Aktuell Lage beim Zoll am Flughafen Tromsø

Wenn es denn vergessen worden ist, wäre es ja eigentlich bei download und durchlesen des Dokuments aufgefallen oder sehe ich das falsch? Aber jetzt die App dafür verantwortlich machen? OhHa
Welche Versicherung sollte dafür einspringen? Erschließt sich mir nicht. Der TE sagt ja, er hätte es vergessen, also kein Fehler der App🤷
Mir ging es ja nur darum das zugrundeliegende Problem zu adressieren - und die Fehlerquote könnte man reduzieren, indem die Software keine fehlenden Eingaben zulässt. Natürlich kannst immer noch falsche Daten angeben, aber iwo ist man dann immer selbst dafür verantwortlich seine Eingaben richtig zu machen und auch final zu prüfen. Das wirst nie los werden… mit der Versicherung war eher nur nen belangloser Gedanke, da hast wahrscheinlich recht dass sich den Schuh keiner anziehen wird
 
Mal nur hypothetisch,da ja niemand nachvollziehen kann wieviel Fisch ich proTour ausführen kann ist die Namen/Geburtsdatum/Adresse auch scheißegal.
Theoretisch kann ich 10 mal im Jahr angeln fahren und niemand kann zur Zeit sagen ob ich mit 10x 150 kg ausführe oder nur 30 kg.


Ich bin auch schon beim nächsten Trip gespannt was passiert wenn man wirklich 15 kg Seefisch mit hat und noch 3 bis 4kg Salmoniden/Flussbarsch/Äschen.
Ne Kontrolle wird selbst da sicherlich problematisch.
 
Wir werden es außen deklarieren. 15 kg Sea fish 4 kg Brown trout usw. Für meine Styrobox hab ich ne Zwischenwand, damit deckle ich den Seefisch. Das hilft falls doch reingeguggd wird.
 
Wenn Du an den richtigen kommst lässt Dich der alle Fillets auspacken.

Vielleicht die Süßwasserfische mit Kopf und Schwanz mitnehmen, das man die erkennen kann.

Tja. Der Eindruck verhärtet sich das Angelurlauber vergrault werden sollen
 
Wenn Du an den richtigen kommst lässt Dich der alle Fillets auspacken.

Vielleicht die Süßwasserfische mit Kopf und Schwanz mitnehmen, das man die erkennen kann.

Tja. Der Eindruck verhärtet sich das Angelurlauber vergrault werden sollen
Ich denke regional sind einige Zöllner vielleicht übermotiviert. Letztlich lesen sie ja auch Zeitung, haben (wenigstens in Nordnorwegen) vermutlich irgendwo nen Fischer in der Nachbarschaft, oder sind sonst irgendwie privat der Meinung, dass strengere Handhabung nötig wäre.

Nun hören wir ja hier in Mittelnorwegen auch täglich von Erlebnissen beim Zoll und man sollte nicht vergessen, dass auch aktuell 99% der Kontrollen (auf ganz Norwegen bezogen) freundlich und unkompliziert ablaufen. Aber es wird genauer und öfter geschaut.... Auch auf den südlicheren Reiserouten.

Ich bin gerade gestern mit einer haarsträubenden Situation konfrontiert worden, bei der Gäste von ihrem (registrierten) Vermieter weder Zugang zur Fischregistrierung bekommen haben, noch kurz vor Abreise überhaupt wussten wie und was sie am Zoll aktuell ggf exakt vorlegen müssten 🤯

Bei fehlender Sorgfalt kann man im geschilderten Fall (Tromsø) natürlich diskutieren ob nicht zu hart reagiert wurde, aber die rechtliche Grundlage ist natürlich gegeben und man kann argumentieren den Berufsfischer würde es bei einer Kontrolle durch Fiskerdirektoratet oder Sjøfartsdirektoratet ggf ebenso hart treffen, wenn die Papiere nicht vollständig und auf dem neuesten Stand sind.

Schlimm aber wenn der Gast ja wohl eigentlich erwarten darf vom Vermieter alles an die Hand zu bekommen um bei der Ausreise entspannt dem Zoll gegenüber treten zu können und das nicht passiert.

Nicht zuletzt auch komplett vermeidbare Negativwerbung für die Branche und Urlauber. Hier befinden wir uns irgendwie gefühlt gerade in einer Phase in der (noch) zu viele unseriöse Anbieter am Markt sind.

Bin ehrlich gesagt auch etwas froh, dass ich außerhalb Epizentrums Troms/Finnmark stehe, wenn ich diesen Bericht hier lese und hoffe das wir von einer Phase gewissen Hysterie dann möglichst bald stärker in eine nachhaltige Phase der Neustrukturierung übergehen können um Rahmenstrukturen für eine professionelle Branche zu schaffen.
 
....

Tja. Der Eindruck verhärtet sich das Angelurlauber vergrault werden sollen

Es gibt aber halt nicht nur diese 1 Seite der Medallie.
Der Tourist hat sich nicht vollständig registriert. Der eingetragene Fischereibetrieb hat das Zertifikat trotz unvollständiger Daten ausgestellt. Die Software hat die Unvollständigkeit nicht unterbunden.
Das jetzt komplett auf den Zoll zu schieben, finde ich nicht richtig.

Persönlich, das hatte ich vor einiger Zeit schon mal in anderem Zusammenhang geschrieben, würde die Vermieter stärker in die Pflicht nehmen. Wenn ein Betrieb eine Zulassung als offizieller Fischereibetrieb bekommt, sollte man ihn auch verpflichten, gewisse Standards einzuhalten. Dazu gehört auch die Ausstellung des vollständigen Zertifikates.
 
Danke dass du diese Informationen mit uns teilst. Ich wünsche dir, dass du bei dem Sachverhalt letztendlich keine Geldstrafe zu zahlen hast.
Wird sich der Anlagenbetreiber für dich einsetzen? Das hätte ich schon erwartet, da er der Unterschriftsträger beim fehlerhaften Dokument war.
Kein Problem....in erster Linie ging es mir letztendlich darum das alle Bescheid wissen was passieren kann .Ob gerechtfertigt oder nicht . Nach meinen Empfinden nach ist mein Fall viel zu überzogen behandelt durch den Zoll da wie schon erwähnt der Anlagenbesitzer noch da war und bestätigte, dass ich diese Person bin und das korrigierte Dokument dem Zoll geben wollte, was diese aber nicht akzeptierten. Mal gespannt was kommt.
 
Das ist eine Erklärung, die man hinterher bringen kann. Mir wäre es vielleicht auch passiert. Ich weiß nicht, ob ich die Dokumente so genau studiert hätte, wenn mein Name draufsteht und ich mich selbst an die Regeln gehalten habe, also registrierte Anlage und unter 15kg.

Ja klar ist am Ende mein Fehler, leider. Aber die Reaktion vom Zoll ist unter alles Sau . Man kann doch einen Eingabefehler nicht als Fischschmuggel bewerten, da ja der Anlagenbetreiber noch da war und das Dokument berichtigt nachreichen wollte. Zudem müsste der Anlagenbetreiber auch über die Dokumente schauen ob alles passt bevor er Sie ausstellt . Dies ist ja auch in deren Sinn das alles korrekt ist. Hier machen sich die Norweger ein bisschen zu einfach alles auf den Gast ab zu wälzen .
Dieser Fall und auch dem vom Schweizer Kollegen ist für mich total überzogen und dient nicht der Sache.
 
Gerade aus Norwegen zurück. In der Anlage wurde Gofish verwendet. Da fehlt bis auf dem Namen ja jede Angabe 🫣
Es wurden auch nur die Daten aus den Vorjahren übernommen.

Anhang anzeigen 335167

Ja wie bei mir.....aber egal. Es ist so wie es ist .werde mich melden wenn die Entscheidung von diesem Fischereiministerium da ist .
 
Für die Eingabe der Daten ist doch jeder selbst verantwortlich. Wenn ich die Felder nicht ausfülle, brauche ich auch nicht die Schuld bei jemand anderem suchen.
Über die Reaktion der Zöllner kann man natürlich geteilter Meinung sein.
Was die Leute vom Zoll sich aber den lieben langen Tag für Geschichten anhören müssen, will ich gar nicht wissen.
Woher sollen sie aber wissen, ob versehentlich oder vorsätzlich nicht richtig ausgefüllt wurde.
Wenn man mit dem Auto geblitzt wird, kann man ja auch mal versuchen der Polizei zu verklickern, dass es aus Versehen war. Vielleicht klappt es ja.

Beste Grüße
Axel
Ja klar , hast ja recht.

Aber zur Info .
bis letztes Jahr hat man nichts eingeben müssen oder sich selber registrieren. Das hat immer der Anlagenbetreiber gemacht ( bei uns). Dieser wollte oder brauchte nur eine Telefonnummer . Erst seit diesem Jahr musste man von allen Kollegen alles eingeben. Deshalb müsste auch die Anlagenbetreiber bevor Sie das Dokument ausstellen prüfen ob alles passt. Er stellt ja schließlich die Dokumente aus und sollte am besten wissen ob alles korrekt ist. Dies bestätigt er ja mit seiner Unterschrift. Dem ganzen Mist kann man ganz einfach entgegen Wirken wenn man sich ganz einfach mit der Telefonnummer und seinen Daten einmalig registriert . Auch sollte man registriert bleiben fürs nächste Jahr und sobald man sich mit der Telefonnummer dann beim App anmeldet die Daten wieder vorhanden sind . Natürlich Ausnahme wenn sie Daten ändern , was man durch eine Abfrage im App klären kann ob alle Daten noch korrekt sind
 
Ich war letzte Woche ebenfalls in Norwegen und uns ist genau das Gleiche aufgefallen. Offenbar wurden bei vielen einfach die Daten aus dem Vorjahr übernommen. Mir war nicht bewusst, dass man die Angaben dieses Jahr selbst prüfen bzw. neu erfassen muss.
Ich habe gerade auch mit unserem Anlagenbetreiber telefoniert. Dem war das ebenfalls nicht bewusst. In den vergangenen Jahren wurde das bei uns komplett über den Anlagenbetreiber abgewickelt, daher sind vermutlich viele davon ausgegangen, dass es weiterhin so läuft.
Trotzdem sehe ich den Anlagenbetreiber mit in der Verantwortung. Wenn er die Dokumente ausstellt und mit seiner Unterschrift bestätigt, sollte er die Angaben zumindest auf Plausibilität prüfen. Die Änderungen scheinen insgesamt nicht besonders klar kommuniziert worden zu sein.
Solange nichts passiert, wird das vermutlich niemanden interessieren. Sollte es allerdings zu einer Kontrolle oder einem Vorfall kommen, könnte das für einige noch unangenehm werden. Am Ende gilt leider trotzdem: Unwissenheit schützt nicht vor möglichen Konsequenzen.
 
Hat schon mal einer mit Yesfish arbeiten müssen? Wie ist die Lage denn bei dem Programm?
 
Ja klar ist am Ende mein Fehler, leider. Aber die Reaktion vom Zoll ist unter alles Sau . Man kann doch einen Eingabefehler nicht als Fischschmuggel bewerten, da ja der Anlagenbetreiber noch da war und das Dokument berichtigt nachreichen wollte. Zudem müsste der Anlagenbetreiber auch über die Dokumente schauen ob alles passt bevor er Sie ausstellt . Dies ist ja auch in deren Sinn das alles korrekt ist. Hier machen sich die Norweger ein bisschen zu einfach alles auf den Gast ab zu wälzen .
Dieser Fall und auch dem vom Schweizer Kollegen ist für mich total überzogen und dient nicht der Sache.
Gebe ich dir im Grundsatz recht, dass es bei dem System Verbesserungsmöglichkeiten geben würde.

Allerdings ist die Grundidee natürlich eine andere: genau wie bei der Verzollung usw bei der Einreise, wird die Verantwortung dem Reisenden auferlegt.

Wir bekommen ja als Vermieter das endgültige PDF nicht unbedingt zu sehen.
Das erstellt sich der Gast vor Abreise selbst. Generell auch nicht schlecht, da es maximale Flexibilität gewährleistet bzgl der Reiseplanung des Gastes.

Als Vermieter die persönlichen Angaben des Gastes zu überprüfen ist natürlich etwas schwierig. Wenn Angaben komplett fehlen fällt es auf (allerdings sind es ja eigentlich auch Pflichtfelder, wo das System ohnehin meckert). Trägt nun jemand falsches Datum ein, oder Adresse, o.ä. ist das für mich schon etwas schwierig zu erkennen.

Und das nun jeder mit Ausweis im Büro antreten muss zum Abgleich ob er nun seine Daten auch korrekt eingepflegt hat.... Schon etwas grenzwertig. Wir sind ja letztlich doch erwachsene Menschen.

Ändert natürlich nichts daran, dass in eurer konkreten Situation der Zoll sicherlich auch eine Verwarnung hätte anwenden können.

Vielen Dank für das Teilen hier. Es wird andere davor bewahren ähnliche Fehler zu machen 👍
 
Gebe ich dir im Grundsatz recht, dass es bei dem System Verbesserungsmöglichkeiten geben würde.

Allerdings ist die Grundidee natürlich eine andere: genau wie bei der Verzollung usw bei der Einreise, wird die Verantwortung dem Reisenden auferlegt.

Wir bekommen ja als Vermieter das endgültige PDF nicht unbedingt zu sehen.
Das erstellt sich der Gast vor Abreise selbst. Generell auch nicht schlecht, da es maximale Flexibilität gewährleistet bzgl der Reiseplanung des Gastes.

Als Vermieter die persönlichen Angaben des Gastes zu überprüfen ist natürlich etwas schwierig. Wenn Angaben komplett fehlen fällt es auf (allerdings sind es ja eigentlich auch Pflichtfelder, wo das System ohnehin meckert). Trägt nun jemand falsches Datum ein, oder Adresse, o.ä. ist das für mich schon etwas schwierig zu erkennen.

Und das nun jeder mit Ausweis im Büro antreten muss zum Abgleich ob er nun seine Daten auch korrekt eingepflegt hat.... Schon etwas grenzwertig. Wir sind ja letztlich doch erwachsene Menschen.

Ändert natürlich nichts daran, dass in eurer konkreten Situation der Zoll sicherlich auch eine Verwarnung hätte anwenden können.

Vielen Dank für das Teilen hier. Es wird andere davor bewahren ähnliche Fehler zu machen 👍
Aber ist es nicht der Sinn der ganzen Geschichte mit dem registrierten Fischereibetrieb, dass Du als Vermieter bestätigst, dass die jeweilige Person bei Dir eingemietet war und deshalb ausfuhrberechtigt ist? Dazu solltest Du ja eigentlich seinen Ausweis gesehen haben?
 
Das erstellt sich der Gast vor Abreise selbst. Generell auch nicht schlecht, da es maximale Flexibilität gewährleistet bzgl der Reiseplanung des Gastes.

Also mir hat das der Vermieter am Tag der Ankunft erstellt. Nicht ich selbst. Für jemanden der sich nur einmal jährlich mit dem Thema beschäftigt, ist das ganz schön undurchschichtigt.
 
Mal ein anderer Blick auf die "Schuldfrage":
Wer hat denn eigentlich diese (scheinbar eindeutig fehlerhafte) Software akkreditiert?
Ergo liegt der Fehler doch wohl in erster Linie beim Fiskeridirektoratet. Sehe ich jedenfalls so.
Werde in ca. 2h in meiner Anlage ankommen. Mal sehen, was da von mir für Daten in der App stehen und ggfs berichten.
Dieser Thread ist allein schon wertvoll, weil er jeden Reisenden zum Check animiert.
 
Allerdings ist die Grundidee natürlich eine andere: genau wie bei der Verzollung usw bei der Einreise, wird die Verantwortung dem Reisenden auferlegt.
Leider nicht, sonst könnte ich mich als Reisender ja selber registrieren
und das vorab und in Ruhe von zu Hause aus.
So bin ich auf den Norweger angewiesen der das System oft selber nicht versteht.

Zum Glück einmalig in Europa, nirgends wird so ein Zauber gemacht um ein paar Fische mit nach Hause zu nehmen zu dürfen.
Bin gespannt wann bei den Touristen die Schmerzgrenze erreicht ist, spätestens wenn bei solchen Kleinigkeiten einem der Fisch abgenommen wird was man ja auch im Nachhinein nicht mehr korrigieren kann hört der Spaß auf.
 
Leider nicht, sonst könnte ich mich als Reisender ja selber registrieren
und das vorab und in Ruhe von zu Hause aus.
So bin ich auf den Norweger angewiesen der das System oft selber nicht versteht.


Zum Glück einmalig in Europa, nirgends wird so ein Zauber gemacht um ein paar Fische mit nach Hause zu nehmen zu dürfen.
Bin gespannt wann bei den Touristen die Schmerzgrenze erreicht ist, spätestens wenn bei solchen Kleinigkeiten einem der Fisch abgenommen wird was man ja auch im Nachhinein nicht mehr korrigieren kann hört der Spaß auf.
Ich habe den Link für die Anmeldung schon vor 3 Wochen vom Vermieter erhalten. Fahre erst Ende Juli
 
Am Ende bleibt nur eine Erkenntnis: Esst euren Fisch komplett vor Ort auf oder macht euch zu 100% schlau, was für eine Ausfuhr aktuell erlaubt und gefordert ist!
Wer das überzogen findet, muss die Konsequenzen ziehen und sich nicht weiter mit Norwegen beschäftigen.
Erstaunlich finde ich, dass manche Anlagenbetreiber durch ihre laxe Art ihr eigenes Geschäft (und stückweit auch der ganzen Branche) gefährden.

Danke an @mideck für die Warnung, ...habe es schon an Norwegenfahrer weitergeleitet. Und wie die Sache am Ende ausgeht, interessiert sicher bestimmt auch nicht wenige.
 
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