Eisbär
Machdeburjer
So jetzt habe ich mal etwas Zeit, um Euch einen kurzen Bericht von unserer diesjährigen Reise zu liefern.
Wir das sind unser Fahrer und "Küchenbulle" Mario, unser Kapitän und diesjährige unangefochtene Sieger Rainhard und ich.
Wir waren nicht zum ersten mal dort auf Hitra und in Grefnesvagen und garantiert auch nicht zum letzten mal. Für nächstes Jahr ist schon wieder gebucht.
Aber nun der Reihe nach.
Am 18.08.06 begann unsere Reise aus Güsen und Burg bei Magdeburg in Richtung Hirtshalts. Mit der Kystlink sind wir dann, nach etwas verspäteter Abfahrt, gut nach Langesund gekommen. Die Abfahrt war etwas später,weil auf der Fähre erst noch ein Norweger seine Frau und seine Freunde verprügeln wollte, was die Besatzung und viele Gäste nicht so gut fanden.
Er wurde dann kurzer Hand von Bord gebracht. Tja, gib einem Affen Alkohol und er wird unberechenbar.:<-
Dafür waren ihm dann andere deutsche Angler sehr dankbar, weil sie sonst die Fähre verpaßt hätten. Die hätten ihm am liebsten noch einen ausgegeben.
Auf der anderen Seite am frühen Morgen des 19.08. angekommen sind wir dann sehr gut und schnell bis Hitra durchgekommen. Auf der E3 war ich der Fahrer und ich hatte wirklich mächtig Glück. 2x habe ich ein mobiles Blitzkomando überstanden, obwohl das fast die einzigen Stellen waren wo ich "Gott sei Dank" ein anderes langsames Fahrzeug vor mit hatte.
Am Nachmittag waren wir dann gegen 18:00 in unserer Unterkunft angekommen. natürlich haben wir dann auch noch geangelt. Aber wir wollten nicht mehr so lange und so weit raus fahren. Es sollte ja nur zum Abendessen reichen. Aber, es reichte nicht. Der Anreisetag zählt aber nicht.
20.08.
Am nächsten Tag ging es dann ausgeruht richtig los.
Unser diesjähriges Ziel war endlich den Meter-Leng zu fangen. Bei Seelachs und Dorsch hatten wir die Grenze schon 2005 überschritten, aber uns fehlte noch ein guter Leng.
Also schworen wir uns aufs Naturköderangeln ein, womit wir noch nicht soviel Erfahrung gesammelt hatten.
Aber, zum Naturküderangeln braucht man Köder und die haben wir dank eines guten Tipps von einem anderen Urlauber schnell gehabt. An einer Unterwasserbergkette hatten wir jeder Zeit Köhler und Makrelen in Mengen.
Er sagte uns auch gleich daß man dadrunter auch gute Dorsche, Pollaks und große Seelachse fangen kann. Auch das hat sich gleich am ersten Tag mit einem Pollak von 95cm und 8kg bestätigt.
Nachdem wir nun reichlich Köder hatten, fuhren wir den ersten Berg an.
Die Drift war ziemlich stark und wir waren immer sehr schnell über die zwei steilen Kanten gedriftet.Trotsdem brachte der erste Tag schonmal einige Lumbs bis 5kg einen Rotbarsch und eben die Dorsche und Pollaks von unserer Köderfischstelle.
Am nächsten Tag war die Drift nicht so stark und wegen der Richtung von Nord nach Süd fuhren wir rüber nach Fröya und ließen uns von dort Landabwärts treiben .Da diese Driften auch alle nur Lumb brachten setzten wir endlang der Küste immer weiter westlich an. Als wir schon fast vor dem Leuchtturm von Titran waren, besuchten uns ca. 50 bis 100 Schweinswale.
Die zu Fotografieren ist nicht so einfach. Aber wenn ihr sehr genau hinseht, dann könnt Ihr welche erkennen.
Es wurde zunehmend windiger, sodas wir frühzeitig Feierabend machten.
Für den nächsten Tag sollte uns unser Gaid nun einen Tipp geben, wo wir unsere Lengs finden, aber die Stelle vor Titran brachte auch nur Lumb.
Am darauffolgenden Tag wollten wir es nun mit der Brechstange versuchen.
Es sollten Kanten ab 200 Meter Tiefe aufgesucht werden.
Wir fuhren nach Bransbakken und Haakkaskallen. Und wenigstens hatten wir an dem Tag unseren ersten Leng, 2 Rotbarsche und natürlich wieder Lumb bis 5Kg. Wir hatten bis zu 1000g Blei an den Angeln, aber die Drift wurde am Nachmittag wieder so stark, daß es keinen Sinn machte dort weiter zu angeln. Deshalb fuhren wir wieder zu unserer Köderstelle. Dort angekommen, wollten wir garkeine Köder, sondern nur mal sehen, was so drunter steht.
Wir haben es immerhin in 2 Stunden geschafft, ohne Beifänger, nur mit leichter Pilkrute und 100-150g Pilkern ca. 20-30 Pollaks und Dorsche bis zu 7 Kg zu fangen. Nebenbei hatten wir nicht bemerkt, wie eine totale Nebelwand uns eingeschlossen hatte. Spätestens seit dem Tag möchte ich nie wieder ohne GPS unterwegs sein. Wir konnten keine 20 Meter weit sehen. Zum Glück ging auf der Rückfahrt alles guht. Als wir in der Anlage ankamen, erzählten die anderen von 2 Boten, die bis nach Örne wollten. Die Truppen waren dann auch erst zurück, als wir mit dem Filetieren fertig waren und sie waren total mit den Nerven runter.
Der nächste Tag war dann Wettemäßig bestens. Also fuhren wir nach Örne.
Als wir dort ankamen, sahen wir das Ergebnis der vielen Berichte von den tollen Fängen auf Örneklakken. So viele Boote (ca. 20)habe ich dort noch nie gesehen.
So versuchten wir dann an der Südkante eine Drift nach der anderen, aber da es nur sehr langsam driftete brachte es anfänglich nicht viel und war auch sehr langweilig. Einige Lumbs wollten dann aber doch mit. Am Nachmittag hatten wir dann eine Kante gefunden, wo es mit einmal auch Lengs gab. Erst so bei 85 cm,Länge wurden sie dann aber immer etwas besser.
Mein dritter oder vierter hatte dann auch endlich die Metermarke geknackt.
Mit 105cm nur gerade so, aber das Ziel war erreicht.
Jetzt werden viele lachen, aber jeder fängt mal klein an. Bei mir wurden es dann ganze 7 Lengs und3 Lumbs an diesem Tag. Unser Mario hatte 2 Lumbs,
2 Lengs und einen richtigen schönnen Köhler der Ihm beim Einholen nachgegangen war (ca. 1 Meter und 8 Kg).
Ganz traurig war an dem Tag unser Kapitän Rainhard. Er hatte nur einen Lumb.
24.08
Am nächsten Tag wollten wir dann die Bestmarke nochmal erhöhen .
Wieder ging es nach Örne und wir fingen wieder an, wo wir aufgehört hatten. Aber leider wollten die Lengs ander letzten Stelle nicht mehr. Also mußten wir wieder weitersuchen. Wir fanden auch wieder Lengs, aber sie waren anfänglich sehr klein. Da aber an dem Tag unser Kapitän nun endlich auch Lengs fing, wollte er von der Stelle nicht mehr weg. Bei seinem 3. Leng meinte er schon, jetzt hätte er auch die Metermarke geknackt, aber als ich gemessen hatte, war er etwas entteuscht. Es waren erst 95cm.
Gleich darauf hatte er einen Biß, bei dem ihm gut Schnur von der rolle gezogen wurde. das Ergebnis war dann ein leng von 135cm und 11 Kg.
Es blieb dann auch der beste Leng für diesen Urlaub. Kurtz danach wurde es dunkel und wir fuhren im Dunkeln zurück, was ich auch nicht ohne GPS machen möchte.
Von den beiden langen Tagen auf Örne waren wir dann so k.o., das wir uns erstmal einen echten urlaubstag gönnten. Mit Sauna ,Wirlpool und baden (bei 15 Grad Wassertemperatur) haben wir es uns einen Tag mal so richtig gut gehen lassen. Am Abend mußten aber nochmal einige Köderfische geholt werden, denn wir wollten es am nächsten Tag mal auf Rotbarsch versuchen.
Am nächsten Tag waren wir dann wieder auf Brannsbakken und Haakkaskallen. Anfänglich fingen wir nur Wittling. Da diese bis zu 3Kg schwer waren, was für Wittlinge ja gut ist, war es auch nicht schlecht. Rotbarsche fanden wir dann erst am Nachmittag. Es wurden dann noch ca 20 Stück von 1,2 bis 1,8 Kg, aber wir mußten bald aufgeben, denn die Drift wurde zu stark.
Der nächste Tag war dann so windig, daß wir nur in geschützten Ecken angeln konnten und damit nicht so super erfolgreich waren. Das War uns aber schon egal, denn wir hatten kaum noch Platz in unseren Kisten.
Also beschlossen wir an unserem letzten Angeltag nur nochmal was zum Mittagessen zu holen und danach zu packen.
Wir führen unsere Köderstelle an und versuchten es wieder ohne Beifänger mit kleinen Pilkern ander leichten 30-100g Rute mit 0,40 mono.
Mario eröffnete das Ganze mit einem 6 Kg Dorsch. Nachdem Rainhard einige Pollacks von ca. 4kg und Dorsche bis 3kg gefangen hatte und ich noch nichts, wurde ich etwas ungeduldig. dann hatte ich einen hammmmmmer Biß.
Der Fisch zog mir soviel schnur von der Rolle, daß ich schon dachte, der hört nie auf. Als ich deshalb die Spule etwas mehr zu drehte, gab es noch einen kurzen Kampf und der Fisch war samt Pilker ab. Mit dem neuen Pilker ging es dann aber gleich munter weiter. Der nächste gute Biß brachte bei mir einen 8Kg Pollak. Ich glaube es war der Bruder von dem vom ersten Tag.
Nach noch einigen kleineren hörten wir dann auf und fuhren rein. Da es für das Mittagessen mit ca. 30 Kg Fisch dann doch etwas zu viel war, mußten wir noch die letzten Lücken in unseren Kisten füllen.
Es war aber doch am nächsten tag zur Rückreise bestens durchgefroren.
Zur Rückreise gibt es nur zu berichten, daß wir am Freitagnachmittag ca. 3 Stunden durch Oslo gebraucht haben um nach Langesund zu kommen. So sind wir die Letzten gewesen die 10 Minuten vor der Abfahrt noch auf die Fähre gefahren sind. Direkt hinter uns wurde die Klappe zu gemacht und es ging loß.
Auf dem Schiff trafen wir dann noch die Truppe, die auf der Hinfaht das Glück hatte, nur noch wegen den betrunkenen Norweger die Fähre bekommen zu haben. Sie waren auch auf Hitra und von ihren Fängen nicht so begeistert.
Von Fischen im 8 und 11 Kg Bereich waren Sie weit entfernt.
Alles in allem bin ich auch der Meinung, daß es nichts bringt mit kleinen Booten in unbekannten Fjorden zu angeln. Aber auch aus Sicherheitsgründen sollte jeder größere Boote mit besserer Technik bevorzugen. Da ist der Spruch "Man lebt nur einmal" doppelt zutreffend.
Zum Schluß noch eins. Sollte jemand Schreibfehler finden, dann kann er sie behalten.
Ich freue mich schon auf Grefnesvagen vom 08.09.2008 bis 20.09.2008;ooo; ;ooo; ;ooo; ;ooo; ;ooo;
Wir das sind unser Fahrer und "Küchenbulle" Mario, unser Kapitän und diesjährige unangefochtene Sieger Rainhard und ich.
Wir waren nicht zum ersten mal dort auf Hitra und in Grefnesvagen und garantiert auch nicht zum letzten mal. Für nächstes Jahr ist schon wieder gebucht.
Aber nun der Reihe nach.
Am 18.08.06 begann unsere Reise aus Güsen und Burg bei Magdeburg in Richtung Hirtshalts. Mit der Kystlink sind wir dann, nach etwas verspäteter Abfahrt, gut nach Langesund gekommen. Die Abfahrt war etwas später,weil auf der Fähre erst noch ein Norweger seine Frau und seine Freunde verprügeln wollte, was die Besatzung und viele Gäste nicht so gut fanden.
Er wurde dann kurzer Hand von Bord gebracht. Tja, gib einem Affen Alkohol und er wird unberechenbar.:<-
Dafür waren ihm dann andere deutsche Angler sehr dankbar, weil sie sonst die Fähre verpaßt hätten. Die hätten ihm am liebsten noch einen ausgegeben.
Auf der anderen Seite am frühen Morgen des 19.08. angekommen sind wir dann sehr gut und schnell bis Hitra durchgekommen. Auf der E3 war ich der Fahrer und ich hatte wirklich mächtig Glück. 2x habe ich ein mobiles Blitzkomando überstanden, obwohl das fast die einzigen Stellen waren wo ich "Gott sei Dank" ein anderes langsames Fahrzeug vor mit hatte.
Am Nachmittag waren wir dann gegen 18:00 in unserer Unterkunft angekommen. natürlich haben wir dann auch noch geangelt. Aber wir wollten nicht mehr so lange und so weit raus fahren. Es sollte ja nur zum Abendessen reichen. Aber, es reichte nicht. Der Anreisetag zählt aber nicht.
20.08.
Am nächsten Tag ging es dann ausgeruht richtig los.
Unser diesjähriges Ziel war endlich den Meter-Leng zu fangen. Bei Seelachs und Dorsch hatten wir die Grenze schon 2005 überschritten, aber uns fehlte noch ein guter Leng.
Also schworen wir uns aufs Naturköderangeln ein, womit wir noch nicht soviel Erfahrung gesammelt hatten.
Aber, zum Naturküderangeln braucht man Köder und die haben wir dank eines guten Tipps von einem anderen Urlauber schnell gehabt. An einer Unterwasserbergkette hatten wir jeder Zeit Köhler und Makrelen in Mengen.
Er sagte uns auch gleich daß man dadrunter auch gute Dorsche, Pollaks und große Seelachse fangen kann. Auch das hat sich gleich am ersten Tag mit einem Pollak von 95cm und 8kg bestätigt.
Nachdem wir nun reichlich Köder hatten, fuhren wir den ersten Berg an.
Die Drift war ziemlich stark und wir waren immer sehr schnell über die zwei steilen Kanten gedriftet.Trotsdem brachte der erste Tag schonmal einige Lumbs bis 5kg einen Rotbarsch und eben die Dorsche und Pollaks von unserer Köderfischstelle.
Am nächsten Tag war die Drift nicht so stark und wegen der Richtung von Nord nach Süd fuhren wir rüber nach Fröya und ließen uns von dort Landabwärts treiben .Da diese Driften auch alle nur Lumb brachten setzten wir endlang der Küste immer weiter westlich an. Als wir schon fast vor dem Leuchtturm von Titran waren, besuchten uns ca. 50 bis 100 Schweinswale.
Die zu Fotografieren ist nicht so einfach. Aber wenn ihr sehr genau hinseht, dann könnt Ihr welche erkennen.
Es wurde zunehmend windiger, sodas wir frühzeitig Feierabend machten.
Für den nächsten Tag sollte uns unser Gaid nun einen Tipp geben, wo wir unsere Lengs finden, aber die Stelle vor Titran brachte auch nur Lumb.
Am darauffolgenden Tag wollten wir es nun mit der Brechstange versuchen.
Es sollten Kanten ab 200 Meter Tiefe aufgesucht werden.
Wir fuhren nach Bransbakken und Haakkaskallen. Und wenigstens hatten wir an dem Tag unseren ersten Leng, 2 Rotbarsche und natürlich wieder Lumb bis 5Kg. Wir hatten bis zu 1000g Blei an den Angeln, aber die Drift wurde am Nachmittag wieder so stark, daß es keinen Sinn machte dort weiter zu angeln. Deshalb fuhren wir wieder zu unserer Köderstelle. Dort angekommen, wollten wir garkeine Köder, sondern nur mal sehen, was so drunter steht.
Wir haben es immerhin in 2 Stunden geschafft, ohne Beifänger, nur mit leichter Pilkrute und 100-150g Pilkern ca. 20-30 Pollaks und Dorsche bis zu 7 Kg zu fangen. Nebenbei hatten wir nicht bemerkt, wie eine totale Nebelwand uns eingeschlossen hatte. Spätestens seit dem Tag möchte ich nie wieder ohne GPS unterwegs sein. Wir konnten keine 20 Meter weit sehen. Zum Glück ging auf der Rückfahrt alles guht. Als wir in der Anlage ankamen, erzählten die anderen von 2 Boten, die bis nach Örne wollten. Die Truppen waren dann auch erst zurück, als wir mit dem Filetieren fertig waren und sie waren total mit den Nerven runter.
Der nächste Tag war dann Wettemäßig bestens. Also fuhren wir nach Örne.
Als wir dort ankamen, sahen wir das Ergebnis der vielen Berichte von den tollen Fängen auf Örneklakken. So viele Boote (ca. 20)habe ich dort noch nie gesehen.
So versuchten wir dann an der Südkante eine Drift nach der anderen, aber da es nur sehr langsam driftete brachte es anfänglich nicht viel und war auch sehr langweilig. Einige Lumbs wollten dann aber doch mit. Am Nachmittag hatten wir dann eine Kante gefunden, wo es mit einmal auch Lengs gab. Erst so bei 85 cm,Länge wurden sie dann aber immer etwas besser.
Mein dritter oder vierter hatte dann auch endlich die Metermarke geknackt.
Mit 105cm nur gerade so, aber das Ziel war erreicht.
Jetzt werden viele lachen, aber jeder fängt mal klein an. Bei mir wurden es dann ganze 7 Lengs und3 Lumbs an diesem Tag. Unser Mario hatte 2 Lumbs,
2 Lengs und einen richtigen schönnen Köhler der Ihm beim Einholen nachgegangen war (ca. 1 Meter und 8 Kg).
Ganz traurig war an dem Tag unser Kapitän Rainhard. Er hatte nur einen Lumb.
24.08
Am nächsten Tag wollten wir dann die Bestmarke nochmal erhöhen .
Wieder ging es nach Örne und wir fingen wieder an, wo wir aufgehört hatten. Aber leider wollten die Lengs ander letzten Stelle nicht mehr. Also mußten wir wieder weitersuchen. Wir fanden auch wieder Lengs, aber sie waren anfänglich sehr klein. Da aber an dem Tag unser Kapitän nun endlich auch Lengs fing, wollte er von der Stelle nicht mehr weg. Bei seinem 3. Leng meinte er schon, jetzt hätte er auch die Metermarke geknackt, aber als ich gemessen hatte, war er etwas entteuscht. Es waren erst 95cm.
Gleich darauf hatte er einen Biß, bei dem ihm gut Schnur von der rolle gezogen wurde. das Ergebnis war dann ein leng von 135cm und 11 Kg.
Es blieb dann auch der beste Leng für diesen Urlaub. Kurtz danach wurde es dunkel und wir fuhren im Dunkeln zurück, was ich auch nicht ohne GPS machen möchte.
Von den beiden langen Tagen auf Örne waren wir dann so k.o., das wir uns erstmal einen echten urlaubstag gönnten. Mit Sauna ,Wirlpool und baden (bei 15 Grad Wassertemperatur) haben wir es uns einen Tag mal so richtig gut gehen lassen. Am Abend mußten aber nochmal einige Köderfische geholt werden, denn wir wollten es am nächsten Tag mal auf Rotbarsch versuchen.
Am nächsten Tag waren wir dann wieder auf Brannsbakken und Haakkaskallen. Anfänglich fingen wir nur Wittling. Da diese bis zu 3Kg schwer waren, was für Wittlinge ja gut ist, war es auch nicht schlecht. Rotbarsche fanden wir dann erst am Nachmittag. Es wurden dann noch ca 20 Stück von 1,2 bis 1,8 Kg, aber wir mußten bald aufgeben, denn die Drift wurde zu stark.
Der nächste Tag war dann so windig, daß wir nur in geschützten Ecken angeln konnten und damit nicht so super erfolgreich waren. Das War uns aber schon egal, denn wir hatten kaum noch Platz in unseren Kisten.
Also beschlossen wir an unserem letzten Angeltag nur nochmal was zum Mittagessen zu holen und danach zu packen.
Wir führen unsere Köderstelle an und versuchten es wieder ohne Beifänger mit kleinen Pilkern ander leichten 30-100g Rute mit 0,40 mono.
Mario eröffnete das Ganze mit einem 6 Kg Dorsch. Nachdem Rainhard einige Pollacks von ca. 4kg und Dorsche bis 3kg gefangen hatte und ich noch nichts, wurde ich etwas ungeduldig. dann hatte ich einen hammmmmmer Biß.
Der Fisch zog mir soviel schnur von der Rolle, daß ich schon dachte, der hört nie auf. Als ich deshalb die Spule etwas mehr zu drehte, gab es noch einen kurzen Kampf und der Fisch war samt Pilker ab. Mit dem neuen Pilker ging es dann aber gleich munter weiter. Der nächste gute Biß brachte bei mir einen 8Kg Pollak. Ich glaube es war der Bruder von dem vom ersten Tag.
Nach noch einigen kleineren hörten wir dann auf und fuhren rein. Da es für das Mittagessen mit ca. 30 Kg Fisch dann doch etwas zu viel war, mußten wir noch die letzten Lücken in unseren Kisten füllen.
Es war aber doch am nächsten tag zur Rückreise bestens durchgefroren.
Zur Rückreise gibt es nur zu berichten, daß wir am Freitagnachmittag ca. 3 Stunden durch Oslo gebraucht haben um nach Langesund zu kommen. So sind wir die Letzten gewesen die 10 Minuten vor der Abfahrt noch auf die Fähre gefahren sind. Direkt hinter uns wurde die Klappe zu gemacht und es ging loß.
Auf dem Schiff trafen wir dann noch die Truppe, die auf der Hinfaht das Glück hatte, nur noch wegen den betrunkenen Norweger die Fähre bekommen zu haben. Sie waren auch auf Hitra und von ihren Fängen nicht so begeistert.
Von Fischen im 8 und 11 Kg Bereich waren Sie weit entfernt.
Alles in allem bin ich auch der Meinung, daß es nichts bringt mit kleinen Booten in unbekannten Fjorden zu angeln. Aber auch aus Sicherheitsgründen sollte jeder größere Boote mit besserer Technik bevorzugen. Da ist der Spruch "Man lebt nur einmal" doppelt zutreffend.
Zum Schluß noch eins. Sollte jemand Schreibfehler finden, dann kann er sie behalten.
Ich freue mich schon auf Grefnesvagen vom 08.09.2008 bis 20.09.2008;ooo; ;ooo; ;ooo; ;ooo; ;ooo;






