Bjoa August 2026

viti55

Stammnaffe
Registriert
4 Februar 2026
Beiträge
12
Hallo zusammen,
wie schon in der Vorstellung beschrieben sind wir Anfang August in Bjoa,
@mutzi hat schon viel zu der Gegend geschrieben - vielen Dank dafür.
wenn ihr noch Tipps für mich habt, würde ich mich sehr freuen.

meine Fragen:
mit welchen Ködergewichten würde ich in den Fjorden auskommen?
macht es Sinn zu schleppen ? (unterwegs zu Spott, oder ist zu Zeitaufwendig mit wenig Erfolgschancen?)

viele Grüße
Vitali
 
Schleppen macht zwischen durch immer einen Sinn. Auch langsam fahren mit einem Pilker im unbekannten Gebiet
 
Westlich von Eurem Ferienhaus wo sich der Etnefjord und der Olenfjord kreuzen ist eine gute Stelle für Seehecht und Leng.
bei 80m oder aber dann auch bei 100m.
Fluo-Pilker 300g (Drilling gegen Einzelhaken tauschen) mit Makrelenfetzen brachte regelmäßig Fisch.
Ich habe viele geschleppt, macht aber wenig Sinn, weil die Makrelen im August einfach zu viele waren.
Pollack vor den Steilkanten mit Gummifisch sollte gehen, haben wir aber nicht probiert da genügend Leng und Seehecht vorhanden waren.
Dorsch war nicht im Fjord bzw. wurde nicht gefangen. Köhler haben wir auf anderen Booten gesehen bis max. 50 cm, also eher kleine Exemplare.
Insgesamt Naturköder eindeutig besser als Kunstköder.
Bild 1 zeigt die Fangstelle, dass letzte Bild zeigt die Insel Romsa, im Hintergrund am Festland müsste ungefähr Eure Hütte sein.

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super, vielen Dank für die Infos !
kommt man mit Ruten bis 150gr zurecht, oder sind stärkere von Vorteil?
 
super, vielen Dank für die Infos !
kommt man mit Ruten bis 150gr zurecht, oder sind stärkere von Vorteil?
Die Ruten reichen, da Du den Köder ja nur vertikal runter lässt.
Ich hatte Ruten mit WG 60g und Pilker 125g damit vertikal gefischt.
Mein Kumpel 200g WG und 300g Pilker,
hat alles funktioniert.
Besser wären vielleicht schwerere Ruten aber den Fischen ist es egal.
Man weiß auch nicht ob sich in Zukunft schweres Angeln lohnt (10kg 2027),
ich würde das nehmen was Du hast.
 
super, vielen Dank für die Infos !
kommt man mit Ruten bis 150gr zurecht, oder sind stärkere von Vorteil?
Kommt drauf an, bei 80-100 Meter Tiefe und auf Seehecht könnte das etwas zu optimistisch sein. Ich würde einen 250-300g-Pilker mit Makrelenkopf oder Makrelenfetzen verwenden. Ein Seehecht um einen Meter liefert einen guten Fight, ich hatte letztes Jahr das Vergnügen und musste von einer 150- 250g Rute auf eine
400g Rute mit einer 6000er Rolle wechseln weil die Einschläge beim Biss sehr heftig waren und einen guten Anschlag setzen zu können. Der größte hatte 106cm
bei 9,2kg, der Rest zwischen 90cm und größer. Die Standard-Drillinge am Pilker wurden teilweise gerade gebogen so das ich diese gegen hochwertiges Material austauschen musste. Ich würde mindestens eine Rute mit 300g Wg. mit 5-6000er Rolle einsetzen wenn große Seehechte zu erwarten sind.

Wie Zander67 schrieb, nicht pilken sondern den Köder 1-2 Meter über Grund anbieten und die Rute in der Hand behalten. Die Bisse kommen sehr heftig, du wirst Sternstunden erleben wenn du die richtige Stelle gefunden hast.
 
Kommt drauf an, bei 80-100 Meter Tiefe und auf Seehecht könnte das etwas zu optimistisch sein. Ich würde einen 250-300g-Pilker mit Makrelenkopf oder Makrelenfetzen verwenden. Ein Seehecht um einen Meter liefert einen guten Fight, ich hatte letztes Jahr das Vergnügen und musste von einer 150- 250g Rute auf eine
400g Rute mit einer 6000er Rolle wechseln weil die Einschläge beim Biss sehr heftig waren und einen guten Anschlag setzen zu können. Der größte hatte 106cm
bei 9,2kg, der Rest zwischen 90cm und größer. Die Standard-Drillinge am Pilker wurden teilweise gerade gebogen so das ich diese gegen hochwertiges Material austauschen musste. Ich würde mindestens eine Rute mit 300g Wg. mit 5-6000er Rolle einsetzen wenn große Seehechte zu erwarten sind.

Wie Zander67 schrieb, nicht pilken sondern den Köder 1-2 Meter über Grund anbieten und die Rute in der Hand behalten. Die Bisse kommen sehr heftig, du wirst Sternstunden erleben wenn du die richtige Stelle gefunden hast.
Ich habe mit der 60g Rute öfters am Meter gekratzt, mit etwas Gefühl beim Drill klappt das, bei 150g sollte es keine Probleme geben,
mit der Rute hat meine Frau den Meter geknackt.
Mit einer stärkeren Rute hat man eigentlich nur ein besseres Gefühl wenn man höhere Gewichte ablässt.
Der Drill findet ja im Freiwasser statt, ist dann auch ein Drill und kein hochkurbeln.
Am Ende des Tages muss der TE entscheiden, Fisch fängt beides.

Noch eine kleine Besonderheit, ich habe Leng knapp unter 70 cm mit sehr kleinen Gummifischen garniert mit einem winzige Fischstückchen gefangen in ca. 30m.
Sollte eigentlich auf Plattfische gehen.
Ist jetzt nicht rekordverdächtig, aber je nach Wind kann man manchmal auf flache Buchten am Ufer angewiesen sein.
Auch da geht dann wenigstens etwas auf Küchenleng.
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