Zielfisch Scholle

Dampflok12

Der Weg ist das Ziel
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21 Februar 2010
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965
Ort
Münster
Hallo,
wenn meine Arme nach den ersten Tagen schmerzen, da diese die Anstrengungen nicht mehr kennen,
brauchen sie Erholung und da habe ich an Schollen angeln gedacht.
Meine Erfahrung hierzu sind sehr begrenzt. Bodenbeschaffenheit „Sand“ und auch der „Köder“ Reker sind klar.
Aber welche Wassertiefe bevorzugen die Schollen in den Sommermonaten Juni und Juli rund um Froya.
Letztes Jahr im August auf den Lofoten war ich nicht erfolgreich und da habe ich zwischen 15 und 20 m geangelt,
vielleicht war es aber auch nur die falsche Stelle.

LG
Ralf
 
ich fische etwas südlicher auf 15-max. 30m. flacher hatte ich noch keine guten Erfolge, tiefer auch nicht (August).

Reker halten mit nicht gut genug am Haken, ich nehme kleine Makrelenfetzen ca. 3-4 x 1cm. hält die kleineren relativ gut weg. als Beifang hatten wir neben knurris auch schon Leng und rochen.
 
Schollen sind gesellige Tierchen. Wo eine ist, sind eigentlich immer noch ein paar Artgenossen.
Sandiger Grund oder Mischgrund sind richtig. Die Wassertiefe musst Du finden. Kommt auf die Wassertemperatur an.
Reker oder Watt/Seeringelwurm sind die besten Köder.
Wenn Du Reker kaufst, nimm die ungekochten. Sonst ist es wie Mr.Floppy sagt schwierig am Haken.
 
Hallo Dampflok,
Schollen....besonders die mit den roten Punkten (Guldflundre) sind sehr launisch. Am Westkap Norwegens (Region Alesund) hatten wir oft gute Erfolge in Tiefen von 13...14 m bis 25 m! Ausschließlich mit Wattwurm. Aber Achtung....machmal sind sehr viele kleine Dorschis da und dann hören wir auf mit Angeln, da sie immer tief schlucken und dementspechend allesamt draufgehen! Weiter nördlich(Region Flatanger und noch weiter nördlich) konnten wir riesige Goldflundern (selten unter 50cm Durchmesser, oft bei/über 60cm) nur in den Netzen der Fischer bewundern. Die Tiefen lagen so um die 25m-30m!
Wir haben es mit allen erdenklichen Ködern probiert (dort wo vorher die Netze lagen bzw. in deren Nähe) aber ohne den geringsten Erfolg. Warum auch immer?
Schwierigkeit bei Schollenangeln ist dann noch eine Stelle ohne zuviel Kraut zu finden!!!!
 
@Dampflok12 wo hast du rund um Froya denn vor auf Schollen zu fischen? Suche auch schon seit Jahren immer mal wieder nach schönen Stellen, bisher leider ohne jeglichen Erfolg.
 
Hallo,
wenn meine Arme nach den ersten Tagen schmerzen, da diese die Anstrengungen nicht mehr kennen,
brauchen sie Erholung und da habe ich an Schollen angeln gedacht.
Meine Erfahrung hierzu sind sehr begrenzt. Bodenbeschaffenheit „Sand“ und auch der „Köder“ Reker sind klar.
Aber welche Wassertiefe bevorzugen die Schollen in den Sommermonaten Juni und Juli rund um Froya.
Letztes Jahr im August auf den Lofoten war ich nicht erfolgreich und da habe ich zwischen 15 und 20 m geangelt,
vielleicht war es aber auch nur die falsche Stelle.

LG
Ralf
Hier auf den Lofoten fische ich Schollen vor den bekannten Sandstränden Haukland und Uttakleiv. Da liegen sie im Bereich 20-26m auf dem Sand rum. Ich habe jede Menge gekochter Reker vom Nachbarn bekommen. Damit die besser halten, ziehe ich die auf den Haken und wickle sie mit so elastischem Baitband fest. Auf einen Haken kommt ein Reker und auf den anderen ein Makrelenstreifen aus dem Bauchlappen.

Schau mal hier bei Minute 28:25

und hier bei Minute 17:00

Ist zwar vor Sørøya, aber die Tips und tricks rund um das Flunderfischen gelten ja überall.
 
Danke für die Infos.
Jetzt heißt es eine Angelstelle mit viel Sand und entsprechender Tiefe zu finden.
Ich werde es somit zwischen ca. 20 -30m probieren, vielleicht habe ich Glück und es zuppelt ein wenig.
Beim 2. Video habe ich künstliche Wattwürmer gesehen, ich denke, die werde ich auch kaufen/mitnehmen, damit ich wenigstens
etwas Neues dabei habe.

LG
Ralf
 
ich würde nicht so viel aufwand mit wattis machen.
Reker und fetzen funktionieren Klasse, insbesondere, wenn auf den Sandgründen die Schlachtabfälle entsorgt werden.

ein Buttlöffelsystem, damit es schöne Wölkchen am Boden gibt - die Viecher sind sehr neugierig, und ein schöner, nicht zu grosser Happen auf einem 1/0er haken. (die sind gierig und beißen energisch, fast wie Aale).
 
ich würde nicht so viel aufwand mit wattis machen.
Reker und fetzen funktionieren Klasse, insbesondere, wenn auf den Sandgründen die Schlachtabfälle entsorgt werden.

ein Buttlöffelsystem, damit es schöne Wölkchen am Boden gibt - die Viecher sind sehr neugierig, und ein schöner, nicht zu grosser Happen auf einem 1/0er haken. (die sind gierig und beißen energisch, fast wie Aale).
Sehe ich auch so. Diese Gulp Würmer können gut sein, müssen sie aber nicht. Reker und Makrele reicht völlig. Schneide die Makrele in lange Streifen, dann baumelt sie auch schön. Die Buttlöffel würde ich in 40,60 und 80g mitnehmen.
 
Natürlich werde ich nicht meine ganze Energie ins Schollenangeln legen, aber dennoch möchte ich
erfolgreicher sein als letztes Jahr, was aber auch nicht schwer ist, denn da hatte keine einzige Scholle.
Okay, beim Köder bin ich jetzt schon weiter: Eine Garnitur aus Reker und Makrelenstreifen sind die 1. Wahl
Tiefe und Bodenbeschaffenheit wurden hier auch geklärt.
Buttlöffel ist auch gesetzt.

Was soll da noch schief gehen.

Danke
Ralf
 
Guck dir auch mal das Flunder Wunder an, finde ich besser als Buttlöffel, nur schon wegen Stabilität und Haken lösen.
 
Mal noch eine "blöde" Frage:
Macht der Buttlöffel wirklich so viel Unterschied zu z.B. einem kleinen Pilker? Will das heuer auch mal ausprobieren, aber da wir fliegen geht es um jedes Gramm im Koffer :a055:
 
Der Buttlöffel soll ja eine kleine Platte imitieren, die hinter dem Köder her ist und somit Fressneid bei den Platten hervorrufen.
Weiter wirbelt er Sand auf, was die Platten neugierig macht.
Über kleine Felsen/Steine gleitet er besser und verhakt sich nicht so schnell wie ein länglicher Pilker.

...so zumindest die graue Theorie.

Ein Pilker klappt bestimmt auch.
Das Schöne ist: Das Gegenteil wird vor Ort kaum zu beweisen sein. Wenn sie nicht beißen, liegt es nicht am Angler oder am Tackle, sondern weil halt keine da sind, weil das Wasser zu kalt/warm ist, an der Strömung oder oder ...

:biglaugh:
 
Guck dir auch mal das Flunder Wunder an, finde ich besser als Buttlöffel, nur schon wegen Stabilität und Haken lösen.
Ich angel nur noch mit den Dingern auf Scholle und Co.
Das Problem mit den tief geschluckten Haken bei den kleinen Dorschen ist damit auch minimiert.
 
Mal noch eine "blöde" Frage:
Macht der Buttlöffel wirklich so viel Unterschied zu z.B. einem kleinen Pilker? Will das heuer auch mal ausprobieren, aber da wir fliegen geht es um jedes Gramm im Koffer :a055:
Das geht auch mit einem kleinen Pilker. In einem der oben verlinkten Videos sagen sie auch, das man ab und an mal mit dem Blei aufklopfen soll, um ein bisschen Sand aufzuwirbeln. Alos Buttlöffel ist kein Muss. Aber ein Vorfach mit ein bischen Perlengebimmel solltest du einpacken, das macht wirklich einen Unterschied. Oft ist bei den Vorfächern auch ein Auftriebsköper mit dran.
 
Ich hab mal ne Frage zum Thema. Wie lang nehmt Ihr die Mundschnur/Vorfach nach dem Buttlöffel/Pilker/Blei?
 
Bei mir ist der Aufbau in etwa so

Tönnchenwirbel
20-30 cm 1. Haken als Seitenarm, ca 20 cm lang
20 - 30 cm Buttlöffel
20- 30 cm 2. Haken


Dazwischen Bling-Bling und/oder Auftriebsperlen am 1. Arm.

Entspricht den meisten fertigen Rigs, die es so gibt.

Zum Werfen eher die "20cm-Variante".

Vom Boot zum "Schleppen" darf es auch was länger sein.

Habe aber keine großen Unterschiede in der Fängigkeit festgestellt.
 
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