Skarnsundet Fjordsenter Trondheimfjord Ende September 2019

Regloh68

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Montag, 23.09.2019 Teil 2

Wir begannen also nun damit den Bereich hinter dem Straumen von Staumen zu beangeln - insbesondere den Bereich um die kleine Insel "Rolsoya" herum. Hier die Karte:

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Dieses Gebiet ist insgesamt relativ flach. Wassertiefen im nahen Uferbereich der Insel Rolsoya zwischen 3 Meter bis 20 Meter - etwas weiter weg von der Insel bis maximal 34 Meter. Uns wurde für das Gummifischangeln geraten in Ufernähe ins flache Wasser zu werfen und langsam ins tiefere Wasser einzukurbeln. Dies sollte Erfolg bringen und auch Hänger vermeiden.

Wir begannen allerdings mit unseren kunstvoll bestückten und aromatisch riechenden, vorweihnachtlichen Tannenbäumen den Fisch mit Pilkbewegungen zum Anbiss zu verlocken.

Dies funktionierte auch hervorragend! - Schon beim ersten Ablassen fing ich einen Dorsch! - Allerdings hatte der nur ca 18 cm:a055: - beim 2. Ablassen gab es eine Steigerung auf knapp über 20 cm!:a055: - Damit waren natürlich schon mal 2 Filetfetzen weg - aber das Boot auch entschneidert. Stefan erging es genau so. Die "kleinen Strolche" waren es, die unsere Fetzen haben wollten - von maßigen Fischen keine Spur bei dieser Fangmethode heute. Ein kleiner Seelachs ging uns auch noch an den Pilker unserer Montagen, den wir als Köderfisch aufbewahrten.

Natürlich schwimmen diese Dorsche alle wieder. Es ist aus unserer Sicht nicht im Sinne des Erfinders, so viele untermaßige Fische zu haken - die sollen noch wachsen, und dies möglichst unverletzt!

Darum stellten wir diese Angelmethode für heute ein und Stefan begab sich auf die "Pirsch":

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Stefan bei der Suche nach Fisch...............

Wir fuhren dabei rund um die Insel herum und versuchten nun unser Glück mit unseren Gummifischen.

Wir begannen vor dem Südteil der Insel in einem Bereich wo es in Ufernähe 3 bis 15 Meter flach war. Ich hatte meine leichte Rute zur Hand genommen und den, mit Kevin auch besprochenen, Jenzi-Rivershad in Silber mit grünem Schwanz in 9 cm am 24 gr Kopf angehängt.

Erster Wurf - ca. 30 Meter weit in die Abdrift, etwas seitlich zum Gelände - absinken lassen - noch 15 Meter Schnur nachgegeben - langsames Kurbeln vom flachen in tiefere Wasser - noch ca. 15 Meter zu Kurbeln - da kam der Einschlag!!! - kurz nachgegeben - Anschlag - der sitzt!!! Ich begann zu pumpen und die Bremse wurde etwas nachgestellt, so dass der Fisch noch Schnur nehmen konnte, was er aber zunächst nicht tat, sondern mitkam. Als wir den Fisch an der Oberfläche sahen legte er dann doch eine stramme Flucht bis zum Grund hin - und nach 20 Metern hochpumpen konnten wir unseren ersten Pollack dieses Urlaubs ins Boot holen.

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Der erste Pollack des Urlaubs ist im Boot...............

Stefan hatte natürlich auch auf Gummifisch umgestellt und vertraute auf sein "Möhrchen". Kurz nach meinem Pollack konnte ich folgende Aufnahmen machen:

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Der "Möhrchen-Joker" hat gestochen:a020: - ein maßiger Dorsch!:a020:

Das war ja ein "Gummifisch-Auftakt" nach Maß"! - Super! - Dachten wir jedenfalls!:a055: - also probierten wir es weiter mit dieser Methode................zunächst natürlich an der Stelle, wo wir die Fische gefangen hatten - alledings ohne jeden weitern Biss.

Wir umfuhren die Insel und suchten nach Fisch - es wurde auch immer wieder Fisch angezeigt und wir warfen und kurbelten fleißig weiter - gewiss noch 2 Stunden lang - ohne Erfolg!

Wir versuchten wirklich alles! - Ich hatte eine Kiste Wobbler dabei, die ich auch schon erfolgreich zum Beispiel vor Sotra-Brygge auf Pollack und Köhler im Einsatz hatte. Die "Rapalla Deep Tail Dancer":

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Diese Ausführung ist 11 cm lang und läuft, je nach Schleppgeschwindigkeit, bis zu 9 Meter tief.

Stefan entschied sich für den bräunlichen, ich nahm den oberen, silbernen mit Rot- und Blauanteilen.........eigentlich beides wirkliche Waffen, wenn sonst nichts geht. Das bestätigte uns auch Kevin bei unserem ersten Gespräch im Shop.

Stefan legte den kleinsten Gang ein und ich sah zu, daß die Wobbler liefen und ins Wasser kamen - diese Wobbler machen gut Druck im Wasser und krümmen die Ruten schon ganz ordentlich - ca 50 Meter Schnur ließen wir ab - danach die Bremse sensibel eingestellt, damit der Fisch nicht sofort aufschlitzt oder gar die Rute Schaden nimmt bei einem Anbiss und damit man den Anbiss auch hört!!! - so schipperten wir gemütlich, bei Traumwetter ein gutes Stündchen um das Inselchen herum - aber das Kreischen der Bremsen durch den Anbiss eines Fisches blieb leider aus.

Wir angelten nun bereits 8 Stunden an diesem Tag - inzwischen war es kurz vor 17:00 Uhr - gefangen haben wir 2 maßige Fische - also alles andere als ein Traum-Angeltag, trotz des traumhaften Wetters und toller Umgebung.

Also machten wir uns auf den Weg zurück zum Skarsundet Fjordsenter und machten noch einige schöne Aufnahmen von der anderen Seite des Fjordsenters mit Einfahrt in den Hafen:

[GALLERY=media, 138861]Skarsundet Einfahrt Hafen Lang erstellt von Regloh68, 9. Oktober 2019 um 12:02 Uhr[/GALLERY]
Video erstellt von Holger mit iPhone7

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Nachdem wir den Hafen erreicht haben war der Fisch schnell versorgt. Den filetierten Dorsch haben wir nicht eingefroren sondern eingepackt in Folie in den Kühlschrank gelegt. Am Vortag hatten wir das auch mit einem Seelachs so gemacht. Es sollte ja auch mal Fisch zu essen geben.

Im Filetierhaus trafen wir auch auf andere Angler. Diese hatten heute einen ähnlich schweren Stand wie wir. Ein Kollege, der zu viert auch den ganzen Tag unterwegs war erzählte, daß die sogar gar keinen maßigen Fisch gefangen hätten - wohlgemerkt: zu viert!!!

Sehr interessant war allerdings das Gespräch mit einem anderen Angler, der heute zusammen mit Kevin unterwegs war um gezielt auf Leng zu fischen. Und dies gelang! Auf dem Filtiertisch lag ein Leng von gut und gerne 1,30 Meter - und daneben ein zweiter, der auch an der Meter-Marke schnupperte - da kann mann nur sagen: Petri-Heil!!!:a020::a020:

Zur Information für Euch:

Kevin und Tom begleiten auch Gäste auf ihren Touren, falls dies gewünscht werden sollte. Kevin hat ja heute zum Beispiel bewiesen, daß er gute Leng-Stellen kennt. Auch zum gezielten Pollack-Angeln kann man Tom und Kevin ansprechen. Tom berichtete bei einer anderen Gelegenheit vom Angeln im Fluß auf Forelle und Lachs und wir sahen die leckeren Resultate in eingeschweißter Form in einer der Truhen des Kühlhauses, wo übrigens ausreichend Kapazitäten vorhanden sind für Eure Fänge.

Für Interessierte an Begleitung zu diversen Angeleien, auch vom Ufer aus, ist es sicherlich sehr sinnvoll einfach mal Tom oder Kevin im Fjordsenter anzurufen - beides nette und fachkompetente Vollblut-Angler.

Dann trafen wir noch mit Phil Dale zusammen. Phil als Brite spricht hervorragend English!!:a055: - Wir nicht!!:a055: - Aber mit meinem Schul-English gepaart mit Gestik und Mimik war es schon möglich sich zu unterhalten. Wir erzählten ihm von unserem heutigen Angeltag. Er war nicht überrascht über das für uns unbefriedigende Ergebnis, da die Fische nicht in Beisslaune seien. Dies könne sich aber noch ändern, meinte er. Er emphal uns 2 Stellen zu beangeln, unweit des Übergangs zum Beitstandfjorden. Hierzu im Bericht zum 24.9. mehr..........................

Das erste Bierchen war in der Zwischenzeit vernichtet und es wurde Zeit aus den Angelsachen rauszukommen und die Küche zu entern:

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Leberkäs mit Spiegelei, Bratkartoffeln und Gemüse - das passte!:a020:

Auf das Gemüse schlich sich noch ein ordentlicher Klecks Sauce Hallandaise - wer will denn im Urlaub schon abnehmen!?!?:biglaugh:

Von der Terasse aus konnten wir den ersten Uferangler beobachten - es wurden später im Laufe des Abends noch mehr, die mit Kopflampen am Ufer des Hafens mit der Spinnrute unterwegs waren.......................

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Das nächste Tuborg-Green war bereits im Anschlag:a015: - und wir begannen uns auf den nächsten Tag vorzubereiten. Wir hattren ja das Gespräch mit Phil Dale, der uns die für uns neuen Stellen sogar in unserem Kartenplotter markiert hatte - da wollten wir auf jeden Fall mal probieren. Außerdem hatten wir ja im Filetierhaus 2 schöne Lengs gesehen - und einen Naturköder hatten wir ja aufbewahrt - das wollten wir nebenbei mit der toten Rute am Running-Boom-Systhem mal probieren - Zielfisch sollte aber Pollack und Seelachs bleiben......................

Am 24.9. gab es eine Besonderheit, auf die ich schon, auch in Absprache mit Frank, etwas vorbereitet war. Ich sollte Geburtstag haben - mit Frank war verabredet, dass ich für die Getränke sorgen wollte. Bereits auf der Hinfahrt besorgte ich kurz vor Straumen 2 Paletten Tuborg-Green und von zu Hause hatte ich einen Würfel Kümmerling und einen Würfel Bovenkerck Anis bereits mitgebracht. Frank wollte einen großen Nudelsalat machen und seine Thüringer Würstchen grillen. Mit Tom war verabredet, daß diese kleine Feier auf der Terasse vor dem Shop/Büro stattfinden wird. Natürlich war die Gruppe um Frank, sowie Kevin und Tom eingeladen - ich hatte also Gäste! - hoffentlich klappt das alles......................:a0155:

Also: Besser bzw. erfolgreicher Angeln, Party organisieren, geselligen Abend haben - so der Plan für den folgenden 24.9. in Kurzform

Ob das so gelingt? - Abwarten! - Fortsetzung folgt...........................
(sobald es meine Zeit erlaubt!!!)

Hier noch die Bilder des Tages:

[GALLERY=media, 138858]Skarnsundet 23.9.2019 erstellt von Regloh68, 4. Oktober 2019 um 15:34 Uhr[/GALLERY]
Video erstellt von Holger mit iPhone7
 

Regloh68

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Dienstag, 24.09.2019 Teil 1

Dienstag früh, 06:00 Uhr Skarnsundet Fjordsenter:

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Keine Wolke am Himmel. Die Temperatueren sollten heute auf bis auf 15°C steigen bei Ostwind bis 3m/s. Das waren sehr schöne Aussichten!

Tide heute:

Hochwasser: 07:57 Uhr
Niedrigwasser: 14:39 Uhr
Hochwasser: 20:37 Uhr

also war die beste Beissphase wohl ab ca. 15:00 Uhr zu erwarten.

Ich hatte ja heute Geburtstag und Stefan hatte sogar ein kleines Geschenk für mich - es war ein kleiner silberner Pilker, 50 gr.:

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Offen gestanden sah der für mich nicht gerade wie eine ultimative Fangmaschine aus:a055: - Na ja, dachte ich - vielleicht kann man ja den Drilling abmachen und durch den Sprengring eine Kordel ziehen - dann geht das Teil vielleicht als "Karnevals-Orden" durch.:a055: - Trotzdem hängte ich den später in meine Relingtasche ein. Stefan hatte das Teil im Shop besorgt - und natürlich für sich selbst auch einen!

Dieser "Karnevals-Orden" mit Drilling sollte morgen und übermorgen eine entscheidende Rolle spielen!!!

Nach, wieder einmal, einem sehr guten Frühstück brachen wir auf und waren bereits gegen 08:00 Uhr an der ersten Angelstelle für heute. Wir wollten die beiden Stellen ausprobieren, die uns gestern Phil Dale in unserem Kartenplotter markiert hatte. Diese lag, nur gut 12 Minuten Fahrzeit vom Fjordsenter entfernt kurz vor dem Übergang zum Beitstadfjorden:

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Auf diesem Kartenausschnitt, leider nicht zu erkennen, gab es im markierten Bereich, ca 50m bzw. 100 m vom West-Ufer entfernt zwei "Löcher" von 55m und 59m. Und hierin stand tatsächlich fast immer Fisch, genau wie Phil uns gesagt hatte. Küchendorche sollte man hier gut fangen können mit leichtem Pilker - am Vorfach sollten wir noch ein oder zwei Gummimacks vorschalten und hohe, ruckartige Pilkbewegungen machen, riet er uns. So begannen wir auch unsere Versuche.

Zur weiteren Orientierung für Euch hier ein Bild:

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Wunderbares Wetter und fast "Ententeich"

Nach zwei Vesuchen ging mir ein sehr schöner Lippfisch von gut 40 cm an den Haken, der wieder schwimmen durfte:

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Es bissen noch einige kleine Dorsche, alle untermaßig! Na ja - wenigstens bleibt heute wieder keiner von uns beiden Schneider - das stand schon mal fest!:wink:

Diese beiden Stellen sind sehr hänger-gefährlich - das stellten wir, insbesondere ich, bereits heute früh mehrmals fest. Stefans Hänger konnten alle wieder gelöst werden, aber ich verlor meine erste Montage für heute und auch die ersten 60 Meter Schnur....................

Wir wechselten den Platz und fuhren in den Beitstadfjorden, wieder in den Bereich westlich der Insel Hooya. Dort wollten wir Speedpilken und auch, wie gestern bereits vorbereitet, eine tote Rute hinten dran hängen, um vielleicht einen Leng fangen zu können.

Hierfür hatten wir ein Running-Boom vorbereitet:

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2 Meter 1,00er Vorfachschnur - in den Korkenzieher-Wirbel wird das Köderfisch-Systhem eingehängt - in den Einhänger kam ein 250 gr- Bergmann ohne Drilling

Hier das Systhem, an dem ich den Köderfisch befestigte:

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Beide Einzelhaken zog ich innen vom Maul aus durch ein Auge des Köderfisches hindurch - so hat man einen relativ geraden Verlauf der Schnur. Die beiden Einzelhaken wurden dann seitlich und natürlich versetzt voneinander durch die Haut des Köderfisches gezogen. Das geht erstaunlich einfach! Ich habe leider vergessen das fertig zu fotografieren - darum hier ein Bild der fertigen Montage an einer Makrele. Wir hatten einen kleinen Seelachs:

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Dies wird dann in das Running-Boom-System eingedreht (Korkenzieher-Wirbel). Stefan hängte das dann an seine Bootsrute, stellte die Bremse entsprehend ein und ließ den Köder ca 5 Meter über Grund laufen........................

Wir wollten uns ansonsten natürlich auf Köhler und Pollack konzentrieren und Speedpilken..................

Frank war inzwischen auch zu uns gestoßen:

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Traumwetter..................

Inzwischen war es ca. 11:00 Uhr geworden - Fangerfolge blieben bislang, was maßige Fische anging, aus!

Dafür hatte ich einen weiteren Hänger mit Köderverlust und weitere gut 80 Meter Schnur waren ebenfalls futsch! Auch Stefan hatte Hänger, die aber wieder gelöst werden konnten...............war schon fast wie auf der Kirmes.............immer schön um die Schnur rumfahren und ab und zu ziehen.............nur, daß hier die nächste Fahrt nie rückwärts ging:a055: - Noch war Humor vorhanden...................

Wir bemühten uns also sehr etwas maßiges ans Band zu bekommen und ich hatte einen tollen Drill mit einem kampfstarken Fisch, den ich aber, passend zum heutigen Angeltag für mich, wieder verlor - und das nach 3 strammen Fluchten.

Wenigstens konnte Stefan einige schöne Köhler ins Boot holen:

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Petri-Heil!:a020:

Wir befanden uns nun ich einer Art "Kurz-Beißphase". Das war zwischen 13:45 Uhr und 14:30 Uhr. Diese gestaltete sich so, daß ich mit Hänger lösen beschäftigt war und Stefan Seelachse drillte:a055:

Bitteschön - noch einer:

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:a020::a020:

45 Minuten lang wechselten sich Drills von Stefan und Hänger von mir ab - dann hörte der Fisch wieder auf zu beissen - und es gab an diesem Platz nur noch Hänger:a055:, bei beiden!

Unser Köderfisch am Running-Boom sah immer noch hervorragend aus - Leider!!!:a055: - Er interessierte den Leng nicht, wenn er denn überhaupt am Platz war. Natürlich versuchten wir auch das weiter.

Nach einem weitern Abriss und weiteren 80 Metern Schnurverlust stellte ich das Angeln ein. Heute war wohl nicht mein Angel-Glückstag - Sowas soll es geben! Stefan konnte auch keine Bisse mehr verbuchen und so kehrten wir zu dem Ausgangspunkt unseres heutigen Angels zurück - zu den beiden "Phil-Dale-Löchern".

Und tatsächlich - hier konnte Stefan noch 3 schöne maßige Dorsche fangen - also war der Tipp von Phil gut, wenn es um Küchendorsche geht!:a020:

Gegen 16:30 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg - es stand ja noch das abendliche Grillen an und ich hatte ja Gäste....................

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zurück zum Skarnsundet Fjordsenter bei Traumwetter........................

Passend zu meinem persönlichen Angeltag legte ich am Steg, mit 3 Ruten in Vorhalte, einen astreinen Stunt hin - Haltungsnote mindestens 9,85!:a055: Meine Penn Battle II 4000 wurde am Bügel beschädigt und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Stefan versorgte den Fang und ich kochte uns einen Kaffee und bereitete eine kleine Zwischenmahlzeit zu.

Stefan war mit dem Angeltag und seinem persönlichen Fang-Ergebnis ganz zufieden - dies galt logischer Weise nicht für mich! An Angel-Tagen wie diesen kommen dem Angler unterschiedlichste Gedanken in den Kopf:

Variante 1: Rettungsweste ausziehen und in den Fjord springen:a0155: - nööööööö, keine gute Idee, die Fische könnten dich auslachen:a055:
Variante 2: Sämtliche Tackle und Gerödel über Bord werfen:a0155: - neeeeeee, auch keine gute Idee - du kaufst eh wieder neu:a055:
Variante 3: Sämtliche Tackle und Gerödel vekaufen:a0155: - Nix da!!! - der Käufer fängt dann damit und du ärgerst dich noch mehr:a055:
Variante 4: Bier trinken:a0155: - Hmmmm - das wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung:a055:
Variante 5: Bier und Fusel trinken:a0155: - Jaaaa - das sind schon zwei Schritte in die richtige Richtung:a055:
Variante 6: Bier trinken, Fusel trinken und lecker Grillen:a0155: - Jaaaaaa - das ist ein optimaler Plan:a055::a020:

Also - Variante 6 sollte es werden und ich kümmerte mich noch etwas um die Vorbereitungen für den kommenden Abend. Stefan kam noch mit dem filetierten Fisch und wir packten den dann gemeinsam in Folie ein und übergaben die Packete dem Gefrierschrank.................

Fortsetzung folgt - im 2. Teil des 24.09................................




P. S.:

Der eine oder andere von Euch fragt sich gewiss, ob hier der Verfasser nur texten kann, oder ob auch mal richtig Fische gefangen werden!?!?!?. Hierzu folgendes:

1.
Ein ausführlicher Reisebericht ist dazu da auch die Dinge zu includieren, die nicht so gut laufen.
2.
Es liegt in der Natur der Sache, daß negative Erlebnisse nicht besonders populär sind! So etwas wird auch nicht so gerne gelesen. Das ist mir klar! Negative Erlebnisse, schlechte Fänge, Pech, Missgeschicke, etc. gehören aber zur wirklichen und vollständigen Wahrheit! - Genauso wie auch der Erfolg (wartet ab - der kommt noch!!!!) dazu gehört - Und es soll ja ein vollständiger und wahrheitsgemäßer Bericht werden - also: Bitte sehr, da habt ihr einen!
3.
Unsere bisherigen, sehr überschaubaren, Fangerfolge (auch bei den anderen Anglern im Fjordsenter!!!!) dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, daß die bisher beschriebenen Fangmethoden, Köder oder Montagen tatsächlich gut und fängig sind und dass das Revier einiges zu bieten hat!

Jeder Tag ist ein Angeltag - nicht jeder Angeltag ist ein Fangtag!!!

Danke für Euer Interesse bis hierher - und fettes Petri an alle!:a020::a020:
 

ingo

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schöner bericht ! ich selber habe in 10 jahren hier nur 3 x im scarnsund gefischt,viel Zuviel hänger im verhältniss zum gefangenem fisch,und 80% Seelachse ist auch nicht wirklich geil,eine stelle wo ich immer viel dorsch und pollak fange heißt ,,Hille,,und ist ein ca 400mtr großes plattoo zwischen Rossegrunnen und der Insel Ytteroya,in richtung
straumen (habe sonnabend in 2 std ca 40 dorsche und 6 Pollaks bis 80cm ) gefangen, der grund ist der...auf der sandbank schwimmt immer großer hering herum,auch ne geile stelle auf butt ,da mit köder gedrifftet habt ihr garantiert einige butt kontakte am tag , ansonsten in Richtung trones ist auf der linken seite ein Leuchtfeuer,an der felsengruppe
zw 20 - 30 tiefe ist ,,immer,, dorsch und richtig schöne küchendorsche zw 60-80 cm ,und alle nematodenfrei !!! ihr hättet mal Phil nach dem tyskman fragen sollen,dann hätten wir mal ne tour machen können ,dann hättet ihr an einem tag eure Quote voll gehabt:flaggen14:vielleicht kommt ihr ja nochmal in meine gegend,dann fahren wir mal zum fischen raus
wir können auch auf großleng und Rotbarsch fahren :angler:
 

Regloh68

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Dienstag. 24.09.2019 Teil 2

Inzwischen war es schon 19:00 Uhr geworden und der zweite Pott Kaffe wurde getrunken, bevor die kleine Feier auf der Terrasse vor dem Shop des Fjordsenter losgehen sollte.

Außerdem musste ich mich auch noch um meinen leichten Tackle kümmern, aufgund der defekten Penn Battle II 4000, die ich ja bei meinem "Stunt" am Steeg beschädigt hatte. Zum Glück hatte ich als Ersatzrolle unter anderem meine Penn Slammer 360 dabei, bespult mit WFT Dynamix Multicolor 0,20er. Sicherlich nicht die filigranste Schnur - aber ich hatte davon noch einen ordentlichen Rest; und für ein oder 2 Angeltage sollte die es wohl tun. Die Slammer 360 kam also nun an meine WFT Charisma Sensopilk NC (New Concept) 50 - 190 gr WG, 2,40 m. - Von dieser Combo wird noch die Rede sein, später im Bericht vom 26.09....................

Als das fertig und der Pott Kaffee geleert war ging es rüber zu Tom und Kevin in Richtung Shop, bzw, dessen Terrasse.

Frank und einige Angler aus seiner Gruppe waren auch schon da. Der Rest trudelte im Laufe der nächsten halben Stunde auch noch ein. Der Grill war inzwischen schon an und ich stellte die Getränke bereit - Würfel Kümmerling, Würfel Bovenkerck Anis und 2 Paletten Tuborg green.

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Frank hat am Grill alles unter Kontrolle!:a020::a020:

Es war inzwischen auch schon 20:30 Uhr durch - und nach einem langen Angeltag an der frischen Luft fingen natürlich die Mägen an zu knurren.

Wie unter Anglern üblich wurde natürlich viel erzählt. Die Erlebnisse des Angeltages wurden ausgetauscht, vermischt natürlich mit Anglerlatein!:a055:

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"Sooooo grooooß ist er gewesen":a055: - scheint hier Stefan zu Kevin zu sagen................

Sehr gefreut habe ich mich über ein Geschenk von Frank:

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Der Gummifisch (Aal) soll mir nächstes Jahr in Nordnorwegen zu meinem nächsten Butt verhelfen. In der Tüte oben rechts waren einige kleine Gummifische und eine Anzahl leichter Jigköpfe, um die 25 gr., die man ja hier im Revier gut gebrauchen kann. Das Highlight waren aber die beiden Jigköpfe: 80 gr. Totenkopf!!!:biglaugh::a020::a020:

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Das sind Proto-Typen. Bald sollen solche Jigköpfe auf den Markt kommen - allerdings in etwas anderer Art. Das Totenkopf-Design soll dann, wenn das in Serie geht, frontal vom Oer aus zu sehen sein....................... - Ich bin gespannt, wie das dann aussieht...........................

Frank hatte auch noch einen sehr leckeren Nudelsalat gemacht - Ein erster Teil der Würstchen war auch schon fertig und wie man sieht: Es hat allen gut geschmeckt!:a020::a020:

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Es entwickelte sich ein sehr gesselliger und gemütlicher Abend mit vielen Geschichten rund ums Angeln..................
Die Fische die gefangen wurden, wurden mit fortlaufender Zeit immer größer:a055:

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Für musikalische Untermalung sorgte dieser "Brüllwürfel", der standesgemäß auf eine "Bierbühne" gehoben wurde:a055::

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"For whom the bell tolls" - Metallica - frei übersetzt: Wem die Stunde schlägt:biglaugh: - is klaaaaar!:a055:

Die Bestände des von mir mitgebrachten Tuborg Green im handlichen 0,33er Format neigten sich dem Ende zu und wir mussten noch ein paar Sechserpacks in 0,5er Gebinden nachbringen:biglaugh:

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Die Bestände an Fusel wurden ebenfalls komplett vernichtet - gegen Mitternacht wurde das letzte Bier geleert - und danach (der eine oder andere war kurz vor dem Verlust der Muttersprache:biglaugh:) - ging es dann zum "Matratzen-Horch-Dienst"!

Ohne jeden Zweifel kann man wohl von einer optimalen Vorbereitung auf den nächsten Angeltag sprechen!:biglaugh:

Hat diese "optimale Vorbereitung" auch gefruchtet?
Werden jetzt endlich mal ordentlich Fische gefangen??

Abwarten!!! - Fortsetzung folgt..............................................

Hier die Bilder des Tages:

[GALLERY=media, 138862]Skarnsundet 24.9.2019 erstellt von Regloh68, 9. Oktober 2019 um 14:29 Uhr[/GALLERY]
Video erstellt von Holger mit iPhone 7


(Bildbeiträge teilweise von Frank - vielen Dank dafür!!!:a020:)
 

Regloh68

Stammnaffe
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Mittwoch, 25.09.2019 Teil 1


Ungefärhr 6 Stunden nach Ende unserer Feier sah es um 06:00 Uhr heute früh draußen so aus:

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fast windstill und keine Wolke am Himmel....................

Im Badezimmer warfen wir einen professionellen Blick in den "Alkohol-Spiegel":biglaugh: - Na bitte - geht doch - nur 0,1 Promille!!!:a055: und nach einem, wieder einmal, sehr guten und ausgiebigen Frühstück sollte der Pegel wieder auf Null sein:a020:!

Die Wettervorhersage versprach uns heute einen Traum-Urlaubstag: Wolkenlos, Wind ca. 2 m/s und die Temperaturen sollten heute bis auf 15°C steigen. - Und das Ende September!

Gezeiten heute:

Hochwasser: 09:26 Uhr
Niedrigwasser: 15:46 Uhr
Hochwasser: 21:52 Uhr

Wir wollten heute wieder bei den beiden "Phil-Dale-Löchern" beginnen und dann ab dem späten Vormittag weiter zu den 50 bis 90 Meter-Plateaus fahren. Hier für Euch die Karte:

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Da, wie ihr ja gelesen habt, unsere bisherigen Fangerfolge sehr überschaubar waren wollten wir heute etwas anders machen:

1. Um weitere Hänger und Abrisse zu vermeiden wollten wir unsere Köder nur noch bis maximal 5 Meter über Grund ablassen.
2. Beim Pilken haben wir auf sämtliche Beifänger verzichtet.
3. Es sollte der neue, von Stefan im Shop erworbene, silberne "Karnevalsorden" mit Drilling:biglaugh: gefischt werden"!!!

Das ist das Teil:

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50 gr - Silber - Marke: keine Ahnung:a055:

Um 09:00 Uhr waren wir an am ersten Platz für heute. Wir hatten fast Ententeich. Fisch wurde kaum angezeigt. Trotzdem brachte mein Karnevalsorden einen schönen Knurrhahn ins Boot, der wieder schwimmen durfte:

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Außerdem gingen uns noch einige kleinere Seelachse ans Band, von denen die meisten weiter im Fjord wachsen dürfen. Von Pollack und Dorsch war heute früh an diesem Platz keine Spur.

Wir verließen diesen Platz gegen 11:00 Uhr und machen uns auf zu den Plateaus. Wir fanden auch sehr schnell Fisch, teilweise riesige Schwärme im Mittelwasser - aber zunächst wollten die Fische noch nicht unseren Karnevalsorden haben.

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Stefan sucht die Plateaus nach Fischschwärmen ab - mit Erfolg!:a020:

Speedpilken war heute angesagt - und pünktlich zur Mittagszeit, gegen 12:00 Uhr konnte ich den ersten vorzeigbaren Seelachs für heute fangen:

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Stefan folgte kurz danach mit einem besonders schönen Exemplar:

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Was für ein Traum-Angeltag!!!! Super Wetter - tolle Drills - Doppeldrills - tolle Fische!!!:a020:

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Foto: Frank vom anderen Boot aus - vielen Dank!:a020:

Auch auf den anderen Booten war offensichtlich die Stimmung prächtig:

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Heute war nicht nur eine super Angeltag - Es war auch ein super Fangtag!!!:a020::a020:

Stefan und ich hatten einige Doppeldrills - auch gab es Doppeldrills von Boot zu Boot, sozusagen. Ich hatte einen mit Frank. Spaß pur!!!:a020::a020:

Hier noch ein paar Fangbilder:

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Unsere Fischkiste war schon so gut wie voll - unser Karnevalsorden fing und fing und fing................

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Es sollten noch weitere tolle Drills mit kampfstarken Köhlern, die tolle Fluchten hinlegten folgen......................................

Hierzu später mehr im 2. Teil des 25.09..................

auch mit Vorstellung und Videos zu den Tacklen, die wir verwendeten................

Forsetzung folgt............................
 

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Regloh68

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Mittwoch, 25.09.2019 Teil 2


Der Traum-Angeltag setzte sich so weiter fort. Unsere "Karnevalsorden":a055: brachten uns heute 28 sehr schöne Seelachse ins Boot. Einige Aussteiger waren heute auch wieder dabei. Hier mal eine typische Szene: Stefan im Drill mit einem kampfstarken Seelachs - Holger hat seinen Fang gerade ins Boot gehoben:

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Foto: Screenshot aus einer Aufnahme von Frank, vom anderen Boot aus - Vielen Dank!:a020:

Unsere Kiste war nun inzwischen voll. Wir baten die Angler von einem anderen Boot uns deren zweite Fischkiste zur Verfügung zu stellen. Diese füllten wir auch noch zur Hälfte mit schönen Köhlern.

Wie bereits im ersten Teil des 25.9. versprochen, wollen wir Euch nun etwas über unsere, an diesem Tag gefischten, Tackle berichten und auch dokumentieren.

Hier im Forum gibt es viele Hinweise, Diskussionen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Gerätschaften. Und das ist auch grundsätzlich sehr gut so!!!:a020: Allerdings gehen die Meinungen der User oft weit auseinander und der Leser weiß oftmals nach der Lektüre der Tacklevorstellungen und den dazu geschriebenen Kommentaren gar nicht mehr, wie er die Vielzahl an Informationen für sich selbst einordnen soll.:a0155: Dies liegt unter anderem auch daran, dass nur in den seltensten Fällen die besprochenen Combos im Bild bzw. in Aktion gezeigt werden!

Wir wollen hier auf keinen Fall den Eindruck erwecken, als seien wir die großen Tackle-Experten!!! Wir sind Hobby-Angler und wollen Spaß in unserem Urlaub haben - und logisch - die Fische die wir fangen, wollen wir sicher ins Boot holen und Freude an den Drills haben. Und das können wir euch versichern: wir haben verläßliche und robuste Combos gefischt mit denen wir beim Speedpilken jede Menge Spaß hatten!!!

Vielleicht sagen dem einen oder anderen von euch diese Combos ja zu - dann ist das ja eine wertvolle Information!
Vielleicht mögen einige von Euch unsere Combos in Aktion auch gar nicht leiden - dann ist das für Euch ebenfalls eine wertvolle Information!

Zu den folgenden Bildern und Filmen noch folgendes:

Die gefangenen Fische wurden, nachdem diese im Boot waren, innerhalb von wenigen Sekunden durch einen Hieb mit dem Priest betäubt und anschließend sofort gekehlt!

Stefan fischte heute, wie eigentlich fast den ganzen Urlaub folgende Combo:

Eisele Twitch N Pilk, 2,30 m, WG 50-200 gr mit Shimano Spheros SW 5000 bespult mit WFT Plasma Multicolor 0,22er

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Stefan im Drill (Screenshot aus Video: Holger iPhone 7)

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Stefans Fisch kommt ins Boot (Screenshot aus Video: Holger iPhone 7)

Der Seelachs war etwas kleiner - dafür aber umso schlüpfriger:a055:

Das Video dazu:

[GALLERY=media, 138856]Drill schlüpfriger Seelachs 25.9.2019 erstellt von Regloh68, 2. Oktober 2019 um 16:06 Uhr[/GALLERY]
(Video: Holger mit iPhone 7)

Holger hatte heute diese Combo im Einsatz:

Shimano Beastmaster AX Slim 12-20 Lbs, 2,28 m, mit WFT Sen Sea 6 LW LH bespult mit Daiwa J-Braid X8 0,22er Multicolor


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Holger im Drill (Screenshot Stefan mit GoPro)

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Seelachs kommt ins Boot (Screenshot Stefan mit GoPro)

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Save an Bord (Screenshot Stefan mit GoPro)

Das Video:

[GALLERY=media, 138849]Skarnsundet Köhlerdrill 25.9.201971A6E035-3261-47C3-946A-C83D7A7B0C9B erstellt von Regloh68, 29. September 2019 um 17:11 Uhr[/GALLERY]
Video: Stefan mit seiner GoPro

Wie man sicherlich erkennen kann: Wir hatten heute viel Freude an diesem Super-Angeltag bei Traumwetter!:a020:

Auch auf den anderen Booten war die Stimmung gut - Hier im Hintergrund die kleine Insel Hooya.

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Inzwischen war es schon 17:00 Uhr geworden - wir waren schon über 8 Stunden auf dem Wasser und hatten gut gefangen. Der gefangene Fisch muss ja auch noch versorgt werden und es sollte ja auch noch lecker Fisch gegessen werden:wink:

Aber bei dem Traumwetter blieben wir noch ein wenig..............................

Zum 25.09.2019 gibt es also 3 Teile -

Fortsetzung folgt.....................................................
 

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Regloh68

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Mittwoch, 25.09.2019 Teil 3

Wir blieben also noch ein wenig vor der kleinen Insel Hooya, obwohl die Beissfreude der Fische schon nachgelassen hatte - das Wetter war einfach zu schön! Und gefangen wurde auch noch etwas:

Stefan im Drill:


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Foto: Screenshot aus einer Aufnahme von Frank vom anderen Boot aus - Vielen Dank!:a020:

Holger hat seinen Seelachs bereits im Boot - Stefan im Drill mit einem kampfstarken Köhler:


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Foto: Screenshot aus einer Aufnahme von Frank vom anderen Boot aus - Vielen Dank!:a020:

Was für ein toller Angeltag! - Da passte wirklich alles!:a020:
Aber irgendwann ist auch so ein Aneltag mal zu Ende - es lag ja auch noch ein Haufen Arbeit vor uns, denn der Fisch musste ja auch filetiert und verpackt werden. Und gegessen haben wir auch noch nicht..................

Also - Tschüss Insel Hooya, bis morgen - und Daumen hoch für den mega-schönen Angeltag:


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Foto: Screenshot aus einer Aufnahme von Frank vom anderen Boot aus - Vielen Dank!:a020:

Also: Zurück zum Fjordsenter:


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Foto: Screenshot aus Video von Stefan mit seiner GoPro

Auch der Weg zurück war wieder ein Genuß. Wir nehmen Euch ein Stück mit auf den Weg - ein kurzes Video:


[GALLERY=media, 138864]Skarnsundet 25.9. Rückfahrt zum Fjordsenter erstellt von Regloh68, 14. Oktober 2019 um 13:57 Uhr[/GALLERY]
Video: Stefan mit seiner GoPro

Im Fjordsenter angekommen versorgte ich uns zunächst mit einem Kaffee und machte dann das Boot mit dem Hochdruckreiniger sauber. Durch das Kehlen so vieler Fische wurde das dringend notwendig. Stefan begann bereits mit den Filitierarbeiten, an denen ich mich, nach der Bootsreinigeung, natürlich auch beteiligte.

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1. Voller Kübel

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2. gut halbvolle Kiste

Na dann mal ran an die Arbeit:


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Das erste Tuborg Green war auch bereits im Anschlag, wie man erkennen kann:a055: - verdientermaßen, wie wir fanden!:biglaugh:

Auch die Angler der anderen Boote kamen zwischenzeitlich zum Filetierplatz und haben gut gefangen.

Was sehr auffällig war heute bei uns ist die Tatsache, daß wir nicht einen einzigen Pollack gefangen hatten. Dann kam Frank, der unter anderem zwei sehr schöne 80er Pollacks zum Filetieren brachte.:a020: Frank angelte in den gleichen Schwärmen, die wir auch befischt hatten und nutzte ebenfalls einen silbernen Pilker. Natürlich wollten wir wissen, ob er irgend etwas besonderes oder anderes gamacht hatte als wir oder die anderen Kollegen auf seinem Boot! Dem war aber nicht so, wie er sagte - auch Solo-Pilker in Silber und Speedpilken...............:a0155: - war das denn wirklich nur Zufall?

Ein Angelkollege meinte, daß Pollacks häufig am Ende von Köhlerschwärmen anzutreffen seinen und Frank hätte da einfach Glück gehabt am Schwarmende seine Pollacks zu erwischen - interessante Theorie! - Ob das stimmt, weiß ich nicht!:a0155: - Vielleicht einer von Euch?

Sehr intressant war auch folgendes: Stefan fing heute alle seine Fische während des Hochskurbelns; die Anbisse erfolgten bei durchschnittlich 80 Meter Wassertiefe bei 15 bis 40 Meter über Grund. Bei mir war es aber so, dass ich die Hälfte meiner Anbisse in der Absinkphase bekam - und zwar auch 15 bis 40 Meter über Grund. Wir haben ja beide exakt den gleichen Pilker gefischt! Stefan angelte mit seiner Shimano Spheros SW 5000 und ich mit meiner viel kleineren Multirolle WFT Sen Sea 6 LW LH, die auch noch, extra zum Ablassen eine Bremse hat, die nicht ganz abstellbar ist. Ich vermute stark, daß dadurch mein Pilker langsamer abgesunken ist und dieses langsamere Absinken viele Seelachse zum Anbiss verführt hat.

Natürlich war nach so einem tollen Angeltag die Stimmung am Filetierplatz hevorragend und es wurde viel erzählt. Inzwischen war es bereits 21:00 Uhr geworden und - logisch!!! - der Hunger stellte sich ein. Es sollte ja auch noch erstmals im Urlaub Fisch gegessen werden...................

Die Filets ließen wir zunächst abtropfen. Stefan hatte hierfür von zu Hause einen alten Setzkescher mitgebracht - sehr praktisch!:a020:. Bei der Menge von heute nutzten wir zusätzlich noch 2 Siebe aus der Küche. Die Fischabfälle habe ich noch schnell mit dem Boot, 1 km vom Fjordsenter entfernt, dem Meer übergeben. Stefan war da schon in der Küche:


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Dorschfilet und Seelachsfilet. Beides in einer Mehl-Ei-Panade. Dazu gab es Salzkartoffeln und Gemüse. Zum Gemüse und zu den Kartoffeln gesellte sich noch ein Klecks Sauce Hollandaise!:biglaugh: - und natürlich auch für jeden ein weiteres Tuborg Green:biglaugh::biglaugh:

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Stefans Variante schmeckte uns hervorragend!:a020:

Nach dem Abendessen musste noch der Fisch in Folie verpackt werden - das dauerte bis nach 23:00 Uhr. Ein letztes Bier wurde getrunken und dann war es auch Zeit, gegen Mitternacht, ins Bett zu kommen - morgen soll ja auch wieder erfolgreich geangelt werden..............................

Hier die Bilder des Tages für Euch:

Anhang anzeigen Skarnsundet 25.9.2019 Neu.mp4




















Video: Holger mit iPhone 7


Der nächste Angeltag, der 26.09. sollte den heutigen noch einmal übertreffen!!! Wir haben weitere tolle Erlebnisse gehabt - so etwas haben wir noch nicht miterleben dürfen...............................

Fortsetzung folgt - sobald es die Zeit erlaubt.....................
 

leuchtturm

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Wir haben ja beide exakt den gleichen Pilker gefischt! Stefan angelte mit seiner Shimano Spheros SW 5000 und ich mit meiner viel kleineren Multirolle WFT Sen Sea 6 LW LH, die auch noch, extra zum Ablassen eine Bremse hat, die nicht ganz abstellbar ist. Ich vermute stark, daß dadurch mein Pilker langsamer abgesunken ist und dieses langsamere Absinken viele Seelachse zum Anbiss verführt hat.
Das ist eigentlich schnell erklärt. In der Absinkphase sind sogenannte Fallbisse recht schwierig zu erkennen schon gar mit einer Stationärrolle. Die VErmutung liegt nahe das dein Kollege das bei einer Stationären garnicht mitbekommen hat das er bisse im Fallen hatte. Erlebe ich zu Hauf bei mir auf dem Boot von Statio anglern. Da liegt die BC um längen der Statio voraus. Auch beim Casten ist die BC im Vorteil keinen Schnurbogen beim Wurf und direkter Kontakt zum Köder wenn er ins Wasser fällt. Das alles sind entscheidende Vorteile die sich am Ende des Tages in mehr Fische auszahlen.
 

Regloh68

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Das ist eigentlich schnell erklärt. In der Absinkphase sind sogenannte Fallbisse recht schwierig zu erkennen schon gar mit einer Stationärrolle. Die VErmutung liegt nahe das dein Kollege das bei einer Stationären garnicht mitbekommen hat das er bisse im Fallen hatte. Erlebe ich zu Hauf bei mir auf dem Boot von Statio anglern. Da liegt die BC um längen der Statio voraus. Auch beim Casten ist die BC im Vorteil keinen Schnurbogen beim Wurf und direkter Kontakt zum Köder wenn er ins Wasser fällt. Das alles sind entscheidende Vorteile die sich am Ende des Tages in mehr Fische auszahlen.
Hallo @leuchtturm und ein fröhliches “Glück Auf!” In Richtung meiner Geburtsstadt!

Vielen Dank für Deine Einschätzung!:a020:

Ich kann bestätigen, dass meine kleine Multirolle, die WFT Sen Sea 6 LW LH, Bisse in der Absinkphase sehr gut angezeigt hat. Ich habe natürlich die Rollenspule immer im Blick gehabt. Beim Anbiss lief die Schnur ruckartig viel schneller ab. Dies kennst du vermutlich auch genauso von Deiner BC.

Stefan und ich fischten beide eine 0,22er Multicolor-Schnur. Auch Stefan hatte die Spule seiner 5000er Stationärrolle während der Absinkphase permanent im Blick. Natürlich ist es nicht unmöglich, dass Stefan vielleicht mal einen Biss in der Absinkphase verpasst hat; aber nicht sehr wahrscheinlich!

Fakt ist, dass ich grundsätzlich um einiges langsamer abgelassen habe als Stefan. Dies liegt vor allem an der kleineren Spule meiner Rolle und der nicht ganz abstellbaren “Ablassbremse” meiner Rolle. Manchmal hatte ich ohne Anbiss bei Wassertiefen von ca 80 Metern über 120 Meter Schnur draußen, ohne Grundkontakt - Stefan in der Regel bei natürlich gleichen Bedingungen nur ca 95 Meter bis zum Grundkontakt.

Aufgrund dieser Tatsachen glaube ich schon einen Zusammenhang ableiten zu können, was das Beißverhalten der Köhler während der Absinkphase angeht. Nämlich dass etwas langsamer Ablassen mehr Bisse bringt in der Absinkphase.

Vielleicht gibt es ja noch andere Erfahrungen oder Meinungen dazu......
 

leuchtturm

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Das mit dem langsamen ablassen kann ich so nicht bestätigen wir verwenden oft 200 gr Stangenpilker oder sehr schlanke Formen. Da ist zur Stationären kaum ein Unterschied zu merken. Aber die Schlingen die eine Stationäre wirft sind bei der Bisserkennung sehr hinderlich im gegenteil zur BC oder Multi.
 
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