Vielleicht noch ergänzend zu dem was Hecht99 geschrieben hat und ich auch oft so erfahren habe.
Offshore habe ich wenig Unterschied festgestellt, nur die richtigen Seiten von „Wänden“ bei steigendem
und fallenden Wasser beachten. Dann gibt es aus meiner Erfahrung unterschiedliche Fjorde. Fjorde mit
wenig Strömung, weil sie durchgehend sehr breit sind. Dann Fjorde, an denen zum Eingang oder später
Straumen oder Sunde/Engstellen sind (z. B. einige bei Vikna und bei Leka). Da merkt man aus vielen Jahren Erfahrung
schon den Unterschied. Da gibt es ordentliche Strömungen, die immer den ganzen Fjord bewegen, da ist
es bei auflaufendem Wasser fast immer besser. Dann gibt es die Sunde und die Straumen, da ist aus
meiner Erfahrung auch immer der Beginn der Tide und die 1-2 Std. nach dem Kipp Punkt besser… natürlich
kann man auch bei ablaufendem Wasser was fangen, wenn z. B. große Fischschwärme da sind. Aber
speziell Pollack reagieren nahe am Ufer am besten bei steigendem Wasser.
Ein großer Faktor ist der Tidenhub/Tidenhöhe, der nach Neu- und Vollmond doppelt so hoch sein kann, wie 1 Woche vorher/nachher.
Das ist für mich die beste Zeit, in Gebieten mit Strömung, Sunden, Straumen. Ich kenne genug Angler, die danach ihren
Urlaub planen.
Zum Thema beste Zeit… Wenn ich sowieso den ganzen Tag 12-16 Std. mit dem Boot unterwegs bin, ist es fast egal.
Es sei denn man ist nicht nur offshore, sondern will halt Sunde oder strömende Bereich beangeln. Ganz und gar nicht
egal ist es, wenn man mit der besten Ehefrau von allen und oder Familie mit Kind unterwegs ist und dann jeden dritten
Tag nur 3-4 Std. Angelerlaubnis hat. Dann spielt die Wahl der besten Zeit schon eine große Rolle…😀