Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

Scheinbar gab es ja aber innerhalb der Gruppe keinen Konsens mit Booten gemeinsam in Sichtweite zueinander zu bleiben
Wir waren letztes Jahr mit 4 Leuten auf 2 Booten unterwegs. Zu Beginn des Urlaubs hatten wir ganz klar, nachdrücklich und eindeutig vereinbart, dass wir in Sichtweite bleiben und niemand alleine irgendwoanders hin oder zurück nach Hause fährt.
Gleich am ersten Tag hat mich der Fahrer des zweiten Bootes mittags angerufen, er steht vor der Wohnung und kommt nicht rein, wo denn der Schlüssel wäre?!? 😡
Zwei Tage später war vereinbart, dass wir gemeinsam um 14 Uhr zurück fahren, weil das Wetter dann umschlägt. Wir kamen am Hafen an aber weit und breit nichts zu sehen vom zweiten Boot. Am Telefon meinte der Spezi nur "Oh leck, keine Ahnung, wo ich hier bin!" 😡
Er hat mir dann ein Foto der Koordinaten geschickt und wir waren sie dann abholen.
Das alles trotz anfänglicher Vereinbarung, trotz "Anschiss" für die erste Aktion trotz Bootsschein und jahrelanger Erfahrung und nur 2 km von der Haustür entfernt. Irgendwie nicht nachvollziehbar.
 
Wir waren letztes Jahr mit 4 Leuten auf 2 Booten unterwegs. Zu Beginn des Urlaubs hatten wir ganz klar, nachdrücklich und eindeutig vereinbart, dass wir in Sichtweite bleiben und niemand alleine irgendwoanders hin oder zurück nach Hause fährt.
Gleich am ersten Tag hat mich der Fahrer des zweiten Bootes mittags angerufen, er steht vor der Wohnung und kommt nicht rein, wo denn der Schlüssel wäre?!? 😡
Zwei Tage später war vereinbart, dass wir gemeinsam um 14 Uhr zurück fahren, weil das Wetter dann umschlägt. Wir kamen am Hafen an aber weit und breit nichts zu sehen vom zweiten Boot. Am Telefon meinte der Spezi nur "Oh leck, keine Ahnung, wo ich hier bin!" 😡
Er hat mir dann ein Foto der Koordinaten geschickt und wir waren sie dann abholen.
Das alles trotz anfänglicher Vereinbarung, trotz "Anschiss" für die erste Aktion trotz Bootsschein und jahrelanger Erfahrung und nur 2 km von der Haustür entfernt. Irgendwie nicht nachvollziehbar.
Und fährst Du dieses Jahr mit den gleichen Kollegen wieder nach Norwegen?
 
Ja. Eine gute Mannschaft zu haben, ist schon etwas besonderes und das kann man auch so anerkennen und vielleicht auch mal aussprechen :)
Guten Morgen.
 
Also ich bin ein Idiot!

Ich fahre mit einem kleinen Boot auf den Nordatlantik.

Warum das idiotisch ist, weiß ich von vielen Touren auf diesem Gewässer. Ich habe weitere Erfahrungen auf der Nord- und Ostsee, dem Atlantik, dem Pazifik, dem indischen Ozean sowie diversen Binnengewässern gemacht. Meist als Bootsführer und Kapitän, aber auch mit anderen häufig erfahreneren Bootsführern. Ich selbst habe viele Fehler gemacht oder habe mich in sehr gefährlichen Situationen wiedergefunden weil die See, das Wetter oder die Umstände diese hervorbrachten.

Und doch bleibe ich ein Idiot – dem lateinischen nach ein „Laie“. Je mehr ich über diese Gewässer weiß, je mehr weiß ich, was ich nicht weiß. Vielleicht sind es 10% des möglichen Wissens über das jeweilige Seegebiet in dem ich mich bewege, damit rauszufahren ist einfach idiotisch. Was ich aber definitiv weiß und dass ist allen Seegebieten gleich – wir brauchen immer, wirklich immer eine gewisse Portion Glück wenn wir da rausfahren. Wenn dies fehlt, passiert im wahrsten Sinne ein Unglück.

Was ich auch definitiv weiß, ist das das Wasser des Nordatlantik sehr kalt ist. Um uns dies immer wieder klar zu machen, springen wir bei jeder Tour mindestens einmal ins Hafenbecken (außerdem bringt das den Butt ans Band). Ich denke das wäre für viele eine heilsame Erfahrung. Bleibt bloß 2 Minuten drin, denn nach 5 Minuten kommt ihr von selbst nicht mehr raus. Und dann stellt euch das Ganze auf dem Örne vor. Schon werdet ihr beim nächsten Mal nicht mehr ganz so arglos über die Relening pinkeln, sondern eher als würdet ihr euch von einem Vulkankrater aus erleichtern. Die Erkenntnis hat mich zu einem Trockenanzug gebracht. Ist der teuer? Ja. Ist der unbequem? Ja! Aber vergrößert die Überlebenschance ein wenig.

Ich führe ein Unternehmen im Bereich Energieinfrastruktur – wir führen viele Hochrisikoarbeiten aus, welche ich am Ende mitverantworte. Ich muss mich daher viel mit dem Thema Arbeitssicherheit beschäftigen, auch wenn es eines der letzten Themen ist, mit dem ich mich gerne beschäftige. Über Allem steht Unfälle zu vermeiden, aber auch aus Unfällen und beinahe Unfällen zu lernen.

Ich bin daher wirklich erschrocken, wie wir hier mit diesem Thema umgehen. Jegliche Maßnahme wird umgehend zerredet und abgetan. Wie soll so jemand neues etwas daraus mitnehmen?

Bootführerschein – braucht man nicht?! Sorry aber was ein Nonsens! Das ist das absolute Minimum – viele Beobachtungen in Häfen stellen mir die Nackenhaare auf. Da sind die absoluten Basics nicht bekannt, was Material und Technik beschädigt, auf die man selbst oder eine folge Crew später angewiesen ist. Seezeichen, Navigation etc. – der Schein vermittelt quasi nur die Begrifflichkeiten, den Rest bringt sicher die Erfahrung. Aber wenn man mit den Begrifflichkeiten schon nichts anfangen kann…

Online Unterweisung – so ein Quatsch! Warum Quatsch?! Alle schauen zig Videos über Köderfarben in 50 Meter Wassertiefe, aber eine online Unterweisung ist quatsch?!

Lasst uns doch offen sein für jeglichen Input und mal einen eigenen Leitfaden erstellen (@Mods). Wir haben diesen für den Flohmarkt!, aber nicht für dieses Thema… lasst uns aus den Vorfällen lernen. Ich selbst könnte ein paar eigene Storys beitragen um meine eingangs beschriebene Idiotie zu verdeutlichen. Aber lasst uns bitte sachlich draufschauen und feststellen was den Unfall verhindert hätte. Sicher kommen da für viele erfahrenere Erkenntnisse des kleinen 1x1 heraus – aber warum nicht? Man fährt eben nicht mehr raus bei 12 ms. Wer hat den hier einen Notfallplan – sind der ganzen Crew die Notrufnummern bekannt? Weiß jeder wie jemand wieder zurück ins Boot kommt? Wie man mit einem Unterkühlten umgeht?

Ich fand den Vorschlag mit dem Rüttelschlauch super – der beste Beitrag des Threads! Für einige schon Standard – bei uns ein neuer Ausrüstungsbestandteil – vielen Dank dafür! Ergänzen möchte ich noch folgende Vorschläge: Eigene 300n Automatik-Weste (die Westen vor Ort sind häufig verratzt) und Notfallsignalsender (am Mann getragen). Klingt vielleicht ein wenig drüber aber hat schon mal jemand über eine eigene Rettungsinsel nachgedacht – die gibt es mittlerweile in recht kompakter Form?

Wollte eigentlich nichts hierzu schreiben – nun ist es ausgeufert. Hoffe es hilft irgendwem.
 
Bootführerschein – braucht man nicht?! Sorry aber was ein Nonsens! Das ist das absolute Minimum – viele Beobachtungen in Häfen stellen mir die Nackenhaare auf. Da sind die absoluten Basics nicht bekannt, was Material und Technik beschädigt, auf die man selbst oder eine folge Crew später angewiesen ist. Seezeichen, Navigation etc. – der Schein vermittelt quasi nur die Begrifflichkeiten, den Rest bringt sicher die Erfahrung. Aber wenn man mit den Begrifflichkeiten schon nichts anfangen kann…

Online Unterweisung – so ein Quatsch! Warum Quatsch?! Alle schauen zig Videos über Köderfarben in 50 Meter Wassertiefe, aber eine online Unterweisung ist quatsch?!
Genau so unterschiedlich wie das Angeln in Norwegen sind auch die Umstände wann und vor allem wo man ein Boot benutzt.
Spätestens wenn man für ein 15 Fuß Boot mit 10 PS Motor irgendwo an einem Fjordzipfel einen Schein benötigt
hat Norwegen alles das verloren, was es eins ausgemacht hat.

Soll aber kein Vorwurf sein, Du siehst vielleicht das Alu-Boot was aufs offene Meer fährt
und ich sehe parallel das Kinder mit dem Boot zur anderen Fjordseite zur Schule fahren.
Der Touri bräuchte dann für das selbe Gebiet einen Bootsführerschein, obwohl er da vielleicht schon seit Jahrzehnten angelt
und das alles mit der Gewissheit, dass der Schein nichts nützt wenn der Verstand aussetzt.

Leider wird aber etwas in die Richtung kommen.
 
Der Unfall ist tragisch, man wünscht es niemanden. Das in der Folge Diskussionen über neue Regeln aufkommen, das ergibt sich wohl zwangsläufig. Aber wie viele Autounfälle gibt es jedes Jahr in Norwegen, auch von Angeltouristen, ich würde vermuten mehr als Bootsunglücke, nur berichtet und diskutiert wird darüber nicht. Man kann noch so viele Regeln aufstellen, man wird Unglücke nicht vollends verhindern. Manche Unfälle sind einfach auch Unglücke, wo man selber vielleicht alle Regeln befolgt hat und auf der anderen Seite spielt immer der Faktor Mensch mit seiner Risikoabschätzung eine Rolle. Wie z.B. beim Autofahren, nach dem Motto na den Überholvorgang schaffe ich noch.
 
Genau so unterschiedlich wie das Angeln in Norwegen sind auch die Umstände wann und vor allem wo man ein Boot benutzt.
Spätestens wenn man für ein 15 Fuß Boot mit 10 PS Motor irgendwo an einem Fjordzipfel einen Schein benötigt
hat Norwegen alles das verloren, was es eins ausgemacht hat.

Soll aber kein Vorwurf sein, Du siehst vielleicht das Alu-Boot was aufs offene Meer fährt
und ich sehe parallel das Kinder mit dem Boot zur anderen Fjordseite zur Schule fahren.
Der Touri bräuchte dann für das selbe Gebiet einen Bootsführerschein, obwohl er da vielleicht schon seit Jahrzehnten angelt
und das alles mit der Gewissheit, dass der Schein nichts nützt wenn der Verstand aussetzt.

Leider wird aber etwas in die Richtung kommen.
Warum muß alles gleich reguliert sein?

Ich denke der Vorschlag von MWK ist schon sehr sinnvoll ein Thema Sicherheit im Boot, aufm Meer mit Tipps und Tricks oben anzupinnen.

Das reicht ja erst mal hier für uns num um nochmal zu sensibilisieren.
 
Einen Tipp hätt ich schon - niemals Diesel tanken wenn Benzin die Nußschale antreibt :lacher:
 
Warum muß alles gleich reguliert sein?

Ich denke der Vorschlag von MWK ist schon sehr sinnvoll ein Thema Sicherheit im Boot, aufm Meer mit Tipps und Tricks oben anzupinnen.

Das reicht ja erst mal hier für uns num um nochmal zu sensibilisieren.
Das Problem ist, das man neue Vorschriften gerne mit der Gießkanne verteilt.
Ansonsten haben wir ja jetzt schon die Variante das erst ab einem bestimmten Alter und ab einer bestimmter PS Zahl ein Bootsführerschein benötigt wird.
Die Generation die keinen Führerschein benötigt wird altersbedingt früher oder später nicht mehr nach Norwegen fahren.
Das Problem wir quasi natürlich gelöst.

Dazu kommt, das jeder ja einen Bootsführerschein freiwillig machen kann wenn er möchte oder sich unsicher fühlt.

Ich habe nichts dagegen wenn Sicherheitstipps angepinnt werden, nur der ständige Ruf nach einer Führerscheinpflicht nervt,
die größten Idioten bei uns auf dem See haben einen Führerschein, gefährden aber ständig sich und andere.
 
Kann doch jeder für sich ein persönliches Notsignal anschaffen....gibt es genug Möglichkeiten....und einen ordentlichen Trockenanzug........erhöht die Überlebenschance deutlich......
Oder ich passe das Seegebiet den Möglichkeiten an.....
Grausam diese ganzen Amateure......
 
Bootsführerschein: ich habe vor Jahren Binnen und See gemacht, über Wochen täglich mit der App ein bis zwei Mal alle Fragen durchgearbeitet, Prüfung ratz fatz erledigt aber leider auch immer noch 0 Ahnung. 🤪
Das einzige, was hängen geblieben ist, war, wie man nach "Vorschrift" sanft und geschmeidig mit dem Boot anlegt - mehr nicht - zumindest auf lange Sicht. Und die Erfahrung aus meinen vorherigen Norwegenurlauben.
Wenn man die Prüfung komplett ohne Vorkenntnisse macht, ist der Bootsführerschein nicht mehr, als lediglich die Erlaubnis, entsprechende Boote fahren zu dürfen, mehr nicht. Ist wie Fischerprüfung ohne jemals geangelt zu haben, nur leider etwas gefährlicher. 😬
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, das man neue Vorschriften gerne mit der Gießkanne verteilt.
Ansonsten haben wir ja jetzt schon die Variante das erst ab einem bestimmten Alter und ab einer bestimmter PS Zahl ein Bootsführerschein benötigt wird.
Die Generation die keinen Führerschein benötigt wird altersbedingt früher oder später nicht mehr nach Norwegen fahren.
Das Problem wir quasi natürlich gelöst.

Dazu kommt, das jeder ja einen Bootsführerschein freiwillig machen kann wenn er möchte oder sich unsicher fühlt.

Ich habe nichts dagegen wenn Sicherheitstipps angepinnt werden, nur der ständige Ruf nach einer Führerscheinpflicht nervt,
die größten Idioten bei uns auf dem See haben einen Führerschein, gefährden aber ständig sich und andere.
Ich habe MWKs Beitrag nicht so interpretiert daß er für eine Führerscheinpflicht ist - das wäre ja auch nicht an uns das für Norwegen festzulegen.

Auch ich fordere keine Führerscheinpflicht - ich fordere gar nichts.

Ich fänds halt schön und gut, wenn es ein oben angepinntes Thema Sicherheit im Boot und aufm Wasser gibt.

Habe Binnen, See und Segelschein, aber mangels eigener Erfahrung dafür nicht die notwendige Expertise, darum wäre es schön wenn die Grünschnäbel von den alten Seebären lernen könnten.

Vielleicht kann sich @MWK der Sache annehmen oder sonst wer der sich berufen fühlt.



Falls das von der Forensoftware möglich ist könnte dann ja der Themenersteller unendliches Recht zum Editieren erhalten um Ergänzungen / Änderungen im ersten Beitrag dauerhaft einpflegen zu können.

Wie gesagt - Schwimmweste und Trockenanzug liest man oft - den Schüttelschlauch aus dem Thema hier hab ich jetzt auch verinnerlicht (und darf gar nicht sagen daß ich schon Jahrelang einen zu Hause habe - hatte mir aber den nur deshalb besorgt, weil ich das Plantschbecken der Kinder einfach entwässern wollte - auf den Trichter damit Treibstoff umzufüllen bin ich noch nicht gekommen :lacher:
 
Bootführerschein – braucht man nicht?! Sorry aber was ein Nonsens! Das ist das absolute Minimum – v
Ich habe MWKs Beitrag nicht so interpretiert daß er für eine Führerscheinpflicht ist -
Tja, wenn jemand einen Bootsführerschein für ein absolutes Minimum hält hört sich das für mich stark nach einem Wunsch nach einer Führerscheinpflicht an.
Aber auch egal, die Norweger werden es schon richten.
 
kriegt euch mal wieder ein ...
meine drei gefährlichsten situationen in norwegen basieren alle auf vernachlässigte wartung der boote ...

ja, ich habe immer glück gehabt, mein kaleu hat gesagt : "Micha du musst weiter Denken, wie eine fette Sau scheißt"
keiner bringt sich freiwillig um, ausser manche, vielleicht ...
 
Der Unfall ist tragisch, man wünscht es niemanden. Das in der Folge Diskussionen über neue Regeln aufkommen, das ergibt sich wohl zwangsläufig. Aber wie viele Autounfälle gibt es jedes Jahr in Norwegen, auch von Angeltouristen, ich würde vermuten mehr als Bootsunglücke, nur berichtet und diskutiert wird darüber nicht. Man kann noch so viele Regeln aufstellen, man wird Unglücke nicht vollends verhindern. Manche Unfälle sind einfach auch Unglücke, wo man selber vielleicht alle Regeln befolgt hat und auf der anderen Seite spielt immer der Faktor Mensch mit seiner Risikoabschätzung eine Rolle. Wie z.B. beim Autofahren, nach dem Motto na den Überholvorgang schaffe ich noch.
Danke, Du sprichst mir aus der Seele, ich war kurz davor, das mit den Autounfällen genau so zu posten, vermutlich liegt die Todesfallquote hier eindeutig über der der Bootsunfälle. Machen wir uns doch nichts vor, das Leben ist von Anfang an saugefährlich! Wollen wir es uns deswegen vermiesen lassen und uns in unserer Burg bis zur Selbstaufgabe vor lauter Angst einigeln? Diese Vollkaskomentalität, uns gegen alles und jedes ver- und abzusichern, meine Güte...
Und das bedeutet ja nicht, den Verstand nicht zu benutzen! Bei entsprechenden Wetterverhältnissen bleibt man eben drinnen, Punkt! Ich fahre seit mittlerweile fast 40 Jahren regelmäßig da hoch, noch immer hab ich beim ablegen im Hafen dieses flaue Gefühl im Magen, dass ich mich die nächsten Stunden in einem Element bewege, in dem ich nicht zu Hause bin. Trotzdem tu ich's, weil es einfach kaum was schöneres gibt. Aber ich glaube eben schon, dass mich Erfahrung, Realismus und Verstand ausreichend davon bewahren, dass etwas passiert.
Ein Risiko bleibt trotzdem. Aber damit kann ich des Lebens wegen leben. Und weitere Vorschriften brauch ich nicht. Ende.
 
Shit - genau an den Punkt der Diskussion wollte ich nicht.

Ich will nicht antworten: "Ja es passieren auch Autounfälle trotz Führerschein, aber wie viele würden wohl ohne passieren? Soll ich dazu auch das Bild der Kinder nutzten die mal eben über den Fjord wollen? Es stürzen auch Flugzeuge ab, trotz Pilotenschein, aber wie viele würden wohl ohne gar nicht erst unfallfrei abheben?"

Darum ging es mir nicht, ich will auch sicher keinem was vorschreiben - danke Beppe! Und doch bleibe ich dabei - die im Bootsführerschein vermittelten Informationen sind absolut empfehlenswert, wenn auch keineswegs in Gänze ausreichend.

Wenn solche tragischen Ereignisse für irgendetwas gut sein können, dann doch das man daraus lernt oder zu einer gewissen Demut führt.
Sollte unsere Verwaltung unseren Input sammeln, trage ich meinen gerne dazu bei.
 
Ich denke auch, dass man hier die Sicherheit erhöhen könnte ohne es zu zerreden. Klar, ist es nicht einfach mit einem Schein getan (bissl. Vernunft auch) und mehr Vorschriften können auch auf Kosten für ein wenig Freiheit gehen. Wie zum Beispiel für die Rettungswestenpflicht. Ist ja auch sinnvoll, die meisten sehen es auch so und/oder haben sich daran gewöhnt. Man kann natürlich nicht alles verhindern und doch sollte man solche schrecklichen Unfälle nicht einfach gottgegeben hinnehmen m.M.n.
 
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