Revolution in der Sonar-Technik

alfnie

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Quelle: Havforskningsinstituttet i Norge
Über 50 Jahre lang war das Echolot das wichtigste Instrument der Meeresforscher um die Fischbestände zu erfassen. Traditionelle Echolote basieren auf einem schmalen akustischem Strahl. Die norwegische Firma Simrad hat in Zusammenarbeit mit dem Norwegischen Institut für Meeresforschung ein Multistrahl-Sonar entwickelt das mit ganzen 500 individuellen Strahlen arbeitet. Das Gerät, MS 70, ist auf dem norwegischen Forschungsschiff G.O.Sars installiert und kann ganze Fischschwärme dreidimensional abbilden und die Mengen in Fischvorkommen auf eine ganz neue Art und Weise berechnen. Dieses wird zu einem wesentlich besseren Verständnis der Bestände und ihrer Lebensräume führen.
 
Dieses wird zu einem wesentlich besseren Verständnis der Bestände und ihrer Lebensräume führen...................und zu einer effektiveren Abfischung.(hoffe mal, das es nur ein böser erster Gedanke von mir ist)

Dabei frage ich mich, ob es unbedingt ein besseres Sonar sein muß.
Es werden doch heute schon mit Hilfe von Satellitenaufnahmen (infrarot - wenn meine Erinnerung mich jetzt nicht täuscht) die Fischschwärme lokalisiert und "abgeerntet".
 
@ fishmopp
Die Dinger sind so affig teuer, da wird kaum ein Fischdampfer die Kosten-Nutzen-Rechnung gutheissen können.
Die Sateliten-Ortung funzt nur bei pelagischen Fischarten, also Makrele,
Hering, Lachs usw. Und da auch nur wenn die nicht zu tief stehen.
 
Auch wenn ich jetzt wieder in ein großes Fettnäpfchen "springe", etwas was technisch machbar und nutzbar ist, braucht meist nicht lange, um zum Mißbrauch genutzt zu werden.
Und die stetig wachsende Weltbevölkerung ruft , eh schreit nach Eiweiß - also wird mit dem wachsendem Ruf nach Futter und den damit steigenden Preisen - seit ein paar Tagen weiß ich was "Marktwirtschaft"ist (Dank an alle Belehrenden)- wird auch ein solch "oberteures" technisches Gerät für die Beschaffung von Futter genutzt werden.
Entschuldigt, wenn das wieder pesimistisch, unfriedenstiftend o.ä. klingt, aber ich denk nun mal so und habe in den meisten Fällen keinen Grund an der menschlichen Unvernunft zu zweifeln.

Grüße vom, ach zu gerne stichelnden, Angel-Ralle
 
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Angel-Ralle,
nu mach Dir mal nicht ins Hemd mit Deinen dauernden vermuteten "Fettnäpfchen", es sind nicht überall nur schwarze Wolken am Horizont und hier im NAF kann jeder frei seine Meinung äussern. Mann, entspann Dich mal mal ...
 
Jau, mach ich glatt. Aber wenn man innerhalb drei Tagen fünfundzwanzigmal von verschiedenen Members angezählt wird - muss man halt ankündigen wenn man springt (ist jetzt wirklich ironisch gemeint!):lach :lach :lach
- ansonsten bin ich nicht der Typ der sich für jeden Buchstaben der seinem Mund bzw. seiner tatstatur entfleucht versucht zu entschuldigen.;)

Petri & all times tight lines:]
 
Wie heißt das Teil? MS 70? Muß ich mal bei Ebay schauen. Sowas brauch ich für unseren nächste Norwegentripp :}



Angel-Ralle schrieb:
Entschuldigt, wenn das wieder pesimistisch, unfriedenstiftend o.ä. klingt,

Nicht doch. Als Deutscher, noch dazu aus meiner ehem. Heimatstadt, darf man das. Bedenken gegen alles haben gehört heutzutage einfach dazu. Weltmeister im Pessemissmus und Schwarzsehen sind wir schon, vielleicht klappts auch noch mit dem Fußball. Obwohl, dafür sehe ich jetzt aber wirklich schwarz...... :}
 
Siehste bitti (hallo Landsmann) gerade da bin ich Optimist, da Fußball ein Thema ist was mich nicht angeht, erregt oder was weiß ich.
Ich bin beileibe kein Berufs-Pessimist und habe es auch nicht vor zu werden (eher bin ich das Gegenteil und habe zu oft Dinge zu optimistisch und zu enthusiastisch gesehen) - ich halte mich da an seriöse Abschätzung von Sachverhalten unter Einbeziehung von Erkenntnissen und Risiken - der Rest ist meistens ´ne Milchmädchenrechnung!

- ich halte es da eher mit A. Einstein(Versuch eines Zitates):

Es gibt zwei Dinge die unendlich sind, die menschliche Unvernunft und das Universum. Allerdings bin ich mir da bei dem Universum nicht ganz sicher.

Petri & all times tight lines
 
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