Ostfriesen am Björnafjord 6

Ostfriesenaal

Stammnaffe
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Ort
Ostfriesland
Moin!

Es ist mal wieder so weit und der nächste Norwegenurlaub steht an!
Auch in diesem Jahr zieht es uns an den Björnafjord nach Nordtveitgrend zu Dag und Anna. Bei den beiden sind wir nun schon zum 6. Mal zu Gast und das bei unserer 10. Reise in das schöne Norwegen.

Das "uns" umfasst in diesem Jahr unseren Präsidenten, den wir im letzten Jahr schmerzlichst vermisst hatten sowie meinem Vater, den Vize. Dazu kommen unser Smutje sowie seine beiden Söhne Schlummer und Schlemmer und natürlich ich, der Bärtige..

Zielfisch ist bei uns wie gewohnt die Pallette an Kabeljauarten, wobei Leng und Seehecht wohl die Hauptbeute werden. Über einen Oktopoden oder Kalmar würde ich mich aber auch sehr freuen.

Abfahrt ist am kommenden Donnerstag und am Mittwoch werde ich euch wohl noch ein kleines Update geben.
Bis dahin steigt mal wieder die Vorfreude und ich hoffe, ihr habt auch in diesem Jahr viel Spaß beim Mitlesen!
 
Moin Leute!



Vorgestern gab es kein Update, wie ihr sicher gesehen habt. Dafür gab es einfach zu wenig zu berichten.

Die Autos wurden Nachmittags beladen und die Fänge der letzten Jahre drei bis dreißig Zentimeter verlängert. Danach wurden zu Hause die letzten Kleinigkeiten in die Koffer geräumt, ehe schon Zeit fürs Bettchen war.

Schließllich klingelte kurz nach vier schon wieder mein Wecker und der eine oder andere der Gruppe dürfte wohl auch noch früher aufgestanden sein.

Das war zwar unangenehm, aber so hatten wir genug Zeit durch die zahllosen Baustellen in Deutschland und Dänemark zu rutschen.

Das klappte auch sehr gut und so konnten wir ein paar schöne lange Pausen machen, wenn es mal nicht aus allen Löchern schüttete. Da ist der ausgiebige Stopp beim Scandipark und dem Angelladen natürlich inbegriffen ;-)

In Hirtshals hatten wir dann genug Zeit für einen Kaffee an der Tankstelle und konnten dabei endlich die wichtige Frage klären, wie viele Ostfriesen man zum Kaffee kochen braucht.

Sechs.

Zumindest wir standen alle samt um die Maschine und klickten uns durch die Optionen. Aber irgendwann hatten wir es geschafft und dafür war das Getränk auch sehr lecker.

Im Anschluss liefen wir noch über den kleinen Strandabschnitt und genossen die feine Landschaft und das Rauschen des Meeres. Herrlich.

Um 17:30 reihten wir uns dann in die Schlange zur Fähre ein. Den Zeitraum nutzte ich uach, um bis zu diesem Punkt zu schreiben.

Als wir dann auf der Fähre waren und ich mit den beiden Alten die Kabine bezogen hatte, wurde auch das erste Bier geöffnet und auf unseren Urlaub angestoßen. Damit hatte diesr auch begonnen.

Im Verlauf des Abends spielten wir einige Runden „Schwimmen“, gönnten uns die leckeren Pizzen in der Sportsbar und nachdem die ältere Hälfte der Gruppe im Bett verschwunden war gönnten wir uns auch noch ein zweites Bier.

Als ich mich dann ins Bett schleppte, war ich dann doch zu müde, um den Rest zu schreiben. Daher liefere ich jetzt nach.

Gegen Abend werde ich mich voraussichtlich erneut melden und dann auch Fotos anhängen. Die konnte ich bislang noch nicht einsammeln.

Bis dahin euch Allen einen schönen Tag :-)
 
Jo - mach das - und schick mal paar schicke Bilder! 🤩
 
Moin Leute!

Erst einmal muss ich wohl ankündigen, dass heute keine Fotos kommen werden.

Wir hatten einen langen Tag und da rufen die weichen Betten doch sehr laut und das Sammeln von Bildchen bleibt da auf der Strecke.

Aber einen kleinen Überblick vom Tag will ich euch nicht vorenthalten:

Nachdem es auf dem Weg nach Hirtshals fast unentwegt regnete, begrüßte uns Norwegen heute Morgen mit herrlichem Sonnenschein. So verbrachten wir den Vormittag nach dem Frühstück auf dem Oberdeck und ließen uns die Haut bräunen.

Pünktlich trafen wir in der Sonnenstadt Bergen ein und versteuerten unsere 14 Liter Bier, die wir zu viel dabei hatten. Lieber sicher ein paar Euro zahlen als unnötige Risiken einzugehen.

Danach machten wir uns auf den Weg zu unsere Unterkunft mit dem obligatorischen Stopp beim Kiwi Markt, um Kartoffeln und ein paar andere Kleinigkeiten einzukaufen.

Bei der Unterkunft warteten auch schon Dag und Anne auf uns. Wir plauderten mit den beiden noch eine ganze Weile und tranken die ersten Dosen Bier. Außerdem übergaben wir einen Sechser Träger Jever an Dag und ein wenig Schokolade an Anne. Kleine Gastgeschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft.

Die Beiden hatten uns auch Lachs mitgebracht, den wir bei ihnen zum Einkaufspreis erhalten können. Ein echter Schnapper und so kauften wir insgesamt 30kg Lachs. Damit ist zumindest die Truhe nicht mehr leer :-D

Nachdem unsere Gastgeber aufgebrochen waren, begann das große Räumen und der Smutje zauberte einen feinen Salat, der uns das Grillen abrundete.

Aber mit dem Packen des Lachs, vorbereiten der Ruten für den morgigen Angeltag und das große Futtern ist es nun schon Mitternacht und der Großteil hat sich bereits zur Ruhe begeben.

Dem Ruf werde ich nun auch folgen und garantiere euch morgen die Fotos mit dem nächsten Teil des Berichts.

Das Wetter soll allerdings eher feucht werden.

Bis dahin eine gute Nacht :-)
 
Bis hierher schon mal danke fürs Berichten, bin gespannt auf die ersten Bilder voralkem von Fischen :a055:
 
Moin Leute!

Der heutige Tag startete für Schlummer und mich besonders früh, denn wir durften für die wilde Bande das Frühstück zubereiten.

Neben Eiern wurde Kaffee bzw Tee gekocht und nicht nur Becher, sondern auch Thermoskannen gefüllt, Brötchen gebacken und Aufschnitt aufgetischt. Dann konnte das Frühstück auch schon um halb sieben beginnen.

Im Anschluss kam der ganze Angelkrams in die Boote und die Hafenrundfahrt konnte losgehen. Nachdem es die letzte Nacht aus allen Löchern regnete, hatten wir feinsten Sonnenschein bei der Ausfahrt. Ein perfektes Wetter zum Angeln, mit dem wir laut Vorhersage gar nicht gerechnet hatten.

Das Angeln war heute jedoch unter dem Motto "Fisch ist da, der muss nur gefunden werden".

Dabei stellten wir uns leider so erfolgreich an wie ein Blinder beim "Wo ist Walter - Suchbild".

Schon das Angeln auf Makrele war eine Qual. Die letzten Jahre konnten wir Makrele nur schneller fangen, wenn sie direkt ins Boot gesprungen wären, doch heute brauchten wir fast vier Stunden, um pro Boot 8 Makrelen anzusammeln.

Im Vergleich zur weiteren Angelei war das Makrelenfangen jedoch ein regelrechter Rausch.

Neben einzelnen Pollacks, die sich teils schon mit den Makrelen meldeten, jedoch viel zu klein waren, konnten wir erst gegen Ende einen kleinen Küchenleng verwerten.

Doch wenigstens war das Wetter beim "Fangen" echter Sonnenschein und auch unsere Stimmung war herrlich. Die schlechten Sprüche hagelten auf den Booten und über die Walkie-Talkies in einer Frequenz, wie wir es uns für die Bisse gewünscht hätten.

Gegen zwei wurde der Wind deutlich kräftiger und die Driften schneller, die Hänger häufiger und der Wellengang wurde langsam erwähnenswert.

Gegen vier machten wir dann Feierabend. Die Rückfahrt war ein kleines Abenteuer und die Wellen spritzen schon heftig ins Boot. Wir hatten das zwar schon schlimmer, trotzdem war es schon über unser Wohlfühllimit.

Zurück im Hafen wurde Bilanz gezogen und die Erkenntnis war klar: So einen schlechten Angeltag hatten wir am Björnafjord auch noch nie.

Die Ursache konnten wir natürlich schnell finden. Da Hochwasser um 5 Uhr Morgens war, hatten wir durchgängig die schlechteste Zeit zum Angeln. Wenn es nicht daran lag, liegt es am Präsi. Schließlich muss ja einer die Schuld haben ;-)

Die Fische wurden natürlich verwertet und nach dem heftigen Arbeitseinsatz vom Filetier- und Verpackungsteam hüpfte ich noch kurz in den Fjord. Ich musste zwar nicht, aber das heißt ja nicht, dass ich nicht darf :-)

Zum Abendessen gab es Würstchen mit Nudelsalat und dem Rest Kartoffelsalat von gestern. Der Wunsch auf gebratenen Fisch wurde ja im Fjord gelassen. Mittlerweile ist der versprochene Regen auch angekommen.

Das wäre es soweit von uns. Bilder kommen später. Die ersten habe ich schon eingesammelt und nach dem Essen und dem obligatorischen Kartenspiel, werden die nachgereicht. Evtl gehen wir später aber noch ein paar Würfe machen. Bei der Lagerhalle scheint ein wenig Licht ins Wasser und da soll gut was zu fangen sein. Nach dem heutigen "Fangtag" wären ein paar kleine Fänge nicht schlecht ;-)
 
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Unser schöner Lachs, bevor wir ihn portionierten. Der war auch als Sashimi ein absoluter Genuss!
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Zwei friesische Krabben beim crab bauen :-P
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Ähre, wem Ähre gebührt (Ok, die Wortspiele werden nicht besser)
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Kristiansand am Abend

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Auch wenn es keiner glaubt, der Abend war weniger schlimm, als es das Bild vermuten lässt
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Da fehlte heute der HaTa, der sicher mit in den Fjord gehüpft wäre. Liebe Grüße an dieser Stelle
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