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Schnurbehandlung

123

Stammnaffe
Registriert
17 Juli 2020
Beiträge
352
Seit ein paar Jahren pflege ich meine teuren geflochtenen PE Schnüre und bilde mir ein ,dass sie dadurch länger nutzbar sind:Wenn der Angelurlaub am Meer zuende ist,wickel ich die am meisten strapazierten und salzigen Meter (ca 100)auf eine 1,5 Liter PEt Flasche,fülle diese dann mit Wasser und lasse das ganze dann über Nacht im mit Wasser gefüllten Wassereimer oder Spülbecken einweichen-Dadurch löst sich das Salz,und auch ein Teil der anderen Anhaftungen,dann lasse ich die Schnur ein paar Stunden trocknen und wickel sie wieder auf die Spule auf (die Schnur wird natürlich nicht abgeschnitten,sondern die Spule mit der Restschnur neben den Eimer gelegt).Das Ergebnis ist eine saubere ,weiche Schnur,und ich habe nicht den Drang,den alten,steifen und salzigen "Draht"gegen was neues ,teures auszutauschen.Nebeneffekt:der Salzfraß an der Eloxierung unserer teuren Spulen kann nicht mehr stattfinden.Ich find´s gut!
 
Und Du bist der Meinung, dass die restliche Schnur, unterhalb der von Dir abgewickelten 100 Meter, nicht von Salzwasser betroffen ist und die Eloxierung der Spule damit gestoppt ist? Ich weiß nicht, was für Schnur oder Spulen Du benutzt, aber diese sollten für die Meeresfischerei schon ausgelegt sein und müssen Salzwasser abkönnen. Ich rede jetzt nicht von Intervalle einer Rollenwartung.
 
Ich nehme einen Schlauchwagen von einem Gartenschlauch, damit kann man notfalls die gesamte Schnur aufspulen.
Dann abspülen, trocknen lassen und mit Schnurfett wieder aufspulen.
 
Bei mir reichen 100 Meter,da ich meist nur werfe (Popping).Ich habe Spulen von der Stella 6000 FA,die durch die Salzeinwirkung schwer gelitten haben-die sind definitiv für die Meeresangelei konzipiert und trotzdem angegriffen.
Das mit dem Schlauchwagen find ich gut-Ergebnis:saubere ,salzfreie Schnur mit der man getrost wieder angeln kann.
 
Bei mir reichen 100 Meter,da ich meist nur werfe (Popping).Ich habe Spulen von der Stella 6000 FA,die durch die Salzeinwirkung schwer gelitten haben-die sind definitiv für die Meeresangelei konzipiert und trotzdem angegriffen.
Das mit dem Schlauchwagen find ich gut-Ergebnis:saubere ,salzfreie Schnur mit der man getrost wieder angeln kann.
Nochmal.... auch wenn Du nur 100 Meter Schnur nutzt, ist die da unterliegende Schnur auch mit Salzwasser durchtränkt. Du betreibst diesen Aufwand für 100 Meter, obwohl die unterliegende Schnur ebenfalls durchnässt ist und Deine Rollen angreift. Verstehe es nicht aber jeder so wie er mag.
 
So einen Aufwand betreibe ich nicht, Spulen und Rollen werden mit Süßwasser anstandig abgespült und gereinigt und gut ist. Bislang konnte ich nix nachteiliges feststellen, auch die Spulen sind nicht angegriffen, wenn man nach drei oder vier Jahren die alte Schnur gegen neue tauscht und die Spule bei der Gelegenheit mal betrachtet.
 
Sagen wir mal so:ich werfe ja keine 100m weit sondern geschätzt nur 50m,die Bremse ist in der Regel knallzu und die Schnur knüppelhart aufgespult-wenn ein großer beißt,muß er schon mächtig ziehen um 10 m Schnur gegen die Bremskraft zu bekommen (die Kunst ist es in diesem Moment auf den Beinen zu bleiben).da sind also noch jede Menge ungenutzter schnur,die ich sicherheitshalber auch wasche.Außerdem mache ich vorher den "Lecktest"-wenn die Schnur noch salzig schmeckt wird sie gewaschen .Erst wenn der" Lecktest "negativ ist höre ich auf mit dem abspulen.
 
Immer wenn ich aus Norwegen zurück komme, nehm ich die Schnur von allen Rollen runter. Diese wird dann relativ lose auf eine handelsübliche Spule gewickelt
und für ein oder zwei Tage in Wasser gelegt. Dann spule ich die Schnur wieder auf eine andere Spule und leg sie wieder für einige Tage ins Wasser.
Dadurch ist die Schnur doch relativ gut vom Salzwasser befreit. Zum Anderen ist sie gleich umgedreht so das beim nächsten Einsatz der unbelastete Teil der Schnur
benutzt wird. Auf die Rolle kommt sie erst wenn es wieder losgeht Richtung Norden. Ich mach das so weil ich dazu Bock hab und die Zeit und es der Schnur und der Rolle
mit Sicherheit gut tut. Darauf gekommen bin ich erst als ich vor Jahren mal feststellen musste das mir die salzige Schnur den Chrom auf einer Spule total weggefressen
hatte. Man kann natürlich auch immer wieder alles neu kaufen. Kein Problem.

Gruß aus dem schönsten Bundesland
 
So einen Aufwand betreibe ich nicht, Spulen und Rollen werden mit Süßwasser anstandig abgespült und gereinigt und gut ist. Bislang konnte ich nix nachteiliges feststellen, auch die Spulen sind nicht angegriffen, wenn man nach drei oder vier Jahren die alte Schnur gegen neue tauscht und die Spule bei der Gelegenheit mal betrachtet.
3-4 Jahre ist ja nicht wirklich lang, außer Du bist das ganze Jahr in Norwegen.
Ich schaffe es meistens nur 1-2 Wochen im Jahr nach Norwegen, wäre dann eine max. 8 Wochen genutzte Schnur die ich tauschen würde.
Wäre für mich ökologisch und ökonomisch nicht sinnvoll.
Bei den Spulen gibt es da auch Unterschiede, wenn die mit der noch feuchten salzigen Schnur gelagert werden kann es schon zu Beschädigungen kommen.
Beim Abspulen der Schnur konnte ich oft feststellen, dass die Schnur im Kern noch feucht war, je nach Wassertiefe die beangelt wurde..

VG
 
3-4 Jahre ist ja nicht wirklich lang, außer Du bist das ganze Jahr in Norwegen.
Ich schaffe es meistens nur 1-2 Wochen im Jahr nach Norwegen, wäre dann eine max. 8 Wochen genutzte Schnur die ich tauschen würde.
Wäre für mich ökologisch und ökonomisch nicht sinnvoll.
Bei den Spulen gibt es da auch Unterschiede, wenn die mit der noch feuchten salzigen Schnur gelagert werden kann es schon zu Beschädigungen kommen.
Beim Abspulen der Schnur konnte ich oft feststellen, dass die Schnur im Kern noch feucht war, je nach Wassertiefe die beangelt wurde..

VG
Mein Tackle, zumindest die Rollen werden ganzjährig im Salzwasser gefischt, in Norwegen und ansonsten in der Ostsee mit natürlich geringerem Salzanteil. Wie gesagt, noch nie Probleme diesbezüglich gehabt. Aber es ist wahrscheinlich wie immer, tausend Angler, tausend Erfahrungen und tausend verschiedene Vorgehensweisen. Jeder wie ihm lieb ist.
 
Ich will ja nix gegen die teuren Stella sagen, aber wenn da was korrodieren würde, wäre die sofort wieder beim Händler.
Ich persönlich fische nur Penn Rollen und habe bisher null Probleme mit der Schnur und Salz gehabt.
Wenn überhaupt werden die maximal mit Süßwasser gespühlt und fertig. Meistens landen sie aber so wie sie sind wieder
im Keller und warten auf den nächsten Einsatz. :biglaugh:
 
Das Salz nagt auch an den Penn Rolle,manchmal werden Bilder von ungepflegten Pennrollen bei Ebay gezeigt,die sehen teils aus wie verschimmelt
 
Dann hab ich bestimmt Sondermodelle erwischt. :a055:
 
Also ich spüle auch die Spule mit Süßwasser ab und gut ist. Die Schnur musste ich bisher nur wechseln wenn ich Abriss hatte, ansonsten sind die seit Jahren im Einsatz, auch ohne sie zu waschen. Da sehe ich bisher den Grund auch nicht.
 
Moin,
Ich nehme sowas: https://m.de.aliexpress.com/item/10...f52iccicaujq1796c48b50d22ef24b12173093&gclid=

Und dann wird es auch einfach wieder auf eine Kunststoffspule gewickelt, kann man dann natürlich auch ins Wasser legen.
Cola Flasche auch gut, am besten einen Aufsatz für Akkuschrauber oder Bohrmaschine mit dran gebastelt. 😁👍


PS, das mit dem Lochfraß an der eloxierten Aluspule ist mir jetzt auch 1x passiert....... selbst Schuld, die Rolle hatte ich bei der Reinigung vergessen. 🤷🏻‍♂️
 
Ich spüle die Schnur durch einen Eimer mit Süsswasser und Spülmittel auf eine Kunststof Spule. Die lasse ich 2 Tagen in frischem Wasser liegen (ab und zu bewegen). So kann ich wahlweise die Mono Unterfütterung anpassen. Rollespule Sauber machen und die Schnur wieder nass aufspulen. Viel Arbeit aber auch das gehört zur Wartung...
 
Denke, "123" meint hauptsächlich die Schnurbehandlung nach dem Warmwasserfischen...
Nach meinen Erfahrungen in Norge, erspare ich mir das "Waschen" und tausche meine Bespulungen jeweils komplett vor der nächsten Tour gegen neue aus.

Das hat nichts mit "zu viel Geld haben" zu tun, wenn man für eine Tour, wenn denn 'mal wieder eine staffinden kann, ca. € 2.000 pro Nase investiert.
Normalerweise sind wir seit vielen Jahren zu dritt in Booten zwischen 19' und 22' Fuß 1x im Jahr für 10 Tage vor Ort unterwegs und sind ein eingespieltes Team.
Trotzdem lässt es sich nicht immer vermeiden, dass sich der "Tüdel-Teufel" irgendwann doch meldet.
Selbst wenn bei einer 8-fachen Qualitätsschnur optisch nichts zu sehen war, so kam es doch das eine oder andere Mal vor, dass die Hauptschnur, geschätzt auf den ersten 50 Metern, im Drill unvermittelt gerissen ist...und das macht dann überhaupt keinen Spaß mehr, weder für den Fisch noch für den Fänger.
Wie viele Fasern von acht auf welcher Länge durch einen "hungrigen" Fremddrilling zerrissen wurden, lässt sich einfach kaum sicher ermitteln.
 
Meine Schnüre behandle ich mit größter Sorgfalt, wenn Abnutzungserscheinungen auftreten schneide ich ab oder trete gleich alles in die Tonne und es kommt eine neue drauf. Das Risiko einen guten Fisch zu verlieren wegen angegriffener Schnur gehe ich nicht ein.
Gute Schnur mit Süßwasser abspülen, fertig. War bisher immer ausreichend.
 
Denke, "123" meint hauptsächlich die Schnurbehandlung nach dem Warmwasserfischen...
Nach meinen Erfahrungen in Norge, erspare ich mir das "Waschen" und tausche meine Bespulungen jeweils komplett vor der nächsten Tour gegen neue aus.

Das hat nichts mit "zu viel Geld haben" zu tun, wenn man für eine Tour, wenn denn 'mal wieder eine staffinden kann, ca. € 2.000 pro Nase investiert.
Normalerweise sind wir seit vielen Jahren zu dritt in Booten zwischen 19' und 22' Fuß 1x im Jahr für 10 Tage vor Ort unterwegs und sind ein eingespieltes Team.
Trotzdem lässt es sich nicht immer vermeiden, dass sich der "Tüdel-Teufel" irgendwann doch meldet.
Selbst wenn bei einer 8-fachen Qualitätsschnur optisch nichts zu sehen war, so kam es doch das eine oder andere Mal vor, dass die Hauptschnur, geschätzt auf den ersten 50 Metern, im Drill unvermittelt gerissen ist...und das macht dann überhaupt keinen Spaß mehr, weder für den Fisch noch für den Fänger.
Wie viele Fasern von acht auf welcher Länge durch einen "hungrigen" Fremddrilling zerrissen wurden, lässt sich einfach kaum sicher ermitteln.
Ich nehme jedes mall ca. 10 Rollen mit (von denen werden mindestens 5 benutzt) und jetzt jedes Jahr Schnur wechseln - nein, das ist mir zu teuer und schlecht für die Umwelt.
 
Ich mache das so:
- Rolle nach dem Urlaub mit Süßwasser abspülen.
- Anschließend kommt die komplette Schnur bis zum nächsten Urlaub auf eine Kunststoffspule.

Ersetzt wird bei Bedarf und das kann auch mal einige Jahre in Anspruch nehmen.
 
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