angelnrolfman

"the tackle-man"
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Ich verarbeite das Blei von den Auswuchtgewichten ungemischt seid vielen Jahren mit sehr guten Erfahrungen
Stimmt....... das „Auswuchtblei“ sollte / könnte als er Zusatz nehmen, damit er das Dachdeckerblei für Pilker etc. nutzen kann ( das kann man ja sonst fast mit der Hand „kneten“ ) :wink:
 

Nordkind

Lang-Länger-Leng!
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Ich bin gespannt, ob ich es überhaupt hinkriege.
Natürlich! (wenns bei mir klappt dann auch bei jedem anderen ;)
Kleiner Tipp nur am Rande:
- Die Gussform muss ebenfalls gut temperiert sein. Genauso die Werkstücke vor dem beschichten. Das habe ich am Anfang immer vernachlässigt.
P.s: Klarlack o.ä ist beim beschichten mit Pulverlack nicht nötig meine ich. Gerne beschichte ich meine Köder mehrfach.
Viel Spaß beim gießen!
 

Huskyfu

Master of Klepp
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Hab auch was fertig gemacht
 

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_Kai_

Stammnaffe
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Die Frage mag zwar blöd sein, aber hast Du auch wirklich Auswuchtblei? Das wird ja seit einigen Jahren nicht mehr benutzt, daher frage ich lieber einmal nach nicht das es dann ein böses Erwachen gibt.

Ansonsten kann ich bestätigen das es kein Hexenwerk ist und das die Form UNBEDINGT warm sein sollte. Als ich das bei meinen ersten Versuchen auch noch nicht wusste, war das Ergebnis dass mein Blei an der kalten Form deutlich schneller abkühlte. Und da unsere Gießkelle ein Suppenlöffel war, musste ich auch noch mal nachgießen, und dann war klar zu erkennen wo die Trennung war. Erst nach 2-3 Güssen hatten die Formen die passende Temeratur damit alles gut klappte.
 

angelnrolfman

"the tackle-man"
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Die Frage mag zwar blöd sein, aber hast Du auch wirklich Auswuchtblei? Das wird ja seit einigen Jahren nicht mehr benutzt, daher frage ich lieber einmal nach nicht das es dann ein böses Erwachen gibt.

Ansonsten kann ich bestätigen das es kein Hexenwerk ist und das die Form UNBEDINGT warm sein sollte. Als ich das bei meinen ersten Versuchen auch noch nicht wusste, war das Ergebnis dass mein Blei an der kalten Form deutlich schneller abkühlte. Und da unsere Gießkelle ein Suppenlöffel war, musste ich auch noch mal nachgießen, und dann war klar zu erkennen wo die Trennung war. Erst nach 2-3 Güssen hatten die Formen die passende Temeratur damit alles gut klappte.
Da hat _Kai_ Recht, check mal ob die Auswuchtbleie wirklich aus Blei sind......
Und um die Form „vorzuheizen“, genügt es wenn du die zwei mal ohne Haken mit Blei fülllst und ein paar Minuten wartest bis sich die Form erwärmt hat (evtl. ein paar Mal wiederholen). Je wärmer die Form ist, desto besser ( glatter) wird das Ergebnis ;-). Zum Giessen am besten eine alte Suppenkelle nehmen und immer aus der vollen Kelle giessen.... nicht versuchen die Menge Blei für die Form mit der Kelle „abzuwiegen“ ;-)
 

Vafthrudnir

Stammnaffe
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Hallo Niklas,

ich würde auch vorschlagen die Wuchtbleie für Pilker ungemischt zu verwenden, die Härte stimmt.
Dachdeckerblei ist reiner und weicher und schwerer. Es "taugt" rein vor allem für Endgewichte ohne Haken, also Birnenblei usw. Für Pilker aus rein Blei sollte man wie Rolf sagt legieren, aber da Du genug Wuchtblei hast, brauchst Du das nicht unbedingt.
Natürlich geht probieren über studieren. Es kommt auch viel auf die Temperatur von Guss und Form an. Was für Formen hast Du?

Viele Grüße

Mark
 

amerika1110

Stammnaffe
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Ich habe die Auswuchtbleie original verpackt vor vielen Jahren von mehreren Reifenbuden bekommen, weil auf das andere Material umgestellt wurde. Habe die gesamten Bleie dann eingeschmolzen, um die Stahlhaken heraus zubekommen und sie dann in 2 kg Barren gegossen. Die liegen nun hier.
Um die Gussformen vorzuwärmen, genügt es zwei- dreimal in die Formen flüssiges Blei zu gießen. Bei jedem mal fließt es weiter in die Form und erwärmt sie.
Was sich auch sehr gut macht, ist das Auftragen von Trennmittel. Habe ich damals in flüssiger Form gekauft und pinsele es auf die kalte Form. Anschließend trockne ich das mit einer Heißluftpistole. Muß wohl so eine Art Talkum sein. Ausserdem verschließe ich die aussenliegende Seite von Ösen mit einem temperaturbeständigen Knetstoff, damit sich diese nicht mit Blei verschließen.
 

martin w.

Stammnaffe
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Blei habe ich zwar noch zur Genüge rumzuliegen, mich interessiert aber trotzdem mal ob von Euch schon mal jemand reines Zinn, Lötzinn oder Zink gegossen hat.
Wenn ja, wie waren die Erfahrungen?
Im moment bin ich mal auf die "Kanalangelei" gekommen und da brauch mal ja wesentlich geringere Gewichte wie auf See.
Bleibt gesund
 

Norgejans

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Guten Tag miteinander,
vielen Dank für eure Tipps und Anregungen. Sobald ich in den nächsten Tagen das Dachdeckerblei von meinem Kumpel erhalte, werde ich loslegen. Ich denke ich versuche anfangs eine 50/50 Mischung und arbeite mich dann an ein Optimum heran.

Zu den Formen die ich verwende: Es handelt sich um Aluminiumformen, welche ich bei bleigussformen.de bestellt habe.
1. Norwegenbleie
2. Bananenpilker im Mittelgewicht
3. Bleie im Mittelgewicht

Die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Kann ich aber sehr gerne nachreichen.

Alternativ dazu bin ich schon am liebäugeln mir eigene Formen zu basteln. Dazu habe ich einen guten Freund gefragt, ob ich seinen 3D Drucker für den Bau des Rohlings nutzen kann, aus welchem ich Wiederum die Silkonform fertige. (Ich hoffe das ist verständlich)
Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druckern in diesem Bereich. Also lediglich für den Bau des Rohlings.

Beste Grüße aus Bremen
Niklas
 

angelnrolfman

"the tackle-man"
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Guten Tag miteinander,
vielen Dank für eure Tipps und Anregungen. Sobald ich in den nächsten Tagen das Dachdeckerblei von meinem Kumpel erhalte, werde ich loslegen. Ich denke ich versuche anfangs eine 50/50 Mischung und arbeite mich dann an ein Optimum heran.

Zu den Formen die ich verwende: Es handelt sich um Aluminiumformen, welche ich bei bleigussformen.de bestellt habe.
1. Norwegenbleie
2. Bananenpilker im Mittelgewicht
3. Bleie im Mittelgewicht

Die genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Kann ich aber sehr gerne nachreichen.

Alternativ dazu bin ich schon am liebäugeln mir eigene Formen zu basteln. Dazu habe ich einen guten Freund gefragt, ob ich seinen 3D Drucker für den Bau des Rohlings nutzen kann, aus welchem ich Wiederum die Silkonform fertige. (Ich hoffe das ist verständlich)
Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druckern in diesem Bereich. Also lediglich für den Bau des Rohlings.

Beste Grüße aus Bremen
Niklas
Ok, dann viel Spass !!!
Noch ein paar Tips bzgl. Sicherheit. ( soll kein Klugsch...... sein) ;-)
Am besten immer draussen im „Wind“ giessen, nicht im Gebäude es sei denn, du hast eine wirklich sehr gute Absauganlage. Schau dir dein Dachdeckerblei genau an und vergewissere dich, dass da kein Tropfen Wasser irgendwo drin ist. ( das explodiert wirklich!!!)
Zieh dir dicke Handschuhe und evtl. eine Schürze ( Lederschürze vom Schweisser?) an und wenn möglich nutze einen Gesichtsschutz oder mind. eine Schutzbrille.
Ganz ohne irgend eine Brandblase wird das wohl auch bei dir nicht ablaufen, aber...... halt durch und zeig uns deine Kunststücke :a020:
Gruss
 

martin w.

Stammnaffe
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Das mit dem Auswuchtblei stimmt schon, heute wird als Material für die Auswuchtgewichte meist Zink verwendet.
Das hatte ich mal ganz bewußt versucht, zum Pilker-gießen.
Man bekommt das Zeugs nicht mehr so leicht geschmolzen, bei einer Schmelztemperatur um die 400Grad Celsius kein Wunder. Die Gußform muss man dementsprechend auch mehr als gut "vorwärmen", sonst läuft sie nicht richtig und gleichmäßig aus. Beim Abkneifen der "Eingussbutzen" wir es dann besonders haarig. Daz Zeugs ist um einiges Härter als jeder Blei und eigentlich hilft da nur eine Eisensäge.
Na gut, aus einer Form für einen 150g Pilker sind ie dann so um die 100g bis etwa 125g schwer.
Mit Jigköpfen habe ich es noch nicht versucht.
Ach so, wegen den Brandblasen. Wärmeschutzhandschuhe sollte man schon benutzen, eine Schutzbrille natürlixch auch. Es ist auch immer ganz sinnvoll an den Armen und Beinen die Haut zu bedecken und vor allem, die Hose sollte über die Schuhe reichen. die kleinsten Spritzer sind sonst sehr unangenehm.
Bleibt gesund
Martin
 
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