Hallo zusammen,
Mitte Juli haben wir einen wirklich wunderschönen Urlaub mit unglaublichem Wetter und besten Bedingungen in Kyrping genossen.
Wir, das waren neben mir meine Lebenspartnerin und unsere zusammengelegt 4 Kinder zwischen 8-13 Jahren. Die beiden Mädels waren zuerst wenig begeistert, dass es nach Norwegen gehen sollte, am Ende aber schwerst begeistert! Wobei, bei typisch norwegischem Wetter, hätte es ganz bestimmt auch mal Genörgel gegeben. ;-)
Wir aber hatten 8 Tage Sonnenschein, 25 Grad und nur wenig Wind. Mit den SUPs wurde der Fjord erkundet, im Hafen Krabben geangelt und die Brut wollte echt oft angeln gehen. Die ersten 4 Tage kam ich kaum vom Boot runter, weil immer jemand verlangte angeln gefahren zu werden
Die Region ist wirklich super schön und für norwegische Verhältnisse recht dicht besiedelt. In 25 min Entfernung liegt Etne, dort gibt es ein großes Shopping Center, verschiedenste Supermärkte, etc. In die andere Richtung erreicht man schnell den Langfossen (sehr großer Wasserfall) und die Wander-Region um Odda. Wir haben dort die Buarbreen Wanderung auf den Gletscher gemacht, das war richtig toll.
Der Campingplatz hat neben klassischem Camping auch einiges an Ferienhäusern, wir hatten eines für 6 Personen, direkt am Hafen gelegen. Boote werden auch vermietet, wir hatten eines mit 30 PS, damit war man wirklich sehr flott unterwegs. Es gibt allerdings keinerlei technische Hilfsmittel wie Echolote und co, d.h. man braucht schon eine Seekarten-App auf dem Handy um sich zu orientieren.
Achja, zum Angeln sollte ich wohl auch noch was Schreiben. Also der Fjord ist - wie andere ja auch schon berichtet haben - nicht einfach zu beangeln, da durchweg sehr tief mit nur ganz wenig Struktur. Es scheint auch kaum "einheimische" Fische zu geben, denn auch beim Naturköderangeln mit Rekern und co gab es nie auch nur das kleinste Gezuppel. Bis auf einmal wo wir zufällig einen Schwarm dieser kleinen Fjord-Rotbarsche gefunden haben. Das haben wir dann aber nie mehr gemacht, denn an den Biestern ist wirklich garnix dran.
Was aber funktioniert ist Speedpilken auf die großen Seelachse, die im Sommer in den Fjord ziehen. Man kommt sich zwar komisch vor so ohne Anhaltspunkte rumzutreiben und ständig die Minipilker ultraschnell wieder einzukurbeln, aber auf dem Wege gab es zuverlässig immer mal wieder Seelachse (nur große, zwischen 70 und 90 cm). Gelegentlich hat sich auch mal eine Makrele gemeldet, aber es waren keine großen Schwärme unterwegs.
Einige Angler fahren weit in den Matrefjord herein, man braucht da aber auch mit einem sehr schnellen Boot mindestens eine halbe Stunde pro Richtung und verfährt so fast nen ganzen Tank. Das kam für mich aber schon deshalb nicht in Frage, weil ich täglich mehrere kurze Touren mit den Kids und/ oder der Dame gemacht habe (die noch nie geangelt hatte aber - natürlich - den größten Fisch des Urlaubs gefangen hat).
Ohne Echolot braucht man einfach Vertrauen in eine Stelle und für mich war das die eine strukturreiche Region unter der Hochspannungsleitung. Dort haben wir die meisten Fische gefangen.
Materialverluste gab es keine wenn ich recht erinnere. Im Prinzip reicht dort für diese Angelei eine leichte Pilkrute (meine war 2,10 mit 30-120g Wurfgewicht) und ne vernünftige Stationärrolle mit sensibler Bremse. Mein ganzes anderes tackle hatte ich zwar mit, aber die Kombi hat alles andere ausgestochen.
Wir haben sehr viel Fisch gegessen im Urlaub und dann noch eine Kühlbox mit Filets mitgenommen. Das hat meine Erwartungen deutlich übertroffen, denn es war ja nicht als ausgiebiger Angelurlaub gedacht und in erster Linie haben die Kids geangelt.
Ich lass mal ein paar Bilder als Impressionen da, fragt gern wenn Ihr Euch noch für das Revier, die Unterkunft oder die Angelei dort interessiert.









Mitte Juli haben wir einen wirklich wunderschönen Urlaub mit unglaublichem Wetter und besten Bedingungen in Kyrping genossen.
Wir, das waren neben mir meine Lebenspartnerin und unsere zusammengelegt 4 Kinder zwischen 8-13 Jahren. Die beiden Mädels waren zuerst wenig begeistert, dass es nach Norwegen gehen sollte, am Ende aber schwerst begeistert! Wobei, bei typisch norwegischem Wetter, hätte es ganz bestimmt auch mal Genörgel gegeben. ;-)
Wir aber hatten 8 Tage Sonnenschein, 25 Grad und nur wenig Wind. Mit den SUPs wurde der Fjord erkundet, im Hafen Krabben geangelt und die Brut wollte echt oft angeln gehen. Die ersten 4 Tage kam ich kaum vom Boot runter, weil immer jemand verlangte angeln gefahren zu werden

Die Region ist wirklich super schön und für norwegische Verhältnisse recht dicht besiedelt. In 25 min Entfernung liegt Etne, dort gibt es ein großes Shopping Center, verschiedenste Supermärkte, etc. In die andere Richtung erreicht man schnell den Langfossen (sehr großer Wasserfall) und die Wander-Region um Odda. Wir haben dort die Buarbreen Wanderung auf den Gletscher gemacht, das war richtig toll.
Der Campingplatz hat neben klassischem Camping auch einiges an Ferienhäusern, wir hatten eines für 6 Personen, direkt am Hafen gelegen. Boote werden auch vermietet, wir hatten eines mit 30 PS, damit war man wirklich sehr flott unterwegs. Es gibt allerdings keinerlei technische Hilfsmittel wie Echolote und co, d.h. man braucht schon eine Seekarten-App auf dem Handy um sich zu orientieren.
Achja, zum Angeln sollte ich wohl auch noch was Schreiben. Also der Fjord ist - wie andere ja auch schon berichtet haben - nicht einfach zu beangeln, da durchweg sehr tief mit nur ganz wenig Struktur. Es scheint auch kaum "einheimische" Fische zu geben, denn auch beim Naturköderangeln mit Rekern und co gab es nie auch nur das kleinste Gezuppel. Bis auf einmal wo wir zufällig einen Schwarm dieser kleinen Fjord-Rotbarsche gefunden haben. Das haben wir dann aber nie mehr gemacht, denn an den Biestern ist wirklich garnix dran.
Was aber funktioniert ist Speedpilken auf die großen Seelachse, die im Sommer in den Fjord ziehen. Man kommt sich zwar komisch vor so ohne Anhaltspunkte rumzutreiben und ständig die Minipilker ultraschnell wieder einzukurbeln, aber auf dem Wege gab es zuverlässig immer mal wieder Seelachse (nur große, zwischen 70 und 90 cm). Gelegentlich hat sich auch mal eine Makrele gemeldet, aber es waren keine großen Schwärme unterwegs.
Einige Angler fahren weit in den Matrefjord herein, man braucht da aber auch mit einem sehr schnellen Boot mindestens eine halbe Stunde pro Richtung und verfährt so fast nen ganzen Tank. Das kam für mich aber schon deshalb nicht in Frage, weil ich täglich mehrere kurze Touren mit den Kids und/ oder der Dame gemacht habe (die noch nie geangelt hatte aber - natürlich - den größten Fisch des Urlaubs gefangen hat).
Ohne Echolot braucht man einfach Vertrauen in eine Stelle und für mich war das die eine strukturreiche Region unter der Hochspannungsleitung. Dort haben wir die meisten Fische gefangen.
Materialverluste gab es keine wenn ich recht erinnere. Im Prinzip reicht dort für diese Angelei eine leichte Pilkrute (meine war 2,10 mit 30-120g Wurfgewicht) und ne vernünftige Stationärrolle mit sensibler Bremse. Mein ganzes anderes tackle hatte ich zwar mit, aber die Kombi hat alles andere ausgestochen.
Wir haben sehr viel Fisch gegessen im Urlaub und dann noch eine Kühlbox mit Filets mitgenommen. Das hat meine Erwartungen deutlich übertroffen, denn es war ja nicht als ausgiebiger Angelurlaub gedacht und in erster Linie haben die Kids geangelt.
Ich lass mal ein paar Bilder als Impressionen da, fragt gern wenn Ihr Euch noch für das Revier, die Unterkunft oder die Angelei dort interessiert.









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