Organisierte Fischereikriminalität

Wenn ich mich richtig erinnere gab es vor einigen Jahren in Havoysund schon einmal einen Skandal in einer Fischfabrik.
U.a. war wohl Dorsch als Seelachs angegeben.
 
Ich könnteir vorstellenn das es dort um Fänge von den großen Krabben geht. Damit lässt sich deutlich mehr Profit erziehlen wie mit Fisch....
 
Wenn ich mich richtig erinnere gab es vor einigen Jahren in Havoysund schon einmal einen Skandal in einer Fischfabrik.
U.a. war wohl Dorsch als Seelachs angegeben.
Dorsch und Schellfisch aus Quote in bestimmte Arten aus der offenen Quote umzudeklarieren ist tatsächlich ein "Klassiker". Dem Fischer ist es ja egal ob er Betrag X für 2 t Dorsch oder 7 t Leng bekommt.

Ich könnteir vorstellenn das es dort um Fänge von den großen Krabben geht. Damit lässt sich deutlich mehr Profit erziehlen wie mit Fisch....
Vermutlich auch. Meiner Erfahrung nach übergreifend, womit sich eben Geld extra machen lässt. Wobei in den Artikeln ja eigentlich von "Weißfisch" die Rede ist, also würde ich eben vermuten hauptsächlich Dorsch und Schellfisch.
 
Im " Fiskeribladet" findet man zum Thema unter "Karlsøybruket" so einiges. Leider ist alles hinter der Bezahlschranke und daher nur Bilder und Überschriften frei zugänglich.
Sind aber in der Übersetzung trotzdem informativ über die Situation.

Mein Eindruck aus den dortigen Schlagzeilen: völlig überzogene Polizeiermittlungen, übergriffige Staatsanwaltschaft, keine zu untersuchendes Verhalten/ Delikt der Betroffenen/ Angeklagten, kein Unrechtsbewußtsein .....

Es wird immer nur über -zig Million NOK berichtet, die als " Schaden" zu bezeichnen wären.
Immerhin würde mich mal die Tonnage der Lebewesen ( Fische) interessieren, die bei der vermeintlichen Falschdeklaration im Spiel sind.

Seit Einfuhr der Fangquoten wurde immer schon von Betrug bei der Anladungs- und Fangdeklartion gemunkelt. Beifang und sog. " Küchendorschfang" spielte, genau wie die Nebenerwerbsfischer ( Fritidsfiskeri, nicht zu verwechseln mit Touristfiskeri ! ) eine Rolle.
War eigentlich ein offenes Geheimnis, aber keine Konsequenz seitens staatlicher Stellen ob der gesetzlichen Vorgaben erkennbar.

Mir sind da immer noch die Kilozahlen der Touristenschmuggler in den fetten Schlagzeilen in Erinnerung.
( Anmerkung: 1 KG über der laubten Ausfuhrmenge ist Schmuggel und ahndungswürdig !, da gibt's nichts zu diskutieren. )

Aber ein Zahlendreher in der Ausfuhrerklärung der Touristen, wie vom Flughafen bei der Ausreise durch Touri's kolportiert/ berichtet wurde, führte zum Vollzug zollrechtlicher / gesetzlicher Bestimmungen.

In den Überschriften im " Fiskeribladet: Die Betroffenen, besser Angeklaten und deren Verteidiger monieren die Unschuld und fordern einen Freispruch, weil nichts strafwürdiges passiert sei.
Kann man nur hoffen das Rechtsstaatlickeit sich tatsächlich Bahn bricht und die Rechte aller Beteiligten gewahrt werden, in die eine, wie auch andere Richtung.

Doppelmoral war schon immer in der Welt, immer unter dem Motto: Wenn es mir nützt ist es Recht, wenn Andere das Gleich tun ist es strafbar.
( Hat nichts mit der Entschuldigung von touristischen Fischschmuggel zu, es soll nur die moralische Verfasstheit der Beteiligten an den Strafverfahren veranschaulichen )

Die Überschriften im " Fiskeribladet" werfen schon ein erhellendes Licht auf die Denkmuster der Betroffenen und ihres sozialen Umfeldes.
Jeder ist Unschuldig, bis zum Beweis des Gegenteils.
Was ist aber wenn alles auf den Tisch der Gerichte liegt, eindeutige Beweise vorliegen und dann jegliches Unrechtsbewußtsein bei den Angeschuldigten fehlt.

Die reale Welt ist manchmal irrsinnig und schwer zu ertragen oder zu verstehen.
Viel " Spaß" beim Übersetzen im " Fiskeribladet"
 
Oben