Racoon
Muschelschubser
Hallo zusammen,
ich möchte heute von unserem rundum gelungenen Urlaub im Juni 2026 am schönen Syvdefjord bei Troll Fjordhytter berichten. Wir waren vom 11.-25. Juni vor Ort, zzgl. An- und Abreisetage.
Wir, das sind meine Frau und ich sowie unser Hund Henry. Anreist sind wir aus Schleswig-Holstein über Dänemark/Hirtshals mit der Colorline Superspeed nach Larvik. Nach der Ankunft in Larvik gegen 17.30 Uhr haben wir noch 2h Strecke bis nach Hønefoss gemacht, wo wir für eine Nacht ein Airbnb gebucht hatten.

Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag weiter über die E6 bis Otta, von dort über die 15 bis Nordfjordeid nach Syvde. Diverse Pausen, Picknicks und ein Abstecher nach Dalsnibba bei bestem Wetter sorgten dafür, das wir Syvde erst am Abend gegen 19 Uhr erreichten.


In Syvde angekommen wurde Småtroll 3 bezogen und ein entspanntes Ankunftsbierchen genossen. Meine Frau, Ferienunterkünften in der Regel zu Beginn meist kritisch eingestellt, war von der Hütte und dem Ambiente rundum begeistert. Happy wife-happy life. So kann konnte es weiter gehen.

Für den darauffolgenden Morgen hatte ich mit den Vermietern Jenny und Sigurd die Bootseinweisung vereinbart. Unser Oien 530F mit 30PS Yamaha Quirl und Garmin Echo mit Kartenplotter befand sich in einem sehr guten Zustand und hatte auch noch meine Glückszahl 9, läuft! Die Infrastruktur am Hafen top und sehr durchdacht. Kurze Einweisung in das Revier, Angelgerät montiert, Frau und Hund abgeholt und los ging die große Fahrt.
Die Fischkiste hat meine Frau dann auch relativ schnell gefüllt, allerdings anders als erwartet.

Zielfisch war erst einmal der Köhler, hier hatten wir recht schnell gute Anzeigen auf 100m im unteren Drittel auf dem Echo. Als Köder auf 100m Wassertiefe kamen aufgrund von Drift zuerst 120g Pilker zum Einsatz, jedoch ohne Bisse. So ging das dann eine Weile, bis meine Frau den ersten guten Köhler ihres Lebens am Haken hatte. Unter Anleitung hatte sie ihn dann nach wenigen Minuten ausgedrillt und war nach dem Keschern stolz wie Oskar. Beim Abschlagen spuckte der Köhler kleinen Futterfisch von 4cm Länge und einen Sandaal aus. Köderwechsel war angesagt, wir haben Q-eely Sandaale mit 60g Kopf montiert. Das war der Gamechanger, und die ganze Angelei wurde auch ein Stück leichter. Die Bissefrequenz nahm deutlich zu und nach einer Weile hatten wir dann 5 Köhler zwischen 65-75cm in der Bütt. Das reichte dann auch erstmal, wir waren schließlich 13 Tage vor Ort.


So ging es dann die nächsten Tage weiter. Nach dem ausschlafen und einem Frühstück ging es dann entweder auf Ausflüge in die nähere oder weitere Umgebung oder für ein paar Stunden aufs Wasser. Durch die Reisezeit um die Sommersonnenwende war auch Angeln bis 22 Uhr oder später kein Problem. Da wir das erste Mal in der Region waren, haben wir auch einige tagesfüllende Ausflüge gemacht….
Fahrt mit der Autofähre von Hellesylt nach Geiranger. Hier war uns jedoch zu viel Trubel und wir sind über einige Zwischenstopps zum Trollstigen gefahren.

Am nächsten Tag mal wieder aufs Wasser, kleine Jigs wie dieser Williamson ThunderJig in 60g erwiesen sich in 70m Tiefe bei wenig Drift auch als sehr effizient.

Auch Pollacks gingen uns in ordentlichen Größen auf den Leim. Unser Erfolgsmodell war der Biscay Minnow von Storm.

Zwischendurch ein Ausflugstag zum Westkap und Hoddevik Stranda.

Abends dann schnell noch mal raus…

Einen Regentag haben wir genutzt für einen Besuch in Ålesund. Einmal der obligatorische Besuch auf dem Berg mit Blick über Altstadt und Hafen, den Rest des Nachmittages im lohnenswerten Amfi Shoppingcenter.
Ein weiteres Highlight war ein Ausflug in den Abendstunden zur Insel Runde, wo wir nach anstrengender Wanderung zur Vogelkolonie und 2 Stunden warten mit einem landenden Puffin direkt vor unseren Füßen belohnt wurden.

Natürlich stand auch Naturköderangeln auf dem Plan, jedoch gestaltete sich der Köderfischfang während unserer Zeit vor Ort als schwierig. Makrelen konnten wir keine fangen, ich habe dann für einen Versuch auf Seehecht Streifen von Köhler-Bauchlappen genommen. Im strömenden Regen konnte ich dann auch nach einiger Zeit einen von knapp 80cm fangen. Weitere Versuche haben wir aufgrund schlechter Bedingungen wegen starkem Wind am Fjordeingang gelassen. Leng & Co. haben wir gar nicht beangelt. Man muss ja noch Ziele fürs nächste Mal haben.
Wir haben uns in den verbleibenden Tagen auf Dorsch, Pollack und Köhler mit leichtem Gerät beschäftigt. Hat soweit auch gut funktioniert, nur die Größe der Dorsche war recht klein. Da sie im Flachen gebissen hatten, konnten wir sie aber Problemlos releasen.

Am Ende hatten wir unsere gemeinsame erlaubte Quote erfüllt. Die Köhler hatten eine tolle Größe zwischen 60-85cm, die Pollacks um 50-55cm. Kleinere Fische hatten wir tatsächlich nur im einstelligen Bereich, wir haben allerdings auch ohne Beifänger geangelt.
Der Abschied fiel uns nach 2 Wochen vor Ort wirklich schwer, wir wären gern noch ein paar Tage geblieben. Die Planungen für Syvde 2027 laufen aber bereits an.

Auf dem Heimweg haben wir die Rute über den Gamle Steynefjellsvegn und das Sognefjell gewählt, bevor es nach einer Zwischenübernachtung in Borgund wieder über Larvik-Hirtshals nach Eckernförde ging.
Vielen Dank fürs lesen😉
Gruß Timo
ich möchte heute von unserem rundum gelungenen Urlaub im Juni 2026 am schönen Syvdefjord bei Troll Fjordhytter berichten. Wir waren vom 11.-25. Juni vor Ort, zzgl. An- und Abreisetage.
Wir, das sind meine Frau und ich sowie unser Hund Henry. Anreist sind wir aus Schleswig-Holstein über Dänemark/Hirtshals mit der Colorline Superspeed nach Larvik. Nach der Ankunft in Larvik gegen 17.30 Uhr haben wir noch 2h Strecke bis nach Hønefoss gemacht, wo wir für eine Nacht ein Airbnb gebucht hatten.

Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag weiter über die E6 bis Otta, von dort über die 15 bis Nordfjordeid nach Syvde. Diverse Pausen, Picknicks und ein Abstecher nach Dalsnibba bei bestem Wetter sorgten dafür, das wir Syvde erst am Abend gegen 19 Uhr erreichten.


In Syvde angekommen wurde Småtroll 3 bezogen und ein entspanntes Ankunftsbierchen genossen. Meine Frau, Ferienunterkünften in der Regel zu Beginn meist kritisch eingestellt, war von der Hütte und dem Ambiente rundum begeistert. Happy wife-happy life. So kann konnte es weiter gehen.

Für den darauffolgenden Morgen hatte ich mit den Vermietern Jenny und Sigurd die Bootseinweisung vereinbart. Unser Oien 530F mit 30PS Yamaha Quirl und Garmin Echo mit Kartenplotter befand sich in einem sehr guten Zustand und hatte auch noch meine Glückszahl 9, läuft! Die Infrastruktur am Hafen top und sehr durchdacht. Kurze Einweisung in das Revier, Angelgerät montiert, Frau und Hund abgeholt und los ging die große Fahrt.
Die Fischkiste hat meine Frau dann auch relativ schnell gefüllt, allerdings anders als erwartet.

Zielfisch war erst einmal der Köhler, hier hatten wir recht schnell gute Anzeigen auf 100m im unteren Drittel auf dem Echo. Als Köder auf 100m Wassertiefe kamen aufgrund von Drift zuerst 120g Pilker zum Einsatz, jedoch ohne Bisse. So ging das dann eine Weile, bis meine Frau den ersten guten Köhler ihres Lebens am Haken hatte. Unter Anleitung hatte sie ihn dann nach wenigen Minuten ausgedrillt und war nach dem Keschern stolz wie Oskar. Beim Abschlagen spuckte der Köhler kleinen Futterfisch von 4cm Länge und einen Sandaal aus. Köderwechsel war angesagt, wir haben Q-eely Sandaale mit 60g Kopf montiert. Das war der Gamechanger, und die ganze Angelei wurde auch ein Stück leichter. Die Bissefrequenz nahm deutlich zu und nach einer Weile hatten wir dann 5 Köhler zwischen 65-75cm in der Bütt. Das reichte dann auch erstmal, wir waren schließlich 13 Tage vor Ort.


So ging es dann die nächsten Tage weiter. Nach dem ausschlafen und einem Frühstück ging es dann entweder auf Ausflüge in die nähere oder weitere Umgebung oder für ein paar Stunden aufs Wasser. Durch die Reisezeit um die Sommersonnenwende war auch Angeln bis 22 Uhr oder später kein Problem. Da wir das erste Mal in der Region waren, haben wir auch einige tagesfüllende Ausflüge gemacht….
Fahrt mit der Autofähre von Hellesylt nach Geiranger. Hier war uns jedoch zu viel Trubel und wir sind über einige Zwischenstopps zum Trollstigen gefahren.

Am nächsten Tag mal wieder aufs Wasser, kleine Jigs wie dieser Williamson ThunderJig in 60g erwiesen sich in 70m Tiefe bei wenig Drift auch als sehr effizient.

Auch Pollacks gingen uns in ordentlichen Größen auf den Leim. Unser Erfolgsmodell war der Biscay Minnow von Storm.

Zwischendurch ein Ausflugstag zum Westkap und Hoddevik Stranda.

Abends dann schnell noch mal raus…

Einen Regentag haben wir genutzt für einen Besuch in Ålesund. Einmal der obligatorische Besuch auf dem Berg mit Blick über Altstadt und Hafen, den Rest des Nachmittages im lohnenswerten Amfi Shoppingcenter.
Ein weiteres Highlight war ein Ausflug in den Abendstunden zur Insel Runde, wo wir nach anstrengender Wanderung zur Vogelkolonie und 2 Stunden warten mit einem landenden Puffin direkt vor unseren Füßen belohnt wurden.

Natürlich stand auch Naturköderangeln auf dem Plan, jedoch gestaltete sich der Köderfischfang während unserer Zeit vor Ort als schwierig. Makrelen konnten wir keine fangen, ich habe dann für einen Versuch auf Seehecht Streifen von Köhler-Bauchlappen genommen. Im strömenden Regen konnte ich dann auch nach einiger Zeit einen von knapp 80cm fangen. Weitere Versuche haben wir aufgrund schlechter Bedingungen wegen starkem Wind am Fjordeingang gelassen. Leng & Co. haben wir gar nicht beangelt. Man muss ja noch Ziele fürs nächste Mal haben.
Wir haben uns in den verbleibenden Tagen auf Dorsch, Pollack und Köhler mit leichtem Gerät beschäftigt. Hat soweit auch gut funktioniert, nur die Größe der Dorsche war recht klein. Da sie im Flachen gebissen hatten, konnten wir sie aber Problemlos releasen.

Am Ende hatten wir unsere gemeinsame erlaubte Quote erfüllt. Die Köhler hatten eine tolle Größe zwischen 60-85cm, die Pollacks um 50-55cm. Kleinere Fische hatten wir tatsächlich nur im einstelligen Bereich, wir haben allerdings auch ohne Beifänger geangelt.
Der Abschied fiel uns nach 2 Wochen vor Ort wirklich schwer, wir wären gern noch ein paar Tage geblieben. Die Planungen für Syvde 2027 laufen aber bereits an.

Auf dem Heimweg haben wir die Rute über den Gamle Steynefjellsvegn und das Sognefjell gewählt, bevor es nach einer Zwischenübernachtung in Borgund wieder über Larvik-Hirtshals nach Eckernförde ging.
Vielen Dank fürs lesen😉
Gruß Timo
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