Heilbuttharpune

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dein problem ist der knochenharte schädel der butts. von daher ist es nicht leicht einen haken so zu setzen, dass er auch hällt. wenn der haken schlecht sitzt (wie ich vermute bei deiner dicken) kommt er schnell wieder raus.

Hm - habe einen Probeschuß auf die 24kg Kveite gemacht. Da ist der ca 80cm lange Edelstahlpfeil glatt durch den Kopf gegangen. Aber auch wenn der Pfeil nur mindestens 5cm tief sitzt, dann reißt er sicher nicht raus. Allerdings mache ich mir Sorgen das eine solche Harpune in gespanntem Zustand eine kreuzgefährliche Sache ist - besonders auf einem Boot(chen).
-Ich glaub ich mach echt mal ein Photo-
 
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Die wäre ja ok....und ne andere braucht kein Mensch....Wenn der Butt durch ausschlitzen verloren geht, oder der Haken aufbiegt, ist das halt so gewollt... Ich empfinde das als nicht waidmännisch, wenn man einem Butt eine Harpune durch den Kopf/Körper haut... Die Chancen sind eh schon ungleich, mit einer Hapune sinken sie für den Butt auf Null...Ich plädiere für das Ausdrillen und eine normale Landung mit Gaff oder Schwanzschlinge....
 
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Die wäre ja ok....und ne andere braucht kein Mensch....Wenn der Butt durch ausschlitzen verloren geht, oder der Haken aufbiegt, ist das halt so gewollt... Ich empfinde das als nicht waidmännisch, wenn man einem Butt eine Harpune durch den Kopf/Körper haut... Die Chancen sind eh schon ungleich, mit einer Hapune sinken sie für den Butt auf Null...Ich plädiere für das Ausdrillen und eine normale Landung mit Gaff oder Schwanzschlinge....

Über Deine Antwort habe ich lange nachgedacht. Und ja, da hast Du wohl sehr recht... :daumen:
 
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alles klar christian ... wir teilen uns die themen weiter so ein! ;)

mit dem knochenharten schädel meinte ich nicht, dass da dein harpune nicht durchgeht (die geht wohl auch durch den boden des murmansk-dampfers) sondern dass deine angelhaken nicht im buttmaul halten wollen! :) (denke an die geschichte von dem der 11 buttbisse an einem tag hatte). sauscharfe haken und derber anschlag sind eigentlich pflicht ... aber ich bin ein fauler hund - nimm mich da nicht als beispiel! :D
 
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hier ein Beispielbild - finde meine Kamera grad nicht da ich die Wohnung umräume...

...ist aber baugleich mit dieser
 
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Naja - zugegebenermaßen eben NICHT waidmännisch. Deshalb bin ich ja jetzt auch so am flying-gaff interessiert.

Ich habe den Thread ja auch nicht gestartet um Werbung für diese Harpune zu machen, sondern um Euch meine unbefriedigende Notlösung zu zeigen. Hab das Ding ganze zwei mal mit auf dem Boot gehabt und es bisher noch nicht ernsthaft zum Einsatz gebracht. (Mal abgesehen vom Testschuß auf den schon gelandeten toten Butt)

:>>
 
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Hallo :]
Hier mal meine Landegeräte:
 
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Hallo :]
Auf dem Ende des Gaff´s ist ein M8 Gewinde geschnitten,ebenso in den Buchenholzgriff.Ich habe die Stange durchgeschraubt und sichere das Ende mit einer selbstsichernden Edelstahlmutter.Nach lösen der Mutter kann ich den Griff zum Transport drehen.Bis jetzt geht alles ohne Probleme und sollte es mal rackelig werden,klebe ich das Gaff ein.
Schönen Sonntag noch!
Bernd
 
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Ich hab mir so einen kleinen Haken aus 12mm Edelstahl
gemacht ob der wöhl hällt.

Gruß Rudi
 
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Denke der dürfte sich eignen.

Bist du jetzt auch unter die Heilbuttspezis gegangen?
 
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@bernd, was mich an deinem gaff etwas stört ist, daß es nur oben einen vernünftigen (dicken) griff hat und nicht über die länge. ein butt von vielleicht 40/50kg ist schon etwas länger und um den, wenn er auch noch etwas alarm macht, über die bootswand zu wuchten ist es schon einfacher weiter unten am gaff anfassen zu können.
nur mal so als kleiner einwand.8)

@rubibo, der haken hällt auf jeden fall, bei 12mm edelstahl.
jedoch macht der im fischmaul auch entsprechend grosse löcher, was bei einem möglichen zurücksetzen nicht so von vorteil ist, soll der fisch eh entnommen werden ist es ja egal.


was zum landen von "kleineren" butten noch gut geht, sind die grossen landezangen. wir hatten die von berkley und bis 17kg ohne probleme, wenn der fisch ausgedrillt ist.
ansonsten haben wir es gemacht wie der gewisse herr.
hapunenstange, grosser einzelhaken (12/0), klebeband und seil geht 1a und ist nicht mit grossen kosten verbunden.
 
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was zum landen von "kleineren" butten noch gut geht, sind die grossen landezangen. wir hatten die von berkley und bis 17kg ohne probleme, wenn der fisch ausgedrillt ist.
ansonsten haben wir es gemacht wie der gewisse herr.
hapunenstange, grosser einzelhaken (12/0), klebeband und seil geht 1a und ist nicht mit grossen kosten verbunden.

Ich denke das ist auch die beste und schonenste Art.
 
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Hallo liebe Naffen,

zuerst mal großen Dank an bodenseefelchen :daumen: :daumen: für den sehr informativen thread. Viele, vielleicht sogar die meisten Butts gehen an der Oberfläche beim Gaffen oder „den Fisch irgend wie ins Boot bekommen“ verloren. Deshalb halte ich einen Austausch über eines der letzten Geheimnisse der Heilbuttfischerei, die mindstens ab 100 kg Fischen an Big Game Fischen erinnert, für außerordentlich wichtig.

@ bodenseefelchen: „Sicher - meine "gute" Kveite war ganz bestimmt nicht ausgedrillt, aber mein Vater fischte mit einem Storm - und der Verlust seines 40-Minuten-Fisches kann, wenn es nicht ein wirklicher Riese war, nur mit dem Ausschlitzen des Einzelhakens erklärt werden“

Genau die gleichen Erfahrungen habe ich mit einem 70 kg Kveite und dem Einzelhaken gemacht. Meine Abhilfe habe ich schon in einem anderen thread in diesem Forum beschrieben.

@ ossipeter: „Da kann der Hippo ja nicht tauchen und reißt die Harpune durchs Fleisch!“

Das kann durchaus sein, dass wenn die Fahrt nicht durch etwas, was bremst gestoppt wird, dass sich der Butt die gesamte Spitze herausreißt. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Harpunenspitzen mit viel zu starkem Drahtseil gerigged sind. Wenn die Harpunenspitze durchs Fleisch geht weitet die überstehende Drahtschlaufe das Loch nur noch weiter auf und kann dadurch auch schneller herausgerissen werden, das kann auch bei Verwendung mehrer Fender passieren, wenn dadurch die Gegenkraft nur groß genug wird. Also spielt die Größe der Fender, um den Fisch zu ermüden, auch eine wichtige Rolle und sollte hier auch von den Heilbuttexperten zur Sprache kommen.:>>
Ich verwende deshalb nur 400 lbs – AFW-Material und die Spitze und die Drahtschlinge, die bei mir viel enger ist, gehen deshalb durch den Fisch, wie das heiße Meser durch die Butter. (Bild 1)
Als Seil verwende ich ein Ankerseil mit einem Gummipuffer, allerdings gibt es die erst ab Stärke 10mm, in dem Fall hat es die Spitze bei meinem 50 kg Butt in diesem Jahr nicht rausgerissen, obwohl das Ende am Boot angemacht war.

@mr-bugg: „Die Leine in einen Beutel stopfen“

Also den Trick kannte ich noch nicht, aber funktioniert der auch wenn der Butt bei der Flucht den 6.Gang einlegt, oder fliegt mir dann der gesamte Beutel aus der Hand? ;(

@mephisto:Hier habe ich die Haken für mein Flying Gaff gekauft: :}
http://www.tackledirect.com/quick-rig-hays-hooks.html

@ stekus:irgendjemand hat mein flying gaff marke eigenbau entwendet…“ „ ich bezweifle, dass hier viele flying gaffs am weg sind weil ein unter deutschen heilbuttjägern sehr bekannter herr die harpune als das allheilmittel anpreist!

Das Harpunieren eines Butts, wenn es richtig ausgeführt wird, ist sicher nicht die weidmännischste, aber vielleicht die sicherste Methode den Fisch zu bekommen. Da ich die Heilbutt-Szene schon länger in Deutschland beobachte, meine ich, dass es schon Heilbuttharpunen am Markt gab, da war von dem „Herrn“ noch nicht die Rede. Im Übrigen hat mich der Herr auf die Idee gebracht, die Brücke zwischen Harpune und Flying Gaff zu schließen. Früher verwendete ich übrigens von Amerikanern und Australiern zur Blüte entwickelte Gaffs und Harpunen z.B. von So-Lo Marine- eine Edelschmiede für Landehilfen aller Art, übrigens sehr teuer (Bild 2).
Die Haken waren aber sehr groß und taugten sicher gut, um Marlin, Tuna und Hai zu fangen. Aber solch einen Haken ins Maul eines Heilbuttes von 150 Pfund zu plazieren? /@
Außerdem sollte mein Flying Gaff nicht nur den Regeln der IGFA entsprechen, sondern auch ermöglichen, wenn ich genügend Heilbutt bereits in der Kiste habe, ihn zu releasen. Wie das geht Stekus, hat ja V.D. auch in seinem Video gezeigt, um mal was richtig Positives hier zu sagen, oder? :)

Im Übrigen halte ich es mit Norbert seiner Meinung :daumen::daumen::daumen::

@ Norbert: „... Ich empfinde das als nicht waidmännisch, wenn man einem Butt eine Harpune durch den Kopf/Körper haut... Die Chancen sind eh schon ungleich, mit einer Hapune sinken sie für den Butt auf Null...Ich plädiere für das Ausdrillen und eine normale Landung mit Gaff oder Schwanzschlinge.“

Deshalb möchte ich hier noch mal meinen Flying- Gaff- Aufsatz für ein Vivtek-Harpune zeigen, prinzipiell würde sie auf jede andere Harpune ebenfalls passen (Bild 3).
Zum Fixieren benutze ich Klebeband, dadurch verdreht sich der Haken im Buttmaul nicht und ich kann trotzdem das Handteil abziehen. Besser wäre ein ADJUSTABLE TENSION RELEASE, das ist aber leider von der Fa. So-Lo Marine patentiert, die im Übrigen auch ein Flying Tail Snare (Bild 4) anbietet.

Viele Grüße Uwe :]
 
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ich hab nur die erste dvd von VD zum heilbuttfischen gesehen. daher weiss ich nicht was er sonst noch dazu zu sagen hat.

ob ich einen fisch ins boot bekomme oder nicht is mir schlichtweg egal. der auf meinem profilbild wurde ausgedrillt und per seil um den schwanz gelandet. lustig is nicht wenn man einen verliert, aber dann hat man wenigstens was zum nachdenken fürs nächste mal! ;):D
 
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ob ich einen fisch ins boot bekomme oder nicht is mir schlichtweg egal.

Würde ich vielleicht auch so sehen, wenn ich öfter die Möglichkeit hätte, auf Butt zu angeln.

Unsereiner hat im "Normalfall" einmal pro Sasison oder alle paar Jahre die Chance auf nen Butt, evtl. sogar einen Grösseren. Da macht man sich dann schon Gedanken den Fisch nicht direkt am Boot zu verlieren, insbesondere wenn man den Butt nicht releasen will. Für so einen Fall dürfte eine Harpune dann schon die einfachste und sicherste Lösung sein.

Zum Zurücksetzen ist die Sache mit dem Haken oder Flying Gaff sicherlich hochinteressant. Allerdings erfordert das - glaube ich zumindest - auch möglichst ruhiges Wasser und eine gewisse Erfahrung.
 
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