Rouvinho90
Stammnaffe
- Registriert
- 31 Mai 2023
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In meinem Reisebericht vom Juni/Juli 2024 habe ich bereits voller Vorfreude auf unseren zweiten Urlaub im September verwiesen. Wir sind die letzten Jahre mit den Jungs immer im September auf Froya gewesen und haben überragend gefangen. Tja, was soll ich sagen: wettertechnisch und anglerisch hat mich dieser Urlaub definitiv Demut gelehrt. Anders als beim letzten Mal würde ich im Reisebericht weniger chronologisch vorgehen, sondern die Fanggebiete in den Vordergrund rücken. Wir waren mit insgesamt drei Booten und 10 Anglern für 8 bzw. 9 Tage vor Ort. Zwei volle und 2 halbe Tage war das Angeln wegen Wind nahezu unmöglich. Immerhin haben die "Mutigen" unter uns bei diesen Wetterkapriolen wir ein paar Makrelen "unter Land" fangen können, die frisch geräuchert in die Kühltruhe gewandert sind.
Sulfjord
Die letzten Jahre eine Bank für große Lengs. Wirklich große Lengs. Die 150cm sind jedes Jahr - zum Teil mehrfach - gefallen. Diesen Sommer eine Bank für große Schellfische. Diesen September: eine Bank für Schneidertage. Wir waren in Summe etwa 1,5 Tage vor Ort. Mit Ausnahme von 2 Lumpen war leider nichts zu holen. Weder ganz tief, noch in 120m bis 150m Tiefe oder auf den Plateaus. Also auch keine spektakulären Fangmeldungen, geschweige denn Fotos. 😄
Orneklakken
Aufgrund des stürmischen Wetters hatten wir "leider" nur einen Tag auf dem legendären Orneklakken. Das Eldorado für Angler in Mittelnorwegen. Oder: das Eldorado für Haie in Mittelnorwegen. Wahnsinn. Das ist das einzige Wort, das mir in diesem Urlaub zum Angeln auf Orneklakken einfällt. Wir hatten auf allen Booten beim Angeln mit Naturködern binnen Sekunden Haie am Haken. Beim Hochholen kamen zwischen 2 und 3 Artgenossen mitgeschwommen. Keine Chance, egal in welcher Tiefe. Ob 20m, 40m oder 120m - überall Haie. Auch auf Gummifisch kein anderer Fisch zu bekommen. Stattdessen kamen Haie hoch oder bissen die Schwänze unserer Gummiköder ab. Einzig auf Pilker gab es am Holtaren ein paar Pollacks.
Kya
Rund um Kya hatten wir auch in den letzten Jahren immer mal wieder Haie. Dieses mal aber mehr oder weniger dasselbe Bild wie auf Orneklakken. Daher nicht sonderlich viel beangelt.
In den Schären
Neben den oben bereits genannten Makrelen waren eigentlich keine nennenswerten Fänge in den Schären zu verzeichnen. Bis auf einen: einem Kollegen gelang es einen tollen Seeteufel zu verhaften. Der sorgte natürlich für ausgelassene Stimmung an Bord.
Innerholen
Unsere Rettung, manchmal ist das gute so nah! Wir haben schöne Lumbs gefangen, wenn wir uns von der Küste aus startend über etwa 80m tiefes Wasser haben driften lassen. Und das fast überall an der Nordküste Froyas. Am Seiskallen haben wir schöne Pollacks fangen können - bis auch hier die Haie kamen. Ansonsten haben wir im Innerholen Berge, Plateaus und Rinnen befischt. Gefangen haben wir schöne Lumbs und zwei fantastische Lengs von 1,30m und 1,38m. Seelachse waren kaum vorhanden. Man muss dazu sagen, dass wir nicht so die "Werfer" sind. Die Gruppe vor uns hat an den Untiefen schöne Pollacks abgreifen können.
Fazit
Ich habe oben von Demut gesprochen. Das klingt vielleicht etwas hochtrabend, wenn man sieht, was wir trotzdem aufs Parkett gezaubert haben. In Summe muss man aber einfach sagen, dass die Bedingungen schwierig waren und wir anglerisch von den letzten Besuchen auf Froya schlichtweg verwöhnt waren. Ich freue mich jetzt aber erst recht auf das kommende Jahr, wo es im Mai und im Juli wieder heißt: auf nach Froya! Neben dem Angeln war der Urlaub abermals fantastisch. Eine tolle Truppe, überragendes Essen, kaltes Bier und vor allem Nordlichter haben dem ganzen einen mehr als versöhnlichen Rahmen gegeben.
Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen, auch wenn er deutlich weniger enthusiastisch war, als der letzte aus Juni/Juli 😉 Mich würde interessieren, ob andere von euch, vor allem auf Orneklakken derzeit ähnlich Erfahrungen machen, oder ob wir einfach Hai-Magneten montiert hatten 😄
Sulfjord
Die letzten Jahre eine Bank für große Lengs. Wirklich große Lengs. Die 150cm sind jedes Jahr - zum Teil mehrfach - gefallen. Diesen Sommer eine Bank für große Schellfische. Diesen September: eine Bank für Schneidertage. Wir waren in Summe etwa 1,5 Tage vor Ort. Mit Ausnahme von 2 Lumpen war leider nichts zu holen. Weder ganz tief, noch in 120m bis 150m Tiefe oder auf den Plateaus. Also auch keine spektakulären Fangmeldungen, geschweige denn Fotos. 😄
Orneklakken
Aufgrund des stürmischen Wetters hatten wir "leider" nur einen Tag auf dem legendären Orneklakken. Das Eldorado für Angler in Mittelnorwegen. Oder: das Eldorado für Haie in Mittelnorwegen. Wahnsinn. Das ist das einzige Wort, das mir in diesem Urlaub zum Angeln auf Orneklakken einfällt. Wir hatten auf allen Booten beim Angeln mit Naturködern binnen Sekunden Haie am Haken. Beim Hochholen kamen zwischen 2 und 3 Artgenossen mitgeschwommen. Keine Chance, egal in welcher Tiefe. Ob 20m, 40m oder 120m - überall Haie. Auch auf Gummifisch kein anderer Fisch zu bekommen. Stattdessen kamen Haie hoch oder bissen die Schwänze unserer Gummiköder ab. Einzig auf Pilker gab es am Holtaren ein paar Pollacks.
Kya
Rund um Kya hatten wir auch in den letzten Jahren immer mal wieder Haie. Dieses mal aber mehr oder weniger dasselbe Bild wie auf Orneklakken. Daher nicht sonderlich viel beangelt.
In den Schären
Neben den oben bereits genannten Makrelen waren eigentlich keine nennenswerten Fänge in den Schären zu verzeichnen. Bis auf einen: einem Kollegen gelang es einen tollen Seeteufel zu verhaften. Der sorgte natürlich für ausgelassene Stimmung an Bord.
Innerholen
Unsere Rettung, manchmal ist das gute so nah! Wir haben schöne Lumbs gefangen, wenn wir uns von der Küste aus startend über etwa 80m tiefes Wasser haben driften lassen. Und das fast überall an der Nordküste Froyas. Am Seiskallen haben wir schöne Pollacks fangen können - bis auch hier die Haie kamen. Ansonsten haben wir im Innerholen Berge, Plateaus und Rinnen befischt. Gefangen haben wir schöne Lumbs und zwei fantastische Lengs von 1,30m und 1,38m. Seelachse waren kaum vorhanden. Man muss dazu sagen, dass wir nicht so die "Werfer" sind. Die Gruppe vor uns hat an den Untiefen schöne Pollacks abgreifen können.
Fazit
Ich habe oben von Demut gesprochen. Das klingt vielleicht etwas hochtrabend, wenn man sieht, was wir trotzdem aufs Parkett gezaubert haben. In Summe muss man aber einfach sagen, dass die Bedingungen schwierig waren und wir anglerisch von den letzten Besuchen auf Froya schlichtweg verwöhnt waren. Ich freue mich jetzt aber erst recht auf das kommende Jahr, wo es im Mai und im Juli wieder heißt: auf nach Froya! Neben dem Angeln war der Urlaub abermals fantastisch. Eine tolle Truppe, überragendes Essen, kaltes Bier und vor allem Nordlichter haben dem ganzen einen mehr als versöhnlichen Rahmen gegeben.
Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen, auch wenn er deutlich weniger enthusiastisch war, als der letzte aus Juni/Juli 😉 Mich würde interessieren, ob andere von euch, vor allem auf Orneklakken derzeit ähnlich Erfahrungen machen, oder ob wir einfach Hai-Magneten montiert hatten 😄






