4 Angeltouristen vermisst

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Nord Flatanger Sjøhus AS
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Ich habe Bilder gesehen auf denen zu sehen ist, wie das 18ft Boot mittig komplett durchgebrochen und bereits geborgen ist.
Die 4 Touristen aus Osteuropa sind noch nicht gefunden, aber ich denke mal wir wissen was das wohl bedeutet.
Eine andere Quelle gibt die Wellenhöhe im Suchgebiet zum Unglückszeitpunkt mit 3 Metern an.
Wir hatten gestern auch die Wellenprognose im Blick, wo die Welle trotz geringem Wind im Laufe des Tages gestern ziemlich hoch ging.

 
Warum machst Du einen neuen Tröööt dazu auf?

Beste Grüße
Axel
 
Warum machst Du einen neuen Tröööt dazu auf?

Beste Grüße
Axel
Nicht gesehen das es da schon was in anderer Rubrik gibt 🫣 kann dann natürlich zu hier. Wobei er vielleicht generell besser in diese Rubrik passen würde.
 
Ich selber hatte auch nur eine sehr kurze Einweisung kürzlich in Baly Brygge.
Hier sollte generell besser unterwiesen werden egal was dir die Angler erzählen.
Wichtigste Sache ist das Lesen der Seekarte. Bei uns gab es kurz unter der Wasseroberfläche auch Felsen die du bei leichter Welle nur schwer erkennst. Auf der Karte sind die eingetragen.
Dann kommt noch das übliche Thema Kleidung dazu.
Na ja traurig ist es trotzdem.
 
Ich habe Bilder gesehen auf denen zu sehen ist, wie das 18ft Boot mittig komplett durchgebrochen und bereits geborgen ist.
Die 4 Touristen aus Osteuropa sind noch nicht gefunden, aber ich denke mal wir wissen was das wohl bedeutet.
Eine andere Quelle gibt die Wellenhöhe im Suchgebiet zum Unglückszeitpunkt mit 3 Metern an.
Wir hatten gestern auch die Wellenprognose im Blick, wo die Welle trotz geringem Wind im Laufe des Tages gestern ziemlich hoch ging.


In dem NRK-Artikel steht allerdings, dass das Boot noch in einem Stück war, als sie es gefunden haben. Es sei bei der Bergung durchgebrochen.
 
18 Fuß langes Boot, 3 Meter Wellen? Gruseliger Gedanke. Wie kann man nur bei der Kombination rausfahren?
Einen haben sie immerhin schon gefunden.
 
Selbst für größere Boote schwierige Bedingungen! Ich denke, bei diesem erneutem, aber vermeidbaren Unfall mit tödlichem Ausgang haben mehrere ungüstige Faktoren mitgespielt: Selbstüberschätzung, Unerfahrenheit mit See- Wetterbedingungen, selbst auferlegter Leistungs- bzw. Fangdruck, Leichtsinn evtl. unpassende Rettungsmittel, Kleidung, Panik und Überforderung mit der Situation.

Geht man davon aus, das Seekrankheit eine Rolle bei dem Unfall gespielt hat und zwei der Angler auf einer Seite des Bootes über der Reling knieten, könnte diese einseite Lastverteilung zum kentern geführt haben.

Was für Gezeiten haben zu dem Unfallzeitpunkt geherrscht? Ein Auflaufen auf einen UW-Felsen ist natürlich auch möglich, ob in so einem Fall die Zeit zum Alarmieren der Rettungskette vor vollaufen des Bootes noch ausreicht?
 
das ist alles sehr tragisch und wieder einmal eine Mahnung: wenn man sich nicht sicher ist, ob man raus zu fahren kann, ist es nicht sicher, raus zu fahren. Ebenso, wenn man zu mehreren raus fährt und einer sich nicht sicher fühlt, gibt es nur eine Option - und die ist nicht "stell dich nicht so an", sondern rein fahren.

ich fahre meist mit meinen Kindern raus, da gelten sowieso andere Maßstäbe, aber auch allein drehe ich sofort um, wenn mir mulmig wird - ein "wird schon gut gehen" ist auf dem Meer absolut fehl am Platz.

in so fern: alles eine gute Fahrt, stramme Schnüre und eine gute Heimkehr!
 
das ist alles sehr tragisch und wieder einmal eine Mahnung: wenn man sich nicht sicher ist, ob man raus zu fahren kann, ist es nicht sicher, raus zu fahren. Ebenso, wenn man zu mehreren raus fährt und einer sich nicht sicher fühlt, gibt es nur eine Option - und die ist nicht "stell dich nicht so an", sondern rein fahren.

ich fahre meist mit meinen Kindern raus, da gelten sowieso andere Maßstäbe, aber auch allein drehe ich sofort um, wenn mir mulmig wird - ein "wird schon gut gehen" ist auf dem Meer absolut fehl am Platz.

in so fern: alles eine gute Fahrt, stramme Schnüre und eine gute Heimkehr!

Kann man so unterschreiben.

Gerade rund um Hitra und Smöla sind die Strecken die manche auf offener See nach Örne oder Grip zurücklegen zum Teil ja riesig in der Relation als in den meisten Revieren in Nordnorwegen. Grip von Smöla aus sind mindestens 15km ohne Schutz, Örne usw. von Kvenvaer aus auch 20km ohne Schutz aus Westen.

Viele erfahrene Angler und auch Vermieter mit denen ich gesprochen habe sagen z. B. das Örne, Hakkasskalle usw. halt ein komplett anderes Revier von Hitra aus gesehen sind und man wenn man die Plätze befischen will sich halt sinnvollerweise auf Froja einquartieren soll... 20km ohne Schutz bei aufkommenden Wind sind schon ne Ansage.

Vielleicht wird ja durch die 10kg nächstes Jahr auch die risikobereitschaft wieder weniger!

Insgeamt müsste man sich halt von den "Top-Sternstundenberichten" Offshore ein wenig abwenden und nicht nur die letzten Plateuas auf der Seekarte studieren. Der Schärengürtel und die ersten Plateaus davor sollten in den meisten Fällen ausreichen!
 
Ich habe Bilder gesehen auf denen zu sehen ist, wie das 18ft Boot mittig komplett durchgebrochen und bereits geborgen ist.
Die 4 Touristen aus Osteuropa sind noch nicht gefunden, aber ich denke mal wir wissen was das wohl bedeutet.
Eine andere Quelle gibt die Wellenhöhe im Suchgebiet zum Unglückszeitpunkt mit 3 Metern an.
Wir hatten gestern auch die Wellenprognose im Blick, wo die Welle trotz geringem Wind im Laufe des Tages gestern ziemlich hoch ging.

Ich bekomme keine gescheite Übersetzung mit Google Translator hin. War das ein Aluboot welches n der Mitte durchgebrochen ist?
 
Nein, GFK
Es ist auch erst bei der Bergung durchgebrochen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Ich habe das Boot gefunden​

Am Freitagmorgen stach ein Mietboot mit vier ausländischen Touristen an Bord zum Angeln vor Averøya in Møre og Romsdal in See.

Keiner von ihnen kam nach Hause, obwohl es bereits dunkel wurde.

Das Boot wurde am Samstagmorgen in Kristiansund gefunden und an Land gebracht. Es wurde anschließend stark beschädigt.

Laut dem Einsatzleiter Espen Andersen von der Hauptrettungszentrale ereigneten sich die Verletzungen im Zusammenhang mit dem Rettungseinsatz für die Küstenwache.

– Das Boot war bei seinem Auffinden intakt, lag aber mit dem Kiel nach außen, sagt Andersen.

Er sagt, das Boot sei möglicherweise aufgrund großer Wassermengen im Inneren des Rumpfes auseinandergebrochen.
 
Ich bekomme keine gescheite Übersetzung mit Google Translator hin. War das ein Aluboot welches n der Mitte durchgebrochen ist?
Wie schon geschrieben sieht man ganz gut das es ein Gfk Boot ist, allerdings kann ich nicht erhennen welcher Typ. Es ist kein Oien und auch kein Sting. Der Motor scheint max 60 PS zu sein, möglicherweise kleiner.
Am Ende ja auch nicht so wichtig. Wir haben an dem Unglückstag letztlich mit unseren 830/250 PS beschlossen nicht offshore zu fahren, obwohl der Wind nachmittags eine brauchbares Zeitfester lieferte. Aber die Wellenprognose auf Barentswatch war uns einfach zu wild.

Mit nem 23ft Aluboot mit 100 PS wäre es genauso verrückt gewesen unter den Bedingungen in das Seegebiet zu fahren.
Generell erleben wir es häufig wie arglos Gäste Touren offshore planen. Bei uns ist noch der Vorteil, dass viele kurz in der Rezeption vorbeischauen und sich von uns Meinung einholen und dann zum Glück ggf unsere Erfahrung/Meinung respektieren.

Das nun dieses Jahr gleich zwei recht ähnliche Unfälle, fast im gleichen Seegebiet und beide bei tschechischen großen Reisegruppen passiert sind ist schon besonders tragisch.
Der Ruf nach mehr Kontrolle wird dadurch natürlich lauter. Aber ehrlich gesagt ist diese Forderung für Laien einfacher zu stellen, als in der Praxis umzusetzen.
An beiden Unglückstagen war es ja nicht so, dass es unsicher gewesen wäre aufs Meer zu fahren - nur eben nicht 15 Meilen offshore.
Wie will man leichtsinnige und/oder uninformierte Angeltouristen effektiv vor sich selbst beschützen, ohne dabei die vielen Vernünftigen nennenswert einzuschränken?
Rein über die technische Ausstattung des Mietbootes jedenfalls imo nicht möglich.
 
Nachtrag. Gerade noch einige andere Bilder geschaut, weil mich jetzt selbst mal interessiert hat was für ein Boot genau.
Bei seitlicher Ansicht meine ich der Motor sieht doch nach wenigstens 70PS aufwärts aus, vielleicht sogar um 100.
Das Boot scheint ein ziemlich vollwertiges Boot mit Centerkonsole gewesen zu sein. Man erkennt ein Logo das mit bekannt vorkommt, aber ich leider nicht direkt einordnen kann.
25808.webp
 
Wieder sehr tragisch für die Angehörigen und wieder ein Fall der weiter dazu führt, dass alle anderen wohl zeitnah mit weiteren Regeln belegt werden...
Man soll nicht verallgemeinern, aber es sind bei unseren Besuchen zb auf Hitra bisher immer die gleichen Anlagen gewesen, osteuropäische Angler mit 5/6 oder mehr Personen in einem 22/24Fuß Boot und auf den Weg aus den Schären raus, wo alle anderen einfach im geschützten Bereich bleiben.

Vielleicht soll es einfach so sein, der Darwin will ja auch seine Theorien regelmäßig bestätigt sehen.

Wir schauen immer selber auf mindestens drei Wetterportalen, fragen dann die anderen Angler und zusätzlich noch unseren Vermieter und den Betreuer, ob sie unser Vorhaben genauso einschätzen. Gibt es nur eine Abweichung, ob auf dem Wetterportal oder das einer sagt Na ich weiß ja nicht, wird nicht kilometerweit offshore gefahren und fertig...
 
Wir schauen immer selber auf mindestens drei Wetterportalen, fragen dann die anderen Angler und zusätzlich noch unseren Vermieter und den Betreuer, ob sie unser Vorhaben genauso einschätzen. Gibt es nur eine Abweichung, ob auf dem Wetterportal oder das einer sagt Na ich weiß ja nicht, wird nicht kilometerweit offshore gefahren und fertig...

Offshore ist ja nicht gleich Offshore. Kommt halt auch immer drauf an ob ich ein paar Meter den Kopf aus den Schären stecken muss oder wie hier immer wieder gesehen bei den tragischen Beispielen 10, 15 oder gar 20km Strecke ohne Schutz.
Was bei vielen vergessen wird ist wie von @tauchprojekt.de geschrieben die Wellenhöhe. Da kann die Windvorhersage im Revier noch so gut sein, wenn aber von Island ne Restwelle rüber drückt oder 200km vor der Küste ein Sturm lauert bekommt man die Ausläufer halt auch mit zu spüren. Im schlimmsten Fall dann noch mit der gegenläufigen Strömung an flachen Bergen und du bekommst nen Cocktail der für uns Laien einfach nicht mehr beherrschbar ist.
 
Scheint ein 60 PS Motor gewesen zu sein. Kann man gut erkennen wenn man das Bild vergrößert.
Hat irgendwie mein Bild nicht gespeichert.
 
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