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Eure Erfahrung: "Ideale" Schnur für Baitcaster (Toro 51 oder OKuma 364)

AW: Eure Erfahrung: "Ideale" Schnur für Baitcaster (Toro 51 oder OKuma 364)

Hi,

ich hätte nicht gedacht bzw. nicht gehofft dass es zu so einer Auswahl an möglichen Schnüren kommt (und das ist erst die Schnur!!!! Ihr könnt Euch vorstellen wie mich auch die Rollenwahl umgetrieben hat/umtreibt, Ryoga 2020/2025, Okuma, Revo.......dann liegt im Keller noch ne 10er Adrenalin...und WEVIELE Stunden ich da gelesen habe....). Aber ich hätte es mir denken können (ist ja wie bei vielem im Leben bzw. bei der eigenen Arbeit), dass ich die ein oder andere Sache übersehen wird ;) :
- geschönte Angaben der Hersteller
- Erfahrungswerte
- Bezugsquellen
- und wie professionel wird die Rolle bespult
- und nicht zuletzt die eigene Fähigkeit Knoten zu binden (bei meinen 2 linken Händen nicht ganz sooooo hervorragend, sollte mir ne 0,45 aufziehen ;) )

Scherz beiseite, ich glaube es ist bei der Schnur/Rolle wie bei so vielem was ich jetzt in den letzten Norwegenurlauben erlebt habe - nichts geht über Erfahrung und persönliches Gefühl und die HILFREICHEN Tips vorab (hätte ich mir da schon mehr geholt, dann hätte ich auch schon ordentlich Geld gespart --> zum Glück liest meine Frau nicht mit).

@WalKo: Tausend dank für die wirklich akribische Arbeit - so etwas schätze ich sehr!
@Gollom: Danke für den Tip


Gruß
Tobi
 
AW: Eure Erfahrung: "Ideale" Schnur für Baitcaster (Toro 51 oder OKuma 364)

@Harder
Die 0,12 Spiderwire ist von mir zu keinem Zeitpunkt als Kauftipp für den Threadersteller in Betracht gezogen worden, weil er in den Norden fährt wo man normalerweise andere Ansprüche an die Sicherheit stellt als z.B auf Hitra wo ein Monster doch relativ unwahrscheinlich ist.
Spiderwire zu kaufen habe ich meines Wissens nach noch keinem empfohlen.
Da die aber einer auf der Rolle hat wäre es Blödsinn die einfach so runter zu schmeißen ohne zu überprüfen was die bei Ihm mit seinen Verbindungen taugt.
Die 450m auf der Rolle lassen einen Durchmesser von ca. 0,22-0,23mm vermuten was ja auch nicht so dünn ist. Das ist der Normale Durchmesser einer ehrlichen 20lbs Schnur. z.B. Optisch gemessen Tigon 20lbs. Wobei von der Tigon vermutlich wesentlich mehr als 450m drauf gehen.
Wenn die Schnur wirklich den Durchmesser hat und er die Knoten gut drauf hat holt er im Normalfall aus der Spiderwire seine 7-8kg aus der.
Braucht er mehr?
Zu der Bremskraft die Du bis jetzt gebraucht hast hast du ja schon was geschrieben.


Zur PE
Du hast deine Erfahrungen.
Ich habe meine, und ich weiß was ich sehe und glaube dem mehr als wenn mir einer was erzählt.
Aber wir Wiedersprechen und eigentlich nicht wirklich.
Du hast eine gewisse Anzahl von Schnüren probiert die gepasst haben.
Mehr sagt deine Aussage nicht aus.
Mir wurde eine zugeschickt auf der PE 2,5 stand die aber genauso dick und von der Tragkraft auch nicht stärker war wie eine vorher zugeschickte PE 2 einer anderen Marke.
Kann falsch Etikettiert gewesen sein, oder möglicherweise ist die Krankheit von Power Pro auch bis dahin vorgedrungen wo man den gleichen Durchmesser als zwei verschiedene Verkauft usw.
Die Bestimmungen wie die PE Klasse festgelegt wird ist mir nicht bekannt.
Toleranzen müssen auch da sein, da keiner bei der Herstellung ganz genauen Durchmesser und Tragkraft halten kann.
Wäre auch denkbar das die eine Probe in der Oberen Toleranz der Bezeichnungsklasse lag und die Andere in der unteren der Andren so das nicht mehr viel Unterschied zwischen denen war.
Wie auch immer. Fakt ist das da kein nennenswerter Unterschied zwischen diesen zwei Proben war wie er laut Bezeichnung zu erwarten war.






Gruß
Waldemar
 
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AW: Eure Erfahrung: "Ideale" Schnur für Baitcaster (Toro 51 oder OKuma 364)

Nabend,

ich habe diesbezüglich mal eine Frage. Ab einer Gewissen Schnurmenge (ich weiß leider nicht wie viele Meter) auf meiner Tailwalk entsteht eine "Art" Zugkraft auf das Schnurlaufloch. Ist dann zuviel Geflecht drauf? Das macht auf mich keinen gesunden Eindruck, allerdings ist sie nicht annähernd voll würde ich sagen. Und ich frage mich wie ihr dann solche Mengen an Geflecht auf die Rollen bekommt. Drauf kommt eine 20lbs JB.

Danke und Gruß

Björn
 
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Kann jetzt nicht nachvolzihen was Du meinst.
Habe auch keine Tailwalk.
Kannst Du das Problemm etwas präziser erklären?

Gruß
Waldemar
 
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Nabend,

ich habe diesbezüglich mal eine Frage. Ab einer Gewissen Schnurmenge (ich weiß leider nicht wie viele Meter) auf meiner Tailwalk entsteht eine "Art" Zugkraft auf das Schnurlaufloch. Ist dann zuviel Geflecht drauf? Das macht auf mich keinen gesunden Eindruck, allerdings ist sie nicht annähernd voll würde ich sagen. Und ich frage mich wie ihr dann solche Mengen an Geflecht auf die Rollen bekommt. Drauf kommt eine 20lbs JB.

Danke und Gruß

Björn


Keine Sorge.
Bei einem gegen 180 Grad gehenden Schnurinnenwinkel ist die auf den Umlenkungspunkt wirkende Kraft zu vernachlässigen. So oder ähnlich würden das Leute ausdrücken, die von Mechanik etwas verstehen. Hierzu zähle ich nicht, glaube aber, hinreichende praktische Erfahrung im Hardcore Einsatz von BC Rollen zu besitzen, so dass mir zumindest das praktische Ergebnis bekannt ist.

Trotzdem gut beobachtet. Die guten, alten ABU Ambassadeur kennen dieses Problem nicht, da die ''zwei Stangen'' SF den Bereich von leer bis voll komplett abdeckt. Meine alte Daiwa CV-Z 253 hatte (gleichfalls) eine als Längsschlitz gestaltete SF. Bei der Ryoga Bay Jigging wird ebenso mit diesem Detail gearbeitet. Ergebnis: Egal ob Spule leer oder voll. Die Schnur läuft glatt durch. Der Schnurinnenwinkel beträgt 180 Grad, so dass es ihn nicht gibt.

Im Ergebnis wundert es mich schon etwas, dass der ganz überwiegende Teil der Hersteller diesem Detail so gar keine Aufmerksamkeit widmet. Steter Tropfen höhlt den Stein, könnte man denken.
Zumal man sich bei BC's mit nicht synchr. SF inzwischen ne gewisse Mühe gibt, den Schnurinnenwinkel gegen 180 Grad zu vergrößern (schmale Spule, großer Abstand Spule - SF, Form der SF). Siehe nur die Daiwa Z 2020 als ''Mutter'' dieser Bemühungen.

P.S.: Das von Daiwa entwickelte T-Wing System funktioniert ohne Schnurinnenwinkel gar nicht. Ich vermute (hoffe) mal, die genialen Konstrukteure waren sich bezüglich der Irrelevanz der auf den Umlenkungspunkt wirkenden Kraft im Klaren.
 
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300m YGK Ultra Jigman WX8 Pe2. Mit abstand die beste Schnur die ich jemals auf meinen BCs hatte. Gibts bei diversen asiatischen Anbietern für ca. 90€ all inkl.
 
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Danke Harder für die Aufklärung. Und danke Since1981 für den Tipp aber das Geflecht habe ich bereits bei Nick besorgt.

Einen schönen Sonntag noch

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