Spaziergang im Friesenerz, während Lukas Netflix quälte.


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Der nächste Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück und heute lies es das Wetter zu, dass wir Angeln gehen konnten. Also am späten Vormittag raus aufs Wasser! Sani wollte noch nicht, sie zog vor den Tag in Ruhe zu verbummeln.
Ich sage ja meistens: Vor allem Tackle, Köder, Tide und Mondphasen kommt Revierkenntnis, Revierkenntnis und nochmal Revierkenntnis! Insofern ging es erstmal an die bekannten Stellen. Ich sag mal, es ließ sich zäh an und ich dachte, dass könnte ja diesmal etwas schwieriger werden. Der Kvaenangen bietet an sich eine hervorragende Angelei auf Großdorsch und Heilbutt ohne irgendwie ansatzweise Richtung offshore zu müssen. Die anderen Gesellen wie Steinbeißer, Schellfisch und Co sind natürlich auch immer vertreten. Der erste Fisch kam ins Boot, ein Steini. Bei dieser Gattung ist im Allgemeinen etwas Vorsicht geboten, beißen lassen sollte man sich nicht von denen! Jedenfalls zappelte das Vieh wie verrückt und flog vom Pilker gelöst, Richtung Pilkertasche. Warum auch immer wollte ich nachgreifen. 🙈 Den Steini habe ich nicht erwischt, dafür einen Pilker mit einem dicken Drilling. Scheiße, vorher noch die Moralpredigt der Sani angehört, die uns zwingend die Sanitätstasche mitgegeben hat und dann das. Was nun? An durchkneifen war bei der Größe und Dicke des Drillings nicht ansatzweise zu denken. Hilft nichts: Lukas gib mir mal das Messer! War ja zum Glück noch alles sauber und jungfräulich. Den Widerhaken freigeschnitten und die Wunde versorgt. Später dann daheim das Ganze noch ordentlich desinfiziert und verbunden. Weiterangeln oder weitersuchen war angesagt, denn es ging nicht gleich so, wie wir es von hier gewohnt waren. Also nochmal alles gedanklich durchgespielt und die Strategie und die bekannten Plätze nur leicht verändert und der Erfolg stellte sich massiv ein. Wunderschöne Dorsche wanderten in unsere Kisten. Noch keine ganz großen Torpedos, denn wir hatten sonst hier immer einige 20 kg+, aber wirklich tolle Fische zwischen so 6 -13 kg. Es waren auch ein paar Köhler dabei, aber wer mich kennt, ich versuche diese Fische für die Kiste zu vermeiden. Werde eh nie verstehen, wieso manche sich die Fischkiste für daheim mit Köhler voll machen. Die Köhler haben wir, wenn es ging sofort wieder zurückgesetzt. Als wir die Fische gefunden hatten, haben wir aufgrund der Menge schnell das Angeln eingestellt. Das muss ja noch filetiert werden und in Arbeit soll es ja auch nicht ausarten. Am Ende waren es knapp 20 kg Filet, zu 90% feinstes Dorschfilet der Rest Köhler und Steinbeißer. Ein schöner und erfolgreicher erster Angeltag ging zu Ende. Am nächsten Abend gab es dann Fisch zum Abendessen.


Am Folgetag wollten auch Lukas und ich es der Sani gleichtun und es ganz, ganz gemächlich machen. Geplant war angeltechnisch nur die 2-3 h um Höchststand der Flut aufs Wasser zu gehen. Ansonsten war etwas wandern und fauli angesagt. Gesagt getan! Als Ziel zum Angeln sollte es diesmal der Darupgrunnen sein, nicht weit weg vom Hafen. Hier hatte ich die Jahre zuvor nie gescheite Fische gefangen. Trond sagte mir aber am Vorabend, dass es dort sehr speziell ist mit großen Fischen und das Beißfester immer sehr klein ist. Aber gute Köhler und sehr große Dorsche sollten in diesem Fenster dann zu fangen sein. Ich nehme es vorweg, er hatte Recht. Okay wieder kein, wie Lukas sagt, Torpedo dabei aber stramme Fische, drei gute Dorsche mit um 1 m und ein strammer Köhler von etwas ca. 90 cm durften dann mitfahren. Also fix wieder Hafen gefahren und die Fische versorgen, außerdem hat das Bier gewartet. 🍻 Angeln können wir ab heute noch genug, sagte ich zu Lukas, denn das Wetter passt. Im Hafen kam mir Gabi schon ganz aufgeregt entgegen. Hermi, hermi, hermi die Svenja hat nen Butt gefangen, einen großen, einen sehr großen Butt. Ich dachte gleich, hat die kleine Zwecke mit ihren 55 kg wieder zugeschlagen und ihren Namen Ehre gemacht. Vor dem Filetierhaus standen Hanjo und Svenja und berichteten mir von der Story. Ein Butt mit exakt 160 cm und minimal über 60 kg lag im Filetierhaus. Liebe NAFFEN, ich möchte an der Stelle keine Diskussion über die Entnahme solcher Fische! Svenja weiß genau was sie wann tut, sie hat dort die letzten Jahre schon sehr, sehr viele Butts über 20 kg gefangen und einen sogar deutlich über 2 m, die alle wieder schwimmen. Bei dem Butt war die Entscheidung dann doch relativ einfach. Der Köder war nicht mehr zu sehen und sie bat mich, ihr dabei zu helfen diesen rauszuschneiden ohne den Kopf massiv zu zerstören. Den Kopf wollten wir mit unseren Gastgebern gemeinsam am Samstag auf norwegische Art essen. Also fix das Messer raus, meine paar Fische gemacht und dann den Jig beim Butt rausgeschnitten und gleich noch die 4 großen Filets runtergeledert. Geht natürlich nicht ohne ein Prost auf die Fängerin! Petri Svenja 🥂

Ich dachte, so ne Maschine an Butt wäre auch mal für mich oder Lukas ne Maßnahme. Die Gedanken sollten sich am nächsten Tag gleich bewahrheiten.
Ende Teil 1, Fortsetzung folgt…

Wie versprochen hier mein kleiner Reisebericht von unserem diesjährigen Familienurlaub auf Spildra. Familienurlaub heißt, wir sind nicht nur auf dem Wasser, wenngleich das Angeln keine Nebensache ist. Hinzu kam dieses Jahr, dass wir uns zeitgleich mit einigen anderen NAFFEN uns dort getroffen haben, um auch nochmal einen alten guten Freund zu „besuchen“ dem wir nach seinem Willen dort 2024 der See übergeben haben.
Am 14.08.2026 spätem Nachmittag ging es daheim mit dem Auto los in Richtung Rostock, um die Nachtfähre nach Trelleborg zu nehmen. Trelleborg erreichten wir am frühen Morgen und dieser eine lange Fahrtag durch Schweden lag vor uns. Unser Ziel, das Medlefors-Hotel (sehr empfehlenswert) in Skellefteå erreichen wir gegen 21:30 Uhr, guter Service, gute Zimmer, gute Betten und en erstklassiges Frühstück.



Am nächsten Tag nach dem Frühstück noch das letzte Stück bis Alta, wo wir so gegen 15:00 Uhr eintrafen. Hier haben wir unsere letzten kleinen Besorgungen gemacht und dann unsere Vermieter angerufen, dass sie uns in Hamnebukt gegen 18:15 Uhr mit dem Kutter abholen können. Hier stießen wir auch mit einem Teil unserer Reisegruppe (Svenja, Hanjo und Gabi) zusammen, welche einen etwas anderen Weg der Anreise hatten. Nach der überaus herzlichen Begrüßung durch Sigrid und Trond schnell die Autos entpackt und abgestellt, den Kutter beladen und übergesetzt zur Insel. Die Autos müssen am Festland stehen bleiben, egal wie man auch die Anreise gestaltet, die Fähren von Burfjord und/oder Skjervoy sind so klein, dass keine Fahrzeuge mitgenommen werden können. Am Ausgang des Jökelfjords das erste von vielen Highlights des Urlaubs. Eine Gruppe Delphine, erwachsene Tiere und Jungtiere, hatte sich, mit sichtlichem Spaß, die Zeit genommen uns ein gutes stück der 30-mintigen Überfahrt zu begleiten. Ein wirklich schönes Erlebnis, diese Tiere direkt neben, vor, hinter und unter dem Kutter zu beobachten. Dazu noch die unter den Wolken durchscheinende Abendsonne und seine Liebsten an der Seite, ein wirklich schöner und emotionaler Moment, der für die anstrengende Anreise entschädigte.


Dann das übliche Ritual. Kutter entladen, Haus einräumen und die Einweisung durch Sigrid, was sie auch nach den 19 Jahren die wir uns schon kennen, sehr, sehr ernst nimmt und Punkt für Punkt abarbeitet. Natürlich hat sie auch wieder für uns alle gekocht, ein Eintopf von Boknafisch mit leicht mediterranem Hauch, der diesmal besonders gut gelungen ist, was nicht bei jedem Besuch so war. 😊 Wir saßen dann alle noch bei einem Bierchen zusammen, bevor es in Falle ging. Der nächste Tag versprach in der Vorhersage Regen und etwas Wind, was auch so eintrat. Also ausschlafen, ganz entspannt Angelzeug fertigmachen, Boote bestücken, bei Roy und Rita in dem kleinen Landhandel noch Bier besorgt. Hier auf der Insel gibt es auch einen kleinen Gemeindeverein, wo zum Beispiel die Frauen Wolle von den vielen Schafen der Insel versticken, zu Socken, Pullovern, kleinen Teppichen und dergleichen. Immer ein nettes Mitbringsel dem meine Sani sowieso nicht widerstehen kann. 😊 Der Umsatz stieg beachtlich, da mit Svenja und Gabi noch zwei Frauen mit waren, die das mindestens ähnlich sahen, wie die Sani. Das Haus um Svenja wagte doch tatsächlich bei gutem Regen an diesem Tag noch eine Ausfahrt, leider mit überschaubarem Erfolg. Aber ist halt so, die Waffen sind scharf, das Boot startklar und das Meer vor der Tür, da will man es wenigstens versuchen. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Für das erste Fischessen hat dann wohl doch gereicht. Sani und ich entschlossen uns für einen Spaziergang im Friesenerz, während Lukas Netflix quälte.


Video

Der nächste Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück und heute lies es das Wetter zu, dass wir Angeln gehen konnten. Also am späten Vormittag raus aufs Wasser! Sani wollte noch nicht, sie zog vor den Tag in Ruhe zu verbummeln.
Ich sage ja meistens: Vor allem Tackle, Köder, Tide und Mondphasen kommt Revierkenntnis, Revierkenntnis und nochmal Revierkenntnis! Insofern ging es erstmal an die bekannten Stellen. Ich sag mal, es ließ sich zäh an und ich dachte, dass könnte ja diesmal etwas schwieriger werden. Der Kvaenangen bietet an sich eine hervorragende Angelei auf Großdorsch und Heilbutt ohne irgendwie ansatzweise Richtung offshore zu müssen. Die anderen Gesellen wie Steinbeißer, Schellfisch und Co sind natürlich auch immer vertreten. Der erste Fisch kam ins Boot, ein Steini. Bei dieser Gattung ist im Allgemeinen etwas Vorsicht geboten, beißen lassen sollte man sich nicht von denen! Jedenfalls zappelte das Vieh wie verrückt und flog vom Pilker gelöst, Richtung Pilkertasche. Warum auch immer wollte ich nachgreifen. 🙈 Den Steini habe ich nicht erwischt, dafür einen Pilker mit einem dicken Drilling. Scheiße, vorher noch die Moralpredigt der Sani angehört, die uns zwingend die Sanitätstasche mitgegeben hat und dann das. Was nun? An durchkneifen war bei der Größe und Dicke des Drillings nicht ansatzweise zu denken. Hilft nichts: Lukas gib mir mal das Messer! War ja zum Glück noch alles sauber und jungfräulich. Den Widerhaken freigeschnitten und die Wunde versorgt. Später dann daheim das Ganze noch ordentlich desinfiziert und verbunden. Weiterangeln oder weitersuchen war angesagt, denn es ging nicht gleich so, wie wir es von hier gewohnt waren. Also nochmal alles gedanklich durchgespielt und die Strategie und die bekannten Plätze nur leicht verändert und der Erfolg stellte sich massiv ein. Wunderschöne Dorsche wanderten in unsere Kisten. Noch keine ganz großen Torpedos, denn wir hatten sonst hier immer einige 20 kg+, aber wirklich tolle Fische zwischen so 6 -13 kg. Es waren auch ein paar Köhler dabei, aber wer mich kennt, ich versuche diese Fische für die Kiste zu vermeiden. Werde eh nie verstehen, wieso manche sich die Fischkiste für daheim mit Köhler voll machen. Die Köhler haben wir, wenn es ging sofort wieder zurückgesetzt. Als wir die Fische gefunden hatten, haben wir aufgrund der Menge schnell das Angeln eingestellt. Das muss ja noch filetiert werden und in Arbeit soll es ja auch nicht ausarten. Am Ende waren es knapp 20 kg Filet, zu 90% feinstes Dorschfilet der Rest Köhler und Steinbeißer. Ein schöner und erfolgreicher erster Angeltag ging zu Ende. Am nächsten Abend gab es dann Fisch zum Abendessen.


Am Folgetag wollten auch Lukas und ich es der Sani gleichtun und es ganz, ganz gemächlich machen. Geplant war angeltechnisch nur die 2-3 h um Höchststand der Flut aufs Wasser zu gehen. Ansonsten war etwas wandern und fauli angesagt. Gesagt getan! Als Ziel zum Angeln sollte es diesmal der Darupgrunnen sein, nicht weit weg vom Hafen. Hier hatte ich die Jahre zuvor nie gescheite Fische gefangen. Trond sagte mir aber am Vorabend, dass es dort sehr speziell ist mit großen Fischen und das Beißfester immer sehr klein ist. Aber gute Köhler und sehr große Dorsche sollten in diesem Fenster dann zu fangen sein. Ich nehme es vorweg, er hatte Recht. Okay wieder kein, wie Lukas sagt, Torpedo dabei aber stramme Fische, drei gute Dorsche mit um 1 m und ein strammer Köhler von etwas ca. 90 cm durften dann mitfahren. Also fix wieder Hafen gefahren und die Fische versorgen, außerdem hat das Bier gewartet. 🍻 Angeln können wir ab heute noch genug, sagte ich zu Lukas, denn das Wetter passt. Im Hafen kam mir Gabi schon ganz aufgeregt entgegen. Hermi, hermi, hermi die Svenja hat nen Butt gefangen, einen großen, einen sehr großen Butt. Ich dachte gleich, hat die kleine Zwecke mit ihren 55 kg wieder zugeschlagen und ihren Namen Ehre gemacht. Vor dem Filetierhaus standen Hanjo und Svenja und berichteten mir von der Story. Ein Butt mit exakt 160 cm und minimal über 60 kg lag im Filetierhaus. Liebe NAFFEN, ich möchte an der Stelle keine Diskussion über die Entnahme solcher Fische! Svenja weiß genau was sie wann tut, sie hat dort die letzten Jahre schon sehr, sehr viele Butts über 20 kg gefangen und einen sogar deutlich über 2 m, die alle wieder schwimmen. Bei dem Butt war die Entscheidung dann doch relativ einfach. Der Köder war nicht mehr zu sehen und sie bat mich, ihr dabei zu helfen diesen rauszuschneiden ohne den Kopf massiv zu zerstören. Den Kopf wollten wir mit unseren Gastgebern gemeinsam am Samstag auf norwegische Art essen. Also fix das Messer raus, meine paar Fische gemacht und dann den Jig beim Butt rausgeschnitten und gleich noch die 4 großen Filets runtergeledert. Geht natürlich nicht ohne ein Prost auf die Fängerin! Petri Svenja 🥂

Ich dachte, so ne Maschine an Butt wäre auch mal für mich oder Lukas ne Maßnahme. Die Gedanken sollten sich am nächsten Tag gleich bewahrheiten.
Ende Teil 1, Fortsetzung folgt…


















