Hab auch mal mit ner #5er Sage Z-Axis angefangen, bin dann aber schnell runter auf ne #3er Loomis und dann zu ner #2er Sage TXL-F,
wüßte nicht welcher Fisch(außer Waller) mir die hier mürbe machen sollte.
Der Drill (von normalen Salmoniden) läuft doch einzig und alleine über die Rute. In die Bremse ist mir nie einer gegangen (wie gesagt Standardgröße bis 50cm - und jetzt überlegt mal wie oft und regelmäßig Ihr schon was größeres gefangen habt)
Entscheidender für die Wahl der Rutenklasse ist ja der notwendige Köder.
Bis auf Streamer brauchts da keine höherklassigen Ruten.
Mit meiner #2 fische ich alle gebrauchstauglichen Trocken-, Naßfliegen und Nymphen für Äsche und Forelle - das Größte was ich gefischt habe war der Dumble Fritz - das geht dann natürlich nicht mehr an voll ausgefahrener Wurfschnur sondern nur im Nahbereich mit halber Schnur draußen, reicht aber meist um ans andre Ufer zu kommen und dort die Satzforellen zu triggern.
Darüberhinaus -
ne schwere Schnur batscht auch ganz anders aufs Wasser - haste dummen Besatzfisch vor Dir is es egal - die lieben auch dreggen
Außerdem -
hat ne dicke Schnur auch ne ganz andre Scheuchwirkung - das ist entscheidend im flachen und klaren Wasser!
Letztendlich - fischt man auf
scheue Fische auch mit
dünnem Vorfach ( 0,115er AHF Leitner Dyna-Cast) da muß man natürlich etwas zarter die Rute heben wenn man nen Prügel mit sich führt.
Also wie gesagt - meine #5er Z-Axis war dermaßen over the top - das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, hatte aber mit feiner Fischerei und dem Fisch angepassten Gerät genau gar nichts zu tun.
jetzt hab ich wieder alles durcheinander gebracht 