•   
  •   
 
 
 

Rutenumbau = Aktionsveränderung?

HAJO69

Stammnaffe
Registriert
25 Dezember 2005
Beiträge
1.739
Alter
56
Ort
Müllrose
Hallo Fachgemeinde des Rutenbaus,

Da ich mich ja nun schon eine Weile quäle, ob ich eine vorhandene Rute umbaue oder eine neue aufbauen lasse und die ein oder andere Variante wieder verworfen habe, noch mal eine generelle Frage wie die Erfahrungen so sind:

Wie verändert sich die Aktion eines Blanks, wenn ich z.B. bei der Balzer Boat - Reihe Dreistegringe verwende, die Abstände zwischen den Ringen verkleinere usw. ?
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

das kann wohl keiner beantworten . ein tipp von mir ..nimm kabelbinderschlaufen und palziere sie mit tesafilm am umgedrehten blank(rute) also die ursprünglichen ringe zeigen nach oben . nun ziehst du eine agelschnur durch durch die kabelbinderschlaufen und belastest deine rute mit den gewünschten gewichten . nun kannst du die aktion sehen.evtl die schlaufen mal versetzen . alles versanden? lg achim
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

warum willst du die abstände verringern? die sind doch schon zeimlich dicht beieinander und du willst ja sicher keine micro guides da drauf wickeln.
zum anderen denke ich nicht, ausgenommen du verwendest eine brachialberingung, daß andere ringe die aktion so einer bootsrute sehr verändern. das vielleicht minimal erhöhte ringgewicht macht da nicht so viel aus und das die ringe die rute extrem versteifen glaube ich auch nicht wirklich.

bei leichten ruten ist das natürlich anders! da machte es sehr viel aus und da können 5-10g mehrgewicht in der spitze viel ausmachen und die rute um einiges weicher erscheinen lassen.

was für ringe hattest du denn im auge?
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

ich vermute er will sie auch einkürzen..........
Wie meinste denn das jetzt?
Vorher oder Nachher:D?
Nein Spaß beiseite,natürlich kann man jede Rute anderweitig beringen.
Wenn es sich um eine so ab 150g Wurfgewicht handelt
dann ist es sekundär ob nu Zwei-oder Dreistegringe draufkommen.Jetzt werden natürlich wieder die Zeigefinger gehoben.
Nehmen wir einfach mal an es handelt sich um eine(Hersteller e...) 2.70m Pilke die sehr Kopflastig ist kann man natürlich mit einer Mischberingung (Ein-Zweisteg)
nebst einer vernünftigen Abschlußkappe sehr viel erreichen.
Das was unser TE-starter versucht zu hinterfragen ist seinerseits ne gesunde Portion Skepsis.Bislang hatt ich auch schon,nachdem ich WFT Gerten umbering hatte.Rückmeldung erhalten das ein und dieselbe Rute straffer geworden wäre.
Meine Vermutung(Antwort)dazu war dementsprechend folgende.

Auf diesen Ruten warenWerden Alps-Ringe verbaut.
Diese haben die Ringfüße ziemlich nah beieinander wärend die von mir verbauten Fuji doch um einiges weiter auseinander liegen.Folglicherweise ändert sich die Aktion.Denke mal das dies kein alzu großes Manko darstellt.

Um was für'n Stock handelt es sich denn nun eigendlich
Vielleicht kann einer von uns dir nen guten Tip/Rat geben falls gewünscht.

Reinhauen,Jens​
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

ist ein sehr interessantes thema, jens handelte es sich bei den von dir umgebauten ruten um welche für die stationärrolle? bei multiberingung hätte ich es genau andersrum vermutet. bei bootsruten ab der 30lbs klasse glaube ich trotzdem nicht das sich da viel ändert. bei pilken hingegen kann man mit der beringung schon was verändern, wenn dann noch unterwicklungen dazukommen die zusätzliches gewicht bringen, kann sich das rückstellvermögen schon zum negativen (weich) verändern. die biegekurve hingegen verändert höchstens ein zu starrer ringrahmen.
das ist so meine sichtweise und ich bin ja lange nicht allwissend, was noch interessant wäre zu wissen ist, was ist für einige leute AKTION. ist es die biegekurve und die hebekraft, oder das rückstellvermögen bei wurf/köderführung.

gruss gunter
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

zum Thema Ringabstände:

Ich würde z. B. bei der Balzer Boat in der Spitze noch einen Ring zusätzlich verbauen (lassen), da der Abstand zwischen Spitzenring und 2. Ring etwas zu groß ist und dadurch die Schnur am Spitzenring schleift.
Bei Verwendung von Dreistegringen (Low Rider) stehen die etwas weiter vom Blank ab und die Schnur liegt nicht mehr am Spitzenring an.

Zum Thema "Aktion"

Ich meine damit die Biegekurve!
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

zum Thema Ringabstände:

Ich würde z. B. bei der Balzer Boat in der Spitze noch einen Ring zusätzlich verbauen (lassen), da der Abstand zwischen Spitzenring und 2. Ring etwas zu groß ist und dadurch die Schnur am Spitzenring schleift.

Hallo Hajo,

um dein Problem zu lösen, wird es genug den Spitzenring zu tauschen. Der MNST-Ring von Fuji ist höhe als der an der Balzer. Habe grade vergleichen. Es kann auch sein, dass an deine Rute falscher Ring verbaut ist, eine für Stationärrolle. Es war mal der Fall, bei meiner Boat 30 auch.

Grüße

Igor
 
AW: Rutenumbau = Aktionsveränderung?

Hallo erstmal in die Runde

@Gunter Nö das waren z.B. die 68iger von WFT da bekam ich die,,gefühlte Rückmeldung'' bei Einsatz von Multirolle.Das die Rute 30lbs straffer geworden wär.
Denke mal das...... und da stimme ich dir zu mit einer Unterwicklung zwar nicht die Biegekurve (Aktion) sondern eher das Rückstellvermögen beeinflusse,manche würden jetzt vielleicht sagen ich habe meinen Stock sensibilisiert.......
@Igor Siehste Ringe/Hersteller selbst da kann man ne Menge steuern sei es Anzahl,Höhe usw. Sehen wir es einfach in der Gänze allein bei dem ,,Bauteil''als ein eigenständiges Thema.Allein wen man nur den Verwendungszweck(Pilk,Naturköderfischen)in betracht zieht.Teils bekommt man selbst in so scheinbar einfachen Fragen schwierigkeiten das Optimum herauszuholen.

Fakt ist aber nun man folgendes,Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nun mal nicht.
Oder vielleicht doch???

Reinhauen,Jens​
 
Oben