Angler sind Mörder!? - Das muss man sich reinziehen

Oha

Hallöchen zusammen

Was soll ich nun machen, ich hab nen Gewissenskonflikt ????

Muß ich mich nun bei der Polizei melden und gestehen das ich in deren Augen ein Mörder bin? Der aus reinem Spaß an der Freude Fische ermordet und diese dann auch noch ißt ? Bin ich nun Kanibale ?

Oder betrachtet man mich unter dem Gesichtspunkt des Umweltverschmutzers weil ja dann und wann mal ein Blei abreißt ? Muß ich nun zur Selbstanzeige schreiten ?

Nun mal ernsthaft:

Es ist ja nun nicht von der Hand zu weisen das vieles in unserem Lande nicht wirklich richtig läuft. Denken wir nur kurz an die "tolle" Entscheidung einem Huhn nun 1 1/2 DIN A4 Seiten an Raum zuzugestehen....
Ist sowas eine Diskussion wert ? Ich denke das wohl jeder der ein wenig Grips in der Rübe hat selber darauf kommt das dies wohl def. zu wenig ist.

So können wir durch unsere ganze Palette von Tieren gehen... und was werden wir feststellen ?
Der Markt versucht mit allen Mitteln die Nachfrage zu befriedigen.

Wer frißt denn die 6 Kilo Fleisch die Omma vor mir an der Wursttheke kauft ?
Oder nen halbes Schwein an der Theke daneben ?
Es mag alles etwas überspitzt klingen doch sind solche Dinge immer wieder ein Punkt um uns allen so etwas ins Bewußtsein zu rufen. Und das auch zurecht. Warum kann ein Huhn denn für 1.99 € angeboten werden ?

Jeder der nen Hund oder ne Katze etc. hat weiß was Futter kostet.

Keinesfalls bezeichne ich mich oder jeden normalen Angler als Mörder oder als Ausbeuter der Natur weil ich/wir im Jahr evtl 60 Kilo Fisch fange. Das macht weniger als 170 gr täglich. Und das ist Fisch und nicht Filet....

Also einfach den Bericht mal richtig lesen, verstehen und den wirklichen Mist einfach rausstreichen. Dann hat man ein gutes Resümé.

Mir ist klar das ich mit diesen Worten sicherlich nicht viele Freunde finde doch der ein oder andere hier wird ebenso denken und sich evtl nur nicht dazu äussern.

Ich verbleibe dennoch mit einem Petri Heil

Gruß geklape

PS: Auch ich esse Fleisch ;)
 
Ne prappo - so sehe ich das nicht!

Ich finde es dämlich, wenn man die Natur schützen will, weil sie wie eine heilige Sache verehrt wird und dabei voll auf jegliche Nutzung der Natur verzichten will.

Ich finde es genauso dämlich, wenn man wegen der Nutzung der Natur rücksichtslos mit ihr umgeht.

Als Mensch bin ich selbst ein Wesen, daß sein natürliches Biotop benutzen will und muß, aber aus ethischen Gründen und aus Gründen der Erhaltung meines natürlichen Biotops muß ich mir Einschränkungen auferlegen.

Wenn sich da eine Randgruppe gekonnt in der Argumentation zunehmend einen Vorteil verschafft - hat sie entweder die besseren Argumente oder unsere Fähigkeiten bei der Argumentation taugen nichts.
Und, das muß man mal klar sagen - unsere Verbände sind manchmal schon dabei die radikalen Umweltschützer zu übertreffen. Viele der von Dir so genannten Schikanen sind von Anglern initiiert (z.B. Nachtangelverbot, Mengenbegrenzung, Bootsverbot, Anfütterverbot).
Ob das nun immer so im Sinne der Sache ist - darüber läßt sich streiten.

Mit dem von Dir angesprochenen Setzkescherverbot habe ich nun gar kein Problem - so'n Ding habe ich nie gebraucht. Im übrigen ist es jetzt hier wieder erlaubt.

Ich kann nur nicht so recht begreifen, warum Du jeglichen Umweltschutzaktionismus verteufelst. Grüne Politik heißt ja auch, daß es wieder mehr Fisch gibt, den man beangeln kann! Umweltschutz ist doch richtig und wichtig und als Angler unterstütze ich das. Aber Umweltschutz mit Verstand bitte!
 
divefish schrieb:
Ich kann nur nicht so recht begreifen, warum Du jeglichen Umweltschutzaktionismus verteufelst. Grüne Politik heißt ja auch, daß es wieder mehr Fisch gibt, den man beangeln kann! Umweltschutz ist doch richtig und wichtig und als Angler unterstütze ich das. Aber Umweltschutz mit Verstand bitte!

Hallo divefish,
ich kann dir nur Recht geben, wenn du sagst, dass mit der Natur verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Naturschutz und Naturnutz, die gleichberechtigt nebeneinander stehen müssen, sollten gerade uns Anglern am Herzen liegen.
Trotzdem muss Aktionismus "verteufelt" werden, weil Aktionismus auch unüberlegtes Verhalten - und gerade in der Politik - hervorruft. Umweltschutz ist wichtig, gerade weil die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten sehr egoistisch und unbedacht mit der Natur umgegangen sind. Es darf aber nicht so sein, dass "Extremisten" oder "Radikale", wie auch immer man die nennen will, ihre Interessen durchsetzen wollen. das geht einfach nicht und die Verantwortungsträger sind verpflichtet, alle Interessen abzuwägen.
Ich denke da nur an die gegenwärtige Diskussion, was die Ausweisung der Vogelschutzgebiete angeht oder die leidige Diskussion über die Wasserkraft. Da gibt es doch tatsächlich Leute, die in Vogelschutzgebieten, die sich natürlicherweise in einer großen Zahl an den Fließgewässern befinden, das Betreten und insbesondere das Angeln verbieten wollen. Das kann doch wohl nicht sein, oder? Damit wird eine radikale Umweltpolitik betrieben, die wirklich Schaden anrichtet. was wäre denn der Umweltschutz ohne die zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden, die auch durch die Angler geleistet werden (Artenschutzprogramme, Wiederansiedlung von Tierarten (Lachs, Stör, Äsche, Flussperlmuschel usw.), Müllsammlungen). Das ist Grüne oder besser gesagt umweltschützende Politik - Politik der Grünen ist etwas ganz anderes.

divefish schrieb:
Wenn sich da eine Randgruppe gekonnt in der Argumentation zunehmend einen Vorteil verschafft - hat sie entweder die besseren Argumente oder unsere Fähigkeiten bei der Argumentation taugen nichts.

Hier stimme ich allerdings nicht mit dir überein. Denn was da von den selbsternannten Tierschützern geschrieben und teilweise auch umgesetzt wird, hat nichts mit Argumentation zu tun. Hier werden Menschen, die die Natur schützen und nutzen, zu Verbrechern erklärt.

Prappo
 
Ach prappo so weit liegen wir da nicht auseinander.

Klar sind von den Radikalen nicht nur sachliche Argumente zu hören. Nur finde ich, daß sie sich damit selbst schaden. Die Hetze und Verläumdung ist als solche auch für jeden Enscheidungsträger offensichtlich.
Sie brüllen laut, aber sie sind trotzdem weit außen vor.

Wie hier schon von anderen geschrieben wurde, daß was tatsächlich Anglern sachlich vorgeworfen werden kann - muß dann aber auch auf den Prüfstand. Man muß diesen schrägen Typen ja kein Futter liefern.
 
Macht weiter so, je bessere Argumente für die "grünen" Stoßtrupps geliefert werden, desto besser können sie die Grundlagen der Naturnutzung (Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Angelei) bekämpfen. Leute bei P***, Tierbefreiung und wie sie auch alle heißen, sind doch nichts anderes, als die militanteste Form der "GRÜNEN" als Partei, es geht weiter über NABU, Vogelschützer etc. um auch intelektuelle Menschen nutzbar zu machen und den Menschen ihre Sünden nachzuweisen - und nach Verständnis dieser Leute geht das nur mit Entzug und finanzieller Belastung (s.a. Öko-Steuer-Begründung und angestrebte Treibstoffkosten der GRÜNEN) - die internationale Konzerne machen sich jetzt diese "Hausnummer" zu Nutze um unsere Brieftaschen weiter zu leeren.

Na denne, prost Mahlzeit;( 8o ;(
 
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